Der März-Vollmond wird ein Blutmond – wo er sichtbar ist
Der Vollmond im März 2026 ist besonders, weil er mit der totalen Mondfinsternis zusammenfällt. Das macht ihn zu einem sogenannten Blutmond, also zu einem Vollmond, der für kurze Zeit rötlich erscheint.
Die Färbung entsteht, weil der Mond mitten in einer totalen Mondfinsternis aufgeht. Der Mond tritt dabei in den Schatten der Erde. Das Sonnenlicht, das durch die Erdatmosphäre gebrochen wird, erreicht den Mond aber trotzdem – und lässt ihn von der Erde aus blutrot erscheinen. Eine totale Mondfinsternis ist nur möglich, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie liegen.
Wo ist die Mondfinsternis sichtbar?
In Europa ist die Finsternis leider nicht sichtbar, da der Mond zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Horizont steht. Wer sich jedoch in West‑Nordamerika, Teilen Südamerikas, im Osten Russlands, in Asien oder Australien aufhält, kann das spektakuläre Ereignis beobachten.
Der Zeitpunkt der Mondfinsternis hängt stark vom Standort ab: In West‑Nordamerika beginnt die Totalität vor Sonnenaufgang. In Südamerika fällt die Finsternis je nach Region ebenfalls in die frühen Morgenstunden. In Ostasien, Russland und Australien ist die Mondfinsternis abends und nachts zu beobachten.
Wie oft tritt der Blutmond auf?
Für die Schweiz ist die nächste totale Mondfinsternis leider erst am 31. Dezember 2028 sichtbar. Bis dahin kann man hierzulande nur partielle oder Halbschatten‑Mondfinsternisse beobachten, bei denen der Effekt deutlich schwächer ist. Zum Glück gibt es aber Live-Streams.
Warum heisst der Vollmond im März Wurmmond?
Der März-Vollmond erhielt seinen Namen, weil nach dem Winter die Regenwürmer wieder aus dem Boden kommen, sobald sich die Erde erwärmt. Gleichzeitig werden die Würmer von Rotkehlchen und anderen Vögeln gefressen, was auf den Beginn des Frühlings hinweist. (cst)
