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Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko («Tschury»)

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Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko («Tschury»)
quelle: ap/esa/rosetta/philae/civa
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Im Tiefflug

Jetzt soll «Rosetta» Tschuri erkunden

24.11.2014, 12:2424.11.2014, 13:39

Die Landung auf dem Kometen war spektakulär, doch dann ging dem Mini-Labor «Philae» der Saft aus. Möglicherweise wird «Philae» seine Batterie wieder aufladen können, wenn der Komet der Sonne näher kommt. Nach wie vor voll manövrierfähig ist aber die Raumsonde «Rosetta». Sie wird nun auf Tiefflüge über dem Gesteinsbrocken vorbereitet. Für Ende Januar ist laut der Europäischen Weltraumagentur ESA geplant, dass sich «Rosetta» aus rund 30 Kilometern Abstand auf bis zu etwa fünf Kilometer heranwagt.  

Die Tiefflüge erlaubten besonders detaillierte Fotos. «Tschuri» saust Richtung Sonne und wird ihr im August nächsten Jahres besonders nahe sein. Je näher der Komet dem Zentralgestirn kommt, desto aktiver wird er und entwickelt schliesslich den typischen Kometenschweif. «Der Kometenschweif hat schon angefangen», sagte Ferri. «Die Aktivität wächst praktisch ständig». Die Tiefflüge seien aber nicht wirklich gefährlich. «Nur wenn die Aktivität des Kometen plötzlich steigt.» Dann müsse der Flug von «Rosetta» korrigiert werden und die Sonde wieder einen grösseren Abstand zu «Tschuri» einnehmen. 

Abenteuerliche Landung

Bei der Navigation der Raumsonde um den Kometen herum kommt auch ein Instrument zum Einsatz, das unter der Leitung der Schweizer Physikerin Kathrin Altwegg entwickelt und gebaut wurde. «Rosina» misst die Dichte und Geschwindigkeit des Gases, das vom Kometen wegströmt. 

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Von «Rosetta» aus war dem Mini-Labor «Philae» in der vergangenen Woche eine abenteuerliche Landung auf «Tschuri» geglückt – eine noch nie dagewesene Aktion in der Raumfahrtgeschichte. «Philae» macht wegen Strommangels derzeit eine Pause. Mit der «Rosetta»-Mission wollen Wissenschaftler mehr darüber erfahren, wie das Sonnensystem vor 4,6 Milliarden Jahre entstand und das Leben auf der Erde sich entwickelt haben könnte. (dhr/sda/dpa)

Harte Oberfläche mit wenig Staub
Bereits konnten Wissenschaftler aus den ersten Daten vom Landemodul «Philae» neue Erkenntnisse über die Oberfläche des Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko gewinnen. Zudem gibt es Bilder von den «Hüpfern» der Sonde.

«Jetzt wissen wir: Auf der harten Oberfläche, auf die Philae ‹gehüpft› ist, gab es nur zehn oder zwölf Zentimeter Staub», sagte Paolo Ferri, Leiter für Missionsbetrieb bei der ESA. 

Vor der historischen Landung von «Philae» auf «Tschuri» hatten die Wissenschaftler über die Oberflächenbeschaffenheit des Schweifsterns nur spekulieren können. Ferri zufolge nahm «Philae» enorm detailreiche Fotos von der Kometenoberfläche auf. «Ich habe Bilder gesehen, die aussehen wie Korallenriffe auf dem Meeresboden, unglaubliche Strukturen.» (dhr/sda/afp)
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