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Glühbirne

Warmes, volles Licht: Die gute alte Glühbirne mit dem Glühdraht aus Wolfram. 
Bild: Shutterstock

Energiesparlampe ade – die Glühbirne kommt wieder!

Nanotechnologie könnte der klassischen Glühbirne zu einem Comeback verhelfen. Good News für einen Energiesparlampen-Skeptiker wie mich.



Na gut – Energiesparlampen sparen Energie. Sonst würden sie ja wohl kaum so heissen. Und ja, ihre durchschnittliche Lebensdauer ist höher als die der gemeinen Glühbirne. Aber Energiesparlampen sind in der Anschaffung teuer, und sie enthalten Quecksilber. Schön sind sie auch nicht gerade.

Was tun, wenn die Energiesparlampe zerbricht?

Energiesparlampen enthalten hochtoxisches Quecksilber (üblicherweise weniger als 5 Milligramm). Wenn eine solche Lampe zerbricht, entweicht der gasförmige Teil. Man sollte daher gut lüften, bevor, während und nachdem man die Scherben entsorgt. Beim Aufsammeln der Scherben sollte man Handschuhe tragen, um sich vor Schnittwunden zu schützen. Die Splitter und den Staub nimmt man am besten mit einem feuchten Haushaltspapier auf, bei Teppichen mit einem Klebeband. Staubsauger oder Besen darf man auf keinen Fall benutzen. Alle Rückstände und das Reinigungsmaterial in einen Plastikbeutel verpacken und diesen verknoten. 
Energiesparlampen dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Defekte Energiesparlampen zurück ins Verkaufsgeschäft oder zu einer spezialisierten Entsorgungsstelle bringen.​

BAG

Was mir diese Lichtquellen jedoch wirklich, wirklich unsympathisch macht, das ist diese verfluchte Trägheit beim Einschalten: Bis die Energiesparlampe sich endlich dazu bequemt, ihre volle Leuchtkraft zu entwickeln, hätte man sich an einer herkömmlichen Glühbirne längst die Finger verbrannt. 

Das Problem der Glühbirne

Das – die Hitze, die sie abstrahlt – ist leider zugleich das Hauptproblem der guten alten Glühbirne, oder Glühlampe, wie sie korrekt genannt wird. Wenn die Energie für die Wärme draufgeht statt für die Helligkeit, dann ist es mit der Effizienz nicht weit her. Glühbirnen setzen mehr als 90 Prozent der zugeführten Energie in Form von Wärme um – sie produzieren mehr Infrarotstrahlung als sichtbares Licht. 

Das ist auch der Grund, warum die EU diesem altehrwürdigen Leuchtmittel den Garaus gemacht hat. Seit 2009 hat sie den Verkauf von Glühbirnen schrittweise eingeschränkt. Und die Schweiz hat wie immer nachvollzogen, was in Brüssel ausgeheckt wurde. Schliesslich spart man mit den neuen Leuchtmitteln Energie, und wer Energie spart, senkt den CO2-Ausstoss und das kommt dem Klima zugute. 

Neue Hoffnung für Glühbirnen-Nostalgiker

Doch für unverbesserliche Glühbirnen-Nostalgiker wie mich, die dem unvergleichlich vollen, warmen Licht des glühenden Wolframdrahts nachtrauern, gibt es Hoffnung: Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben an Glühdraht herumgetüftelt und dabei dessen Lichtausbeute erhöht – künftig sollen sogar beeindruckende 40 Prozent möglich sein.* «Das übertrifft sogar die kommerziell erhältlichen energiesparenden Alternativen wie LEDs oder Energiesparlampen», berichten die Forscher stolz. 

Glühlampe Nanotechnik MIT

Glühlampe mit Nanotechnik: Der Glühdraht ist aus einem dünnen Wolframblech geschnitten, ein Filter mit einer Nanostruktur hält die Wärmestrahlung zurück und lässt das sichtbare Licht durch. 
Bild: MIT/Ognjen Ilic

Die Steigerung der Lichtausbeute gelang den Wissenschaftlern mithilfe von Nanotechnik: Sie hüllten den Glühdraht mit einer Nanostruktur ein, die sichtbares Licht durchlässt, Infrarotstrahlung aber reflektiert. 80 bis 92 Prozent der Wärmestrahlung werden so vom Glühdraht wieder absorbiert und heizt diesen zusätzlich auf. 

Das volle Licht

Die Nanostruktur besteht aus bis zu 90 extrem dünnen Schichten von Siliziumdioxid (SiO2) und Tantaloxid (Ta2O5), die jeweils einen leicht unterschiedlichen Brechungsindex aufweisen. Damit diese Materialien durch die hohe Temperatur des Glühdrahts – knapp 3000 Grad – nicht schmelzen, sind sie in einem kleinen Abstand dazu angebracht. 

Die Form des Wolfram-Drahts, der in einer normalen Glühbirne lang und spiralförmig gewunden ist, wurde ebenfalls verändert. Die Forscher schnitten den Glühdraht aus einem dünnen Wolframblech. Da er völlig flach ist, kann er die Wärmestrahlung besser aufnehmen. Und er erzeugt dasselbe volle Licht wie die klassische Glühbirne. 

Leider sind solche Glühbirnen noch weit von der Marktreife entfernt. Zuerst muss ihre Lebensdauer verlängert werden, und auch an der thermischen Stabilität der Nano-Schichten müssen die Forscher noch arbeiten. Dann aber dürfen wir die Energiesparlampen – wenn sie nicht in der Zwischenzeit ohnehin längst durch LED-Leuchten ersetzt worden sind – endlich mit einem Seufzer der Erleichterung entsorgen. 

Umfrage

Welches Leuchtmittel ziehst du vor?

  • Abstimmen

2,349

  • Die Glühbirne32%
  • Die Energiesparlampe3%
  • Die LED-Leuchte63%
  • Weiss ich nicht2%

*In einer früheren Version des Artikels hiess es, die Forscher hätten die Lichtausbeute auf 40 Prozent gesteigert. Dies ist nicht der Fall; 40 Prozent werden erwartet, wenn die Technik weiter optimiert und die Zahl der Nano-Schichten erhöht wird. (dhr)

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

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    Alle Leser-Kommentare
  • Madison Pierce 14.01.2016 14:30
    Highlight Highlight Ich liebe LED. Bei mir zuhause im Gang sind die Leitungen über ein paar Meter parallel geführt. Der geringe induzierte Strom reicht, um die LED ganz schwach leuchten zu lassen. Habe jetzt also eine Nachtbeleuchtung inklusive, wenn ich auf die Toilette muss. :)
  • auoji 14.01.2016 13:47
    Highlight Highlight Es ist Schwachsinn Leuchtmittel zu erforschen die 40% sparen. Es lohnt sich nur an Leuchtmittel zu forschen die deutlich unter 10% brauchen. Dieser Artikel scheint von einer Lobby gesponsert zu sein. Das fahle Licht ist in LCC auch kein Argument mehr, ich habe in meiner Wohnung nur sehr warmes Licht - alles von LCC.
  • auoji 14.01.2016 13:44
    Highlight Highlight LCC meine ich (Sätze vorher)
  • auoji 14.01.2016 13:43
    Highlight Highlight Kleiner aber entscheidender Fehler: 40% Ersparnis ist lächerlich. Ledlampen brauchen max 10%. Der Artikel suggeriert, dass Ledlampen 40% brauchen, das ist schlicht gelogen.
    • Toerpe Zwerg 06.02.2016 10:58
      Highlight Highlight Da haben Sie falsch gelesen. Die 40% beziehen sich auf die Lichtausbeute, was einer Vervierfachung der Effizienz gleichkommt - und etwas hoeher liegen wuerde als bei aktuellen LED Anwendungen.
  • Maestro77 14.01.2016 12:35
    Highlight Highlight Schaut euch doch mal LCC - Laser Crystal Ceramic Leuchtmittel an! Leider sind diese noch viel zu wenig bekannt. Das die sehr verbreiteten LED Leuchtmittel immer noch Schadstoffe enthalten, von dem wird leider nicht gesprochen. Erst in 5-10 Jahren kommt den Politiker in den Sinn das LED schädlich sind. LCC hingegen ist schadstoffrei und zudem noch sparsamer als die LED. Habe meine gesamte Wohnung auf LCC umgerüstet und würde es ohne zu zögern nochmals tun!
    • mr-marple 14.01.2016 12:58
      Highlight Highlight Hast du irgendwelche Quellen die belegen, dass in den LEDs Schadstoffe enthalten sind?
    • Madison Pierce 14.01.2016 14:20
      Highlight Highlight Würde auch gerne Belege für die Schädlichkeit von LED sehen.

      LCC ist gutes Marketing der Firma Xnovum, aber nicht viel mehr. Mit Laser hat es zum Beispiel überhaupt nichts zu tun. Ausser ein paar vagen Informationen in Firmenbroschüren findet man sonst nichts darüber.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 14:51
      Highlight Highlight Eine sehr gute Mähr! An den Müll mit den LCC scheinen ja sehr viele hier zu glauben. Im Foto wie die neuen LED aufgebaut sind. Das mit den Schadstoffe kann man sehen wie man will. Die Elektronik ist da nicht ganz frei davon und sollte wenigstens recycliert werden.
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  • Maya Eldorado 14.01.2016 11:25
    Highlight Highlight Es wird immer gesagt, dass die neuen Leuchten viel, viel weniger Energie brauchen. So wie ich verstanden habe, ist damit der Energieverbrauch beim Gebrauch gemeint.
    Mich würde aber wirklich interessieren, wie das mit dem Energieverbrauch inklusive Herstellungskosten ist. Da ändert sich das Bild sicher.
    Ebenfalls mit einbezogen werden sollte in der Berechnung die Umweltbelastung bei Herstellung und Entsorgung.
    Weiss da jemand etwas?
    • sheimers 14.01.2016 13:15
      Highlight Highlight Da die zur Herstellung nötige Energie auch Geld kostet, kann man die Lampen nicht billiger verkaufen als die Energie, die ihre Herstellung gebraucht hat. Also rechnet man aus, ob man mit einer Sparlampe gegenüber der Glühbirne Geld sparen kann (wegen dem gesparten Strom), und wenn dem so ist, kann man davon ausgehen auch Energie zu sparen. Und ja, es ist so, man spart massiv Energie und Geld wenn man auf Sparlampen oder LED umsteigt.
    • auoji 14.01.2016 13:50
      Highlight Highlight Die Herstellungskosten und auch die Nachhaltigkeit (Entsorgen) von Sparlampen mit Quecksilber ist katastrophal. Bloss keine mehr kaufen. LED sind schon besser. Zusammen mit der langen Laufzeit ist die gesamte Umweltbelastung doch schon deutlich besser als die alten Glühlampen. Mit den LCC wird es noch besser. Direkt zu vergleichen ist trotzdem recht schwer, weil so andere Bereiche die Umwelt belasten.
    • auoji 14.01.2016 13:53
      Highlight Highlight prinzipiell lohnt es sich die neusten Entwicklungen im LED und LCC Bereich zu beobachten. Die hier im Artikel vorgestellte Bereich der Forschung kann man vorläufig völlig ausser acht lassen. Die sind fast 20 Jahre hinter der Entwicklung der anderen Technologien hinterher (Was Effizienz betrifft)
  • meliert 14.01.2016 11:18
    Highlight Highlight diese blödsinnigen Energiesparlampen habe ich schon vor einiger Zeit aus dem Haushalt verbannt!
  • Pieder Casaulta 14.01.2016 10:20
    Highlight Highlight PS:Was in diesem Artikel und in der Diskussion vergessen geht ist der Life-Cycle. Eine Glühbirne wird aus Wolfram und Glas hergestellt - man wirft sie in den Abfall.
    Wobei die anderen Produkte recycliert werden.
  • Elkomentarias 14.01.2016 10:19
    Highlight Highlight Es gibt mittlerweile auch ganz schöne "alte" neue LED Leuchtmittel mit warmem nichtgrellen Licht...
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    • sheimers 14.01.2016 13:19
      Highlight Highlight DIe sind nicht nur schön, sondern gehören auch zu den effizientesten. Auch ich kann die weiterempfehlen. Das gilt generell für LED mit den "Pseudoglühfäden", nicht nur diese Marke.
  • Pieder Casaulta 14.01.2016 10:18
    Highlight Highlight Wer solche Probleme mit Kompaktleuchtstofflampen (sparlampen) und LED Lampen hat. Dem empfehle ich die Halogen Leuchtbirne (bessere energiewerte als die GB, gleichbleibende farbwärme und zusätzliches Heizelement im Wohnzimmer)
    Wer aber weiter denkt, der gibt für sein LED-Leuchtmittel mehr als nur 10 CHF aus. Ich habe im Wohnzimmer auf eine "Warme" Led gesetzt. das Produkt kostete um die 65 CHF. Vor 6 Jahren eingesetzt hält sie immer noch. Sie ist so "Warm" wie eine GB.
    Übrigens ist die GB empfindlich gegenüber Spannungsschwankungen, dass die angestrebte Lebensdauer von 1000h nie erreicht wird
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 10:35
      Highlight Highlight @Casaulta: Sorry, aber das mit den Spannungschwankungen stimmt nicht. Spannung = Volt. Diese reduzierst du mit einem Dimmer und verlängerst damit sogar noch die Lebensdauer. Deine CHF 65.- LED ist empfindlich für Schwankungen, weil vollgestopft mit Elektronik, welche vor 6 Jahren noch eine andere war wie heute. Glühlampen sind nur empfindlich auf Erschütterungen. Das reduziert die Lebensdauer.
    • Pieder Casaulta 14.01.2016 10:49
      Highlight Highlight Guten Tag Herr Gasser
      Leider trifft ihre Aussage voll zu und bestätigen meine Aussage, dass eine Glühbirne sehr auf Spannungsschwankungen reagiert... Bild unten. Die Elektronik kann viel besser mit Schwankungen umgehen da unter anderem DIODEN verbaut sind, wenn Sie vom Fach sind, dann wissen auf was ich hinnaus will.
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    • Plöder 14.01.2016 11:06
      Highlight Highlight Eine LED verträgt Spannungsschwankungen von 90 - 250V oder mehr ohne etwas von ihrer Lebensdauer zu verlieren! Schuld daran ist der sogenannte "Flicker"
      Herr Gasser informieren sich zuerst als mit Halbwahrheiten zu kontern: Auszug aus Wikipedia: "... erzeugt aus der der Netzspannung den für den Betrieb der Leuchtdioden notwendige Gleichstrom, meist mit deutlich niedriger Gleichspannung als die Netzspannung..."
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 14.01.2016 10:07
    Highlight Highlight die glühbirne ist ja nur im sommer ineffizient. wenns kalt ist, heitzt sie das haus mit. bei kraftwerken mit wärmenutzung berücksichtigt man die fernwärme ja auch in der bilanz.
    glühbirnen gibt es noch immer zu kaufen in der eu. allerdings unter der bezeichnung "heizkörper mit leuchteffekt"...
    • Madison Pierce 14.01.2016 10:24
      Highlight Highlight Das gilt aber nur, wenn man eine alte elektrische Widerstandsheizung hat. Eine moderne Wärmepumpe hat einen wesentlich besseren Wirkungsgrad, so dass 100W Abwärme einer Glühbirne nicht 100W weniger Stromverbrauch der Heizung zur Folge hat.
    • 7immi 14.01.2016 12:23
      Highlight Highlight das ist natürlich völlig richtig. ich ging von meiner ölheizung aus ;)
    • Madison Pierce 14.01.2016 14:11
      Highlight Highlight Ok, wenn Du eine Ölheizung, aber Ökostrom hast, heisst es natürlich: Ein paar Baustrahler aufstellen und Sonnenbrille anziehen. :) "Ich heize mit Licht!" :)
  • suchwow 14.01.2016 09:38
    Highlight Highlight Müsste ein paar Birnen ersetzen. Wollte auch heute neue kaufen. Aber nach dem Artikel lebe ich lieber weiterhin im Dunkeln und warte auf die Glühbirne 2.0 😜
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 09:20
    Highlight Highlight Als in der Branche arbeitender mit eigenem Versand für schöne Dekorationslampen, kennt man die Vorurteile gegenüber Glühbirnen. Der höhere Stromverbauch ist das eine, doch Licht gehört nicht zu den Grossverbrauchern. Nur 4% der produzierten Energie wird für Licht aufgewendet. Da lässt sich mit neuen Haushaltsgeräten mehr sparen. Ausserdem fahren Menschen in der Stadt mit X5, Zuhause sind aber Glübirnen verboten? Thermisches Licht ist warm, besitzt einen hohen Rotanteil und eine gute Farbwiedergabe. Vor allem der Rotanteil fördert das Schlafhormon Melatonin, was für gesunden Schlaf sorgt.
    • john benz 14.01.2016 09:30
      Highlight Highlight Das Licht ist nur eine kleinen Verbraucher. Aber es wird in allen Branchen angesetzt. Z.B. Elektromotoren werden auch immer stärker reguliert und auf Energieeffizienz getrimmt. Es muss bei allen geschraubt werden.
      Was die Benzinpolitik anbelangt muss ich Dir komplett Recht geben, habe Null Verständis für solche Autos (und das sage ich als leidenschaftlicher KFZ-Fahrer)
    • Lumpirr01 14.01.2016 10:29
      Highlight Highlight à propos Autos; diese werden immer höcher und breiter, obwohl die Breite des Parkplatzes nicht mitwächst. Ich versuche immer einen Parkplatz zu finden, wo ich keinen sogenannten Bock nebendran habe und hoffe, die Parkzeit ohne neue Beschädigung meines normalen PKW 's zu überleben.....
    • Lumpirr01 14.01.2016 12:51
      Highlight Highlight @Hoppla! Ja genau, das sind diejenigen Fahrzeuge, welche Dich in einer Ortschaft oder als entgegenkommender Automobilist blenden und auf der Autobahn mit übersetzter Geschwindigkeit überholen. Gegenüber dem Benzinverbrauch von solchen Böcken ist der Stromverbrauch für Lichtzwecke Nasenwasser!
      Benutzer Bild
  • capture 14.01.2016 08:57
    Highlight Highlight Was ich an der ganzen Forschungsarbeit nicht ganz verstehe: Was erhofft sich das MIT von diesen Glühlampen? Weiss jemand von Euch, ob die Studie einem bestimmten Verwendungszweck dient? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das die Optimierung von veralteter Technologie sinnvoll sein kann. Korrigiert mich bitte, wenn ich mit meiner Aussage falsch liege.
    • rare_pepe 14.01.2016 09:14
      Highlight Highlight Pro: -Höhere Lichtausbeute als LED, -keine teuren/seltenen Ressourcen benötigt, -keine giftigen Inhaltsstoffe.

      Contra:???

      Profit
  • StealthPanda 14.01.2016 08:53
    Highlight Highlight Ich frage mich ob alles in allem gerechnet LED Lampen wirklich Energieefiziener sind. LED Leuchtmittel benötigen eine relativ komplexe Steuerung nur schon um Wechselstrom in Gleichstrom zu wandeln dies wird mit Elektronischen Bauteilen erreicht die bei der Herstellung sehr viel Energie verbrauchen. Hingegen ist eine Glühbirne nur ein Wolframdraht im Vakuum. Somit währe die Interessante Frage: Wie viel länger müssen die LED Leuchtmittel halten gegenüber einer Glühbirne bis der Stromverbrauch der Produktion Amortisiert ist?
    • john benz 14.01.2016 09:35
      Highlight Highlight Die Glühbirne benötigt für das Glas ebenfalls sehr viel Energie.
      Wäre noch interessant zu wissen wie dies auf die gesamte Lebensdauer ausschaut.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 09:40
      Highlight Highlight Das ist wirklich eine interessante Frage! Man spricht hier von der sogenannten "grauen Energie". Vor allem bei den Energiesparlampen ist dies sehr umstritten. Aber auch bei den LED. Sie werden immer besser. Der Technologiewandel führt aber dazu, dass Lampen vor ihrem "end of lifetime" ausgetauscht werden. Einfach weil die neuen besser und schöner sind. Soweit verständlich. Aber schlecht für die Umwelt. Auf dem Foto ein Bild, was in den Lampen steckt. Extrem aufwendig! Von Gleichrichter bis Trafo, alles vorhanden.
      Benutzer Bild
    • one0one 14.01.2016 09:42
      Highlight Highlight Moderne LED Leuchtmittel kommen ca auf einen Wirkungsgrad von 30%. Da ist alles einberechnet, man spricht von der sogenannten WPE (Wall Plug Efficiency)
      Eine normale Glühlampe kommt auf maximal 5% WPE.
      Also ja, LED Leuchtmittel sind ca 6 mal Energieeffizienter als Glühlampen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mäf 14.01.2016 08:49
    Highlight Highlight Philips hat eine "Classic" Serie im Angebot. Sehen aus wie alte Glühlampen, sind aber LED. Sehr warmes, angenehmes Licht. Und optisch ansprechend.
    Benutzer Bild
    • john benz 14.01.2016 09:36
      Highlight Highlight Muss kurz klugsch**ssen: hat nicht mehr viel mit der LED-Technik zu tun. Diese Art heisst LCC und ist noch energiesparender *klugsch**ssen off*
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 09:41
      Highlight Highlight Gibt's von anderen Hersteller schon lange... Philips wollte euch einfach noch Ihre alten LED Leuchten andrehen...
    • sheimers 14.01.2016 13:58
      Highlight Highlight Um den Klugscheisser zu beruhigen: Halbleiterlaser sind auch Dioden, die leuchten. Also ist LED nicht ganz falsch.
  • C0BR4.cH 14.01.2016 08:47
    Highlight Highlight Jaja, die Glühbirne. Der Ursprung der geplanten Obsoleszenz.
  • fischbrot 14.01.2016 08:41
    Highlight Highlight Mir hat immer der warme Lichtton der guten, alten Glühlampe gefehlt. Keine Alternative konnte das erreichen.
    Nun bin ich glücklicher Besitzer eines Philips Hue Systems und kann jeden gewünschten Farbton, auch das warme Gelb, einstellen. Dazu noch jede andere gewünschte Farbe.
    Bin total happy damit, die Glühbirne fehlt mir nicht mehr.
  • Anded 14.01.2016 08:36
    Highlight Highlight Leute, Energiesparlampen war vorgestern. LED ist mittlerweile bezahlbar, verbessert sich laufend und hat weder Verzögerung noch Quecksilberdämpfe.
    • dä dingsbums 14.01.2016 09:38
      Highlight Highlight Sehe ich genau so. Vor allem seit warmes Licht auch mit LEDs möglich ist.
  • Caturix 14.01.2016 08:33
    Highlight Highlight Glühbirne gehört verboten das ist auch gut so. Der Stromverbrauch einer LED ist 6-10 mahl tiefer für das selbe Ergebniss, kann mir doch keiner sagen das es keinen unterschied macht. Und wenn man das denn auf die ganze Haushalte, Firmen, Strassenbeleuchtungen... rechnet wie viele kwh sparrt man da nur schon in der Schweiz.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 08:50
      Highlight Highlight Strom für Beleuchtung macht 4% des gesamten Stromverbauch aus. Ausserdem wurden in Firmen schon lange keine Glühbirnen mehr genutzt, Zuhause aber macht es einen Unterschied. Und die 4h am Abend für eine 60 Watt Birne macht in der Tat wenig aus. Es geht dabei auch etwas um "freedom of choice" und was man den Leuten vorschreiben darf. Bei deinem Vergleich vermischt du sehr vieles. Strassenbeleuchtung waren immer schon Gasdrucklampen. Diese sind mittlerweilen auch effizienter und werden vor allem auch wegen des Licht auf LED gewechselt.
    • Ratboy 14.01.2016 08:53
      Highlight Highlight Also in einer Strassenlampe ist keine Glühlampe eingebaut! Desweiteren auch nicht in beleuchteten Werbetafeln von Firmen.

      Hoffentlich kriegst du Besuch von El Duderino!
  • rubipedia 14.01.2016 08:30
    Highlight Highlight Hallo Daniel
    Mit dem weitverbreitetem Mythos der langsamen Energiesparlampe haben wir in der Lichtbranche immer wieder zu kämpfen! Dieses Phänomen ist fast so alt wie die Glühlampe und stimmt bei modernen Energiesparlampen schlicht und einfach nicht mehr! Zudem gibt es bereits heute mit den OLED Leuchtmitteln einen passenden Ersatz für Personen die sich nach der Optik der klassischen Glühlampen sehnen ;)
    Gruss rubipedia
    • fischbrot 14.01.2016 08:43
      Highlight Highlight Sorry Rubipedia, aber das ist Quatsch. Die Dinger haben noch heute ein so ätzendes Licht, und der langsame Start ist auch heute noch alles andere als ein Mythos.
      Kurz: Teure, potentielle Gesundheitsbedrohungen mit fiesem Licht. Dafür sollte man echt kein Geld ausgeben.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 08:51
      Highlight Highlight Es gibt Schnellstarter. Das macht die Lampe aber nicht weniger giftig und das Licht bleibt schlecht! Ausserdem spricht Daniel von Licht Zuhause und nicht am Arbeitsplatz oder im Laden. Wenn du in der Lichtbranche arbeitest, weisst das das was ganz anderes ist.
    • rubipedia 14.01.2016 10:29
      Highlight Highlight Mit einer Startzeit von unter 1s von heutige Energiesparlampe kann man definitiv nicht mehr von einem langsamen Start reden! Mit einem Farbwiedergabeindex von bis zu 90 RA (CRI) bei einem max von 100 Ra ergibt auch da eine gute Lichtqualität. Voraussetzung ist natürlich immer, dass man qualitativ hochwertige Leuchtmittel einsetzt, welche mit einer Lebensdauer von 20 Jahren (20000h) auch einen etwas höheren Preis rechtfertigen einsetzt. Bei richtiger Handhabung und Entsorgung ist auch der Quecksilbergehalt kein Problem, da er beim Recycling wieder verwertet werden kann!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dadaist 14.01.2016 08:24
    Highlight Highlight Ich kaufe seit 2 Jahren bereits keine Energiesparlampen mehr sondern !LED! spart am meisten Strom ;)
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.01.2016 08:53
      Highlight Highlight Als ob Strom sparen das einzige ist. Leider haben auch heute sogar teure LED eine schlechte Farbwiedergabe (Ra von 80, maximal 90). Die Glühbirne hat 100!
  • saukaibli 14.01.2016 08:24
    Highlight Highlight Also der Grund wieso die EU die Glühbirnen verboten hat ist ganz sicher nicht der Energieverbrauch, das wurde nur erzählt. Der eigentlich Grund war, die Europäischen Leuchtmittel-Hersteller von der billigen China-Konkurrenz zu schützen. Diese überschwemmten den Kontinent mit ultrabilligen Glühbirnen, da konnten die Europäer preislich nicht mithalten. Dass Energiesparlampen umwelttechnisch eine mittlere Katastropge sind, wussten die Herren von der EU schon damals ganz genau. Mitlerweile gibt es zum Glück LEDs mit angenehmem Licht, die noch länger halten und besser für die Umwelt sind.
    • arpa 14.01.2016 08:29
      Highlight Highlight LEDs stellen die Asiaten auch viel günstiger her.. verboten wurden sie nicht.. komische Logik haben sie..
    • saukaibli 14.01.2016 08:46
      Highlight Highlight @arpa: Das war noch vor Jahren, da waren die Asiaten mit Sparlampen und LEDs noch nicht so weit.

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