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Elon Musks SpaceX schiesst Minisatelliten ins All. Das Ziel: Ein Weltall-Internet für alle



Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX treibt seinen Plan eines Weltall-gestützten Internets weiter voran. Zum zweiten Mal startete am Montag eine Rakete mit 60 Mini-Satelliten ins All, damit sind nun 120 solcher Satelliten platziert. Am Ende sollen bis zu 42'000 Satelliten das weltumspannende Satellitennetzwerk Starlink bilden. Schon ab 1440 Satelliten soll eine weltweite Abdeckung möglich werden. SpaceX will daher schon 2020 einen regionalen «Internet aus dem All»-Dienst in Nordamerika starten.

Eine Falcon 9-Trägerrakete hob hierzu am Montag mit den 60 neuen Satelliten vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida ab, der Start wurde von SpaceX live übertragen.

Der entscheidende Moment:

Unternehmensgründer Elon Musk, der auch Chef von Tesla ist, will sich mit Starlink seinen Anteil am künftigen Weltall-Internet sichern.

Allerdings ist das Geschäftsfeld hart umkämpft. Zudem warnen Wissenschaftler immer wieder vor einem «überfüllten» Weltall.

Astronomen befürchten Weltraummüll und Lichtverschmutzung.

Musk sieht dies ganz anders: Seine Firma SpaceX hofft auf Milliardeneinnahmen mit dem Internet aus dem All. Sein grosser Vorteil: Alle SpaceX-Konkurrenten setzen bei ihren grossen Trägerraketen, die Satelliten ins All bringen, bislang noch auf «Wegwerf-Raketen», die nach dem Start im Meer oder an Land zerschellen. Raketen von SpaceX hingegen können bis zu zehn Mal starten und landen.

Die Trägerrakete landet senkrecht auf einer Plattform im Atlantik:

(oli/sda/afp)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
ElRomolus
12.11.2019 14:21registriert November 2019
Ich verfolge SpaceX schon seit Jahren. Daher weiss ich auch, dass die Starlink-Satelliten so konstruiert sind, dass sie nach Ende ihrer Einsatzdauer wieder in die Erdatmosphäre eindringen können und dabei verglühen. Somit kein zusätzlicher Weltraumschrott.
Starlink ist ein Mittel zum Zweck. Das grosse Ziel von SpaceX bleibt, eine unabhängige, selbtversorgene Stadt auf dem Mars zu errichten. Ich halte das durchaus für sinnvoll und der Fortschritt, den das Unternehmen die letzten Jahre machte, ist gigantisch.
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