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SpaceX schiesst Minisatelliten ins All. Das Ziel: Ein Weltall-Internet für alle

Elon Musks SpaceX schiesst Minisatelliten ins All. Das Ziel: Ein Weltall-Internet für alle

12.11.2019, 13:2512.11.2019, 13:26

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX treibt seinen Plan eines Weltall-gestützten Internets weiter voran. Zum zweiten Mal startete am Montag eine Rakete mit 60 Mini-Satelliten ins All, damit sind nun 120 solcher Satelliten platziert. Am Ende sollen bis zu 42'000 Satelliten das weltumspannende Satellitennetzwerk Starlink bilden. Schon ab 1440 Satelliten soll eine weltweite Abdeckung möglich werden. SpaceX will daher schon 2020 einen regionalen «Internet aus dem All»-Dienst in Nordamerika starten.

Eine Falcon 9-Trägerrakete hob hierzu am Montag mit den 60 neuen Satelliten vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida ab, der Start wurde von SpaceX live übertragen.

Unternehmensgründer Elon Musk, der auch Chef von Tesla ist, will sich mit Starlink seinen Anteil am künftigen Weltall-Internet sichern.

Allerdings ist das Geschäftsfeld hart umkämpft. Zudem warnen Wissenschaftler immer wieder vor einem «überfüllten» Weltall.

Musk sieht dies ganz anders: Seine Firma SpaceX hofft auf Milliardeneinnahmen mit dem Internet aus dem All. Sein grosser Vorteil: Alle SpaceX-Konkurrenten setzen bei ihren grossen Trägerraketen, die Satelliten ins All bringen, bislang noch auf «Wegwerf-Raketen», die nach dem Start im Meer oder an Land zerschellen. Raketen von SpaceX hingegen können bis zu zehn Mal starten und landen.

(oli/sda/afp)

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