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Pilzsarg

Sarg aus gepresstem, totem Pilzmaterial (braun), Sargeinlagen aus lebendem Pilz (weiss).  Bild: Luc Lindegger

Interview

«Herr Lindegger, haben Sie schon mal von Ihrem Sarg geträumt?»

Nichts dauert ewig, nicht einmal die Grabesruhe. Nach 20 Jahren ist Schluss. Das reicht nicht immer: Manche Leichen verwesen zu langsam. Ein Zürcher Student will den Prozess beschleunigen. 



Haben Sie schon mal von Ihrem Sarg geträumt?
Luc Lindegger: Ja, mehrmals. Als ich während meiner Bachelorarbeit viel damit zu tun hatte. Aber es waren keine Alpträume. 

Wie kommt man auf die Idee, einen Sarg zu entwerfen?
Ursprünglich wollte ich für meine Bachelorarbeit einfach etwas mit alternativen, biologisch abbaubaren Materialien machen. Da gibt es eine Firma in New York, die Pilzmaterial als Styroporersatz produziert. 

Pilz als Kunststoffersatz?
Ja. Die geben organisches Material in eine Form und impfen das mit Sporen. Der Pilz frisst dann die ganze Form aus, sein Myzel bindet das Material. Am Schluss hat man einen weissen Klumpen in der gewünschten Form. Die Firma stellt daraus zum Beispiel Verpackungsblöcke her, aber auch Dinge wie ein Surfboard. Darüber habe ich meine theoretische Arbeit geschrieben. Und danach suchte ich eine praktische Anwendung. 

Und da sind Sie auf den Sarg gekommen?
Nein, zuerst wollte ich etwas mit Blumentöpfen machen. Ich wollte etwas von den Eigenschaften des Pilzes ins Produkt hineinbringen, damit ein zusätzlicher Nutzen entsteht. Meine Idee war, Behälter herzustellen, die sich von selber auflösen.

Pilzsarg

Organisch, vergänglich: Werkstoff aus Pilz.  Bild: Luc Lindegger

Da sind wir ja schon beim Auflösen ...
Ja. Die Idee war, dass die Bäume in den Baumschulen beim Umpflanzen nicht aus den Töpfen genommen werden müssten. Aber das war nicht praktikabel. Also hab ich mich gefragt, was vergräbt man denn sonst noch, was sich auflösen soll? 

Luc Lindegger

Luc Lindegger. Bild: luc lindegger

Zur Person

Der 27-jährige Student ist angehender Industrie-Designer und hat seine Bachelorarbeit an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) eingereicht. Zuvor machte er eine Grafikausbildung an der F+F. Lindegger beschäftigt sich mit Alternativen Materialien und neuen Einsatzmöglichkeiten.

Särge zum Beispiel. 
Genau. Und weil ich ursprünglich vom Verpackungsmaterial ausging, habe ich der Arbeit den Untertitel «Die letzte Verpackung» gegeben. Übrigens gibt es da schon Projekte, zum Beispiel ein Sarg aus Kaffeesatz. Von dort kam ich auf die Problematik der Wachsleichen. Also die Leichname, die auch nach 20 Jahren Grabesruhe nicht richtig verwest sind. 

Haben Sie denn schon einmal so eine Leiche gesehen?
Nein. Ich war beim Bestatter, aber es hatte keine Wachsleichen da. Aber er hat mir erzählt, dass es auch hier in Zürich ein Problem damit gibt.

Das Problem der Wachsleichen gibt es ja schon länger. Da haben sich auch schon andere um eine Lösung bemüht, zum Beispiel an der Empa St. Gallen ...
Ja, es gibt diese Firma, FS Rapid Rot. 

Machen die auch Pilzsärge? 
Nein, die fügen die Pilzsporen extra bei, in einer Art Starter-Kit, das am Sarg angebracht wird. Gewissermassen wie ein Zündwürfel. 

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«Platzmangel auf dem Friedhof: Pilze lösen ein altes Problem.» YouTube/EmpaChannel

Bei Ihrem Verfahren gibt es keinen «Zündwürfel». Besteht da der ganze Sarg aus Pilzmaterial? 
Nicht zwangsläufig. Sicher die Sargeinlage. Die äussere Hülle, der eigentliche Sarg, kann aber auch ein Züri-Sarg sein. Auf den hat jeder Zürcher Anspruch – laut dem Bestatter entscheiden sich 90 Prozent der Leute für dieses Modell. Das eignet sich für Feuer- und Erdbestattungen. Für mein Sargmodell habe ich das styroporähnliche Material der New Yorker Firma verwendet. Das wird mit Druck und Wärme in Form gepresst und sieht aus wie eine Spanplatte. 

Züri-Sarg

Züri-Sarg: 90 Prozent der Zürcher entscheiden sich für dieses Modell.  Bild: Stadt Zürich

Züri-Sarg

Bild: Stadt Zürich

Dieses Material trägt aber nichts zur Zersetzung der Leichen bei.
Nein. Der Pilz in diesem Material ist tot. Die Zersetzung wird durch die Sargeinlage gefördert. Die ist nicht an mein Sargmodell gebunden und kann relativ leicht normiert und angepasst werden. 

Die ist wie eine Schicht, die man in den Sarg reinlegt?
Man nennt das Ausschlag. Bei den üblichen Särgen liegt Sägemehl am Boden, das die Leichenflüssigkeit aufnehmen soll. Darüber liegt ein Tuch, das an den Wänden angetackert wird, der Innenausschlag. Ich habe mir gedacht, ich stelle eine Einlage her, die den Ausschlag ersetzt. Es gibt zwei Ausführungen: Die erste, die ich angefertigt habe, besteht aus weichen Wölkchenstrukturen und hat in der Mitte längs eine Rille, dort könnte man auch Sägemehl reinstreuen. Da hat es auch einen Griff dran, damit der Bestatter das gut tragen kann. Die zweite Ausführung imitiert den Faltenwurf eines Tuches. 

Pilzsarg

Sargeinlage mit Wölkchenstruktur. Bild: Luc Lindegger

Pilzsarg

Sargeinlage mit Tuch-Imitat.  Bild: Luc Lindegger

Das Verfahren ist übrigens nicht nur dafür geeignet, Leichen zu zersetzen. Es gibt auch Pilze, die Schwermetalle an sich binden können. Unsere Friedhöfe sind ja immer mehr verseucht mit Medikamenten. Und mit den Toten beerdigt man Herzschrittmacher und dergleichen. 

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Animation: Sarg und Sargeinlage aus Pilzmaterial. Video: watson.ch

Haben Sie reale Versuche mit dem Material gemacht, zum Beispiel mit Tierkadavern?
Nein, ich habe keine Versuche gemacht, ob das funktioniert,
ob sich die Leichen zersetzen. Da müsste man noch weiter am Material arbeiten. Es ist ja immer so bei solchen Abschlussprojekten, dass es noch ein weiter Weg wäre bis zur Praxisreife. 

Wachsleichen

Die Natur ist grundsätzlich sehr effizient dabei, tote Körper zu zersetzen. Bei ungünstigen Umständen – lehmige, feuchte Böden mit ungenügender Luftzirkulation – kann sich dieser Prozess aber verlangsamen, so dass der Leichnam nicht innerhalb der vorgesehenen Grabesruhe – meist 20 Jahre – verwest. 
Der Ausschluss von Sauerstoff führt dazu, dass die Körperfette sich zu einer wachsähnlichen Schicht (Leichenlipide) umbilden. Diese Schutzschicht verhindert die Zersetzung. Auch Medikamente und unnötig widerstandsfähige Sargmodelle können die Verwesung verlangsamen. In manchen Fällen zeigen solche Leichen sogar nach Jahrzehnten kaum Verfallserscheinungen. 

Quelle: Wikipedia

Wie hat eigentlich Ihr Umfeld auf das Sarg-Projekt reagiert?
Ich hatte am Anfang einige Bedenken. In der Diplomarbeit befasst man sich ja meistens mit einem Thema, mit dem man dann auch später beruflich zu tun hat. Und ich hatte auch Bedenken; ich mach jetzt einen Sarg, was sagen die Leute dazu? Aber es wurde gut aufgenommen. Wenn ich erzählte, was ich mache, bekam ich eigentlich immer positive Reaktionen. Ein Kollege meinte, der Tod sei das letzte Tabuthema. Brüste und Ärsche, damit könne man niemanden mehr schockieren. 

Sie haben noch keine Anfragen bekommen, zum Beispiel von Friedhofsämtern? 
Nein, bisher nicht. 

Und wenn nun solche Anfragen kämen? Könnten Sie sich vorstellen, solche Särge und Sargeinlagen kommerziell herzustellen?
Ich habe nie geplant, Sargbauer zu werden. Wenn es aber einen Interessenten gäbe, der auch das Know-how hätte, um das umzusetzen, dann wäre ich nicht grundsätzlich abgeneigt, mir das näher anzuschauen. Aber es wäre sicher ein gutes Auskommen, wenn man regelmässig solche Einlagen liefern könnte – ein todsicheres Geschäft! 

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Beitrag auf «3sat»: «Ein Sarg aus Pilz.» Vimeo/Lidija Burcak

Platzmangel auf dem Friedhof

Quiz: Bestattungsriten in aller Welt

Quiz
1.Bei der Himmelsbestattung wird der Leichnam an eine erhöhte Stelle gelegt, wo Vögel Fleisch und Weichteile fressen. Welche dieser Glaubensgemeinschaften praktiziert das heute noch?
Tower of Silence, Himmelsbestattung
Wikipedia
Baha'i
Nusairier
Parsen und andere Zoroastrier
2.Die Himmelsbestattung ist eine Sonderform der «Dekarnation» («Entfleischung»), bei der ein Leichnam von Fleisch und Weichteilen befreit wird. Diese sehr alte Bestattungsform war manchmal mit kannibalistischen Praktiken verbunden, bis vor kurzem auch in Neuguinea. Welche Krankheit wurde dadurch hervorgerufen?
This a 1973 photo of the  Dani Tribe of New Guinea, which is believed to have killed U.S. Anthropologist Michael Rockefeller in 1961, and ate parts of his body. AP Photo)
AP
Leishmaniose, eine Infektionskrankheit, die durch im Fleisch enthaltene Parasiten verursacht wird.
Kuru, eine Prionenkrankheit, die durch den Verzehr eines infizierten Hirns verbreitet wird.
Bilharziose, eine durch Würmer verursachte Krankheit.
3.Das Christentum stand der Feuerbestattung lange ablehnend gegenüber. Was war der hauptsächliche Grund dafür?
Bild zur Frage
Shutterstock
Aus Respekt gegenüber allen Märtyrern, die den Feuertod erlitten hatten.
Wegen des Beispiels der Grablegung Christi und aufgrund des Glaubens an die leibliche Auferstehung der Toten.
Weil sie an die Verbrennung von Ketzern erinnerte.
4.Welche bekannte Persönlichkeit wurde 1924 in Luzern als erste im neuen Krematorium eingeäschert, das erst nach erbittertem Streit den Betrieb aufnehmen konnte?
Das Krematorium auf dem Friedhof Friedental  in Luzern im Februar 2012.(KEYSTONE/Sigi Tischler)
KEYSTONE
Carl Spitteler 1905 Schweizer Dichter
Wikipedia/PD
Der Nobelpreisträger Carl Spitteler.
Giacomo Puccini
Shutterstock
Der Komponist Giacomo Puccini.
Walter Boveri
Wikipedia
Der Unternehmer Walter Boveri.
5.Die Baumbestattung – die Beisetzung in einem speziell dafür ausgewiesenen Waldstück – erfreut sich zunehmender Popularität. Wo und wann kam dieser Brauch auf?
Bild zur Frage
Flagge Schweden
Wikipedia
In den 70er-Jahren in Schweden.
Flagge DDR
Wikipedia
Anfang der 80er-Jahre in der DDR.
Flagge Schweiz
Wikipedia
In den 90er-Jahren in der Schweiz.
6.Im alten Ägypten konservierte man die Toten – zumindest die wohlhabenden – mit hohem Aufwand als Mumien. Diese wurden in Sarkophagen beigesetzt. Was bedeutet das Wort?
Bild zur Frage
Fleisch verzehrend
Steinsarg
Menschenfresser
7.Bei den alten Griechen legte man den Toten eine Münze – den Obolus – in den Mund oder auf die Augen. Wozu?
Bild zur Frage
Wikipedia
Als Eintrittsgeld, das dem Totengott Hades entrichtet werden musste.
Als Eintrittsgeld, das dem Totengott Hades entrichtet werden musste.
Als Bezahlung für den Fährmann Charon, der die Verstorbenen ins Totenreich brachte.
Als Bezahlung für den Fährmann Charon, der die Verstorbenen ins Totenreich brachte.
Als Bestechungsgeld für den Höllenhund Kerberos (Zerberus), der den Eingang zum Totenreich bewachte.
Als Bestechungsgeld für den Höllenhund Kerberos (Zerberus), der den Eingang zum Totenreich bewachte.
8.Muslimische Verstorbene werden – in der Regel ohne Sarg – in Leintücher gehüllt beigesetzt. In welcher Haltung?
Bild zur Frage
Auf dem Rücken mit einem Koran in den Händen.
Auf der linken Seite mit dem Gesicht gegen Jerusalem.
Auf der rechten Seite mit dem Gesicht gegen Mekka.
9.Wie lange dauert die Totenruhe auf einem jüdischen Friedhof?
Bild zur Frage
25 Jahre
77 Jahre
Ewig
10.Der Apostel der Hippies, Timothy Leary, verstarb 1996. Wo wurde ein Teil seiner Asche bestattet?
Timothy Leary, the former LSD experimentor turned computerized hallucination designer, is photographed in his Beverly Hills, Ca., home in July 1992 with video images from his show projected over him. (KEYSTONE/AP Photo/Mark Terrill)
AP NY
In this Monday, March 11, 2013 photograph, an Indian worker carries candles before putting them on restaurant tables at the Calangute beach on the Arabian Sea coast in Goa, India. Goa, known for its beaches, is a popular destination for Indian and foreign tourists. (AP Photo/ Rajesh Kumar Singh)
AP
In Goa.
A SpaceX Falcon 9 rocket flies through Brevard County skies in this view from Melbourne after its liftoff from Cape Canaveral Air Force Station Sunday, March 1, 2015.  The rocket is carrying a pair of commercial communications satellites.  (AP Photo/Florida Today, Craig Bailey)
AP FLORIDA TODAY
Im All.
Thousands of rock music fans are packed around the stage in a field near Bethel, New York at the Woodstock Festival, on August 16, 1969. A throng estimated at 500,000 persons covered on the area creating a gigantic jam of traffic and humanity over many miles and giving rise for concern for the health and safety of many of them. (AP Photo/Marty Lederhandler) (KEYSTONE/AP/Marty Lederhandler)
AP
In Woodstock.

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