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Europa will unabhängiger vom US-GPS werden und schickt zusätzliche Satelliten ins All



epa04364592 A handout photograph made available on 23 August 2014 by the European Space Agency (ESA) showing the Soyuz rocket launching European's fifth and six Galileo satellites from Europe's Spaceport in Kourou, French Guiana, 22 August 2014. ESA states that following the announcement made by Arianespace on the anomalies of the orbit injection of the Galileo satellites, the teams of industries and agencies involved in the early operations of the satellites are investigating the potential implications on the mission. Both satellites have been acquired and are safely controlled and operated from ESOC, ESA’s Operations Centre in Darmstadt, Germany.  EPA/ESA / Arianespace / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Im August 2014 bringt eine ESA-Rakete Satelliten ins All.
Bild: EPA/ESA

Europa schickt in diesem Jahr mehr Satelliten für sein Navigationssystem Galileo ins All als ursprünglich geplant. Die EU-Kommission habe einen zusätzlichen Start für zwei Satelliten angesetzt, teilte der Raketenbetreiber Arianespace am Donnerstag in Évry bei Paris mit.

Sie sollen im Mai mit einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana abheben. Einige Monate danach war bereits ein Start einer Ariane-5-Rakete mit vier Galileo-Satelliten angesetzt. Damit wären Ende des Jahres 18 Satelliten im Orbit, letztlich sollen es insgesamt 30 sein.

Mit Galileo will Europa unabhängig vom amerikanischen GPS werden. Seine Positionsdaten sollen künftig zum Beispiel von Navigationsgeräten in Autos benutzt werden. Allerdings hatte sich das milliardenschwere EU-Prestigeprojekt immer wieder verzögert.

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Wie funktioniert «Galileo»? Die Arte-Sendung «Mit offenen Karten» hat (wie immer) verständliche Antworten.
YouTube/punktum12

(sda/dpa)

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