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Europa will unabhängiger vom US-GPS werden und schickt zusätzliche Satelliten ins All

Europa will unabhängiger vom US-GPS werden und schickt zusätzliche Satelliten ins All

25.02.2016, 11:4025.02.2016, 13:26
Im August 2014 bringt eine ESA-Rakete Satelliten ins All.
Im August 2014 bringt eine ESA-Rakete Satelliten ins All.
Bild: EPA/ESA

Europa schickt in diesem Jahr mehr Satelliten für sein Navigationssystem Galileo ins All als ursprünglich geplant. Die EU-Kommission habe einen zusätzlichen Start für zwei Satelliten angesetzt, teilte der Raketenbetreiber Arianespace am Donnerstag in Évry bei Paris mit.

Sie sollen im Mai mit einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana abheben. Einige Monate danach war bereits ein Start einer Ariane-5-Rakete mit vier Galileo-Satelliten angesetzt. Damit wären Ende des Jahres 18 Satelliten im Orbit, letztlich sollen es insgesamt 30 sein.

Mit Galileo will Europa unabhängig vom amerikanischen GPS werden. Seine Positionsdaten sollen künftig zum Beispiel von Navigationsgeräten in Autos benutzt werden. Allerdings hatte sich das milliardenschwere EU-Prestigeprojekt immer wieder verzögert.

Raumfahrt
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YouTube/punktum12

(sda/dpa)

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