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Penis amputiert, weil er nicht zum Arzt ging

Und darum, Buben und Herren, steckt man seinen Dödel nicht tagelang in eine Flasche

17.10.2016, 16:1018.10.2016, 08:41
Philipp Dahm
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Seit Jahren werde ich immer wieder und immer öfter von Kollegen im Büro, Freunden beim Bier oder dem treuen Leser in der Tram oder der Sauna gefragt: «Schreiberling, was passiert eigentlich, wenn man seinen Dödel in eine Flasche steckt, ihn nicht wieder herausbekommt und vier Tage nicht zum Arzt geht?»

In diesen Momenten lehne ich mich immer lächelnd zurück, mache es mir bequem und präsentiere mein bestes Stück – ausser in der Sauna – aus der Kategorie: «Peinliche Penis-Pannen und sonderbare Sex-Unfälle». Denn gerade erst ist ein Fall öffentlich geworden, bei dem ein Mann zu tief in die Flasche geschaut und dadurch seinen Penis verloren hat.

Du so?

Ja, ein Mann, sein Verlangen und geformtes Glas sind die Zutaten zu dieser kleinen Tragödie, die jedem noch so harten Kerl ein Tränchen ins Äuglein treibt. Dabei ist fraglich, was dümmer von dem Patienten war: die Idee, den Dödel durch den Flaschenhals zu drücken oder der Entschluss, in dieser beklemmenden Lage nicht zum Arzt zu gehen.

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So geschehen bei einem 50-jährigen Herren aus Honduras. Der arme Tropf konnte keinen Rückzieher mehr machen, nachdem – bildlich gesprochen – der Mund grösser als der Teller war. Übernommen hat sich der Unglückselige, was zu einer Unterversorgung führte – und erst nach geschlagenen vier Tagen begab sich der Geplagte ins Krankenhaus.

Dr. Dennis Chirinos aus der Gemeinde San Marcos konnte für die Extremität in dieser Extremsituation nichts mehr tun. Der Penis des Patienten war bereits schwarz angelaufen – er begann bereits zu verwesen. Das Glied musste amputiert werden.

Dennis Chirinos erzählte dann dem TV-Sender HSH davon.

«Ja, es ist ein seltsamer Fall. Sowas ist schon vorgekommen, aber es ist trotzdem seltsam.»
Dr. Dennis Chirinos im Interview mit HSH Television Digital

Und hier der TV-Beitrag:

Dr. Dennis Chirinos erzählt von dem bizarren Fall.Video: YouTube/HCHTelevision Digital

Was lernen wir daraus? Mit Fällen, in denen sich Blut im Penis staut, ist nicht zu spassen. Nekrose, also das Absterben des Gewebes, kann bereits nach vier Stunden einsetzen. Grundsätzlich sollte Mann überdenken, wo er sich Befriedigung sucht. Dazu noch zwei sachdienliche Hinweise.

Einerseits gilt Vorsicht bei dem Objekt der Begierde, das Erleichterung verschaffen soll. Ein Franzose hat einst eine ganze Dissertation über urologische Verletzungen geschrieben, die sich Herren beim Onanieren mit Staubsaugern zugezogen haben. Charlotte Roche und Christoph Maria Herbst haben aus dieser Arbeit Lesungen gemacht, die beim Publikum nicht zuletzt dank beeindruckender Bilder einen bleibenden Eindruck hinterliess.

Die vielleicht beste Beschreibung eines urologischen Notfalls in der Populärkultur verdanken wir Schauspieler Florian Lukas – Szene aus dem brillanten deutschen Streifen «Absolute Giganten».Video: YouTube/André Francé

Andererseits ist besonders wichtig: Was hineingeht, muss auch wieder herauskommen können. Bei manchen mögen sehr bauchige Utensilien wie Glühbirnen oder Gegenstände mit Widerhaken wie Tannenzapfen oder Fische mit starken Schuppen anfangs noch anales Wohlbefinden auslösen – aber das dicke Ende kommt danach!

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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wipix
17.10.2016 17:00registriert Oktober 2015
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Bis dann plötzlich der jüngste, so 10 Jahre alt, aus dem Zimmer zu mir schlich und weinte. In der Hand eine "leere😂" Colaflasche, im Hals steckte das Pimmeli fest. Es war bei spielen gross geworden und geblieben, bis ich mit ihm in der Dusche kaltes Wasser darüber laufen liess...
Es wirkte und der kleine war befreit!😂
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Lichtblau
17.10.2016 18:52registriert Januar 2015
Hatte denn der arme Hondurianer (Honde?) kein Umfeld, das ihm hätte zeigen können, wo der Hammer hängt? Nach der Sparschwein-Schlacht-Methode wäre er doch rasch befreit gewesen. Da hängt der Mann vier lange Tage an der Flasche - und keiner hilft?
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wipix
17.10.2016 17:00registriert Oktober 2015
Ich war als 20 jähriger in den 80ern mal mit einem ähnlichen Vorfall konfrontiert:
Da war ein Lager, ich war Leiter und hatte "Nachtaufsicht". Die Jungs in der ersten Nacht sehr aufgedreht, laut... in den 4er Zimmern.
Ich hab die Jungs in Ruhe gelassen, gedacht, die werden schon mal müde und dann wirds automatisch ruhig. Es wurde tatsächlich nach einiger Zeit ruhig.
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