Zürich
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Wegen eines Gaslecks 

Evakuierung an der Bahnhofstrasse – Gebäude mittlerweile wieder zugänglich

24.10.14, 10:10 24.10.14, 16:17

In einem Gebäude an der Bahnhofstrasse 74 in Zürich ist es am Freitagmorgen zu einem Gasaustritt gekommen. Wie die Stadtpolizei Zürich auf Anfrage von watson bestätigte, wurden wegen eines Gaslecks mehrere Läden und Büros evakuiert, unter anderen Kurz Schmuck & Uhren, Credit Suisse und Tally Weijl. Der Werdmühleplatz wurde teilweise abgesperrt. Von der Evakuierung betroffen waren ungefähr 100 Personen, so Fabian Hegi von Schutz und Rettung. 

Die aufgebotene Feuerwehr konnte mit einer gezielten Belüftung der Räumlichkeiten die Gaskonzentration senken und schliesslich beseitigen. Nach weiteren Kontroll-Messungen wurde der Gebäudekomplex nach 12 Uhr wieder freigegeben.

twitter/schutzundrettungzh

Ob der Gasaustritt mit den im Gebäude erfolgenden Bauarbeiten zusammenhängte, ist nicht klar: «Wir haben Gas gerochen und dachten, es sei besser, die Feuerwehr zu informieren. Die anschliessende Evakuation verlief ruhig», so ein Bauarbeiter gegenüber watson. 

Hier fand die Evakuation statt:

google maps

Keine Verletzten

«Wir wurden informiert, dass wir das Gebäude nicht betreten können, wann wir beginnen können, ist noch unklar», sagte eine Verkäuferin, die gerade ihre Schicht im Modeladen Roy Robson antreten wollte. Jetzt gehe sie mit ihren Kolleginnen erstmal Kaffee trinken.

Ein Angestellter der Credit Suisse schilderte die Ereignisse so: «Wir waren alle am Arbeiten, als plötzlich der Feueralarm losging. Wir dachten zuerst, es sei eine Übung. CS-interne Evakuationsbeauftragte hiessen uns dann, das Gebäude sofort zu verlassen». Die Feuerwehr sei zu diesem Zeitpunkt schon da gewesen, so der Bankangestellte. «Jetzt sind wir in der CS-Kantine. Es heisst, wir können in rund einer Stunde ins Gebäude zurück.»

Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht: Eine Person wurde jedoch wegen Verdachts auf Gasvergiftung vor Ort untersucht und betreut. Welche genauen Umstände zum Gasaustritt geführt haben, wird durch Spezialisten der Stadtpolizei Zürich abgeklärt. (wst)



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