Schweiz

Versprayte Fassaden, verletzte Polizisten: Unbewilligte Demo in Genf artet aus

Versprayte Fassaden, zerbrochene Schaufenster, verletzte Polizisten: Bilanz einer Randalennacht in Genf.
Versprayte Fassaden, zerbrochene Schaufenster, verletzte Polizisten: Bilanz einer Randalennacht in Genf.
Bild: KEYSTONE

Versprayte Fassaden, verletzte Polizisten: Unbewilligte Demo in Genf artet aus

Bei einer unbewilligten Kundgebung in Genf ist es in der Nacht auf Sonntag zu Sachbeschädigungen und Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Die Demonstranten zerbrachen Schaufenster und versprayten Hauswände. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt.
20.12.2015, 22:5621.12.2015, 09:49

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken, wie ein Polizeisprecher am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Rund zwanzig Schaufenster von Banken, Bijouterien sowie von einem Coiffeursalon wurden zerbrochen.

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Hoher Sachschaden nach unbewilligter Demo in Genf
Bei einer unbewilligten Kundgebung in Genf ist es in der Nacht auf Sonntag zu Sachbeschädigungen und Zusammenstössen mit der Polizei gekommen.
quelle: keystone / salvatore di nolfi
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An der Demonstration, die sich gegen Budgetkürzungen für alternative Kulturlokale richtete, hatten rund 500 Personen teilgenommen. Sie hatten sich gegen 22 Uhr beim «Parc des Cropettes» versammelt und zogen anschliessend durch die Stadt.

Beim Boulevard Carl-Vogt kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei. Zwei Polizisten wurden dabei leicht verletzt. Entlang der Umzugsroute wurden zahlreiche Wände mit Sprayereien versehen.

Verunstaltet wurden insbesondere der Bahnhof sowie das Grand Théâtre und das Museum Rath. Die verschiedenen Parolen richteten sich unter anderem gegen die Polizei und gegen den Kapitalismus. Auch Parolen gegen den Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet waren zu sehen. (rar/sda)

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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MaskedGaijin
20.12.2015 23:22registriert Oktober 2014
ein coiffeursalon. der inbegriff des menschenfeindlichen kapitalismus...
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Butschina
20.12.2015 23:10registriert August 2015
Als ob es nach der Aktion wieder mehr Budget gäbe.....
So erreicht man eher das Gegenteil.
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s23
20.12.2015 23:46registriert Dezember 2015
Die Polizei hat den Auftrag diese Leute einzukesseln und am Weiterzug zu hindern. Die Täter gehören verhaftet und dann entsprechend verurteilt. Ich meine das geht dort über mehrere Kilometer. Ich bin über 45 Minuten gelaufen und hab immer noch Schmiereien gesehen. Das muss man doch einkreisen können.
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