Schweiz
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Un gendarme de la police genevoise examine les lieux devant le Grand Theatre qui a ete   qui a ete souille de peintures et de tags, ce dimanche 20 decembre 2015 a Geneve. Une manifestation non autorisee a degenere dans la nuit de samedi a dimanche au centre-ville de Geneve. Une vingtaine de vitrines ont ete brisees et d'innombrables tags ont ete peints sur des facades et sur du mobilier urbain. Des dizaines de milliers de francs de degats: telle est la consequence des depredations commises dans la nuit par pres de 500 personnes. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Versprayte Fassaden, zerbrochene Schaufenster, verletzte Polizisten: Bilanz einer Randalennacht in Genf.
Bild: KEYSTONE

Versprayte Fassaden, verletzte Polizisten: Unbewilligte Demo in Genf artet aus

Bei einer unbewilligten Kundgebung in Genf ist es in der Nacht auf Sonntag zu Sachbeschädigungen und Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Die Demonstranten zerbrachen Schaufenster und versprayten Hauswände. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt.



Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken, wie ein Polizeisprecher am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Rund zwanzig Schaufenster von Banken, Bijouterien sowie von einem Coiffeursalon wurden zerbrochen.

An der Demonstration, die sich gegen Budgetkürzungen für alternative Kulturlokale richtete, hatten rund 500 Personen teilgenommen. Sie hatten sich gegen 22 Uhr beim «Parc des Cropettes» versammelt und zogen anschliessend durch die Stadt.

Beim Boulevard Carl-Vogt kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei. Zwei Polizisten wurden dabei leicht verletzt. Entlang der Umzugsroute wurden zahlreiche Wände mit Sprayereien versehen.

Verunstaltet wurden insbesondere der Bahnhof sowie das Grand Théâtre und das Museum Rath. Die verschiedenen Parolen richteten sich unter anderem gegen die Polizei und gegen den Kapitalismus. Auch Parolen gegen den Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet waren zu sehen. (rar/sda)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Durrutti 21.12.2015 08:49
    Highlight Highlight Ich feier die. Wenigstens jemand macht mal Widerstand im Vergleich zum Rest der Schweiz die nur gehirn- und emotionslos das System der Unterdrückung unterstützen.
  • s23 20.12.2015 23:46
    Highlight Highlight Die Polizei hat den Auftrag diese Leute einzukesseln und am Weiterzug zu hindern. Die Täter gehören verhaftet und dann entsprechend verurteilt. Ich meine das geht dort über mehrere Kilometer. Ich bin über 45 Minuten gelaufen und hab immer noch Schmiereien gesehen. Das muss man doch einkreisen können.
    • Durrutti 21.12.2015 03:40
      Highlight Highlight Ich hoffe die nächste Demo kommt bei dir zu Hause vorbei. Völlig nerechtigter Protest.
    • koks 21.12.2015 07:58
      Highlight Highlight s23, um einzukreisen muss man sich in geometrie auskennen. wahrscheinlich haben die einfach den kreis nicht hingebracht.
    • Durrutti 21.12.2015 08:51
      Highlight Highlight Die Polizei rechnete offensichtlich nicht mit einer so starken Demo. Die waren schlicht unterfordert. Es tut gut zu sehen, dass Protest auch im sich anbahnenden Neofaschismus noch möglich ist.
  • Karl33 20.12.2015 23:33
    Highlight Highlight Da hat mans. Kaum muss sich die Polizei mal um IS-Terroristen und um Neonazis kümmern, hauen die Kapitalismuskritiker auf den Putz.

  • s23 20.12.2015 23:24
    Highlight Highlight Ich hab das heute gesehen. Das geht über 3-4 Kilometer und ist überall. Völlig unverständlich, dass man das nicht vorher stoppt. Wo ist da die Polizei? Gute nacht, wenn mal ein Terrorist um sich schiesst...
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.12.2015 23:30
      Highlight Highlight Sollen Polizisten also gegen Randalierer genau gleich wie gegen Terroristen vorgehen?
  • MaskedGaijin 20.12.2015 23:22
    Highlight Highlight ein coiffeursalon. der inbegriff des menschenfeindlichen kapitalismus...
    • Durrutti 21.12.2015 03:46
      Highlight Highlight Das stimmt das war ein falsches Ziel.
    • knight 21.12.2015 13:34
      Highlight Highlight der Besitzer des Salons war ein bekannter Fascho...
  • Butschina 20.12.2015 23:10
    Highlight Highlight Als ob es nach der Aktion wieder mehr Budget gäbe.....
    So erreicht man eher das Gegenteil.
    • el_chef 21.12.2015 00:25
      Highlight Highlight hoffentlich wird den randalierern der betrag des schadens in franken und rappen zu den bisherigen kürzungen dazugerechnet, damit sie merken, dass solche sch*** zu keinem positiven resultat führt
    • koks 21.12.2015 08:21
      Highlight Highlight el chef, da wurden immerhin arbeitsplätze geschaffen, und das BIP wächst deshalb. erstes semester wirtschaft.
    • el_chef 21.12.2015 08:56
      Highlight Highlight @koks
      das geld löst sich ja nicht in luft auf, man kann es an einem anderen ort einsetzen.
      nach ibrer theorie sollte man also auch raserei fördern? -> mehr autounfälle =höhere werkstattkosten+ höhere ausgaben im gesundheitsbereich ergibt auch ein höheres BIP!
      das kommt dann vielleicht im 2. semester dran

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