International
Atomwaffen

Das Weisse Haus ist sich sicher: Da war keine Wasserstoffbombe in Nordkorea!

Das Weisse Haus ist sich sicher: Da war keine Wasserstoffbombe in Nordkorea!

06.01.2016, 20:4607.01.2016, 07:59

Das Weisse Haus widerspricht Berichten Nordkoreas, bei einem Atomtest eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Eine erste Analyse der US-Regierung komme zu anderen Erkenntnissen, sagte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Josh Earnest, am Mittwoch. Man sehe keinen Grund, von einer veränderten Bewaffnung Nordkoreas auszugehen. Der Test müsse weiter untersucht werden.

Südkoreaner werweissen über die Bombe von Nordkorea.
Südkoreaner werweissen über die Bombe von Nordkorea.
Bild: BAE WOO-HWAN/EPA/KEYSTONE

Zuvor hatte US-Verteidigungsminister Ashton Carter mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Han Min-koo telefoniert. Beide zeigten sich einig, dass ein solcher Test inakzeptabel sei. Er stelle eine unverantwortliche Provokation und eine schamlose Verletzung des Völkerrechts dar.

Über Stabilität und Frieden der koreanischen Halbinsel hinaus bedrohe ein solcher Test die gesamte Region, teilte das Pentagon weiter mit. Das Handeln Nordkoreas müsse Konsequenzen haben.

Carter versicherte Südkorea des gusseisernen Versprechens der USA, Südkorea nötigenfalls zu verteidigen. (sda/dpa)

Nordkorea
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Verblüffend»: Gibt es Leben auf Enceladus? Neue Studie macht Hoffnung
Enceladus ist einer der wenigen Orte in unserem Sonnensystem, deren Bedingungen die Entstehung von Leben zulassen. Die Ergebnisse einer neuen Studie überraschen Forscher.
Der Eismond Enceladus des Planeten Saturn könnte einer Studie zufolge lebensfreundlicher sein als bisher angenommen. Ein Forscherteam hat in Laborexperimenten nachgewiesen, dass bestimmte Mikroorganismen in dem unter Eis verborgenen Ozean des Mondes überleben könnten. An den Experimenten war auch ein Team mit Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), der Universität Regensburg und der Freien Universität Berlin beteiligt.
Zur Story