Schweiz

Atomkraftwerk Beznau wegen Reparatur vom Netz

Energie

Atomkraftwerk Beznau wegen Reparatur vom Netz

16.06.2014, 18:4716.06.2014, 18:47

Einer der zwei Reaktoren des Atomkraftwerks Beznau im Kanton Aargau wurde am Montagabend heruntergefahren. Grund sind Reparaturarbeiten am Block 1, wie der Energiekonzern Axpo mitteilte. An der Verbindungsstelle einer Leitung des Primären Nebenkühlwassersystems sei eine leichte Leckage festgestellt worden. Das System dient zur Kühlung verschiedener Komponenten wie Pumpen und Wärmetauschern und nutzt zu diesem Zweck Wasser aus der Aare.

Wie lange die Reparaturarbeiten dauern, ist nach Angaben der Axpo zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Es werde mit rund zwei Wochen gerechnet. Block 2 sei nicht betroffen und bleibe am Netz. Bereits vor rund zwei Wochen musste der Reaktor 1 des AKW Beznau für Reparaturen vorübergehend vom Netz genommen werden. Zwischen den beiden Vorfällen gebe es keinen Zusammenhang, sagte ein Axpo-Sprecher der Nachrichtenagentur sda. (dwi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wegen «katastrophaler Hygiene»: Bäcker aus der Romandie landet im Gefängnis
Schon einmal wegen Hygieneverstössen verurteilt, wird ein Waadtländer Bäcker erneut straffällig – und muss nun ins Gefängnis.
Ein Bäcker aus dem Kanton Waadt muss für 100 Tage ins Gefängnis. Grund sind Verstösse gegen das Lebensmittelrecht. Mehrere Kontrollen hatten zuvor Hygienebedingungen aufgedeckt, die als «insgesamt katastrophal» bezeichnet wurden, berichtet die Lausanner Zeitung 24 Heures.
Zur Story