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Im Haus überrascht

Schweizerin stirbt in Kanada nach einer Bärenattacke

Publiziert: 20.10.14, 10:02 Aktualisiert: 20.10.14, 16:02

Tödliche Attacke in Kanada: C. H.* wurde am Samstagabend (Ortszeit) in ihrem Zuhause in Teslin von einem Bären angegriffen. Ihr Partner brachte sie ins rund 50 Kilometer entfernte Teslin Community Health Center. Doch die Rettung kam zu spät. Die Schweizerin erlag ihren Kopfverletzungen.

Die Eltern der 42-Jährigen wurden am Sonntagmorgen von C. H.s Partner informiert: «Wir stehen immer noch unter Schock», sagt ihr Vater gegenüber watson: «Meine Tochter und ihr Partner wurden von dem Bären komplett überrascht», sagt er. «Bären greifen normalerweise nur an, wenn sie Hunger haben.» C. H.s Eltern haben jeden Sommer die Ferien bei ihrer Tochter in Kanada verbracht.

C. H. und ihr Lebenspartner boten in Teslin, in der einsamen Hochgebirgslandschaft der Rocky Mountains, Abenteuertouren in die Wildnis an. Das Dorf mit rund 450 Einwohnern liegt im Westen Kanadas, im Yukon-Territorium. Das Paar vermietete dort auch ein Ferienhaus. 

Schon vergangene Woche hatte ein Anwohner desselben Districts eine gefährliche Begegnung mit einem Bären. «Ich versuchte, ihn zu verjagen», sagt dieser gegenüber CBCnews. Der Bär sei aber nicht einmal geflohen, als er Gewehrschüsse abgefeuert habe. Ob es sich um denselben Bären handelt, der auch C.H. attackiert hat, ist unklar.

53-jähriger Jäger tödlich verletzt

Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass im Norden Kanadas eine Begegnung mit einem Bären tödlich endet: Letzen Monat wurde ein 53-jähriger Jäger in Norman Wells tödlich verletzt. Freunde des Opfers gaben an, dass der Jäger gerade einen Elch erlegt hatte, als der Bär «wie aus dem Nichts» auftauchte und angriff. Der Jäger starb noch an der Unglücksstelle.

Der letzte Zwischenfall im Yukon-Territorium fand 2006 in Ross River statt, rund 600 Kilometer von Teslin entfernt. Ein 28-jähriger Bergbauarbeiter starb, nachdem eine Bärenmutter ihre Jungen gefährdet sah.

Das Tier, das C. H. angriff, soll gemäss kanadischen Ermittlern schon erlegt worden sein. Der Tod der 42-Jährigen wird untersucht.

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2 Kommentare anzeigen
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  • rkeller 20.10.2014 12:56
    Highlight und der WWF giert darauf, wieder Bären in bewohntem Gebiet anzusiedeln.
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  • christianlaurin 20.10.2014 12:54
    Highlight Sorry Bären greifen nicht nur an wenn sie Hunger haben. Ich habe in canada gewohnt und niemand weiss genau warum ein Bär angreift. Es ist sehr oft ein Rätsel. Ja jemand sagt der Bär hatte Hunger oder es war eine Mutter. Aber Bären sind halt launisch und müssen erschossen werden wenn sie dich angreifen. Und das beste ist immer immer ein Bär aus den Weg zu gehen mit einem sehr grossen Bogen.
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«Die SBB bauen den Velotransport schleichend ab» – jetzt macht die Politik Druck 

Velo und E-Bike fahren boomen nicht zuletzt des Umweltgedankens wegen. Allerdings schränken die SBB jetzt das Velotransport-Angebot ein. Nationalrat Bastien Girod befürchtet deshalb eine weitere Verschlechterung des Veloverlades. Er hat eine Interpellation eingereicht. 

Eigentlich müssten die SBB, die sich selbst als umweltfreundliches Unternehmen anpreisen, daran interessiert sein, das Velofahren zu fördern. Momentan ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: Seit Juni gibt es ein Verbot für den Transport von Tandems und anderen Velos über zwei Meter Länge in den Fernzügen.

Die SBB begründen die Massnahme mit Platzmangel. Schuld daran sind in ihren Augen also die Passagiere, die zunehmend Gepäck, Kinderwagen oder Sportgeräte mit sich schleppen.

Das Verbot …

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