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Historisches Tief bei Geburtenzahl: Italien hat immer weniger Mammas

Publiziert: 28.11.16, 17:45 Aktualisiert: 29.11.16, 06:23

Im kinderarmen Italien sind 2015 weniger Babys auf die Welt gekommen als je zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit nun 485'780 Neugeborenen fiel die Zahl auf ein historisches Tief, wie die Statistikbehörde Istat am Montag mitteilte.

Immer weniger italienische Frauen seien im gebärfähigen Alter – und immer weniger seien sie dazu geneigt, Kinder zu bekommen. Eine Frau brachte statistisch gesehen 1,35 Kinder auf die Welt.

Italien gehört zu den Ländern mit den wenigsten Geburten pro Frau in Europa. Für die Elternschaft zu werben, will der Regierung einfach nicht gelingen: Zweimal floppte das Gesundheitsministerium mit Fertilitätskampagnen, die nach Sexismus- und Rassismusvorwürfen gestoppt wurden.

Die beliebtesten Namen für den Nachwuchs waren Sofia und Francesco. Die Popularität des Jungennamen hänge möglicherweise mit der Wahl von Jorge Bergoglio zum Papst zusammen, erklärte Istat. Franziskus ist seit 2013 Pontifex – seitdem werden den Statistikern zufolge immer mehr Kinder Francesco genannt. (sda/dpa)

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12 Kommentare anzeigen
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  • Wisegoat 29.11.2016 07:53
    Highlight Kriegen ja täglich Nachschub übers Mittelmeer.
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  • Eskimo 28.11.2016 19:06
    Highlight Kinder sind teuer... Wenn das Bevölkerungswachstum nur aus Zuwanderern die von Steuergeldern leben besteht, muss man sich nicht wundern....
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    • trio 28.11.2016 22:36
      Highlight Ja die bösen Zuwanderer sind schuld!
      9 6 Melden
    • OkeyKeny 29.11.2016 02:34
      Highlight Gerade wenn die Bevölkerung abnimmt ist Einwanderung wichtig. Aber einfach mal irgendwas sagen gell..
      4 7 Melden
    • Eskimo 29.11.2016 10:22
      Highlight @OkeyKeny
      Das musst du mir jetzt aber erklären....
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    • trio 29.11.2016 12:37
      Highlight @Eskimo ist doch nicht so schwierig. Unseres System ist auf Wachstum ausgelegt. Weniger Kinder bedeutet z.B. die Altersvorsorge ist nicht mehr gesichert. Und vieles mehr. Also sind wir auf Einwanderer angewiesen.
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    • Eskimo 29.11.2016 19:18
      Highlight @trio Und wie sollen Einwanderer die vom Sozialsystem leben der Altersvorsorge nutzen? Und wer bezahlt für sie wenn sie selber alt sind? Noch mehr Zuwanderer?
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    • trio 30.11.2016 06:07
      Highlight @Eskimo früher oder später verdienen sie ihr eigenes Geld und tragen zur Finanzierung bei.
      Und Kinder haben sie auch, die gehen dann auch ganz normal arbeitend und leisten ihren Teil. Das System ist nun mal auf Wachstum ausgelegt, wenn dich das stört, ändere bitte das zuerst. Anstatt einfach mal gegen die Einwanderung zu wettern!
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    • Eskimo 30.11.2016 08:49
      Highlight @trio Da die Zuwanderer fast ausschliesslich Männer sind wirds schwierig mit dem Kinder kriegen.😉
      Ausserdem ist es sehr legitim über die Zuwanderung zu wettern... Die Auswirkungen für Europa sind enorm. Und die Leidtragenden sind der arbeitende Mittelstand.
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    • OkeyKeny 30.11.2016 15:36
      Highlight Ehm eskimo. Zuwanderer sind nicht zwangsläufig Flüchtlinge, das weisst du hoffentlich?
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    • Eskimo 30.11.2016 17:26
      Highlight Ja das weiss ich. Die allerwenigsten Zuwanderer sind Flüchtlinge!
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    • trio 02.12.2016 07:55
      Highlight @Eskimo stimmt, es ist legitim über die Einwanderung zu wettern. Aber bitte mach dann den link zu Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung, Naturkatastrophen, Klimaerwärmung etc. Und es ist nunmal so, das auch die kleine Schweiz da kräftig mitmischt. So geht zum Beispiel ein Grossteil der weltweiten Rohstoffe und Kaffeebohnen über die Schweiz, wir haben also durchaus Möglichkeiten etwas zu verändern. Und sei es nur, zu zeigen das wir da nicht mitspielen.
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