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Constance Hall, unperfekte Mutter.
bild: facebook

Diese Mutter schreibt ein Gedicht an alle anderen Mütter, die (auch) nicht perfekt sind



Die meisten Mütter wollen (zu) perfekt sein: Immer schön herausgeputzt daherkommen, gleich nach der Geburt wie ein Bikinimodel aussehen, immer alles im Griff haben und ständig gesundes Essen für die Kinder kochen – das ist der Traum vieler Mütter. Und, ach ja, das Wichtigste: Alle Mütter wollen die beste Mama der Welt sein, ihre Kinder beschützen, fördern, und sich ja keine Blösse geben vor anderen Eltern.

Diesen Traum hat Constance Hall, eine australische Bloggerin, mit fünf Kindern, längst aufgegeben. Sie zelebriert das Unperfekte am Muttersein – mit einigem Erfolg: Über eine halbe Million folgt ihr auf Facebook und ihre Posts werden von Zehntausenden geteilt.

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Und so sieht es bei Constance Hall zuhause ab und zu aus. Du bist nicht allein! bild: facebook

Im chaotischen Sammelsurium ihrer Erlebnisse mit den Kindern und ihrem täglichen Versuch, das Beste aus der Situation zu machen, sticht ein Post besonders hervor: In einem Gedicht schreibt Hall eine Ode an die gewöhnliche Mutter und rechnet mit allen Müttern ab, die perfekt sein wollen.

Ein starkes Stück!

Das ist der Post im Original:

Und hier die Übersetzung:

«An die Frau auf dem Spielplatz, die auf ihr Telefon guckt und ihre Kinder ignoriert: Ich verneige mich vor dir!

Dafür, dass du nicht dem Druck der öffentlichen Erwartung nachgibst, dass du 24 Stunden am Tag online sein musst, dafür, dass es dich einen Scheiss interessiert, was die «Mama-Polizei» über dich denkt.

An die Frau mit stapelweise dreckiger Wäsche und Geschirr, die einfach aus der Tür herausgeht, um einen Kaffee mit ihren Freundinnen zu trinken: Ich verneige mich vor dir.

Eine gute Mama oder Ehefrau oder ein guter Mensch zu sein, heisst nicht, dass man eine Ewigkeit damit verbringen muss, sein Haus zu putzen. Wenn du lange genug wartest, machen das irgendwann deine Freunde für dich. Vertraue mir.

An die Frau in der Arztpraxis, die darauf wartet, nach Antidepressiva zu fragen: Ich verneige mich vor dir.

Postnatale Depression ist ein übles kleines Miststück. Wenn du noch damit kämpfst, verwechsle nicht Depression und Kampf. Du hast etwas dagegen getan, für mich bist du eine kämpferische Königin.

Viel zu oft werden Stärke und Schwäche durcheinandergebracht – es ist stark, um Hilfe zu bitten. Du bist so stark.

So viele Frauen machen genau das Gleiche durch wie du, sie reden nur nicht darüber.

An die Frau, die nicht ihr ganzes Babygewicht verloren hat: Ich salutiere vor dir.

Ein brandneuer 24-Stunden-Job ohne Bezahlung, der die nächsten 20 Jahre dauern wird, ist NICHT der beste Zeitpunkt, mit dem Kuchenessen aufzuhören.

Iss den Kuchen, iss den ganzen verdammten Kuchen und scheiss auf alle, die es wagen, was dagegen zu sagen.

Dein Körper ist nach der Entbindung nicht plötzlich zur öffentlichen Bewertung freigegeben.

Alles Liebe, eine Mutter-Genossin, deren Tage aus mammutgrossem Versagen und winzig kleinen Erfolgen bestehen, aber deren Herz es dennoch schafft, immer wieder für die kleine Armee der Liebe zu explodieren.

Con»

(egg, Übersetzung via brigitte mom)

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