International

In Mozambique angeschwemmtes Wrackteil der MH370. Bild: EPA/LUSA

Neue Analyse: MH370 am Ende in unkontrolliertem Sturzflug

02.11.16, 06:40 02.11.16, 07:24

Die 2014 verschwundene Malaysia-Airlines-Boeing mit der Flugnummer MH370 ist nach einer neuen Analyse wahrscheinlich nach einem unkontrollierten Sturzflug im Meer versunken. Dieses Ergebnis legte die australische Behörde für Transportsicherheit (ATSB) am Mittwoch vor.

MH370 war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord spurlos verschwunden. Das Wrack wird im Indischen Ozean westlich von Australien vermutet.

Die Experten zogen ihre neuen Schlüsse unter anderem aus der Untersuchung einer Landeklappe der Boeing, die in Tansania in Ostafrika angespült worden war. Sie sei wahrscheinlich nicht ausgefahren gewesen, teilten die Experten mit. Piloten fahren die Klappe bei Landungen aus, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.

«Dies bedeutet, dass die Maschine nicht auf eine kontrollierte Landung ausgerichtet war», sagte ATSB-Experte Peter Foley in Canberra. «Jeder kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, ob jemand das Flugzeug am Ende unter Kontrolle hatte.» Niemand weiss, was sich an Bord der Maschine abgespielt hat. Spekuliert wurde unter anderem, ob ein Pilot versuchte, die Maschine auf dem Meer zu landen. Warum die Maschine aber vom Kurs abwich, ist völlig ungeklärt. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

«Es hat mir den Magen umgedreht» – so erlebten Passagiere den Air-Berlin-Abschiedsstunt

Mit einem spektakulären Durchstartmanöver zelebrierte ein Pilot von Air Berlin den letzten Langstreckenflug der insolventen Airline. Dies sorgt für Diskussionen. 

«Wir sagen heute nicht auf Wiedersehen, sondern tschüss». Mit diesen Worten verabschiedete sich der A330-Pilot der insolventen Air Berlin kurz vor den Landung in Düsseldorf. Dann setzte er zu einem regelrechten Abschiedsstunt an. Der Kapitän zog die Maschine nach links hoch und brauste im Tiefflug über das Flughafen-Terminal. Die Bilder der spektakulären Ehrenrunde gehen um die Welt. 

Die Passagiere erlebten die Showeinlage ganz unterschiedlich. «Mir hat sich der Magen um­ge­dreht, …

Artikel lesen