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«Perlen aus Freital»: Blogger sorgen dafür, dass Facebook-Nazis entlassen werden

01.09.15, 14:35 02.09.15, 12:22

Auschwitz zeigt einfach keine Brüste. Deshalb werden Auschwitz-Witze von deutschen Neonazis auf Facebook auch nicht automatisch geahndet. Zum Beispiel ein Video, in dem ein Busfahrer sagt: «Alle Ausländer einsteigen, wir fahren nach Auschwitz!» Dann hebt er die Hand zum Hitlergruss. Ein anderer schreibt: «Umso fetter der Jude, desto wärmer die Bude.»

Oder: «Österreich hat ein Gammelfleischproblem. Auf der Autobahn wurde ein Lkw sichergestellt mit mindestens 50 Klumpen syrischem Gammelfleisch.» Oder: «Jedes Taxi hat doch ein Abschleppseil an Bord ... hinten anbinden ... und dann bis zum Hotel schleifen.» Deutschland ist zum Kotzen. Jedenfalls das Deutschland, das hier ans Tageslicht kommt. 

bild: facebook

«Perlen aus Freital – besorgte Bürger zeigen sich von ihrer allerbesten Seite» heisst der Tumblr-Blog, der von zwei anonymen Aktivisten – sie nennen sich Christopher und Frederik – betrieben wird. Von zwei Perlentauchern im schwarzbraunen Sumpf der Social Media also. Was die beiden neben dem Sammeln aber auch machen: Sie verlinken die Facebook-Profile der Hater. 

Und weil diese oft keinen Zentimeter weit denken, finden sich in ihrem Profil meistens auch ihre Arbeitgeber. Die wiederum von Christopher und Frederik höflich über das Gedankengut ihrer Angestellten informiert werden. Es ist deshalb in den letzten Wochen schon zu einigen Entlassungen gekommen. Christoph und Frederik erhalten dafür Morddrohungen. Interviews geben sie nur schriftlich und immer anonym.

«Die Zeit» hat schon über sie berichtet, «Die Welt» und jetzt auch die «Tagesschau», die beiden «ersticken» in sachdienlichen Hinweisen von Menschen, die allesamt Nazis verzeigen wollen. Was ja auch ein absolut nachvollziehbarer Reflex ist. Doch je erfolgreicher die «Perlen aus Freital» – die man übrigens auch finanziell unterstützen kann – werden, desto komplizierter wird die Sache. Nicht juristisch, da ist alles in Ordnung, schliesslich sind die geahndeten Facebook-Beiträge und Profile öffentlich.

bild: tumblr

Die Fragen, die sich stellen, lauten zum Beispiel: Lässt sich ein entlassener Neonazi zum Gutmenschen bekehren oder wird er nicht ein noch grösserer Neonazi? Und wird er nach der Entlarvung nicht einfach selbst in die Anonymität abtauchen? Ist es wirklich produktiv, Hetze mit Hetze zu vergelten? In der relativen Öffentlichkeit der sozialen Medien eine kontrollierende Gegenöffentlichkeit zu schaffen? Oder haben Christopher und Frederik, die beiden Mutbürger, einfach nur recht, und was nicht sein darf, darf nicht sein? Und wieso, zum Teufel, sind die Community-Standards von Facebook mal wieder so verdammt lasch?

Worte sind Worte auf Facebook, Brüste sind Brüste. Und Letztere lassen sich nun mal einfach besser verstehen als ein Foto von Auschwitz mit dem Kommentar: «Ich hätte die perfekte Lösung für die Asylanten, gepflegt und renoviert, kann sofort wieder in Betrieb genommen werden.»

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Gelöschter Benutzer 02.09.2015 08:07
    Highlight Noch etwas zur Krankheit dieser Menschen. Ist ein Ausverkauf des eigenen Landes, das Erschweren des Lebens unserer Kinder,... nicht auch ein wenig krank?
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  • Gelöschter Benutzer 02.09.2015 08:05
    Highlight Das alles ist ein wenig wie in der 1930 er Jahren. Nur sind es diesmal nicht die Juden, sondern politische Aussenseiter. 1930 wie auch heute handelt es sich um Menschen. Menschen haben Recht auf Würde, auch die , welche wir nicht mögen. Es könnte ja sein, dass diese Menschen krank sind. Also es wäre besser die Gesellschaft so zu verändern, dass solche Krankheiten nicht ausbrechen.
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  • Bruno Wüthrich 02.09.2015 08:05
    Highlight Der Wunsch, Hass-Poster zu denunzieren und dafür zu sorgen, dass sie entlassen werden, ist mehr als verständlich. Doch das Vorgehen könnte sich als kontraproduktiv heraus stellen. Irgendwann wird auch der Dümmste etwas schlauer und sorgt dafür, dass ihm dies trotz Äusserung seiner «freien Meinung» nicht mehr passiert. Besser: Rassismus nicht ganz so eng definieren wie bisher (pol. Korrektheit ist gut, wird aber übertrieben). Dafür nach eindeutig rassistischen Äusserungen nicht nur Posts, sondern Accounts löschen und dafür sorgen, dass der Fehlbare nicht auf andere Portale ausweichen kann.
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  • Stefan von Siegenthal 02.09.2015 00:45
    Highlight Ahm Leute merkt ihr was? Wenn jemand will, dass du deinen Job verlierst, dann erstellt er ein Fakeprofil von dir, lässt ordentlich die Sau raus und meldet es dann deiner HR Abteilung oder Chef... Wie kann man so eine Selbstjustiz gutheißen? Aus genau diesem Grund ist sie verboten.
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    • Gelöschter Benutzer 02.09.2015 06:36
      Highlight So einfach ist es nun auch wieder nicht.
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    • Stefan von Siegenthal 03.09.2015 00:07
      Highlight Kann ja jeder sagen, dass einem das fakeprofil nicht gehöre... Besonders wenn sonst nicht auf Facebook ist. Oder denkst du die entlassenden Firmen hätten mit Facebook eine Validierung vorgenommen?
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  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 20:47
    Highlight Super Aktion! Diese Narrenfreiheit für Rassisten muss aufören!
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  • HelloWorld 01.09.2015 20:39
    Highlight Fällt eigentlich Jemandem auf das sich die Perle sich auf dem Buckel dieser geistig angeschlagenen Individuen bereichert? Wenn ich mir deren FB-Seite anschauen kommt immer wieder der selbe Spendenaufruf.
    Ausserdem jammert jeder über den Überwachungsstaat, so eine (private) Aktion dann zu glorifizieren finde ich dann doch leicht widersprüchlich (und ja mir ist bewusst dass die Aussagen öffentlich gemacht wurden).
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  • wasylon 01.09.2015 19:38
    Highlight Sind Menschen die nichts mehr zu verlieren haben nicht gefährlicher?
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  • don_fabinio 01.09.2015 18:53
    Highlight "Ist es wirklich produktiv, Hetze mit Hetze zu vergelten?"

    Ich denke klar: nein.

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    • Päsu 01.09.2015 19:14
      Highlight Nein? Ich denke zwar nicht dass sich die Meinung der angepriesenen deswegen ändern wird, aber wenigstens werden sie ihren gedanklichen Dünnsc.... wohl in Zukunft für sich behalten m
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    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 19:30
      Highlight @Päsu: Das macht dich nun kein bisschen besser als all jene, die du aufgrund ihrer Kommentare verachtest. Vielleicht denken diese Leute, dass du deine Gedanken besser auch für dich behalten solltest? Ich denke jedoch, dass du diesen Konflikt nicht erkennen wirst.
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    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 20:05
      Highlight Bei den Kommentaren handelt es sich sehr oft um strafrechtlich relevante Äusserungen. Von daher verstehe ich nicht, weshalb hier primär von Hetze gegen Hetze geredet wird. Die Äusserungen dieser Leute sind öffentlich, von Pranger kann hier keine Rede sein. In Deutschland gibt es das Vergehen der Volksverhetzung und in Österreich der NS-Wiederbetätigung. Zwar kann man meiner Meinung nach darüber diskutieren, ob es auf individueller Ebene sinnvoll ist, wenn diese Leute ihren Job verlieren.
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    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 20:10
      Highlight Andererseits kann ich auch vollumfänglich nachvollziehen, dass ein Arbeitgeber jmdn mit einer solchen Gesinnung nicht beschäftigen möchte. Er hat vermutlich auch ausländisches Personal und die Zusammenarbeit mit einem Neonazi kann diesem kaum zugemutet werden. Und zum "constructive journalism": Es ist schon auffallend, mit welchem Eifer man sich bei watson auf Deutschland stürzt. Ein "Schweiz, du bist zum Kotzen" würde man hier nie lesen, weder mit noch ohne Einschränkung.
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    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 20:16
      Highlight Aber hat sich mal jmd darüber Gedanken gemacht, weshalb es keine Anja Reschke, keinen Til Schweiger und keinen Armin Wolf gibt, über die es hierzulande zu berichten gäbe? Beim SRF im Gegensatz zum ORF im Radio keine Refugees Welcome Kampagnen laufen? Weil hier keine Heime brennen und die Rechtsextremen Anzüge tragen, statt Thor Steinar Pullis? Die SVP liefert der NPD jeweils Steilvorlagen, wie zB hier Herr Köppel: https://www.facebook.com/npd.de/photos/a.299179259583.146986.268232929583/10153353142614584/?type=1&pnref=story. Diese Partei ist die stärkste des Landes. Sie hat Geld und Macht.
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    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 21:09
      Highlight Marthar: Und damit ist gerechtfertigt, dass jemand seinen Job verliert? Weil seine Äusserungen strafrechtlich relevant sind? Das gabs schon mal...damals äusserten Menschen Verständnis für die RAF oder zumindest für einen Teil ihrer Motivationen. Sie verloren ihren Job und fanden auch keinen mehr in ihrem Berufsfeld. Das war auch strafrechtlich relevant, war es deshalb aber gerecht?
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  • kunubu 01.09.2015 18:24
    Highlight Ich finde Exilsummi und Merida haben recht.
    1. Die Hetzer sind in der Minderheit
    2. Diese Minderheit isolieren und an den Pranger stellen führt aber auch nicht automatisch zu einer vernünftigen Diskussion und Problemlösung.
    Ich denke auch, dass es eine Tatsache ist, dass wir nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen können.
    Nur stellt sich mir die Frage was tun wir gegen die Ursachen. Bitte äussert euch doch mal dazu! Was können wir tun, damit sich vor Ort für die Leute etwas ändert. Das Aufnehmen oder das Aussperren sind auf längere Sicht beides keine Lösungen.
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  • ThomasG 01.09.2015 17:30
    Highlight Wir haben in der Schweiz dafür die "Perlen aus Blocheristan"
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  • Exilsummi 01.09.2015 16:11
    Highlight Ich ärgere mich über die bevorzugt negative Berichterstattung in den Medien, insbesondere auch auf diesem Portal. Klar, jeder weiss, dass sich schlechte Nachrichten gut verkaufen. Aber unter so vielen Menschen wie in Deutschland wird man eben immer eine gewisse Anzahl Idioten finden, die so etwas von sich geben. Von der riesigen Anteilnahme und Hilfsbereitschaft liest man leider nur selten (erstaunlicherweise werden diese Artikel auch nur ungern kommentiert). So ensteht der Eindruck, das Schlechte wäre der Normalzustand, was den Menschenfeinden nur noch Bestätigung gibt.
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    • philipp meier 01.09.2015 18:01
      Highlight «... insbesondere auch auf diesem portal»? - du scheinst kein stamm-user zu sein;)

      diese positive berichte gingen in den letzten wochen (mit z.t. vielen kommentaren) bei uns viral (nur ein kleiner auszug):

      https://www.watson.ch/!419666426
      http://www.watson.ch/!851389582
      http://www.watson.ch/!791564756

      watson ist meines wissens das erste schweizer portal, das explizit auch so genannten «constructive journalism» betreibt.
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    • Exilsummi 01.09.2015 18:53
      Highlight @ Philipp Meier: Danke für die prompte Antwort.
      Zumindest bei der Berichterstattung über Deutschland scheint mir das aber oft der Fall zu sein. Wenn die Redaktorin z. B. schreibt, Deutschland sei zum Kotzen, finde ich das eher destruktiv als „constructive“, selbst mit der halbherzigen Einschränkung im Nachsatz.
      Ohne dabei etwas verklären und Schandtaten verschweigen zu wollen, für meinen Geschmack bekommen die Menschenhasser einfach eine unangemessen grosse Bühne.
      Vielleicht auch nur mein subjektiver Eindruck. Mal sehen, was die Herze und Blitze dazu sagen ;-)
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    • philipp meier 01.09.2015 19:39
      Highlight wieso machst du aus dem wichtigen zweiten satzteil eine halbherzige einschränkung? das ist wichtig, was da noch steht; sogar sehr wichtig.

      aber die frage ist berechtigt: wie viel aufmerksamkeit sollen solche hater kriegen?
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    • Exilsummi 01.09.2015 21:36
      Highlight Da steht erstmal knallhart: „Deutschland ist zum Kotzen“. Ich glaube, davon bleibt beim Leser etwas hängen, unabhängig vom Nachsatz.
      Was bezweckt die Redaktorin mit dieser Wortwahl, ausgerechnet in einem Artikel der sich gegen Hetze richtet?
      Mit Verlaub, aber diese Formulierung halte ich im besten Fall für schlechten Stil. Das ist ja nichts anderes als „Ausländer sind zum Kotzen. Jedenfalls die, die am Bahnhof Drogen verkaufen.“ Geht nicht, oder?
      Aber wir kommen vom eigentlichen Thema ab. Bei Interesse kann man ja mal eine eigene Diskussion aufmachen.
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  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 15:39
    Highlight Lustige Einstellung die Simone M. hat. Sich über jene, die hetzen beschweren, aber selber die Hetze der anderen Seite loben und unterstützen. Solche Artikel sollte man besser sein lassen, um die eigene Glaubwürdigkeit zu wahren.
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    • Tatwort 01.09.2015 15:53
      Highlight Deine Überlegungen haben einen grundsätzlichen Fehler. Denn die rechten Krakeeler wollen ja, dass man ihre Beiträge liest. Die Perlen sorgen lediglich dafür, dass noch mehr Leute sie lesen - unter Umständen eben auch die Arbeitgeber. Damit hetzen die Perlen nicht, sondern sie greifen unterstützend ins Geschehen ein.
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    • Simone M. 01.09.2015 15:58
      Highlight Nein, das meinte ich eigentlich nicht, hab in der Hitze des Gefechts aber die Kritikzu wenig klar gemacht. Jetzt ist sie drin, siehe erweiterter zweitletzter Abschnitt. Danke für den Einwand!
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    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 16:01
      Highlight Ok, ich denke so entstehen auch keine Missverständnisse. :-)
      11 5 Melden
    • Yonni Meyer 01.09.2015 16:03
      Highlight Meiner Meinung nach gibt es einen grossen Unterschied zwischen Hetze gegen Menschen wegen Eigenschaften, für welche sie nichts können (Hautfarbe, Nationalität, Sexualität, Religion) und der Kritik an dieser Hetze.
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    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 16:08
      Highlight Kann man es Kritik nennen, wenn man gezielt die Namen der Hetzer veröfftlicht? Aus meiner Sicht nicht, denn dadurch hetzt man zwangsläufig Andersdenkende auf jene los, welche diesen Kommentar veröffentlicht haben.
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    • Simone M. 01.09.2015 16:10
      Highlight Absolut @Yonni. Aber ich denke immer, Kritik sollte eine raffiniertere Art der Äusserung finden als eine Imitation des «Feindes». Ist allerdings schwierig, geschieht so gut wie nie. Grundsätzlich bin ich natürlich auf Seiten der Perlen, hoff einfach, das entgleist nicht irgendwie.
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    • Yonni Meyer 01.09.2015 16:15
      Highlight Da gebe ich dir völlig Recht. Nur empfinde ich es oft als anstrengend bis zermürbend, mit einer Feder gegen Vorschlaghämmer zu kämpfen.
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    • Bobo B. 01.09.2015 19:04
      Highlight Religion ist also eine Eigenschaft für die man nichts kann. Bei Watson öffnen sich immer wieder neue Horizonte...
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    • Yonni Meyer 01.09.2015 19:10
      Highlight Stimmt, all die Säuglinge wählen ja selber aus, in welche Religion sie hineinerzogen werden wollen...
      14 14 Melden
    • Bobo B. 01.09.2015 19:20
      Highlight Stimmt, man bleibt das ganze Leben lang Säugling...
      10 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 19:37
      Highlight Frau Meyer wollte vielleicht damit andeuten, dass manche dem Säuglingszustand nie entwachsen.
      6 2 Melden
    • Yonni Meyer 01.09.2015 19:39
      Highlight Well said, well said. Ich sehe deinen Punkt. Aber es ist ja trotzdem so, dass man meist das Leben lang die Religion beibehält, die man anerzogen bekommen hat, weil sie für einen Realität ist. Ich sehe aber den Punkt, dass es nicht ganz dasselbe ist wie die Hautfarbe oder die Sexualität.
      8 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 19:39
      Highlight @Yonni Meyer: Naütrlich wird mancher nach gewissen religiösen Mustern erzogen. Dies heisst jedoch nicht, dass man ein Leben lang dieser Religion angehören muss. Ich komme selbst aus einer kathloischen Familie, aber unsere Eltern überliessen uns mit 16 Jahren die Entscheidung, ob wir uns firmen lassen wollen oder nicht. Also sei bitte nicht selbst die Engstirnigkeit, welche du ständig bei Anderen ansprangerst.
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  • lily.mcbean 01.09.2015 15:31
    Highlight meiner meinung nach würde man viele von den intelligenzbestien kurieren, wenn man wie der spiegel ( es waren doch die?) ihnen eine kamera vor die nase hält und sie in ihre eigene aussagen verrennen lässt. fakt ist das die sich alle ach so stark fühlen,anonym im internet ein bisschen aufmischen mit ihren ach so intelligenten mitspielern das die gar nicht mehr studieren was sie da rauslassen, weil man denkt ja man sei anonym. ich finde sie blosszustellen ist ein anfang, der aber nur noch mehr wut und hass schürt. aber wie will man menschen die offensichtlich innerlich tod und aus stein sind (und sind wir ehrlich nicht mal die hellsten) liebe beibringen?
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  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 15:22
    Highlight Perlen 1 : alle Anderen 0!
    Starke Aktion von den beiden - gehe davon aus dass sich die Entlassenen nun über Arbeitslosigkeit beklagen werden und die Schuld den Flüchtlingen geben und selbst schön die hohle Hand machen beim Staat.

    Man könnte diese jetzt natürlich frech fragen: Wie war das mit Auschwitz? Dort habe es noch Platz? ;)
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    • Simone M. 01.09.2015 15:33
      Highlight Sehr frech. Aber natürlich eine gerechte Retourkutsche.
      19 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 16:29
      Highlight Wer nicht frech ist, kommt nirgends hin.

      Anderes Thema: Finde nicht dass Sie sich rechtfertigen müssen von wegen "Hetze mit Hetze" vergelten.

      Schliesslich verhelfen die beiden den anderen ja nur zu mehr Leserschaft :) Keine Hetze, nichts. Ausserdem diskriminieren sie keine Rasse oder ähnliches.
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  • Tobias K. 01.09.2015 15:18
    Highlight Ich finde es grundsätzlich eine gute Sache, diese Hetzer aus der Anonymität des Webs harauszuholen. Die Frage die sich mir stellt ist hierbei: Wenn ein Hetzer seinen Job verliert, hat er dann nicht 8 Stunden mehr Zeit am Tag um solch üble Ergüsse von sich zu geben? Wie wäre es stattdessen mit unbezahltem Urlaub und in dieser Zeit gemeinnützige Arbeit zu leisten in einem Asylheim? Vielleicht würde das dem einen oder anderen einen Denkanstoss geben. Die grössten Hetzer haben meistens noch nie einen Asylbewerber zu Gesicht bekommen.
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    • Simone M. 01.09.2015 15:32
      Highlight Exzellenter Vorschlag.
      28 10 Melden
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  • Alnothur 01.09.2015 15:11
    Highlight Solche Aktionen können auch sehr schnell sehr verkehrt enden: http://www.ted.com/talks/jon_ronson_what_happens_when_online_shaming_spirals_out_of_control

    Und ob die Nazis sich zu Gutmenschen wandeln - ich hoffe nicht, dann wäre die ganze Bekehrungsmühe umsonst gewesen...
    20 17 Melden
    • Statler 01.09.2015 16:57
      Highlight Sollten sich alle, die hier und dort und überall so laut nach «Gerechtigkeit» schreien ansehen...
      7 2 Melden
    • goalfisch 01.09.2015 17:20
      Highlight ich kann dziltener und statler nur unterstützen ... ich hoffe, die gutmenschen können englisch :)
      3 7 Melden
    • Statler 01.09.2015 17:51
      Highlight Das gilt für alle, die schreien, goalfisch, egal, welches Label sie haben mögen.
      Den Ruf nach «Gerechtigkeit» (wobei das ja meistens mit «Satisfaktion» verwechselt wird, aber das ist 'ne andere Geschichte) erschallt derzeit aus fast allen Richtungen...
      3 1 Melden
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Montagmorgen? Schlecht gelaunt und im Pendlerstress? Bei diesen Zug-Durchsagen musst du trotzdem lachen, versprochen!

Die Facebook-Seite Bahn-Ansagen sammelt seit Jahren die schrägsten Zug-Durchsagen. Jetzt gibt es ein Best-of der lustigsten Sprüche – und das könnte witziger nicht sein.

Die Seite Bahn-Ansagen sammelt seit 2011 die witzigsten Zug-Durchsagen, die von Pendlern auf Facebook oder Twitter publiziert werden. 

Auch bei den watson-Lesern sind einige Zug-Durchsagen hängen geblieben: 

(oli)

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