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Iran-Ticker: Erneute Raketeneinschläge in Tel Aviv

Israeli security forces and rescue teams inspect a site struck by an Iranian missile in Petah Tikva, Israel,Thursday, April 2, 2026. (AP Photo/Ohad Zwigenberg)
Israel Iran War
Israelische Sicherheitskräfte inspizieren in Petah Tikva (Israel) ein Gelände das von einer iranischen Rakete getroffen wurde (2. April 2026).Bild: keystone
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Trump droht Teheran: «Lassen Hölle niederregnen» +++ Erneute Einschläge in Tel Aviv

03.04.2026, 08:5304.04.2026, 16:25
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16:22
Ultimatum läuft bald aus – Trump droht dem Iran
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit schweren Angriffen, sollte die Führung in Teheran sich nicht seinem Ultimatum zur Öffnung der Strasse von Hormus beugen. «Die Zeit läuft davon – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die Bedingungen seien erfüllt, wenn der Iran einem Abkommen zustimme oder die Strasse von Hormus öffne.



Trump hatte gedroht, falls der Iran die Meerenge nicht vollständig und «ohne Drohungen» für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen. Sein Ultimatum dafür verschob er vergangene Woche noch einmal. Bis zum 6. April (US-Ortszeit, Nacht zum 7. April deutscher Zeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte der US-Präsident unter Verweis auf «sehr gute» Gespräche an.

In den vergangenen Tagen gab es aber weiterhin heftige Angriffe beider Seiten. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Strasse von Hormus liegt weiterhin weitgehend still. (sda/dpa)
15:28
Erneut Schäden nach Raketenbeschuss aus dem Iran in Israel
Nach neuem Raketenbeschuss aus dem Iran hat es im Grossraum Tel Aviv in Israel am Nachmittag erneut Einschläge gegeben. In israelischen Medien verbreitete Videos zeigten Rauchschwaden, die über Häuser in zwei Tel Aviver Vororten aufstiegen. Medienberichten zufolge gab es bei dem iranischen Angriff Schäden unter anderem an Gebäuden. Der israelische Rettungsdienst verbreitete zudem Aufnahmen, auf denen brennende Autos zu sehen waren. Den Angaben zufolge wurde ein Mann durch eine Druckwelle leicht verletzt.



Israelischen Medienberichten zufolge setzte der Iran wie bereits bei Angriffen in der Mittagszeit erneut die international weitgehend geächtete Streumunition ein, die grosse Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. (sda/dpa)
15:03
Österreichs Aussenministerin redete mit Irans Chefdiplomaten
Österreichs Aussenministerin Beate Meinl-Reisinger hat mit ihrem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert. «In Zeiten wie diesen ist es wichtig, den Dialog aufrechtzuerhalten», erklärte die Aussenministerin auf der Plattform X.

Meinl-Reisinger forderte im Telefonat nach eigenen Angaben eine Deeskalation und ein Ende der Angriffe auf Nachbarstaaten. Zudem müsse die freie Schifffahrt in der Strasse von Hormus wiederhergestellt werden.



Dies gelte insbesondere «im Hinblick auf den humanitären Aspekt der globalen Ernährungssicherheit mit einem Schwerpunkt auf Düngemitteln und anderen lebenswichtigen Gütern», so Meinl-Reisinger von den liberalen Neos. Über die Reaktionen ihres Amtskollegen schrieb Meinl-Reisinger nichts.

Österreich ist kein Nato-Mitglied und sieht sich traditionell eher in der Rolle eines Vermittlers. (sda/dpa)
13:33
Zwei Schiffe durften durch die Strasse von Hormus
Zwei von insgesamt 15 Schiffen unter türkische Flagge, die in der Nähe der Strasse von Hormus auf die Durchfahrt warten, haben diese inzwischen passieren dürfen. Das sagte der türkische Verkehrsminister Abdülkadir Uraloğlu dem Sender CNN Türk. Eines der beiden Schiffe habe bereits am 13. März die Meerenge passiert, berichtet der Sender TRT unter Berufung auf das Ministerium.

Für neun weitere Schiffe liefen Gespräche mit den zuständigen Behörden, um die Passage durch die strategisch wichtige Meerenge zu ermöglichen, sagte Uraloğlu. Die Verantwortlichen für vier weitere Schiffe hätten entschieden, dass diese vorerst vor Ort bleiben, darunter seien zwei schwimmende Kraftwerke.

Die Türkei verhält sich im Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran neutral und hat sich um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Das Land verstärkte zuletzt die Flugabwehr: Vier iranische Rakete drangen während des Krieges in den türkischen Luftraum ein. Sie konnten zerstört werden. Die iranische Führung dementierte bisher stets, die Türkei beschossen zu haben. (sda/dpa)

12:37
Angriffe auf Petrochemie
Der Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe.

Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äussern.

Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.

Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak.

Nach Angaben von Tasnim war auch der wichtige Grenzübergang Schalamtscheh in Chorramschahr Ziel eines amerikanisch-israelischen Luftangriffs. Es seien schwere Schäden entstanden. Es handelt sich um einen der wichtigsten Grenzübergänge für den Handel und Personenverkehr zwischen dem Iran und dem Irak. Die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA berichtete, bei dem Angriff seien eine Person getötet und fünf Menschen verletzt werden. Der Grenzübergang sei für den Handel und Personenverkehr gesperrt worden. (sda/dpa)

11:55
Iran setzt Belohnung auf vermissten US-Soldaten aus
Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines abgeschossenen Kampfjets im Iran ist für die USA einer Expertin zufolge eine «kritische Mission», die die Haltung der US-Bevölkerung zum Krieg massgeblich beeinflussen könnte. Sollte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das «ein grosser Gewinn» für Teheran, sagte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC. Der Iran hätte dann «ein sehr starkes Druckmittel».

Das Kampfflugzeug vom Typ F-15E war im Süden des Iran abgeschossen worden. Der Pilot konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge gerettet werden. Das vermisste Besatzungsmitglied soll der Waffensystemoffizier gewesen sein; dieser sitzt in der Regel auf dem hinteren Sitz im Cockpit. Die US-Regierung hält sich zu dem Zwischenfall weiterhin bedeckt, mindestens ein Flugzeug und zwei Hubschrauber sollen an einer Rettungsmission beteiligt sein.

Medienberichten zufolge haben im Iran staatsnahe Sender dazu aufgerufen, das Besatzungsmitglied lebend zu fassen. Angeblich wurde eine Belohnung ausgerufen. Sollte das Crew-Mitglied in Gefangenschaft geraten und sollten Bilder davon veröffentlicht werden, könnte das die ohnehin schon kritische Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit zum Krieg weiter negativ beeinflussen, sagte Expertin Rapp: «Wenn solche Bilder auftauchen würden, hätte das aus amerikanischer Sicht eine enorm verändernde Wirkung.»

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor auf die Frage der britischen Zeitung «The Independent», was er tun würde, falls das vermisste Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, geantwortet: «Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil - wir hoffen, dass das nicht passieren wird.» (sda/dpa)

11:36
Angriff nahe iranischem Atomkraftwerk
Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden.

Nach Angaben der Agentur sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt.

Der Iran hatte zuletzt am Samstag vergangener Woche den Einschlag eines Projektils auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Insgesamt ist es seit Kriegsbeginn Ende Februar der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW beziehungsweise auf dessen Gelände.

Die Atomanlage, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. (sda/dpa)

6:39
Israelisches Militär: erneute Raketenangriffe aus dem Iran
Das israelische Militär hat in der Nacht mehrfach Raketenangriffe aus dem Iran gemeldet. Aus Zentralisrael seien zudem Berichte über Einschläge eingegangen, teilte die Armee später auf Telegram mit. Such- und Rettungskräfte seien auf dem Weg dorthin. Demnach waren die Abwehrsysteme in der Nacht im Einsatz. Die Bewohner der betroffenen Gebiete waren per Handy-Mitteilung angewiesen worden, während der Angriffe die Schutzräume aufzusuchen. (sda/dpa)


6:35
Iran: Haben weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen
Der Iran hat nach Angaben des Militärs ein weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen, dieses Mal über dem Persischen Golf. Die Luftabwehr habe ein Kampfflugzeug vom Typ A-10 in den südlichen Gewässern nahe der Strasse von Hormus ins Visier genommen und getroffen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Pressestelle der Armee. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Auch mehrere US-Medien berichten allerdings über ein zweites beschädigtes US-Flugzeug vom Typ A-10 – und verweisen dabei auf mehrere Details:

- Die «New York Times» berichtet unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass ein Kampfflugzeug dieses Typs am Freitag in der Region des Persischen Golfs in der Nähe der Strasse von Hormus abgestürzt sei. Der Pilot sei gerettet worden. Der Vorfall habe sich etwa zur selben Zeit ereignet, als auch ein US-Kampfflugzeug des Typs F-15E über dem Iran abgeschossen worden sei, hiess es.

- Nach Informationen des US-Sender CBS News ist während einer Rettungsmission für ein Besatzungsmitglied dieses über dem Iran abgeschossenen Kampfflugzeug eine Maschine vom Typ A-10 beschädigt worden.

- Laut «Washington Post» hat der Pilot des Flugzeugs vom Typ A-10 seine beschädigte Maschine zunächst in den Luftraum Kuwaits gesteuert und ist anschliessend gerettet worden.

Vor den Berichten zu dem zweiten beschädigten US-Flugzeug war bereits der Absturz des Kampfflugzeugs des Typs F-15E publik geworden. Eines der beiden Besatzungsmitglieder der Maschine wurde US-Medien zufolge von Spezialkräften gerettet, nach dem anderen wird demnach noch gesucht.

Der «Washington Post» zufolge wurden auch zwei Black-Hawk-Hubschrauber, die an den Such- und Rettungsmassnahmen beteiligt waren, vom Iran beschossen und getroffen. Personen an Bord seien dadurch verletzt worden, beide Maschinen hätten aber sicher zu ihrem Stützpunkt zurückkehren können, berichtete die Zeitung unter Berufung auf US-Beamte. (sda/dpa)
6:32
Erneut schwere Angriffe auf Teheran
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es am späten Abend (Ortszeit) zu neuen schweren Angriffen gekommen. Anwohner im Norden der Stadt berichteten von massiven Explosionen, die ganze Gebäude zum Zittern gebracht hätten. Menschen seien in Panik auf die Strasse gelaufen. Einem lokalen Medienbericht zufolge wurden Ziele im wohlhabenden Stadtteil Niawaran angegriffen.

Israel und die USA hatten Ende Februar den Iran gemeinsam angegriffen. Seitdem wurden Dutzende führende Vertreter aus Militär und Politik getötet, aber auch viele Zivilisten. Der Iran reagiert seither mit Raketenangriffen auf Israel und arabische Staaten am Golf.

Am Abend riefen auch Bewohner im Westen Teherans nach den Angriffen einander an, um sich zu versichern, dass sie noch am Leben seien, wie es weiter hiess. Laut Augenzeugen sei «überall Rauch», mehrere Einsatzwagen seien auf den Strassen. Details von offiziellen Stellen gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
22:45
Trump: Jet-Abschuss beeinflusst Gespräche mit Iran nicht
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, der Abschuss eines amerikanischen Kampfjets habe keinen Einfluss auf mögliche Verhandlungen mit Iran. «Nein, überhaupt nicht. Es ist Krieg», sagte er laut NBC News in einem kurzen Telefoninterview.

Die USA würden ihre Strategie ungeachtet der jüngsten Ereignisse fortsetzen. (mke)

22:03
Weitere US-Flugzeuge bei Rettungsmission unter Beschuss
Bei der Rettungsmission nach dem Abschuss einer F-15 über Iran sind laut US-Beamten weitere amerikanische Flugzeuge unter Beschuss geraten. Ein A-10-Kampfjet wurde demnach getroffen, der Pilot konnte sich über dem Golf retten und wurde geborgen. Dabei dürfte es sich um die A-10 Warthog handeln, die nahe der Strasse von Hormus abgestürzt ist.

Auch ein Rettungshubschrauber wurde durch Beschuss beschädigt, mehrere Crewmitglieder wurden verletzt. Das Helikopter-Team konnte jedoch sicher landen.

Einer der beiden F-15-Besatzungsmitglieder wurde bereits gerettet, die Suche nach dem zweiten läuft weiter. (mke)
21:21
Iran wirft Atomenergiebehörde Parteilichkeit vor
Irans Atomenergieorganisation wirft der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vor, bei den Angriffen auf iranische Nuklearanlagen nicht neutral zu handeln. Das Schweigen der Behörde sei «nicht Untätigkeit, sondern Komplizenschaft», teilte sie mit.

Teheran habe IAEA-Chef Rafael Grossi mehrfach protestiert und vor einem weiteren Verlust an Glaubwürdigkeit gewarnt. Iran betont weiterhin, sein Atomprogramm diene ausschliesslich friedlichen Zwecken.

Bereits nach früheren Angriffen hatte Iran die Zusammenarbeit mit der IAEA stark eingeschränkt und Inspektoren nur noch begrenzt zugelassen. (mke)
21:10
Bericht: Weiteres US-Kampfflugzeug abgestürzt
Nach dem Abschuss einer F-15 ist laut einem Medienbericht ein weiteres US-Kampfflugzeug verloren gegangen. Die «New York Times» berichtet unter Berufung auf US-Beamte, dass eine A-10 Warthog nahe der Strasse von Hormus abgestürzt sei.

Die Ursache des Absturzes ist unklar. Der Pilot, der sich allein an Bord befand, konnte jedoch gerettet werden. Eine offizielle Bestätigung der US-Regierung steht noch aus. (mke)
21:07
Berichte: Israel pausiert Angriffe wegen US-Rettungsmission
Israel hat laut Medienberichten Luftangriffe in einem Gebiet Irans ausgesetzt, in dem nach der Besatzung eines abgeschossenen US-Kampfjets gesucht wird. US-Medien und die Nachrichtenagentur AP berichten unter Berufung auf israelische Beamte, dass Angriffe dort verschoben oder gestoppt wurden.

Demnach soll die Pause die laufende Such- und Rettungsoperation der USA ermöglichen. Eine offizielle Bestätigung durch die israelische Armee gibt es bislang nicht. (mke)
20:37
Experten: Abschuss eines US-Jets war «nur eine Frage der Zeit»
Militärexperten sehen den Abschuss eines US-Kampfjets durch Iran nicht als Überraschung. Angesichts vorhandener Luftabwehrsysteme sei ein solcher Vorfall «unausweichlich» gewesen, sagte eine Analystin.

Zweifel gebe es zudem an der Darstellung, Irans Luftabwehr sei vollständig ausgeschaltet worden. Dennoch habe der Abschuss laut Experten kaum Einfluss auf den weiteren Kriegsverlauf.

Für Iran sei der Vorfall zwar ein symbolischer Erfolg, militärisch ändere der Verlust eines einzelnen Jets für die USA jedoch wenig. (mke)
20:22
Bilder zeigen offenbar Trümmer eines US-Kampfjets
Im Netz kursierende Bilder zeigen laut Experten Teile eines abgeschossenen US-Kampfjets vom Typ F-15E. Zu erkennen seien unter anderem ein Flügelende und Teile des Leitwerks, erklärte ein Analyst des britischen Thinktanks Rusi.



Die Aufnahmen seien erst heute in sozialen Medien aufgetaucht. Hinweise auf eine Manipulation durch KI gebe es nicht, der genaue Aufnahmeort lässt sich jedoch nicht verifizieren. (mke)
  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen und Drohnen gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region. Der Krieg dauert an.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Gespräche zwischen Iran und den USA brachten bisher keine Lösung, beide Seiten liegen weit auseinander.
  • Die USA verfolgen unterschiedliche Kriegsziele – von Zerstörung des Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel – und schliessen auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus.
  • Im Fokus steht die Strasse von Hormus: Iran hat den wichtigen Seeweg teilweise blockiert, was den Ölpreis stark steigen liess und den Welthandel belastet.

Angriffe Iran

Angriffe USA und Israel

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Iran-Proteste 2026
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Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

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670 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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watson bei «No Kings» und Bernie Sanders: Bewegung auf Trumps Gegenseite
Lahmt der Caudillo? Durch die Gazetten läuft die Vorstellung, die Anhängerschaft stehe nicht mehr ganz in Treue fest zu Präsident Donald Trump, aber im hauseigenen Trumpistenzirkel sind keine Ermüdungsrisse sichtbar. Kritik am Führer wird als Anzeichen von Trump derangement syndrome wegpsychiatrisiert, und dass sich der Benzinpreis nach der Inthronisierung halbiere, hat eh nie jemand wirklich geglaubt.
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