International

Sechs Tote in Österreich – Frau soll Familie ausgelöscht haben

Publiziert: 01.12.16, 16:44 Aktualisiert: 02.12.16, 06:07

Der Ort des Verbrechens Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Bei einem Familiendrama in Österreich soll eine Frau ihre Mutter, ihren Bruder und ihre eigenen drei Kinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren erschossen haben. Danach nahm sich die Frau das Leben.

Aus Behördenkreisen wurden der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag entsprechende Medienberichte bestätigt. Die sechs Leichen wurden in einem Haus im niederösterreichischen Schildberg bei Böheimkirchen zwischen Wien und St. Pölten gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Die Hintergründe waren zunächst aber unklar. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete eine Obduktion an. Zuvor hatte die Tageszeitung «Kronen Zeitung» in ihrer Online-Ausgabe über den Fall berichtet.

Die Familie sei erst vor kurzem zugezogen, sagte Bürgermeister Johann Hell der dpa. Bei dem Fundort der Leichen handelt es sich eine frühere Gastwirtschaft.

Laut einer Nachbarin aus dem Ort, die die Familie nach eigenem Bekunden kannte, befand sich die Frau in einem Scheidungskrieg mit ihrem Mann. Die Kinder seien auch seit einigen Tagen nicht mehr in der Schule gewesen.

Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Nach weiteren Angaben aus dem Ort hat die Familie sehr isoliert gelebt. Die Kinder hätten nie den öffentlichen Bus benutzt, sondern seien von ihren Eltern zur Volksschule im nahen Böheimkirchen gefahren worden, sagte eine Geschäftsfrau.

Der ehemalige Eigentümer des Hauses beschrieb die Familie der Nachrichtenagentur APA zufolge als «unauffällig», von Streitereien wisse er nichts. (sda/dpa/afp)

Hol dir die App!

User-Review:
naja, mir - 16.4.2016
Immer auf dem neusten Stand. Besticht mit sympathischem, intelligentem Witz!
0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers

Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben …

Artikel lesen