Schweiz

«Man hat einen Schuldigen gesucht und mich gefunden», sagt der Winterthurer Imam A. E.
Bild: watson/rafaela roth

«Ich bin kein IS-Pate!» – Exklusiv-Interview mit dem Imam der sogenannten «Winterthurer IS-Zelle»

Der Imam A. E. wird derzeit als Kopf einer Winterthurer Zelle des sogenannten Islamischen Staates durch die Medien gereicht. Nun wehrt sich A. E. zum ersten Mal öffentlich gegen die Vorwürfe. Ein Gespräch über den toten Thaiboxer Valdet Gashi, die Methoden von «Weltwoche» und «SonntagsBlick» – und sein wahres Alter. 

Publiziert: 24.11.15, 07:04 Aktualisiert: 25.11.15, 20:47

Gemäss Kriegsreporter Kurt Pelda in der Weltwoche ist er «purer ‹IS›», gemäss dem Titelblatt des «SonntagsBlick» vom Wochenende, ist A. E. der «‹IS›-Pate von Winterthur».

Der Libyer soll der radikale Vordenker in der Winterthurer An'Nur-Moschee sein, der im «Untergrund» den Hass auf den Westen und die Ungläubigen schürt, Kontakte in die libysche «IS»-Hochburg Sirte pflegt und Jugendliche in Winterthur für den Dschihad anwirbt. Mindestens vier junge Männer und ein Mädchen sollen aus dem Umfeld seiner «‹IS›-Zelle» im Winterthurer Hegi-Quartier in Syrien untergetaucht sein

Nun meldet sich A. E. erstmals selbst zu Wort und wirft Kurt Pelda vor, ihn mit einem anderen Prediger zu verwechseln. 

Ich treffe den Imam in seiner Moschee, er begrüsst mich freundlich, wir geben uns die Hand. Sein Sohn – Gymnasiast, zweisprachig und regelmässiger watson-Leser – begleitet seinen Vater. Er übersetzt bei Verständnisschwierigkeiten.  

Hintergrund

In einem «Weltwoche»-Artikel von letztem Donnerstag veröffentlichte der Kriegsreporter Kurt Pelda eine Recherche zu einer angeblichen «IS»-Zelle im Umfeld der An'Nur-Moschee in Winterthur-Hegi.

Darin wirft er dem nordafrikanischen Prediger A. E., der im «Weltwoche»-Artikel mit geändertem Namen erscheint, vor, ​in der An'Nur-Moschee Hass gegen Ungläubige und den Westen zu predigen und mindestens einen jungen Mann aktiv zur Reise in den Dschihad aufgefordert zu haben. A. E. reise überdies regelmässig nach Libyen und besuche dabei die «IS»-Hochburg Sirte. Er soll Valdet Gashi, der im Januar 2015 von Winterthur nach Syrien reiste und beim «IS» starb sowie Christian I., der im Februar nach Syrien ging, gekannt haben.
 
Am Sonntag nimmt der SonntagsBlick die Geschichte auf und veröffentlicht ein Bild von A. E. mit schwarzem Balken über den Augen, publiziert seine Initialen und nennt ihn «Der ‹IS›-Pate von Winterthur». A. E. solle bei der Libyan Islamic Fighting Group gekämpft haben.

A. E. ist seit zehn Jahren Imam in der Schweiz und hat zuvor in Moscheen in Schaffhausen, Zürich und Dietikon gepredigt. (rar)

Herr E., ihr Konterfei prangte auf der Titelseite des «SonntagsBlick», betitelt mit «Der ‹IS›-Pate von Winterthur».
A. E.: Sieht so ein «IS»-Pate aus? Ich weiss es nicht. Ich möchte betonen, wie ich es schon in vielen Predigten zuvor getan habe, dass ich die Taten und die Ideologie des «IS» grundsätzlich verurteile. Ich verachte den «IS» dafür, dass er das Bild vom Islam in ganz Europa dermassen verzerrt hat. 

Sie haben also keine Verbindungen zum «IS»? Nicht die geringste?
Nein, ich habe keine Verbindungen zum «IS» und ich bin kein «IS»-Pate oder dergleichen. 

Kurt Pelda ist einer der intimsten Kenner der Schweizer Islamisten-Szene. Er schrieb letzten Donnerstag in der «Weltwoche», Sie würden regelmässig die «IS»-Hochburg Sirte in Libyen besuchen. Wollen Sie behaupten, das sei nicht wahr? 
​Ja, das ist nicht wahr. Ich fahre zwar manchmal in meine Heimat Libyen, aber um meine kranke Mutter zu besuchen. Ich hatte sie zuvor viele Jahre lang nicht gesehen. 

Die «Weltwoche» wirft Ihnen auch vor, mindestens einen Jugendlichen direkt zur Reise in den Dschihad aufgefordert zu haben. 
​So etwas habe ich nie gemacht. 

«Wenn sogar schon solch grundlegende Dinge nicht stimmen, wie soll dann der Rest stimmen, den Pelda und der ‹SonntagsBlick› schreiben?»

Wieso sollte Peldas Quelle lügen?  
Ich weiss es nicht. Vielleicht mag er mich nicht. Ich weiss es nicht. Ich habe noch nie mit Kurt Pelda gesprochen. Ich kannte den Journalisten überhaupt nicht. Solche Anschuldigungen müssen erst bewiesen werden. Es werden völlig falsche Dinge über mich geschrieben. 

Welche falschen Dinge? Pelda spricht von vier Quellen, die seine Darstellung bestätigen.
Kurt Pelda und alle anderen Medien schreiben beispielsweise, ich sei 39. Das stimmt nicht. Sie können meine Identitätskarte sehen. Ich bin 51 Jahre alt. Dass ich Autohändler bin, wie er schreibt, stimmt auch nicht. Wenn sogar schon solch grundlegende Dinge nicht stimmen, wie soll dann der Rest stimmen, den Pelda und der «SonntagsBlick» schreiben?

Sie betreiben nicht «im grossen Stil Autohandel nach Libyen», wie die «Weltwoche» schreibt? 
Nein. Ich habe früher mal ein bisschen mit Autos gehandelt. Aber jetzt schon lange nicht mehr. Ein anderer Sheikh der Moschee macht das. 

Wollen Sie uns also weismachen, Sie werden verwechselt?
Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich eigentlich hier bin, um zu helfen und jetzt plötzlich ein «‹IS›-Pate» sein soll. 

«Der Präsident Atef Sahnoun hat mich vor acht Monaten hierher geholt, um eben weitere Dschihad-Reisen zu verhindern.»

Ihnen wird aber gemäss «Weltwoche» von mehreren Personen vorgeworfen, dass Sie in Ihren Predigten in Hinterzimmern Hass gegen «die Ungläubigen» schüren. 
Das stimmt nicht. Auch so etwas müsste man beweisen. Meine Predigten sind offen und für jeden zugänglich. Hier findet nichts in verborgenen Kämmerchen statt. Eher werden wir ins Verborgene verdrängt, wenn wir unter Generalverdacht gestellt werden. 

Wie lange sind Sie denn schon Imam in Winterthur? 
Ich war zumindest noch nicht hier, als die ersten vier Jugendlichen in den Dschihad reisten. Der Präsident Atef Sahnoun hat mich vor acht Monaten hierher geholt, um eben weitere Dschihad-Reisen zu verhindern und ein Vorbild für die Jugendlichen zu sein. 

Welche ersten vier Jugendlichen meinen Sie? 
Visar, Edita und Christian und Ahmed, der bei seiner Rückkehr verhaftet wurde (siehe Box).

Kennen Sie diese Jugendlichen? 
​Nein. Ich kenne sie bloss aus den Medien und Visar vom Sehen bei Besuchen in der An'Nur-Moschee.

Von Winterthur nach Syrien

Aus Winterthur sind bereits sieben junge Erwachsene in den Irak oder nach Syrien gereist. Fünf kamen nie zurück. Der erste war gemäss «Landbote» der Deutsche G. F., der 2012 gemäss Vermutungen seiner Verwandten zum «IS» nach Syrien gereist und gestorben ist. Im Dezember 2014 reisten Visar (16) und Edita (15) über die Türkei nach Syrien. Sie sind unauffindbar. Im Januar sollen Thaibox-Weltmeister Valdet Gashi und im Februar der 18-jährige Christian I. gegangen sein. Beide sind angeblich tot. Ahmed (25) aus Winterhur wurde vor seiner Reise nach Syrien am Flughafen verhaftet und Achmed (20) soll im Sommer den «IS» besucht haben, und inzwischen wieder in der An'Nur-Moschee sein. (rar)

Kennen Sie Thaibox-Weltmeister Valdet Gashi, der im Januar nach Syrien reiste und dort starb?
Nein. ​

Kennen Sie den Deutschen G. F. über den der «Landbote» kürzlich berichtete?
Nein. Dieser Fall war mir komplett neu. 

Kennen Sie den Rückkehrer Achmed? Er soll gemäss «Weltwoche» in der An'Nur-Moschee verkehren.  
Ich kenne keinen von ihnen. ​Ich möchte wiederholt betonen, dass die medialen Anschuldigungen komplett an den Haaren herbeigezogen sind. Man hat einen Schuldigen gesucht und mich gefunden. 

Wie erklären Sie sich denn, dass so viele Jugendliche aus Winterthur in den Dschihad reisen? 
​Die mediale Aufmerksamkeit konzentriert sich einfach auf Winterthur, weil hier zwei sehr junge Menschen, Visar und Edita, gegangen sind. In Bern sind ebenfalls mehrere Jugendliche gegangen, in Schaffhausen sind gemessen an der Einwohnerzahl auch mehr abgereist als in Winterthur. Da redet aber niemand von einer «IS»-Zelle.

Stimmt es, dass Sie in Libyen der Libyan Islamic Fighting ​Group angehörten? 
Ja, das stimmt. Ich war damals noch an der Universität. Wir waren eine jugendliche Gruppe von Oppositionellen, die sich gegen Gaddafi aufgelehnt hat. Deswegen musste ich flüchten. Mein Bruder wurde von Gaddafi umgebracht. 

Haben Sie in Libyen gekämpft? 
Es gab Kämpfe im Osten Libyens. Ich komme aus dem Westen. Persönlich habe ich nie gekämpft. Heute gibt es die Gruppe nicht mehr. 

Aber die Libyan Islamic Fighting Group hatte ähnliche Ziele wie der «IS»: Ein islamischer Staat nach Scharia-Gesetzen.
Ja, wir wollten einen Islamischen Staat, aber nach demokratischen Methoden, nicht nach IS-Methoden. Der IS mordet, das ist inakzeptabel. Wir wollten einen demokratischen Staat nach dem Vorbild der Türkei

«Ich war zutiefst verletzt. Ich werde als Terror-Pate und schwerer Krimineller hingestellt, ohne dass ich Gelegenheit hatte, Stellung dazu zu nehmen.»

Gemäss «Sonntagszeitung» wurden Sie im Februar 2004 von Interpol gesucht.*
Ja, das stimmt. Ich war aber nur rund einen Monat auf dieser Liste. Gaddafi hat mich draufsetzen lassen, weil ich zur Opposition gehörte. Alle Oppositionellen aus Libyen waren darauf. Einen Monat später wurden wir alle wieder gelöscht. 

Und wie sieht es mit den Irakern aus, die von der Bundesanwaltschaft verdächtigt werden, einen Terrorangschlag geplant zu haben? Sie sollen einen von ihnen gekannt haben, als sie in der Zürcher Arrahma-Moschee predigten.* 
Ja, ich habe einen von ihnen gekannt, aber lange bevor er sich radikalisierte. Später zog er weg und ich hatte seit ungefähr vier Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm. Ich bin seit vielen Jahren Imam, ich kenne viele Muslime aus dem Raum Zürich oberflächlich.

Warum haben Sie bis jetzt nie zu all diesen Vorwürfen Stellung genommen? 
Ich dachte, mir würde sowieso das Wort im Mund umgedreht. Ich wollte überhaupt nicht zu einer öffentlichen Person werden, sondern in Ruhe leben. Jetzt habe ich mich zu diesem Interview entschieden. Das «SonntagsBlick»-Titelbild war zu viel. 

Wie haben Sie es empfunden, als Sie sich auf der Titelseite entdeckten? 
Ich war zutiefst verletzt. Ich werde als Terror-Pate und schwerer Krimineller hingestellt, ohne dass ich Gelegenheit hatte, Stellung dazu zu nehmen. Umso schlimmer ist das, weil ich den «IS» verachte. Der «Blick»-Reporter hat das Bild ohne mein Einverständnis gemacht, um mich dann als Kriminellen auf der Titelseite einer nationalen Zeitung zu publizieren. 

Wie kam das Bild zustande? 
Ich erwartete meinen Sohn. Es klingelte zunächst an der Tür und klopfte dann. Ich öffnete ohne Schuhe und ahnungslos die Tür und da stand der «Blick»-Reporter. «Sind sie A. E.?», fragte er, ich sagte «ja». Dann sagte der Reporter, er wolle mir zwei, drei Fragen stellen. Ich sagte, er solle sich an den Vereinspräsidenten wenden. Er nahm das Handy hervor, wie um etwas zu suchen und drückte den Auslöser. Dann verschwand er. 

«Die Jugendlichen radikalisieren sich im Internet und kommen über Facebook mit Dschihadisten in Kontakt.»

Werden Sie Anzeige erstatten? 
Ja, das werde ich. Meine Persönlichkeitsrechte wurden verletzt. Mein Leben wurde beeinträchtigt. Meine Kinder gehen noch zur Schule. Ihre Mitschüler denken jetzt, ihr Vater arbeite für den sogenannten «Islamischen Staat». Die Leute in der Nachbarschaft schauen mich misstrauisch und ängstlich an. Sie denken, ich trage eine Bombe auf mir oder was weiss ich. Ich traue mich kaum mehr aus dem Haus. Dass mir die Schweiz vor 15 Jahren politisches Asyl gewährt hat, habe ich sehr geschätzt. Ich liebe die Schweiz und stehe zu hundert Prozent hinter den schweizerischen Werten. Dieses Land ist in den letzten 15 Jahren meine zweite Heimat geworden.

Wie werden die Jugendlichen Ihrer Meinung nach heute für den «IS» rekrutiert? 
Die Jugendlichen radikalisieren sich im Internet und kommen über Facebook mit Dschihadisten in Kontakt. 

Aber reist man zu einem Facebook-Kontakt nach Syrien? 
​Die Kontakte werden schnell konkret. Die ersten Winterthurer Jugendlichen, die zum «IS» gereist sind, sind ja zum Teil immer noch auf Facebook aktiv. Man kann Sie anschreiben und kommt schnell zu den Kontakten, die man braucht. 

Wie wollen Sie mit Ihrer Arbeit verhindern, dass Jugendliche in den Dschihad reisen? 
Durch Wissen. Sie müssen wissen, was der Islam wirklich bedeutet und dass Gewalt falsch ist. ​Ich will die Schönheit des Islams vermitteln. Natürlich gibt es Verse, die zu Gewalt auffordern. Die stammen aber aus einer alten Zeit, sie gelten nicht für heute. Und sind schon gar nicht auf solch schreckliche Gräueltaten wie sie beispielsweise letzte Woche in Paris stattgefunden haben anwendbar. Das betrifft mich zutiefst. 

* In der ursprünglichen Fassung dieses Interviews war diese Frage nicht enthalten. Wir haben sie nachgereicht, nachdem wir von den Vorwürfen Kenntnis erhalten haben. 

Mehr zum «IS» und den Anschlägen in Paris

Video zeigt Festnahme von Salah Abdeslam – weiterer Komplize von Paris-Attentätern identifiziert

Die Namen des Horrors von Paris

«Eagles of Death Metal»-Frontmann nach Auftritt im Bataclan: «Jeder sollte eine Waffe haben»

6 Indizien dafür, dass der IS schwächer ist, als wir dachten

Und die Geheimdienste nach den Paris-Anschlägen so: Wir haben versagt, gebt uns mehr Macht

#SprayForParis: Die nicht ganz legale Solidarität aus der Dose

«Wir nannten sie Cowboy-Frau» – Wer war die Selbstmordattentäterin von Saint-Denis?

Anonymous will IS-Terroristen mit Trojaner​ in die Falle locken

«Daesh»: Ein Wort im Krieg – ein Wissenschaftler erklärt, wie Sprache Macht ausübt

Offener Brief an Obama: Ex-Piloten geben Drohnenkrieg Mitschuld am Terror

Warum es den IS zur Weissglut bringt, wenn Hollande und Obama ihn «Daesh» nennen

Drei (!) Trottel schreiben was auf Facebook und «20 Minuten» macht daraus: «Schweizer Extremisten feiern Attentäter» – vielen Dank!

Mit diesen Liedern verarbeiten watson-User die Anschläge von Paris

6, 9, 11, 18, 21 und 36 – mit diesen Zahlen hat gerade jemand eine Million gewonnen

«Für die Muslime ist klar, dass die Anschläge nichts mit der Religion zu tun haben» – Höchster Muslim der Schweiz warnt vor Stigmatisierung

IS-Zelle in Winterthur? «Daran besteht kein Zweifel mehr»

Das Ziel des Islamischen Staats ist eine blutige Apokalypse

Das sagt der Bruder von Salah und Ibrahim Abdeslam zum Attentat

Eine Rückkehr zu mehr Nationalismus kann den Terror nicht bekämpfen – unser Fortschritt schon

900 Euro und zwei Stunden Zeit: So leicht kommen Terroristen an eine Kalaschnikow

Anschlag beim Stade de France: Wie die Behörden eine Massenpanik im Stadion verhinderten

Die Attentäter von Paris: Terroristen der Generation Syrien

«Man hat wirklich gedacht: Ich sterbe jetzt. Hoffentlich tut's nicht weh und es geht schnell»

Über 2,5 Millionen Likes: Dieser emotionale Facebook-Post einer Bataclan-Massaker-Überlebenden geht um die Welt

Was ist wann und wo passiert? – Die Chronik der Pariser Terrornacht

Paris ist nicht sicher, wir sind nicht sicher – und damit werden wir leben müssen

Handy-Video zeigt, wie Menschen aus dem Club Bataclan fliehen (Achtung: Schockierende Szenen!)

Terrorserie in Paris: An sieben Orten gleichzeitig schlugen die Attentäter zu

«Zum Teufel mit dir, Tod!» – Das sagt Karikaturist Joann Sfar zu den Anschlägen

Video: Hier stürmt die Polizei das Bataclan

Augenzeuge des Bataclan-Massakers: «Es war ein Blutbad»

IS-Anhänger bejubeln die Anschläge von Paris

«Hier in Paris fragen sich jetzt alle: Warum immer wir?»

Von Bologna bis «Charlie Hebdo»: Die schlimmsten Terroranschläge in Europa

Alle Artikel anzeigen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

Meistgelesen

1

Stucki verbaschiedet sich aus dem Königsrennen – Orlik weiterhin …

2

«Das traurigste Foto, das ich je geschossen habe» – altes Ehepaar …

3

Wir haben eine neue Erde gefunden – aber wie kommt man dahin? Und …

4

Heinz de Specht fährt «Blick» mit Song an den Karren – und sorgt …

5

15 Dinge, die wir schon jetzt über das iPhone 7 zu wissen glauben

Meistkommentiert

1

Elyounoussi zu YB-Gegner Olympiakos +++ Mustafi und Perez zu Arsenal …

2

Schweizer Bürger würden Burkaverbot annehmen – …

3

Logik ist nicht die Kernkompetenz von Religion – das zeigt das …

4

Asyl-«Arena»: Sheriff Gobbi verliert das Duell gegen Marschall Glättli

5

SVP: «Die SRG ist zu mächtig geworden» – und Online-Bereich soll …

Meistgeteilt

1

Grausame Bilder: So wird ein Stier-Kalb in der Arena abgeschlachtet

2

Zweimal weisse Weste: Die ZSC Lions bezwingen Lukko Rauma – auch Zug …

3

Davos kassiert 0:6-Klatsche gegen Djurgarden – Lugano gewinnt in …

4

WhatsApp liefert uns Facebook ans Messer – ein «Verrat» mit Ansage

5

Kennst du Eldin Jakupovic noch? Er ist jetzt Stammgoalie in der …

146 Kommentare anzeigen
146
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Bucky 27.11.2015 06:15
    Highlight Der Imam ist darin zu bekräftigen, gegen Pelda und den Blick-Reporter Strafanzeige wegen Verbreitens unwahrer, auf schwere Weise rufschädigender Behauptungen durch Schrift zu erstatten. Hier wird höchst unethischer und geschmackloser Sensationsjournalismus betrieben. Die verantwortlichen Journalisten gefährden dadurch womöglich sogar die innere Sicherheit.
    9 6 Melden
    • Tschosch 27.11.2015 10:06
      Highlight Bin ebenfalls der Meinung, dass das juristisch aufgearbeitet werden muss.
      5 3 Melden
    600
  • Thomas Binder 24.11.2015 23:26
    Highlight Pelda habe ich noch nie ein einziges Wort geglaubt, m. E. ein Selbstdarsteller. und vermutlich auch PRopagandist
    16 15 Melden
    • Tschosch 27.11.2015 10:05
      Highlight Dass er mehrheitlich für die Weltwoche arbeitet, deutet darauf hin.
      6 6 Melden
    600
  • Peter Gasser 24.11.2015 20:29
    Highlight Diese Leute nutzen unser Rechtssystem und die gegebene Gastfreundschaft aus. Man sollte Sie zurückschicken.
    22 46 Melden
    • Monti_Gh 24.11.2015 20:58
      Highlight und wo schicken wir die Schweizer Extremisten hin? zu dir nach Hause?
      40 16 Melden
    • AdiB 24.11.2015 21:01
      Highlight du weist schon das vom iman aus noch kein offizieler strafbestand ausgeht?
      27 9 Melden
    • Peter Gasser 24.11.2015 21:01
      Highlight Die CH Rechtsextremisten sind Schweizer. Mit denen werden wir schon noch selber fertig.
      7 31 Melden
    • Monti_Gh 24.11.2015 21:13
      Highlight und wie wirst du mit den Schweizer Konvertiten vom IZRS fertig?
      17 5 Melden
    600
  • deleted_702975121 24.11.2015 19:17
    Highlight WW, Blick, SVP sind die Königsmacher des Daesh (IS) in der Schweiz und Europa. Denn sie machen genau das was sich der Islamische Staat wünscht: Zwietracht säen mit allen Mitteln.
    68 14 Melden
    600
  • reputationsprofi 24.11.2015 14:50
    Highlight "Kein Pate"... aber auch kein "Hassprediger"?
    18 19 Melden
    • Jol Bear 24.11.2015 18:52
      Highlight Unglaublich, dieser hyperventilierenden Medienzirkus. Da wird ein unbescholtener und vorbildlich integrierter Imam ungefragt mit dem IS in Verbindung gebracht, unserm Sepp, der sich Jahrzehnte lang für Fussball und Frieden eingesetzt hatte, wird respektlos Korruption vorgeworfen und immer wieder wird der "Bachelor" als dümmliche Pappnase dargestellt. Die Journalisten scheinen allmählich Fiktion und Wirklichkeit verschmelzen zu wollen. Kein Wunder weiss niemand mehr, was als "Service publique" durchgehen soll...
      15 21 Melden
    • Peter Gasser 24.11.2015 20:31
      Highlight @jol: Schön das wenigstens einer Bescheid weiss!
      6 12 Melden
    • Yosh Eden 26.11.2015 01:02
      Highlight @jol bear ja der arme Sepp. Der machte ja nur gutes. Und nur des fussballs willen, gell.
      3 3 Melden
    600
  • ferox77 24.11.2015 14:30
    Highlight Wenn die Schläfer erneut zuschlagen, wird es in Europa im bunt gepinselten Wolkenkuckucksheim ein böses Erwachen geben. Besonders tragisch: In stummer Feigheit schaut selbst der Klerus zu, mit welcher Brutalität Andersgläubige ausgemerzt werden sollen.
    Andersgläubige sollen nach dem Willen der Islamisten vernichtet werden. Die Pforten der Hölle sind geöffnet.
    Und Israel? Ist weiterhin auf sich selbst gestellt. Ein Wunder an Selbstverteidigungsfähigkeit ist es. Man sollte sich ein Beispiel daran nehmen.
    31 85 Melden
    • Louie König 24.11.2015 15:23
      Highlight Ein Beispiel an Israel nehmen? Nein danke. Um das ganze Land bzw. um ganz Europa einen Zaun ziehen, die Geheimdienstbudgets ins Unermessliche erhöhen und Kollateralschäden an der Zivilbevölkerung in Kauf nehmen, um 1 Person zu eliminieren? Unsere Freiheit so stark einschränken, dass wir vor jedem öffentlichen Platz Metalldetektoren durchlaufen müssen und Menschen, die anders aussehen unter Generalverdacht gestellt werden? Ist es in Israel sicherer als in Europa? Nein, ist es überhaupt nicht, folglich kann das nicht die Lösung sein.
      59 12 Melden
    • Alias 24.11.2015 15:35
      Highlight Genau (Achtung, Ironie). Machen wir es doch wie Israel: Am besten sofort zwei bis drei Jahre Wehrpflicht (ab 17 Jahren) für alle, 16.5 Milliarden pro Jahr Militärausgaben (Polizei und anderweitige Sicherheitskörper nicht inbegriffen), Armee + Reservisten auf 750'000 Mann/Frau aufstocken, dann das ganze Land umzäunen und überwachen, Sicherheitskontrollen in Supermärkten, im ÖV, und sowieso überall, und - um sicher zu gehen - Minderheiten und Andersgläubige proaktiv diskriminieren. Momol, kommt meinem Traum der Schweiz ziemlich nahe.
      66 8 Melden
    • Louie König 24.11.2015 16:27
      Highlight @Alias: Wir teilen uns diesen Traum. So sollte eine moderne Gesellschaft doch aussehen. Und am besten lassen unsere Politiker sich all diese Massnahmen von einer Minderheit Ultragläubiger aufzwingen, die Ihren Anspruch auf Land mit einem 2000 Jahre alten Buch rechtfertigen.
      39 3 Melden
    600
  • Chrigu91 24.11.2015 13:25
    Highlight Ich bin ja überhaupt kein Weltwoche und Blick Fan aber ich finde, dass dieses Interview wenig aussagekräftig ist. Denn selbst wenn es so wäre, dass dieser Mann verbindungen zum IS hat, dann wäre er sicher nicht so dumm und würde es in einem Interview noch bestätigen.
    66 40 Melden
    • Citation Needed 24.11.2015 14:31
      Highlight Lies weiter unten. Es geht hier nicht um Beweise. Es geht darum, dass man jemand zu Wort kommen lässt, wenn er mit solch schwerwiegenden Vorwürfen medial angegangen wird. Denn solang es keine rechtskräftige Verurteilung (steht auch weiter unten, Rekrutierung zum Dschihad ist strafbar) gibt, gilt er als unschuldig. Und wenn die nicht mal das Alter richtig hinschreiben, dann wirft das halt kein gutes Licht auf die Quellen, Recherche.
      77 11 Melden
    • Triesen 24.11.2015 15:55
      Highlight Es ist schon sehr seltsam über jemand zu schreiben, ohne mit ihm zu reden. Aber bei Blick und vor allem bei der WW überrascht mich gar nichts mehr...
      56 9 Melden
    • Chrigu91 24.11.2015 17:52
      Highlight Ok ihr habt recht. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es natürlich keineswegs angebracht solche Artikel zu veröffentlichen.
      37 3 Melden
    • Yosh Eden 26.11.2015 01:06
      Highlight @citation needed. Übernimm nicht alles umreflektiert. Kurt Pelda hat nie einen Namen genannt. Der meint ev. einen ganz Anderen. Wenn dann muss man den Blick rügen der ein Foto bringt! Aber zwischen Pelda und Blick muss man also schon noch unterscheiden!
      0 0 Melden
    • Citation Needed 26.11.2015 17:06
      Highlight Yosh, übernommen? Ja natürlich, soll ich etwa den Journi-Ethikkodex und Medienrecht selber erfinden/aufschreiben, wenn jemand weiter unten schon korrekt drauf hinweist?
      Und: es gibt zwei Haupt-Imame in Hegi, ZWEI. Wenn Pelda also von EINEM Hegi-Imam schreibt, u.A. mit Herkunftsland und -ort: wie find ich dann *OHNE NAMEN* bloss raus, welchen von beiden er meinen könnte??
      *hirnratter, hirnratter*?
      Der SoBli-Journi muss schon krass die Intelligenzbestie sein, dass er den so ganz OHNE NAMEN hat finden (und illegal ablichten) können!
      Yosh, also jetzt schiesst Du wirklich den Vogel ab.
      2 0 Melden
    600
  • zombie woof 24.11.2015 12:35
    Highlight Ob jetzt Blick oder WW, beides sind Hetzblätter und Brandstifter, wer denen unter die Räder kommt, hat verloren!
    98 31 Melden
    • UncleHuwi 24.11.2015 13:14
      Highlight wahre worte. leider.
      41 14 Melden
    600
  • Lowend 24.11.2015 11:46
    Highlight Danke Watson für dieses Exklusivinterview! Wie es aussieht, sitzen die echten Hassprediger inzwischen in den Redaktionen der hiesigen Zeitungen. Man könnte meinen, dass es heute anstatt "Sex sells" eher heissen müsste "Hate sells", wenigstens was das Parteiblatt "SVP-Weltwoche" und die Boulevard-Journaille "Blöck" angeht.
    139 48 Melden
    • Paprika 24.11.2015 15:49
      Highlight Und Watson glauben Sie blind?
      33 27 Melden
    • Lowend 24.11.2015 16:56
      Highlight Als Historiker habe ich gelernt Quellen auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen und bei "Watson", ähnlich wie auch bei "Der Bund", dem "Tagesanzeiger" und der "NZZ" und vielen anderen seriösen Presseerzeugnissen habe ich bisher nur sehr wenige solche dubiosen Artikel gelesen. Übrigens hat die Qualität von Medien mit fähigen, unabhängigen Journalisten, mit überprüfbaren Kriterien und seriöser Recherche zu tun, aber nichts mit Glaube! Gläubige gehören in die Kirche, oder in die bekannte rechtsnationalistische Politsekte, die ihren abgewählten Gott anbeten, dem sie jeden noch so grossen Mist glauben.
      59 5 Melden
    • Lichtblau 24.11.2015 22:31
      Highlight @Paprika: geht mir auch so. Was, wenn die WeWo-Recherche nach Abklärungen die Nase vorn hat? Fast überall, wo das Blatt den Finger in Wunden legte, hat es schlussendlich recht bekommen. Zudem ist Kurt Pelda garantiert kein Blender. Und dann? Beim Blick kenne ich mich nicht aus.
      5 14 Melden
    • Citation Needed 24.11.2015 23:13
      Highlight Lichtblau.. Ich erinnere an die hässliche WeWo-Kampagne gegen Res Strehle! Billiger Rachefeldzug, weil man den SVP-Kristallnacht Twitterer rächen wollte (Tagi hatte den geoutet). Der Presserat hat die WeWo in fast allen Anklagepunkten zurückgepfiffen, und es waren viele! Da der Medienethik-Codex selbstverordnetes Kontrollinstrument der Medienbranche ist, gab es keine rechtlichen Folgen. Aber man muss schon blöd tun, um gleich mehrfach gerügt zu werden. Ich hab die Kampagne genau gelesen, das Urteil des Presserats auch. Die WW hat sich echt dreckig und unfair verhalten.
      14 3 Melden
    600
  • _adrian 24.11.2015 11:21
    Highlight Auch sowas.
    25 7 Melden
    600
  • Nica Rother 24.11.2015 11:14
    Highlight Danke für dieses Interview Watson und danke an A. E. für seine Worte.
    51 19 Melden
    600
  • Paprika 24.11.2015 10:57
    Highlight Wie alt ist denn der andere, der mit Autos handelt?
    23 4 Melden
    • Louie König 24.11.2015 11:23
      Highlight 39, anscheinend.
      19 3 Melden
    600
  • Alias 24.11.2015 10:38
    Highlight Was der Blick hier macht, halte ich für brandgefährlich. Peldas Anschuldigungen in der WW finde ich schon krass, aber wenigstens beruft er sich auf mehrere Quellen. Die Titelseite beim Blick ist aber unter aller Sau, das ist übelste Hetze. Falls er schuldig ist, soll er durch die Justiz bestraft werden. Aber gegen den Mann läuft ja nicht einmal ein Strafverfahren, wie kann man ihn dann öffentlich an den Pranger stellen? Solche Geschichten können ganze Leben zerstören. Und wenn es in der CH potenzielle Attentäter gibt, werden sie durch solche Hass-Kampagnien nur noch bestärkt. Bravo.
    147 18 Melden
    • kurt3 24.11.2015 14:39
      Highlight Das Unwort "Lügenpresse " bekommt eine neue Bedeutung ! Frisch gewählte Nationalräte sollte keine Zeitungen besitzen.
      37 10 Melden
    600
  • Stefan Aepli 24.11.2015 10:37
    Highlight Watson rühmt sich jetzt für ihren wahren Journalismus. OK.
    Um jedoch ausgewogen zu sein, muss jetzt schleunigst ein Interview mit Herrn Pelda her! Das wäre nur fair, dass er sich auch dazu äussern kann.
    Denn, wenn Watson nur Lügen wiedergegeben hat, polarisiert sie genau so wie Blick und Co.
    77 76 Melden
    • Frühstück 24.11.2015 11:04
      Highlight Voilà, schon lange da:
      Kriegsreporter Kurt Pelda: «Sie und Ihre Journalisten-Kollegen müssen endlich anfangen, den ‹IS› ernst zu nehmen»
      http://wat.is/akCpdBAA6E_OTuiB
      56 11 Melden
    • Louie König 24.11.2015 11:24
      Highlight Ich glaube er meint ein erneutes Interview, nach diesem hier. Das, welches Sie verlinken, wurde vor diesem Interview hier gemacht.
      43 5 Melden
    • Arabra 24.11.2015 18:59
      Highlight Genau, und das war so schlecht, dass der Schreiber die Kommentare ausgeschaltet hat weil es nur Kritik hagelte.
      6 7 Melden
    600
  • Mockingbird 24.11.2015 10:36
    Highlight Im Koran steht klar geschrieben, dass man seine Feinde sowie Ungläubige im Interesse des Propheten anlügen darf. Da R. Roth ja vermutlich keine Muslima ist (und dazu noch eine Frau), ist die Lüge erst recht legitimiert.

    Was natürlich NICHT heisst, dass der Imam lügt! Aber ich neige auch dazu, nicht jedes seiner Worte vorbehaltlos für bare Münze zu nehmen.
    90 42 Melden
    • Mr. Kr 24.11.2015 11:08
      Highlight Wo steht das? Wie oft hast du den Koran gelesen? Bitte genaues Zitat und Vers.
      34 36 Melden
    • Louie König 24.11.2015 11:13
      Highlight Aber wenigstens neigen Sie auch nicht dazu, einfach prinzipiell zu misstrauen. Ich finde das gut. Blindlings zu glauben ist auch sehr gefährlich.
      32 3 Melden
    • Paprika 24.11.2015 11:40
      Highlight @ Mockingbird - Nein, das steht so nicht im Koran. Lüge bezieht sich im Koran immer auf die Leugnung Allahs. Was hingegen im Koran steht, ist, dass man sich Ungläubige nicht zu Freunden machen dürfe. In den Hadithen wird das dann ausgeführt, da darf man zum Vorteil des Islams lügen, Meineid schwören, so tun als ob man das Kreuz verehre usw. - @Mr. Kr Alles heute leicht zu finden wenn man will, es sei denn, Google wolle uns täuschen ;-)
      28 12 Melden
    • Citation Needed 24.11.2015 14:38
      Highlight Als Ultrafundi (das soll er ja sein, gemäss WW und SoBli) hätte er ihr auch nicht die Hand geben dürfen, hat er aber. Der IZRS-Konvertit Qaasim Illi tut das z.B. nicht, aus religiösen Gründen. Das beweist gar nichts, zeigt aber, dass die Verwechslungstheorie nicht unglaubwürdiger ist als die Vorwürfe von Pelda und Co. Warten wir ab.
      17 4 Melden
    • Paprika 24.11.2015 15:47
      Highlight @Citation - WW schreibt, dass sich diese Leute gegen aussen gemässigt geben. Also wird er auch die Hand geben. Der Artikel ist auf dem WWW zugänglich. Citation needed, isn't it?
      7 7 Melden
    • AdiB 24.11.2015 18:03
      Highlight ich habe im koran nur gelesen das lügen eine sünde ist. aber wie es aussieht ist wider ein pi-news experte mit dabei. was sagt pi-news noch so, was im koran steht?
      6 3 Melden
    • Citation Needed 24.11.2015 20:47
      Highlight Paprika, ich hab den WW-Artikel gelesen, auf PAPIER (Geld reut mich jetzt noch..). So eindeutig hab ichs nicht verstanden.. Es gebe "gut integrierte Aushängeschilder" (Pelda, S. 16 ;-)). Dass aber auch der Imam eines der Aushängeschilder sei, steht nirgends. Könnte man annehmen, da er aber erst im nächsten Abschnitt erwähnt wird, tu ich das nicht. Dass "gemässigt" Frauen die Hand geben heisst, steht auch nicht. Die WW ist ja Königin des Insinuierens, des Zusammenhänge suggerierens, wo's keine gibt. Besser, man liest gründlich, Fuss auf der Bremse.. Which I did!
      5 3 Melden
    600
  • deleted_522088023 24.11.2015 10:35
    Highlight hat watson neue Geldgeber in Saudi-Arabien / Qatar gefunden ?
    49 112 Melden
    • dickmo 24.11.2015 11:17
      Highlight Nein.
      75 19 Melden
    • Monti_Gh 24.11.2015 11:50
      Highlight vielleicht hast du Geldgeber von der Waffenindustrie?
      Die erhalten Millionen von Saudi-Arabien und Qatar
      22 13 Melden
    • dickmo 24.11.2015 13:43
      Highlight Auch nicht.
      27 7 Melden
    • Addix Stamm 24.11.2015 14:15
      Highlight Nestlé ist überall beliebt oder? :)
      8 1 Melden
    • Monti_Gh 24.11.2015 14:54
      Highlight ich meinte seu11 ;-)
      9 3 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 24.11.2015 10:24
    Highlight Pelda nennt diesen Mann nicht beim Namen und veroeffentlicht auch kein Bild. Wie konnze Blick sichbsicher sein, den richtigen Mann zu outen? Wer ist der andere Sheikh? 15 Jahre in der Schweiz, welche seine 2. Heimat geworden sei und braucht als gebildeter Mann seinen Sohn als Uebersetzer? Alles oeffentlich in der Al Nur und keine Hinterzimmerpredigten? Spannende Geschichte. Pelda wird reagieren, soviel ist sicher.
    62 26 Melden
    600
  • deleted_836887032 24.11.2015 10:20
    Highlight Wie frei ist der Journalismus in der Schweiz überhaupt? Hat die Presse gewisse Auflagen oder dürfen die schreiben was sie wollen? Kann es sein, dass Zeitungen wie der Blick und WW einfach Leute denunzieren dürfen, ohne wirkliche Grundlagen? Muss da der Betroffene wirklich selbst gegen die Zeitung vorgehen? Ich bin ja für freien Journalismus, aber das hat ja damit nicht mehr wirklich viel zu tun?
    51 23 Melden
    • Triesen 24.11.2015 17:59
      Highlight Theoretisch gäbe es ein Medienrecht. Theoretisch. Faktisch halten sich weder Blick noch WW daran. Aber wo kein Kläger, ...
      6 2 Melden
    • deleted_221832694 24.11.2015 18:52
      Highlight Leider steht auch für viele Zeitungen (oder Journalisten) der Wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund. Für tiefgreifende Recherche fehlt oft die Zeit. Da ist ein Primeur einfach zu "wertvoll".
      Auch in der Bildsprache wird mit Vorurteilen gearbeitet (und oftmals bestärkt) um den Leser abzuholen und anzusprechen. Das generiert zwar nicht Aboverträge aber auf jeden Fall Einzelkäufe.
      4 1 Melden
    600
  • Stefan Aepli 24.11.2015 10:19
    Highlight Eine öffentliche Person, den dieser Imam verkörpert, der nach 15 Jahren noch nicht deutsch spricht, zeigt, dass er nicht integriert ist. Wenn er dann noch sagt, dass die Schweiz jetzt seine Heimat wäre, ist das äusserst unglaubwürdig.
    Leider wird auch alles Andere was er erzählt unglaubwürdig.
    77 69 Melden
    • Barrique 24.11.2015 10:41
      Highlight Ich kenne Engländer und Amerikaner, die schon 20 Jahre in der Schweiz leben und kein Wort Deutsch sprechen, trotzdem betrachtet man sie als integriert. Beurteilen Sie Menschen bitte nicht nach ihrer Sprache. Ihre Angst vor Fremden ist leider weit verbreitet in der Schweiz.
      100 41 Melden
    • ferminrdt 24.11.2015 10:42
      Highlight Nur so eine Idee, muss nicht sein: Vielleicht hat er ursprünglich im Welschland gewohnt. Wir Deutschschweizer machen oft den Fehler, dass wir Deutsch nur eine von vier Nationalsprachen ist.
      64 18 Melden
    • Louie König 24.11.2015 10:45
      Highlight Wo steht denn etwas davon, dass er kein Deutsch kann? Es wird nur gesagt, dass der Sohn dabei ist: "Er übersetzt bei Verständnisschwierigkeiten." Ich kann mir vorstellen, dass Deutsch lernen für jemanden, der vorher arabisch gesprochen hat, relativ schwer ist, da diese Sprachen einen völlig unterschiedlichen Ursprung haben. Und in seinem Fall ist er mit 36 in die Schweiz gekommen, was das Erlenen zusätzlich erschwert.
      Was Sie glauben oder nicht, ist Ihnen überlassen. Ich finde es aber schade, dass Sie ihm, aufgrund einer Annahme Ihrerseits, seine Glaubwürdigkeit absprechen.
      84 14 Melden
    • MM 24.11.2015 10:48
      Highlight "Er übersetzt bei Verständnisschwierigkeiten."
      Das heisst doch noch lange nicht, dass er kein Deutsch spricht. Aber ich kenne ihn nicht, weiss nicht wie er spricht, wie er integriert ist und so weiter. Und deshalb urteile ich nicht pauschal. Punkt.
      63 8 Melden
    • ferminrdt 24.11.2015 10:50
      Highlight , dass wir vergessen, dass*

      'tschuldigung.
      11 4 Melden
    • BobaFett 24.11.2015 10:56
      Highlight Wenn man Ihre Aussage logisch weiterdenkt, wäre ein grosser Teil der Welschen und Tessiner nicht richtig integriert...
      52 11 Melden
    • Alias 24.11.2015 11:06
      Highlight Es ist eigentlich sch****egal, ob er glaubwürdig ist oder nicht. Sie und ich haben seine Schuld nicht zu beurteilen. Und der Blick, die WW (und auch watson) sowieso nicht. Das ist wieder so eine Geschichte, die trotz kaum vorhandener Faktenlage zum Gehtnichtmehr aufgebauscht wird. Dabei sollte die Story auf Fakten basieren, nicht umgekehrt. Watson lässt wenigstens den Beschuldigten sprechen, finde ich gut.
      Es stand übrigens nirgends, dass er nicht deutsch spricht, wahrscheinlich einfach etwas gebrochen. Ich würde nicht wagen zu behaupten, dass mein Arabisch nach 15 Jahren perfekt wäre...
      63 4 Melden
    • Alf 24.11.2015 12:14
      Highlight @Barrique, Naja, ich finden schon, dass auch diese wenigstens eine Landessprache beherrschen sollten. Wenn sie das nicht tun, können sie unmöglich integriert sein. Das heisst eben nicht nur am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen und hier wohnen (bzw. CH-Wohnsitz haben). Falsche Anschuldigung und üble Nachrede gehen gar nicht. Integration (in die Gesellschaft) funktioniert meiner Meinung nach nur über Sprachen. Wie soll man sonst eine "gemeinsame Sprache" sprechen (bzw. einander verstehen)?
      13 3 Melden
    • Barrique 24.11.2015 13:15
      Highlight @Alf. Ich beschuldige niemanden. Wo steht das in meinem Kommentar? Ausserdem nehmen die Engländer und Amerikaner an der Gesellschaft teil. Ich spreche mit ihnen halt Englisch, ihre anderen Schweizer Freunde auch. Wo genau liegt das Problem? Bei Arabisch sprechenden Mitbürgern wird es halt etwas schwieriger, gibt man sich gegenseitig etwas Mühe, klappt es auch. Davon bin ich überzeugt.
      10 2 Melden
    • Alf 24.11.2015 14:18
      Highlight @Barrique oooops, Gedankenfetzen. Wollte dich nicht der Lüge bezichtigen. Sorry.

      Ich finde Du siehst das mit der Sprachkompetenz zu lax. Du sagst ja selber, dass ihr dann einfach dieselbe Sprache verwendet (EN). Nicht jeder kann sich auf Englisch so verständigen. Nichts gegen die Offenheit gegenüber fremden Kulturen und Sprachen. Das bedeutet aber nicht die eigene einfach wegzulassen oder darauf zu verzichten, dass diese beherrscht werden sollte (v.a. wenn man sich hier niederlassen möchte). Auf einem Gemeindeamt soll bitte eine Amtssprache gesprochen werden.
      8 4 Melden
    • Barrique 24.11.2015 15:03
      Highlight @Alf, vielleicht hast du recht, ich mache es mir zu leicht mit der Sprache. Wenn man 5 Sprachen spricht, ist es einfacher sich, mit der Deutschen Sprache nicht mächtigen, zu unterhalten.
      Hätte ich genug Zeit, würde ich gerne Arabisch lernen, könnte helfen in der heutigen Zeit. Chinesisch wäre auch toll...
      5 1 Melden
    • Alf 24.11.2015 16:27
      Highlight @Barrique, ich habe durchaus Verständnis dafür, dass man glaubt Sprache sei kein Problem. Ich bin ebenfalls mehrsprachig (lustigerweise auch 5) und kann sprachliche Barrieren relativ locker überwinden. Ich behaupte aber, dass das nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung zutrifft (und bitte kein Vergleiche. Ein Grossteil wird das nicht können und ich will es von einem Gemeinde-Angestellten (um beim Bsp zu bleiben) aus Hinterirgendwastal auch nicht erwarten müssen.
      Reden/Zuhören hilft gegen Fremdenfeindlichkeit, aber nicht auf Englisch.
      7 2 Melden
    • Peter Gasser 24.11.2015 20:36
      Highlight Sehe ich genauso! Das sind genau die Parallelgesellschaften die gefährlich sind und wir hier nicht wollen. Eine Vielzahl der Kommentatoren habe ich auch noch nie vorher gelesen und ich bin viel hier. Alles äusserst seltsam.
      2 9 Melden
    • Louie König 25.11.2015 07:11
      Highlight Leider, Herr Gasser lese ich Ihren Namen in den Kommentaren immer und der Tenor ist immer sehr braun eingefärbt. Wie schon geschrieben hier, es wird NIE auch nur mit einem Wort erwähnt, dass A.E kein Deutsch spricht.
      3 2 Melden
    • Barrique 25.11.2015 08:06
      Highlight @Gasser, was meinen Sie mit neuen Kommentatoren hier? Na los, raus damit. Ich fühle mich angesprochen.
      3 1 Melden
    • Peter Gasser 25.11.2015 08:08
      Highlight ha ha sie sehen aber sehr rasch braun :) stimmt wird vielleicht Zeit mir wiedermal die Haare zu schneiden und die Partei zu wechseln. Man sollte mit ernsthaften Anschuldigungen aufpassen, den sowas wird rasch banal.
      2 3 Melden
    • Louie König 25.11.2015 09:01
      Highlight Von rasch kann keine Rede sein. Wir begegnen uns hier in den Kommentaren des Öfteren und Ihre Kommentare haben, nach meiner Ansicht, meistens eine sehr braune Note. Das mit den Anschuldigungen sollten Sie sich vielleicht selbst mal zu Gemüte führen. Diesem Mann wurden schwere Vorwürfe und Anschuldigungen gemacht und eine Vielzahl der Kommentatoren hier scheinen das auch noch gutzuheissen. Und es scheint mir, dass Sie, Herr Gasser, ebenfalls diese Ansicht vertreten. Das ist lediglich mein persönlicher Eindruck.
      2 3 Melden
    600
  • Nick Name 24.11.2015 09:42
    Highlight Dass ein anderes Medium diesen Part der direkten Stellungnahme des Beschuldigten für Blick und WeWo übernehmen muss, ist für die beiden Erzeugnisse – wieder einmal – ein miserables Zeugnis.
    Es wäre sehr zu begrüssen, wenn solcher "Journalismus" wie von Blick und WeWo (ich sage damit nicht, dass nicht viele weitere Medien ebenfalls Mist produzieren) rechtlich konsequent und mit wehtuenden Folgen für die Urheberschaft geahndet würde. Denn der Schaden, der damit angerichtet wird, ist immens. Und leider vor allem kaum rückgängig zu machen.
    102 16 Melden
    600
  • flix 24.11.2015 08:55
    Highlight Das Interview ist naja, liegt vielleicht am Sprachunterschied? Würde mich über eine genauere Recherche von Watson freuen.
    21 99 Melden
    • Louie König 24.11.2015 09:25
      Highlight Was ist jetzt das Problem mit diesem Interview?
      85 16 Melden
    600
  • deleted_836887032 24.11.2015 08:54
    Highlight 2) Das bedeutet, dass man als Zeitung nicht einfach Menschen, für eine Story, so beschuldigen kann. Ich hoffe dies wird ein Nachspiel für diese "Journalisten" haben. Unhaltbare Beschuldigungen und Panikmache bringt uns nicht weiter. Aber bitte, liebe Schweizer grenzt anders Gläubige (zu denen ich mich selbst auch zähle) genau so aus, wie in Belgien und Frankreich und ihr werdet noch Grund zum klagen bekommen. Sollte der Mensch einen Schritt vorwärts gehen, macht er stattdessen zwei zurück.
    69 16 Melden
    • Citation Needed 24.11.2015 10:33
      Highlight Sa.Set: bei schweren Vorwürfen müsste man das Recht auf Anhörung vor Publikation gewähren (und die Gelegenheit zur Stellungnahme), ausser bei Vorwürfen von grosser öffentlicher Relevanz. Darauf werden sich WW und SoBli wohl berufen. Finde ich hier nicht gegeben, zumal die Vorwürfe scheinbar nicht mal ausreichend geprüft wurden. Bilder dürfen auch nicht einfach gegen den Willen geknipst und verwendet werden. SoBli und WW bekommen wohl eine Rüge vom Presserat, hoffe ich wenigstens. Stimme Ihrer übrigen Einschätzung zudem voll zu!
      20 4 Melden
    • deleted_836887032 24.11.2015 10:48
      Highlight @Citation Needed
      Vielen Dank für die Aufklärung. Das beantwortet sogleich ein Teil meiner Fragen weiter oben.
      11 2 Melden
    600
  • deleted_836887032 24.11.2015 08:51
    Highlight 1)Ob man A.E. in diesem Artikel glauben schenkt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Immerhin hat Watson ihn direkt befragt und Interviewt. Das ist mehr Journalismus, als sich Weltwoche, Blick oder Pelda geleistet haben. Wie Vertrauenswürdig sind Journalisten die so Arbeiten? Vielleicht haben Peldas Informanten einen anderen Iman in Winterthur beschrieben. Das Problem ist, dass solche Artikel Hass schüren und der wahllosen Beschuldigung legitimieren. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig unser Werte aufrecht zu erhalten. Und Zeitungen sollten sich in die Pflicht nehmen und diese erhalten...
    156 15 Melden
    600
  • Chili5000 24.11.2015 08:50
    Highlight Dieser Mann kann einem nur leid tun. Aber was lehrt uns das seit 9/11? Da wurde der mediale Scheinwerfer gnadenlos auf den Islam gerichtet, über Jahre hinweg. Was hat uns das gebracht? Es wurde nur ein Keil zwischen die verschiedenen Kulturen getrieben. Die Menschen haben eine latente Angst vor dem Islam. Plötzlich erwarten Menschen das sich jeder Muslim distanzieren müsse. Ich frage mich was der Bauarbeiter aus dem Balkan mit dem Terror zu tun hat? Oder meine Mutter? Verdammt, was habe ich mit dem Terror zu tun? Gar nichts! Der IS hat in den letzten Jahren 100'000 Muslime getötet!
    103 24 Melden
    600
  • Pipapo 24.11.2015 08:41
    Highlight Klar. Und es ist zu 100% so, dass A.E. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagt und deshalb dieses Interview der Beweis ist, dass Pelda total absolut und zu 100% daneben lag. Wenn Frau Roth selber recherchiert und dann zur Überzeugung gelangt, dass dieser Mann zu Unrecht beschuldigt wird, wohlan. Aber ein Interview mit ihm als Beweis dafür anzugeben, naja...
    79 139 Melden
    • saaam 24.11.2015 08:53
      Highlight Hat es den jemand als Unschuldsbeweis bezeichnet? Nein. Aber watson gibt ihm die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge zu schildern. Über seine Schuld oder Unschuld zu urteilen, liegt weder in der Kompetenz der watson-Reporter noch aller anderer Berichterstatter, sondern muss von den Behörden abgeklärt werden. Und bis dahin bin ich watson dankbar, dass sie auch die andere Seite der Geschichte gezeigt haben.
      135 8 Melden
    • Hansi Voigt 24.11.2015 08:53
      Highlight Lieber Kommentator, die Autorin hat auch nebst diesem Interview gründlich recherchiert. Sie haben aber recht. Dieses Interview ist kein Beweis für Unschuld oder dergleichen. Das muss A. E. aber auch nicht beweisen. Ausserdem behauptet watson nicht, Beweise geliefert zu haben. Wir haben iA.E. viele kritische Fragen gestellt, und er hat darauf geantwortet. Nicht mehr und nicht weniger. Wir werden als Medium auch weiterhin Interviews führen und keine Gerichtsverfahren. Das entspricht jedenfalls meinem journalistischen Verständnis und ich denke, darauf können wir uns einigen.
      229 19 Melden
    • 's all good, man! 24.11.2015 08:56
      Highlight Wo bittesehr wird von Roth das Interview als Beweis angegeben? Es ist ein Interview, in dem A. E. die Gelegenheit erhält, seine Sicht der Dinge darzulegen. Nicht mehr und nicht weniger.
      72 4 Melden
    • tomdance 24.11.2015 09:12
      Highlight @Pipapo: hier wurde korrekt die bisher nicht beleuchtete Seite einer Geschichte aufgearbeitet. Das ist gutes, solides Handwerk und wird schon in der Grundausbildung zum Journalisten so gelehrt. Leider vergessen das zu viele Schreiberlinge auf der Boulevard-Seite ganz schnell wieder. Lieber eine Schlagzeile mehr als mehr Rechercheaufwand. Im Nachhinein kann dann ja ein Nachzieher mit einem neuen potentiellen Schuldigen gemacht werden. Und das gibt dann wieder eine Schlagzeile. Ich hoffe, dass es für WW und Ringier richtig teuer wird.
      @Hansi Voigt: Danke, dass diese Geschichte so gemacht wurde!
      52 7 Melden
    • deleted_836887032 24.11.2015 09:15
      Highlight @Hansi Voigt
      Danke, schön dass wenigstens Watson noch ein vernünftiges Verständnis für Journalismus hat. Und wer nicht damit leben kann, dass der Journalismus eben einem nicht alles Vorkaut und eine abgefertigte Meinung abliefert, sondern helfen soll die eigene zu kultivieren und zu bilden, findet genügend Alternativen, die einem das Denken übernehmen.
      59 6 Melden
    • Rafaela Roth 24.11.2015 10:07
      Highlight Danke für eure Kommentare! Habe dem nichts hinzuzufügen.
      49 7 Melden
    • denic 24.11.2015 10:25
      Highlight Die Libyan Islamic Fighting ​Group hat Affiliationen mit al-Qaida und ist offensichtlich eine knallharte islamistische Organisation. Im Gegensatz zum IS verurteilt sie Gewalt gegenüber Moslems, aber nicht im geringsten gegen Ungläubige.

      Jeder (ex-) Mitglied ist ziemlich sicher in höchstem Masse intolerant - vorallem wenn er sich im Interview nicht davon distanziert (mangels Gesinnungswandel). Offenbar ist es in diesen Kreisen auch ehrenhaft, ungläubige anzulügen.

      Unter diesen Umständen muss man seinen Aussagen auch berechtigterweise eine grosse Portion Skepsis entgegenbringen! Get him out.
      26 27 Melden
    • Louie König 24.11.2015 10:49
      Highlight Die letzten 3 Worte nehmen Ihrem Beitrag jegliche Überzeugungskraft Herr Degen. Eine gesunde Portion Skepsis ist sicher nicht verkehrt. Das, was Sie aber machen, ist nichts weiter, als Annahmen von Ihnen, als die Wahrheit verkaufen (zweiter und dritter Abschnitt; Abschnitt 1 wird wohl so einigermassen stimmen). Wenn Sie die Beweise haben, senden Sie diese doch bitte an die zuständigen Behörden. Die werden Ihnen sicher dankbar sein.
      28 2 Melden
    • Louie König 24.11.2015 11:06
      Highlight Mein Kommentar oben richtet sich an den Kommentator, der soeben seinen Namen geändert hat und sich nun "denic" nennt. Um Missverständnisse vorzubeugen.
      17 1 Melden
    • denic 24.11.2015 11:40
      Highlight Also 1: ich habe nichts als die Wahrheit verkauft, ausser seine eigene Aussage.

      2: 'Get him Out' ist meine persönliche Meinung, der rest sind nur Argumente. Die sind auch so gültig.

      3: Sie finden also, man soll al-Kaida-Sympathisanten Asyl geben?
      11 25 Melden
    • Louie König 24.11.2015 11:51
      Highlight 1. Sie werfen ihm vor, dass er seine Gesinnung nicht geändert hat, nur weil er es im Interview nicht erwähnt. Gut, Sie äussern Annahmen, ziehen aber aufgrund dieser Annahmen Schlüsse. Ist nicht ganz das, was ich geschrieben habe, bitte entschuldigen Sie.
      2. Ich habe nie etwas anderes gesagt, für mich nehmen aber diese 3 Worte jegliche Glaubwürdigkeit aus Ihrem Beitrag.
      3. Nein. Können Sie mir einen Beweis vorlegen, dass dieser Imam ein Al-Kaida-Sympathisant ist? Ausser seiner ehemaligen Zugehörigkeit zur LIFG?
      Ich kenne diese Gruppe nicht, würde aber gerne etwas über sie lernen.
      15 2 Melden
    • denic 24.11.2015 12:43
      Highlight 1&2 ja da haben Sie wohl recht. ich muss es wohl etwas anders sagen:Die Beteiligung an LIFG ist ziemlich heikel.

      Ich würde es Ihm glauben, wenn er sich nun zu seiner Vergangenheit distanzieren würde und zB. gläubiger Friedensaktivist geworden wäre. Wenn er aber in einer Moschee aktiv ist, wo bekanntermassen radikale verkehren, scheint es mir, trotz maximalem Goodwill, unwahrscheinlich dass er seine Überzeugungen geändert hat. Ich sehe auch ein dass er sich juristisch kein Fehlvergehen anlasten lassen kann - und er darum bleiben darf

      https://en.wikipedia.org/wiki/Libyan_Islamic_Fighting_Group
      8 3 Melden
    • Pipapo 24.11.2015 13:10
      Highlight Alles einverstanden.
      Ich finde es einfach reichlich naiv, Fragen zu stellen wie 'Sie haben also keine Verbindung zum IS?' und aufgrund des logischen Neins daraus abzuleiten, der Mann sei total zu Unrecht aufgefallen. Ihn an den Pranger zu stellen, bevor etwas bewiesen wurde, finde ich ebenfalls falsch, eine gewisse Skepsis allerdings angebracht.
      8 5 Melden
    • Louie König 24.11.2015 13:10
      Highlight Ich finde es sehr gross von Ihnen, dass Sie Ihre Aussagen, aufgrund des Inputs, relativieren bzw. sich die Mühe machen, es anders auszudrücken.
      Ja, das kann ich nachvollziehen, dass er Ihnen dadurch unglaubwürdig erscheint. Aber er sagt auch, dass er erst später in diese Moschee gekommen ist, also nachdem die, bekannten, radikalisierten Jugendlichen nach Syrien gereist sind. Ob in dieser Moschee generell radikalisiert wird bzw. das dort Radikale verkehren, ist nicht bewiesen. Dies sollte von den Behörden untersucht und nicht von Boulevard- / Hetzblättern erfunden werden.
      12 1 Melden
    • Pipapo 24.11.2015 13:23
      Highlight @frau Roth: Was ist denn bei Ihren Recherchen herausgekommen? Können Sie das zusammenfassend wiedergeben?
      5 2 Melden
    • Pipapo 24.11.2015 13:50
      Highlight @Mind7eS: btw, ich war weder je 'denic' noch bin ich ein Kommentator.
      2 6 Melden
    • Louie König 24.11.2015 14:28
      Highlight @Pipapo: Ich habe auch nicht Sie mit diesem Kommentar gemeint.
      7 2 Melden
    600
  • Libertas 24.11.2015 08:41
    Highlight Ich glaube dem kein einziges Wort. Watson ist wieder mal viel zu naiv mit diesen Islamisten!
    66 169 Melden
    • sapperlord 24.11.2015 08:53
      Highlight Ok. Kann schon sein, dass er zu Deash gehört. Er hat einen Bart und ist Moslem, moll bestimmt ein Terrorist! *ironie off*
      115 38 Melden
    • LaPaillade 24.11.2015 08:59
      Highlight Deinen Usernamen lebst du aber nicht so wirklich aus, was?
      Ausserdem ist es ja schon wahnsinnig wie Leute wie du sich für unsere Werte einsetzen wollen und diese vor den "Islamisten" schützen wollen, aber ihr dann gleich mal die Unschuldsvermutung mit Füssen tretet.
      69 15 Melden
    • 's all good, man! 24.11.2015 09:04
      Highlight Wieso? Watson gibt dem Mann wenigstens die Möglichkeit, in einem Interview Stellung zu beziehen im Gegensatz zu anderen Medien, die ihn offenbar ohne Gegenbeweis als »IS-Paten von Winterthur« darstellen.

      Und woher willst du so genau wissen, dass er Islamist ist? Mich kotzen solche verallgemeinernden, vor Ignoranz und Hass triefenden Kommentare einfach nur noch an.
      70 13 Melden
    • Buddhatwig 24.11.2015 09:09
      Highlight Sie sind aber ein Beweis dass die Terroristen ihr Ziel Erreicht haben.
      Möge sein dass er Islamist ist. Aber ein solcher Vorwurf muss mit Fakten begründet werden, nicht mit Hetzerei.
      63 7 Melden
    • UncleHuwi 24.11.2015 09:17
      Highlight Libertas....geh und kauf dir den Blick!
      74 12 Melden
    • Louie König 24.11.2015 09:35
      Highlight Libertas, ich verlange hiermit, dass du deinen Namen änderst. Das ist doch einfach zum Kotzen, was du schreibst. Ich habe es mir von Anfang an gedacht, dass es Kommentare, wie diese geben wird. Klar, er muss lügen, ist ja ein Moslem...moll.echt toll. Lieber dem Blick oder der WW glauben, die sich nicht einmal die Mühe machen mit diesem Mann zu sprechen, ihn aber sofort als IS-Paten darstellen. Echt traurig... Klar, es ist möglich, dass er lügt...Aber, wenn er den "Journalisten" des Blick anzeigt, dann denke ich, dass er nicht gelogen hat, denn ein Verfahren würde auch ihn beleuchten.
      38 12 Melden
    • _adrian 24.11.2015 09:41
      Highlight Troll.
      29 12 Melden
    600
  • deleted_322594778 24.11.2015 08:40
    Highlight Als würde der wie 39 aussehen...

    Ich glaube bei Blick und Co. hat man raus gefunden dass ein gewisser A.H. durch Angst schüren sehr viel Erfolg haben kann.

    Knipsen Fotos und nennen sich Journalisten... Wäre ich der Herr würde ich den Fall bis vor die letzte Instanz ziehen. 1. Wegen übler Nachrede, Rufmord und natürlich auch bezüglich dem Foto.

    Ist Pelda bei Pegida?
    72 20 Melden
    600
  • blueberry muffin 24.11.2015 08:17
    Highlight Danke watson, wenigstens ihr klärt auf.

    Er ist also 51 statt 39 und war noch nichtmal Prediger als Leute zum IS gingen? Was ist bloss los mit diesem Pelda?
    74 32 Melden
    600
  • D00A 24.11.2015 08:08
    Highlight Offiziell Schuldig ist man, wenn man gerichtlich schuldig gesprochen wird. Alles andere ist Rufmord und üble Nachrede in Form von Unterstellungen.

    Was A.E. vorgeworfen wird, ist nichts geringeres als das Anwerben von Söldnern. Ein schwerer Vorwurf, für ein Verbrechen das in der Schweiz (zu Recht) harsch bestraft wird. Aber die Schuldfrage muss ein ordentliches Gericht klären, nicht ein wildgewordener Lynchmob in Form von Boulevardmedien.

    Ich hoffe sehr, dass A.E. Recht bekommt bei seiner Klage.
    185 25 Melden
    600
  • Sverige 24.11.2015 08:07
    Highlight Und wer sagt dass er nicht der Kopf ist? Unschuldslämmer verhalten sich in der Regel so. In die U Haft mit ihm, bis geklärt ist was Sache ist. Man kann ihn dafür immer noch von der Staatskasse entschädigen. Weil wir wissen ja wie es in der Schweiz abläuft. Auf einmal ist er doch der Drahtzieher und merkte es zu spät. Unschuldsvermutung hin oder her. Strengeres Vorgehen in dieser Zeit sehr empfehlenswert!
    42 179 Melden
    • René Obi 24.11.2015 08:22
      Highlight Und ich habe irgendwo gehört, dass du, Sverige, mit Breyvik zusammen seinen Überfall auf die Jungen auf dieser Norwegischen Insel geplant hast. Also ab in die U Haft mit dir. Wenn es sich dann als falscher Vorwurf herausstellt kann man ja aus der Staatskasse entschädigen... Also wirklich.
      130 25 Melden
    • Scenario 24.11.2015 08:23
      Highlight Wieso nicht gleich einen riesiegen Scheiterhaufen im Stadtzentrum? In welchem Jahrhundert lebst du eigentlich @Sverige?

      Mal im Ernst, wenn was wahres dran sein sollte, gehört dieser Mann hinter Gittern, falls nicht, gehören gewisse Medienverlage verklagt, bis zum Gehtnichtmehr...

      Falls wirklich was an den Beschuldigungen wahr sein sollte, wäre die Polizei und der Geheimdienst bestimmt schon aktiv geworden.
      80 14 Melden
    • René Obi 24.11.2015 08:24
      Highlight PS: Es spricht hingegen nichts dagegen, wenn die Sicherheitskräfte A.E. und die gesamte Moschee in Winterthur genauer im Auge behalten...
      63 2 Melden
    • saukaibli 24.11.2015 08:26
      Highlight In die U-Haft mit ihm? Würdest du das auch so sehen, wenn du von irgend einem Nachbar oder so wegen Drogenhandels angezeigt wirst, es keinen einzigen Beweis gibt und du unschuldig bist?
      53 7 Melden
    • der nubische Prinz 24.11.2015 10:11
      Highlight @saukaibli, ja wenn man angezeigt wird ist es so weit ich weiss ja noch rechtens wenn man in U Haft kommt. Aber dieser Prediger wurde ja nicht einmal angezeigt sondern nur öffentlich an den Pranger gestellt.
      10 3 Melden
    • exeswiss 28.11.2015 00:26
      Highlight @der Nubische Prinz U-Haft ist nur vertretbar wenn dringender tatverdacht besteht oder verdunkelungsgefahr. ich glaube kaum das der wegen übler nachrede untertaucht.
      1 1 Melden
    600
  • Charlie B. 24.11.2015 08:05
    Highlight Also ich hätte den Blick Reporter vor meiner Haustüre verprügelt hätte er ein Foto von mir gemacht ohne mein Einverständnis. Wer liest eigentlich noch den Blick?
    71 28 Melden
    • saaam 24.11.2015 08:14
      Highlight Leider tun das eben immer noch viel zu viele. Nach diesem (wirklich guten) Artikel habe ich den Fehler gemacht, die Berichterstattung des Sonntagsblicks online aufzurufen. Was ich dort in der Kommentarspalte gelesen habe, hat mir den Magen umgedreht.
      65 12 Melden
    • deleted_836887032 24.11.2015 08:32
      Highlight Wenn man diese Kommentare auf Blick.ch liest, dreht sich wirklich einem der Magen um. Es ist echt zum heulen wie Rückständig und ignorant gewisse Bewohner in einem "aufgeklärtem" Land sind. Es scheint beinahe ein Wunder, dass wir noch keine Einrichtung wie Guantanamo haben. Aber wahrscheinlich sind die Meisten sowiso nur irgendwelche Grossmäuler, die sich Luft machen, aber nie ein Finger rühren würden. Traurig ist es trotzdem. Ich bin ja froh, dass es in der Schweiz nicht so läuft, wie die es sich wünschen.
      65 8 Melden
    • Buddhatwig 24.11.2015 09:01
      Highlight Alle lesen Blick...
      8 9 Melden
    • Sir Jonathan Ive 24.11.2015 10:08
      Highlight @Charlie B
      Diese Gewaltandrohung ist hier fehl am Platz.
      11 6 Melden
    • Charlie B. 24.11.2015 17:38
      Highlight @Sir Jon: ok, vielleicht nicht verprügelt aber zumindest aufgefordert das Foto sofort zu löschen. Es kann doch nicht, dass ein Reporter ohne das Einverständnis des anderen ein Foto von ihm macht.
      4 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 25.11.2015 09:55
      Highlight @Charlie B
      So ist es.
      Ich weiss nicht ob Pressefotografen da eine Lizenz zu haben, aber falls nicht, würde ich auch Strafrechtlich dagegen vorgehen.
      1 1 Melden
    600
  • Buddhatwig 24.11.2015 08:03
    Highlight Weltwoche = Propaganda; Blick / 20min = Massenunterhaltung; Sie haben nichts mit Journalismus zu tun.
    Bitte schön.
    75 21 Melden
    • deleted_836887032 24.11.2015 10:17
      Highlight Das Problem ist jedoch, dass diese "Zeitungen" trotzdem einen enormen Einfluss auf die Meinungen vieler Schweizer haben. Die Redaktionen sind sich diesem zwar Bewusst, scheinen sich aber um die Verantwortung, die sie damit tragen, nicht wirklich zu scheren.
      21 3 Melden
    600
  • Monti_Gh 24.11.2015 07:53
    Highlight Da hat ein Möchtegern-Blick-Journalist wie verkrampft nach DER Story gesucht. Persönlichkeitsrechte hin oder her.
    Wie erbärmlich.
    88 17 Melden
    600
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 24.11.2015 07:50
    Highlight Danke Watson. Und Puuuuuhhhh a Blick für den medialen Terror den ihr erzeugt!
    61 21 Melden
    600
  • Pipapo 24.11.2015 07:48
    Highlight Sehr überzeugendes Interview. Da werde gar alle Zweifel restlos beseitigt... (Ist imfall ironisch gemeint)
    62 86 Melden
    • Louie König 24.11.2015 09:46
      Highlight Wow, noch nie einen so guten Kommentar gelesen. Mich fasziniert vor allem deine differenzierte und keinesfalls voreingenommene und weltoffene Ansicht. Ich wünschte, mehr Menschen wären so, wie du, dann könnten wir ohne Angst durch die Strassen laufen.
      (Auch wenn mein Kommentar nur so davon trieft, erwähne ich es trotzdem noch, ist imfall sarkastisch gemeint)
      40 9 Melden
    • Buebi 24.11.2015 10:10
      Highlight @Mind7eS made my day!
      13 6 Melden
    • Pipapo 24.11.2015 13:04
      Highlight @Mind7eS: schön, dass es so weltoffene, differenzierte Menschen wie Sie gibt. (Imfall äbe...)
      'Sie haben also keine Verbindung zum IS? Nicht die geringste?' -'Nein.' Die Frage ist schon unheimlich schlau, die Antwort überzeugt vollends. Jeder echte IS-Sympathisant würde dänks ja sagen...
      4 6 Melden
    • Louie König 24.11.2015 14:00
      Highlight Im Gegensatz zum Blick, gibt Watson diesem Mann die Gelegenheit zu Wort zu kommen. Du ignorierst ganz bewusst sämtliche sonstigen Aussagen in diesem Interview. Wie zum Beispiel, dass A.E. bedeutend älter ist, als der, in der WW und im Blick, beschriebene Mann. Auch, dass er nach der Radikalisierung dieser jungen Menschen in diese Moschee gekommen ist. Du gehst grundsätzlich von seiner Schuld aus, ansonsten würdest du nicht am Wahrheitsgehalt dieser Antwort zweifeln. Natürlich könnte es eine Lüge sein. Solange dafür aber kein Beweis vorliegt, gehe ich davon aus, dass er die Wahrheit sagt.
      6 2 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 24.11.2015 07:42
    Highlight Schönes Interview, offenbar unsäglich schlecht recherchiert von Pelda, das ist leider sehr verbreitet bei Journis. Könnte Watson nicht des öfteren Interviews mit muslimischen mitbürgern bringen? Wie wäre es mit einer offenen Fragestunde?
    52 41 Melden
    • Andi Amo 24.11.2015 18:31
      Highlight Was ist, wenn Pelda Recht hat und es gibt den rekrutierenden Imam, irgend ein Möchtegern-Journi vom Blick hat aber einfach den Falschen aufgesucht, um der Story 'ein Gesicht' zu geben..?
      0 1 Melden
    600
  • Citation Needed 24.11.2015 07:38
    Highlight 39 statt 51 und Autohändler statt nicht Autohändler.. Sowas darf nicht passieren. Scheinbar sind Peldas Informationen doch nicht ganz so hieb- und stichfest wie er behauptet/glaubt. Selbst wenn seine Kritik an den Nachrichtendiensten (Kompetenzgerangel, zu wenig Ressourcen, zu wenig schlagkräftig..) zutreffen sollte... Die öffentliche Verbreitung FALSCHER Informationen kann man denen bisher nicht vorwerfen - ihm und der Weltwoche schon.
    75 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 24.11.2015 10:32
      Highlight Mal abwarten. Pelda hat den Mann nicht geoutet. Das war der Blick. Eine Fehlleistung / Verwechslung? Wer ist der andere Sheikh , der Autohaendler? Die Geschichte geht weiter.
      5 6 Melden
    • Citation Needed 26.11.2015 17:37
      Highlight Zwerg: nicht geoutet? Naja.. Es gibt zwei feste Imame an dieser Moschee. Die WW weiss doch genau, dass sie mitso einem Knaller die Jagd auf diesen Mann eröffnet und dass die andern "Qualitätsmedien" gleich losrennen und als erste im Ziel sein wollen. Die brauchen dann nur noch 1+1 zusammen (bzw. Zwei Imame minus einer - es gab ja einige Hinweise) zu zählen und finden locker eine Rechtfertigung, den Namen/das Bild auch noch zu bringen, besonders, da 'die WW den ja quasi schon ganz geoutet hat. Sehr blauäugig zu finden, Pelda/die WW habe sowas nicht vorausgesehen, in Kauf genommen.
      2 1 Melden
    600
  • Aha2 24.11.2015 07:37
    Highlight Danke Watson! Endlich jemand, der genauer hinschaut! 👍🏼
    52 24 Melden
    600
  • EgonvD 24.11.2015 07:32
    Highlight Ich finde es auch hier zu tiefst erschreckend was "Weltwoche" und "SonntagsBlick" als Journalismus bezeichnen und über A.E. schreiben ohne vorher mit Ihm geredet zu haben. Danke für das Interview @watson, danke!!
    76 19 Melden
    600
  • AdiB 24.11.2015 07:26
    Highlight der iman hat recht. all die vorwürfe muss man beweisen. in der schweiz gilt die unschuldsvermutung und ich hoffe das der blick undcweltwoche dafür nochvzahlen werden. vorallem der blick sollte mal lernen nicht gleich eine hetze anzufangen.
    87 19 Melden
    • deleted_221832694 24.11.2015 19:21
      Highlight In unserem Wirtschaftssystem muss leider der Käufer lernen kein Hetzblatt zu unterstützen.
      4 1 Melden
    600

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 141'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Paris 2015.

Zusammenfassung: Von den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2014 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Weltweit jedoch nimmt der Terrorismus seit 2005 zu – rund 80 Prozent aller Opfer sind Muslime.

Dem subjektiven Gefühl, dass sich Terroranschläge in Europa häufen, stehen die nackten Zahlen gegenüber, …

Artikel lesen