Schweiz

Freut sich über die neuen Zahlen aus Bern: Daniel Häni (links)

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Am Freitag hat der Bundesrat neue Dokumente zur Abstimmung über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ins Internet gestellt. Sie zeigen: Drei Monate vor der Abstimmung nimmt er das Anliegen endlich ernst.

Publiziert: 13.03.16, 19:09 Aktualisiert: 15.03.16, 08:50

Bisher wurde das BGE von der offiziellen Schweizer Politik als Treppenwitz abgetan. Ein Traum von romantischen Träumern sei das, und ohnehin sei es viel zu teuer, hiess es allgemein. Der Bundesrat empfiehlt denn auch, die Initiative abzulehnen. Er hat bisher in seiner Begründung aufgeführt, die Bundeskasse müsste für ein BGE 153 Milliarden Franken zusätzlich aufwenden. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Erwachsene 2500 Franken im Monat erhält und jedes Kind 625 Franken.

«Die neuen Zahlen zeigen,  dass die Finanzierung eines BGE in der Schweiz grundsätzlich möglich ist.»

Daniel Häni

In der am Freitag ins Internet gestellten Rechnung schmelzen die 153 Milliarden plötzlich auf 25 Milliarden Franken zusammen. Das BGE ist somit rund sechs Mal billiger geworden.

Wie ist dies zu erklären? Ganz einfach: Die Beamten von Bundesrat haben mittlerweile ebenfalls erkannt, dass für alle Erwerbstätigen der Lohn auf das Grundeinkommen geschlagen wird. Wer beispielsweise 6000 Franken Lohn erhält, bei dem sind die 2500 Franken bereits eingerechnet. Mit anderen Worten: Bisher ist man in Bern von falschen Annahmen ausgegangen. Jetzt hat man dies endlich korrigiert.

Das BGE befindet sich im Aufwind

Für die Initianten sind die neuen Zahlen ein grosser Erfolg. «Es zeigt, dass der Bundesrat die Initiative endlich ernst nimmt», sagt Daniel Häni vom Initiativkomitee. «Und es zeigt auch, dass die Finanzierung eines BGE in der Schweiz grundsätzlich möglich ist.»  

Das BGE befindet sich im Aufwind. Kürzlich hat eine viel beachtete Story im «Spiegel» aufgezeigt, dass das Anliegen auch in Deutschland immer mehr Anhänger gewinnt. Führende Vertreter der IT-Szene im Silicon Valley setzen sich immer öfters für ein BGE ein, denn sie sind überzeugt, dass die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt erzeugten Veränderungen nur durch ein BGE aufgefangen werden können. Diese Einsicht setzt sich auch in der Schweiz durch. So hat Klaus Schwab, der Gründer des Wef, kürzlich davor gewarnt, dass die Vierte Industrielle Revolution auch bei uns Hunderttausende von Jobs kosten könnte. Wie anders als mit einem BGE könnten diese Löcher gestopft werden?

Grundeinkommen

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Wir müssen jetzt ernsthaft über ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen

Sie wollen ein Grundeinkommen: Die spinnen die Finnen – oder doch nicht? 

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600
  • Andi Amo 26.05.2016 10:29
    Highlight Wie so sind die Ideen der Linken an sich nicht schlecht, aber sie würden nur in einer utopischen Gesellschaft funktionieren - die es so einfach nicht gibt und auch nie geben wird!

    Denken wir doch einfach nur als Beispiel mal daran, was ein/e 20jährige/r Lehrabgänger, der noch zu Hause wohnen kann, mit geschenkten 2500.- macht? Da würden 10'000 jugendliche erstmal zweidrei Jahre blau machen und nach Australien oder Asien in übertrieben lange Auslandaufenthalte verschwinden, statt zeitnah eine Weiterbildung anzupacken. Wir fahren mit solchen Spässen die eigene Zukunft an die Wand!
    6 8 Melden
    • Fabii 31.05.2016 18:40
      Highlight Jeder Mensch, der einmal für eine Weile im Zwinger der Arbeitslosigkeit steckte, weiss: es ist kein Zustand der Glückseligkeit.
      Beim BGE geht es um einen Grundpfeiler - denn mit 2500 Franken würde man mit Sicherheit nicht in Saus und Braus leben.

      Jenen, die ihre Arbeit zunächst aufgeben würden, würde früher oder später das Dach auf den Kopf fallen.
      Die Debatte um das BGE ist eine Debatte um ein Menschenbild. Wenn es den heutigen Generationen nicht gelingt, dem negativen Menschenbild entgegenzuwirken, dann wird es tatsächlich ewig so bleiben.
      1 1 Melden
    600
  • Leoncillo77 09.05.2016 11:45
    Highlight Gut, dass endlich das Grundeinkommen seriös diskutiert wird. Es ist eine valable Antwort auf die Beschäftigungsprobleme, die auf uns zukommen. Robotnik und künstliche Intelligenz vernichten Arbeitsplätze.
    10 4 Melden
    600
  • bkeller 23.03.2016 12:00
    Highlight "In der am Freitag ins Internet gestellten Rechnung schmelzen die 153 Milliarden plötzlich auf 25 Milliarden Franken zusammen. Das BGE ist somit rund sechs Mal billiger geworden. "
    Und dabei ist nicht einmal eingerechnet, dass die "Umlagerung aus Leistungen der sozialen Sicherheit" eigentlich doppelt so hoch angesetzt werden müsste (110 Mia statt nur 55 Mia). Warum? Weil mehr als die Hälfte der Sozialhilfeberechtigen ihre Ansprüche gar nicht geltend machen, eine faire und gerechte Gesellschaft ihnen aber helfen sollte, das zu tun. Mit dem Grundeinkommens können wir also 30 Mia einsparen!
    16 9 Melden
    600
  • Boniek 21.03.2016 11:12
    Highlight Die Verwendung der Abkürzung BGE für das bedingungslose Grundeinkommen ist etwas irritierend, da diese landläufig für "Bundesgerichtsentscheid" verwendet wird.
    13 4 Melden
    600
  • malu 64 20.03.2016 03:35
    Highlight Bendel/Lassen wir doch die Initianten zu Wort kommen.
    Diese werden uns erklären, was
    und wie es umgesetzt wird. Sicher
    wird niemand weniger haben als
    jetzt. Die Ergänzungleistungen
    werden sicher nicht abgeschafft.
    4 6 Melden
    600
  • per scientam 16.03.2016 17:40
    Highlight Was mich beim Bedingungslosen Grundeinkommen stört ist folgendes:
    Wenn Sie heutzutage studieren, viel Arbeiten usw. dann kommen die Linken und beschimpfen Sie als Abzocker. Sie haben Überstunden gearbeitet und als dank können Sie Steuerprogression bezahlen... Toll. Und andere die wenig machen kriegen alle Steuervorteile...

    Nein, wenn, dann muss man weiter gehen:
    Leistung muss belohnt werden... Keine Umverteilungsversuche mehr...
    Einkommensteuer weg, und nur noch Mehrwertsteuer.
    Sprich, so gut wie es der Wirtschaft geht (=hohe Mehrwertsteuereinnahmen) so gut geht es dem Kollektiv.
    7 20 Melden
    • Rendel 18.03.2016 18:27
      Highlight Sie können doch auch rechnen oder haben sie in der Schule gepennt? Die Mehrwertsteuer bevorteilt gut Verdienende, wer wenig verdient zahlt anteilmässig zu viel. Nicht weil er keine Leistung erbringt, sondern weil Leistungen nicht gleich entlöhnt werden und das auch sehr schwierig ist, da ein gerechtes System zu schaffen.
      20 4 Melden
    600
  • Bob Kievski 15.03.2016 10:58
    Highlight Wenn beim Grundeinkommen noch gerechnet wird, dass bei Bedingungslosigkeit die ganzen RAV, IV,EL und andere Kontrollfunktionen wegfallen würden, dann wärs am Ende vielleicht sogar billiger als heute?
    ...allerdings... wer unterhält danach die ganzen geschützten Arbeitsplätze, wo man für Fr. 2.50 arbeiten "darf" - bei Fr. 2'000 Subventionen im Monat für die Leitung derselben? Damit die Wirtschaft arbeitsplätze entlassen kann, weil die Arbeiten "geschützt" billiger gemacht werden...?
    5 1 Melden
    • malu 64 15.03.2016 23:23
      Highlight Nach der Annahme des BGE wird
      alles genau gleich weiterlaufen wie
      bisher. Die Welt wird nicht untergehen. Die Mitarbeiter der
      geschützten Werkstätten werden
      statt der IV Rente das BGE erhalten. Vielleicht wird der Betrag
      höher sein als bisher. Die meisten
      haben einen Vormund und können
      nicht über ihr Geld verfügen. Die
      meisten Anderen sind froh, haben sie einen geregelten Tagesablauf
      mit dem Kontakt zu Mitmenschen.

      16 6 Melden
    • Rendel 18.03.2016 18:16
      Highlight Nein, malu, sie werden weniger erhalten. Und wenn sie einen Vormund haben, weil sie nicht mehr fähig sind, ihr Geld zu verwalten usw. , dann wird dieser sicher nicht durch das BGE eliminiert. Sie werfen hier wild Sachen durcheinander und haben, ich muss es wiederholen, keine Ahnung.
      4 3 Melden
    • Rendel 18.03.2016 18:22
      Highlight Ja, es wäre billiger, wenn EL, ALV einfach durch das BGE ersetzt würde. Menschen die nicht arbeiten können und heute EL zu gut haben, wären massiv schlechter gestellt, wenn die ALV gestrichen würde, wäre das für viele furchtbar. Unserem Parlament könnte durchaus so eine Lösung in den Sinn kommen und dem Volk auch, weil die meisten nicht betroffen wären. IV allein ist einiges tiefer als da BGE, wer jedoch nur IV hat, von der kein Mensch leben kann, der bekommt EL . Genau so wer eine tiefe AHV hat und kaum Pensionskassenbeiträge, weil nur Teilzeit gearbeitet oder unregelmässig etc..
      2 0 Melden
    600
  • Saul_Goodman 15.03.2016 06:53
    Highlight was heisst das genau? das eine servicekraft dann einfach noch 1000fr im monat verdient um auf ihre 3500.- im monat zu kommen? oder verdienen alle 2500 mehr und alles wird einfach entsprechend teuerer?
    6 6 Melden
    • Amanaparts 15.03.2016 08:52
      Highlight nein, wenn du 3500.- verdienst, ändert sich nichts. Wenn du aber z.B. als Teilzeitkraft 1800.- verdienst, würde der Staat den Ausgleich von 700.- bezahlen. BEG soll sicherstellen, dass niemand weniger als zB. 2500.- erhält und nicht, dass jeder einfach Geld geschenkt bekommt.
      7 9 Melden
    • Sir Jonathan Ive 15.03.2016 14:42
      Highlight @Amanaparts
      Nein du verwechselst das ganze hier mit einem Mindestlohn.
      Der Staat bezahlt jedem 2500.- Bei einem Lohn von 3500.- würde dann also der Betrieb nur noch 1000.- bezahlen. Dadurch könnte man aber die Betriebe stärker besteuern und so das Geld wett machen. Der Staat bezahlt aber nicht einfach nur bei Leuten die einen Mindestlohn von 2500.- nicht erreichen die Differenz.
      15 0 Melden
    600
  • Schneider Alex 15.03.2016 05:43
    Highlight Initiative „Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)“: Es gibt genügend sinnvolle Arbeit!

    Beim bedingungslosen Grundeinkommen besteht der Verdacht, es gebe nicht genügend Arbeit. Das ist ein grosser Irrtum! Im Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Sicherheitsbereich gibt es genügend sinnvolle Arbeit Die Eingliederung in den Arbeitsprozess ist insbesondere für die Jungen zentral und sollte nicht durch die Suggestion "free lunch" unterlaufen werden. Minimallöhne sind daher zweckmässiger als das bedingungslose Grundeinkommen.
    13 17 Melden
    • malu 64 15.03.2016 23:36
      Highlight Wenn es mit der Industrie 4.0 zu
      wenig Arbeitsplätze gibt, so nützt
      auch ein Grundlohn nichts. Leider
      denken die meisten falsch. Zuerst
      wird mal den Jungen unterstellt,
      dass sie bei einem BGE , nichts
      mehr machen und rumhängen.
      Das wird es sicher geben, gibt es
      auch jetzt, aber diese Leute werden mit der Zeit ihren Weg finden und ganz sicher früher oder
      später etwas positives für sich oder die Gemeinschaft machen. Es
      ist jedem selber überlassen,was er
      mit der quasi gewonnen Zeit an
      stellt.
      4 8 Melden
    • Schneider Alex 16.03.2016 06:56
      Highlight Dass es zu wenig Arbeitsplätze gibt wegen der industriellen Entwicklung ist eine alte Mär. Sie wurde schon bei der Einführung der Eisenbahn aufgetischt. Nein, der strukturelle Wandel schafft neue Arbeitsplätze in anderen Gebieten.
      5 2 Melden
    • per scientam 16.03.2016 17:32
      Highlight Bloss, bei aller Industrie und Grundeinkommen usw. sollte man vielleicht ein ganz anderen Aspekt beachten:
      Was kauft man sich heute?!

      Billiger Ramsch aus China, Teuer Verkauft durch eine Marketingfirma die 1000 % Zuschlag darauf macht. Dafür bezahlt die Marketing Firma Top-Models die dir Weiss machen, dass du hässlich, Dick und ohne das Ramschprodukt ein Aussenseiter bist.

      Vielleicht sollte man Arbeit und Produkte mehr Wertschätzen, anstelle von Marketing und Illusion. Dann gibt es plötzlich wieder schöne Handarbeit und Kreativ Jobs.
      6 1 Melden
    600
  • malu 64 15.03.2016 00:55
    Highlight Industrie 4.0 wird uns zum umdenken zwingen.
    Arbeitsplätze in der Produktion,
    viele kaufmännische Jobs werden
    verschwinden oder automatisiert.
    Spezialisten werden gefragt sein.
    Aber nicht jeder hat das Zeug zum
    Spezialisten. Deshalb wäre vielleicht das Grundeinkommen
    gar nicht so schlecht. Die Summe
    in der Höhe von Fr 2'500.- ist von
    der Einkommenssteuer befreit.
    Zudem ist sie höher als die Sozial
    hilfe.
    11 5 Melden
    • Rendel 15.03.2016 07:51
      Highlight Das stimmt nicht, dass die Summe höher als die Sozialhilfe ist. Das mag in bestimmten Regionen der Fall sein, gilt aber nicht für die ganze Schweiz. Die Sozialhilfe ist auch kein Fixbetrag, sondern setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die in der Höhe variieren können.
      9 0 Melden
    • HomoSapiens 15.03.2016 14:35
      Highlight Die Summe
      in der Höhe von Fr 2'500.- ist von
      der Einkommenssteuer befreit.
      Steht das irgendwo geschrieben?
      4 0 Melden
    600
  • Fanta20 14.03.2016 22:37
    Highlight Es wäre schade, das Konzept BGE vorschnell als "linke Träumerei" abzutun. Was momentan sicherlich noch visionär klingt, könnte in mittlerer Zukunft eine gangbare Lösung sein (das war mit der AHV in den Jahren vor 1948 auch so). Die Aspekte betreffend Finanzierung und Anreizproblematik wären herausfordernd, aber möglicherweise tatsächlich lösbar. Höchst interessant finde ich folgende Überlegung: Wenn dank BGE der faktische "Zwang" zur Ausübung einer Erwerbsarbeit gemildert würde, könnte sich dies durchaus in vielerlei Hinsicht gesellschaftlich positiv auswirken (Zufriedenheit, Gesundheit).
    24 7 Melden
    600
  • malu 64 14.03.2016 21:46
    Highlight Homo sapiens/ Wenn du mehr als
    Fr. 2500.- durch Alimente, Versicherungen, Witwen, Alters oder. IV Renten mehr als
    Fr. 2'500.- erhältst, so ist das
    Grundeinkommen weg oder gekürzt. Es ist ein garantiertes
    Grundeinkommen in der Höhe
    von Fr.2'500.- ist ja nicht so
    kompliziert!
    6 7 Melden
    • Rendel 14.03.2016 22:01
      Highlight Wie kommen sie auf die 2500.- ? In der Initiative steht kein Betrag und nun berichtet sogar die Tagesschau srf sogar schon so als stünden die 2500 fest.

      Es gibt keine IV Rente im Bereich von 2500.- . Eine volle IV Rente sind so um die 1800 oder 1850.- Franken, man hätte dann aber noch Zusatzleistungen zu gut, wenn man keine zusätzliche Rente aus der Pensionskasse bekommt.

      Sie mixen nun aber sehr viel zusammen und scheinen nicht wirklich viel Ahnung zu haben, nur viel Idealismus, was ich für gefährlich halte.
      15 6 Melden
    • Kukuruz 14.03.2016 22:24
      Highlight Hey Rendel, mach dir nicht so viele Sorgen. Das BGE wird in der Schweiz nie angenommen :)
      Ich bin mir (leider) sicher.
      Ich kenne doch den Souverän. Schweizer sind extrem asozial und egoistisch.

      Die 2500.- kommen aus der Rechnung 200 Mrd geteilt durch 6 Mio oder 8 Mio. Kinder sind ja auch viele.

      Ausserdem würden scheinbar nur etwa die Hälfte der jetztigen Sozialleistungen ersetzt. (Bei 70 Mrd davon. Bei 50 Mrd. (wie der Bund es will) sogar noch weniger.
      Es blieben also immer noch mindestens 70 Mrd. (Ergänzungsleistungen oder so) für die, die es wirklich brauchen. :)
      6 11 Melden
    • Rendel 14.03.2016 22:32
      Highlight @Fennek
      Ich bin grundsätzlich für ein BGE. Es sollte nur gerecht sein und nicht die Schwächsten noch stärker benachteiligen und nicht zu einer Kürzung der bestehenden Sozialleistungen führen. Sie würden das ja befürworten.
      Um mich selber brauch ich mir keine Sorgen zu machen, ich denke aber nicht nur an mich.
      6 2 Melden
    • Kukuruz 14.03.2016 22:45
      Highlight Ich will die Sozialindustrie gerne fallen sehen, das ist richtig.
      Und wenn Sie nicht bedürftig, sondern Angestellte von irgend einer "Stiftung" sind, dann habeich auch kein Erbarmen.
      Aber wie gesagt, wir würden scheinbar ja nur etwa die Hälfte davon zerschlagen. Hoffentlich jene Hälfte, die sich ja eben auf den Schultern der Schwächsten eine goldene Nase verdienen. Den Schwächsten kämen ja immer noch etwa 70-100 Mrd. zugute.
      Und es wäre ja kein Problem mit den abgebauten Stellen. Jeder wäre ja dann versorgt und könnte sich immer noch Freiwillig weiterengagieren.
      8 5 Melden
    600
  • Kukuruz 14.03.2016 20:43
    Highlight Was auch nicht jeder weiss: Bereits jetzt schon machen die Sozialausgaben der Schweiz scheinbar etwa 60% aus!

    Für einige wenige, statt für alle.

    Laut einem Bericht der Zürcher Wirtschaft von vor fünf Jahren schon 2008 144 Mrd!
    http://www.avenir-suisse.ch/13317/bremse-fur-die-sozialausgaben/

    Ich mag zwar die (avenir-suisse) gar nicht, aber dank dem BGE und dem dadurch notwendigen Informieren, erkenne ich nun immer mehr, wie es um die Schweiz tatsächlich steht.

    Und ich hatte (wieder einmal) in meiner Naivität keine Ahnung.
    5 6 Melden
    • Matthias Studer 14.03.2016 23:57
      Highlight Ganz ehrlich? Selten ein so schlechter Artikel gelesen. Anstatt darauf einzugehen, warum die Beträge derart in die Höhe gehen, fordern sie Massnahmen. Also Symptombekämpfung.
      Dann steht beim Betrag von einer Annahme, aber nicht auf was die Zahlen beruhen. Und nein, nicht nur die sogenannte Sozialindustrie ist schuld. Auch die Alterspyramide spielt eine grosse Rolle. Altenheime und Pflege. Altersarmut gehört auch dazu.
      Man beklagt das eine, lässt aber aussenden vor, dass genau dieser Verband diese Armut fördert.
      0 5 Melden
    600
  • malu 64 14.03.2016 20:10
    Highlight Die Berufstätigen finanzieren die
    2'500.- selber. Rentner erhalten
    mehr, die Ersatzleistungen werden
    tiefer. Ausgesteuerte Arbeitslose
    erhalten Sozialhilfe. Dies entfällt auch. Alleinerziehende bekommen
    auch einen Betrag rund 3'500.-
    Elternteil u. Kind minus Alimente.
    Falls die Alimente höher sind gibt
    es nichts. Durch die Umverteilung
    der Sozialwerke werden leider
    auch Arbeitsplätze verschwinden.
    Aber es werden in nächster Zukunft x tausend Arbeitsplätze
    abgebaut. Durch minimale
    Steuern in der Finanzbranche
    könnten die nötigen Milliarden
    problemlos zusammengebracht
    werden. Bei grossen Übernahmen
    in der Industrie könnte ein im
    promillebereich liegender
    Solidaritätsbeitrag eingefordert
    werden. Sind doch meistens
    Stellenabbau die Nebenwirkungen
    solcher Fusionen.
    5 8 Melden
    • HomoSapiens 14.03.2016 20:27
      Highlight @weshalb gibts nichts wenn die Allimente höher sind?
      Heisst ja Bedingungsloses Grundeinkommen Unabhängig vom Verdienst!
      4 2 Melden
    600
  • Kukuruz 14.03.2016 20:03
    Highlight Bemerkenswert ist für mich vor allem Folgendes. Die Initianten rechnen mit 200 Mrd. Dies bedeutet, das das BGE laut Initianten nicht für Ausländer gedacht ist. Somit scheint es mir schon wieder ein Bisschen realistischer.
    4 4 Melden
    600
  • Kukuruz 14.03.2016 19:58
    Highlight Hey watson lueg:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/was-kostet-das-grundeinkommen/story/17117724

    Ihr werdet von Baz/Tagi wahrgenommen :)

    So eine Sache wie die Diskussion um das BGE ist schon extrem spannend, weil es so viele rechte und linke Für- und Gegenargumente gibt.
    5 2 Melden
    600
  • metjumekonahi 14.03.2016 19:24
    Highlight Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das BGE nun in der echten Welt wirklich gut umsetzbar finde oder nicht... ABER: Wie würde sich die Gesellschaft verändern, wenn niemand mehr Existenzängste haben muss? Wenn Entscheidungen in der Ausbildung oder im Berufsleben nicht mit Blick auf das Portemonnaie sondern mit Blick auf die Leidenschaft gefällt werden könnten! Wenn jeder seinen Traumjob ausüben könnte, ohne sich Sorgen um das Bankkonto machen zu müssen! So eine Gesellschaft kann ich mir nicht einmal mehr vorstellen – und das ist doch eigentlich falsch.
    20 4 Melden
    600
  • malu 64 14.03.2016 16:55
    Highlight Es ist beschämend wenn ich diese
    Kommentare lese. Ihr gönnt einander nicht den Sauerstoff den
    ihr atmet und solltet euch zuerst
    über die Grundpfeiler des Grund
    einkommens informieren. Es wird
    eine Chance für den zukünftigen
    Arbeitsmarkt. Zur Finanzierung
    gibt es viele Möglichkeiten.
    29 9 Melden
    600
  • Thomas Binder 14.03.2016 15:07
    Highlight Schon sehr bald werden wir mehr "Arbeitslose" als "Erwerbstätige" haben. Die ökonomische Wertschöpfung muss möglichst gerecht auf die Individuen der Gesellschaft verteilt werden. Es gibt gar keine Alternative für ein BGE. Debattieren müssen wir nur noch über dessen Ausgestaltung, welche aufgrund der Erfahrungen im Verlauf bei Bedarf selbstverständlich angepasst werden muss.
    22 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 15:19
      Highlight Gut sagen Sie das so konkret. Das heisst dann ja, dass die "Finanzierung" des bedingten Grundeinkommens gemäss (neuer) Berechnung implodiert. Woher kommen dann die Mittel?
      8 4 Melden
    • paddyh 15.03.2016 07:38
      Highlight Toerpe Zwerg. Was implodiert? Deine Aussage macht keinen Sinn und nimmt keinen Bezug auf den Post. Die Finanzierbarkeit ist nach vielen Studien machbar. Da implodiert nichts.
      2 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.03.2016 17:33
      Highlight Wenn es weniger Arbeitsstennen geben wird, kann man auch weniger Löhne anrechnen. Es ist unlauter, als Rechtfertigung für das GE behauptete massive Abnahme von Erwerbsarbeit zu propagieren und Gleizeitig als weitaus grösste Quelle der "Finanzierung" die Anrechenbarkeit von Erwerbslöhnen heranzuziehen. Genau das gejt dann ja nicht auf.
      2 0 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 14.03.2016 14:59
    Highlight Nochmals konkret:

    Ich arbeite 80% für 9500/Monat. Meine Frau arbeitet 40% für 2800/Monat. Total haben wir so 12'300/Monat ohne BGE und bezahlen CHF 1200 für die externe Kinderbetreuung. "Netto" also 11'100. --> Die 30'000 Steuern lassen wir mal gut sein.

    Mit BGE arbeitet meine Frau nicht mehr. Ich arbeite immer noch 80%. Ihr Grundeinkommen dann: 2'500. Total haben wir dann 11'800/Monat. Wir arbeiten also 40% weniger und haben 700 mehr in der Tasche. Pretty cool! Und weisst was? Wir hätten das gar nicht nötig. Ist aber geil. 1 WE in Österreich/Monat mehr! ach ne, das wird dann wegbesteuert.
    8 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 15:54
      Highlight Wir haben die Geschichte gerade nochmals besprochen. Ich mache nur noch 50%. 5.5 Montae voll arbeiten, den Rest reisen wir oder kaufen uns ein Häuschen in Peru. Unsere Wohnung werden wir auf AirBnB nach Möglichkeit untervermieten. Kinder unterrichten wir selber. Wie geil ist das denn?! Ich verdiene 6 Monate 12'000. Die restlichen 6 Monate erhalten wir 5'000 + Einnahmen Untervermietung. Macht dann mal 110'000/Jahr. Den Winter über in Peru kommen wir mit 3'000/Monat megasuper klar. Holy cow, ein Traum wird wahr! Annehmen müsst ihr das. (Un)-bedingt!
      13 1 Melden
    • Shiggy 14.03.2016 17:23
      Highlight Eher 10'800/Monat mit BGE (bei 80%). Oder zahlen Sie plötzlich 1k weniger für die Kinderbetreuung?
      Wird wohl nix mit der Extrawoche in Österreich :)
      2 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 18:41
      Highlight Wieso sollten wir noch für Kinderbetreuung bezahlen, wenn wir addiert 80% arbeiten? Da wird staatlich vergütet selbst betreut.
      4 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 18:42
      Highlight Aber eben, was soll's, in Peru ist das Leben günstig. Da lässt sich gut was ansparen mit dem BGE.
      4 0 Melden
    • HomoSapiens 14.03.2016 20:06
      Highlight @Toerpe Zwerg Also ich und die meisten anderen hier gönnen Ihnen diese möglichkeit sollten sie mit bge mehr verdienen und sich auch eigenheimbesitzer zu bezeichnen, aber vielen geht es wirtschaftlich nicht so gut und bestimmt will das, im gegensatz zu Ihnen der den weniger gut verdienenden das versuchen mit missgunst und schüren von neid madig zu gestalten.
      Um nochmals zu sagen wie das bge finanzierbar ist im moment nicht wichtig, vielmehr geht es darum denen zu helfen; wege aufzuzeigen die es den weniger betuchten möglich macht mehr selbstbestimmung zu erlangen.
      6 3 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 20:27
      Highlight @TZ ich finde deinen plan gut und gönne dir diese Aussicht auf deinen Familienlebensgestaltungsplan.
      5 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.03.2016 07:33
      Highlight Wieso soll mich denn nun die Allgemeinheit subventionieren? Wieso wollen Sie Anreize für Einverdiener Haushalte setzen? Wie lange/Jahr darf jemand im Ausland leben und trotzdem das GE erhalten? Wieso ist die Finanzierung unwichtig?
      1 0 Melden
    • paddyh 15.03.2016 07:42
      Highlight Wieso streuen Sie hier systematisch das Gerücht, dass man mehr verdient, wenn man weniger arbeitete? Das macht doch keinen Sinn. Ihr "Stundenlohn" würde natürlich angepasst. Bei 100% verdienen Sie genau das gleiche.
      1 2 Melden
    • Amanaparts 15.03.2016 09:06
      Highlight mit deinen 9500.- pro Monat gehörst du aber nicht zur Mehrheit in der Schweiz. Klar hätte man solche schwarzen Schafe wie dich, die das System ausnutzen. Primär würden mit der BGE aber die Workingpoor unterstützt. Das Familienleben würde unterstützt, Teilzeitarbeitende, Studenten etc. Grundsätzlich Menschen mit einem tiefen Einkommen.

      Mal abgesehen davon, könnten wir immer noch Kontrollmechanisem einführen, die genau das verhindern. Ich weiss auch nicht wie geil es ist Kinder in Peru grosszuziehen.
      1 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.03.2016 17:35
      Highlight Kontrollmechanismen = Bedingungen zur Bedingungslosigkeit.

      Das Working Poor Argument zieht nicht. Erhalten ja gar nicht mehr. Wieso widerspricht ihr euch alle?
      2 1 Melden
    600
  • Adrian.E 14.03.2016 12:35
    Highlight Die Kosten betragen dann "nur" 25 Milliarden Franken im Jahr, wenn man von der unrealistischen Annahme ausgeht, dass die Einführung des Grundeinkommens keinerlei Auswirkung auf die Beschäftigungsquote hat.
    Viel realistischer ist es anzunehmen, dass es einen gewissen Einfluss auf die Beschäftigungsquote hätte, insbesondere ist damit zu rechnen, dass in Haushalten mit mehreren Personen Teilzeittätigkeiten aufgegeben würden, damit die betreffende Person den vollen Betrag des Grundeinkommens bekäme. Deshalb wäre mit Kosten weit über 25 Milliarden Franken pro Jahr zu rechnen.
    9 8 Melden
    • Asmodeus 14.03.2016 12:55
      Highlight Was aber zur Folge hätte, dass sich ein Elternteil mehr um Kinder kümmern kann und so eher wieder mehr Kinder gezeugt werden.

      Dies sorgt dafür, dass AHV etc. eher wieder gesichert sind. Und es wären sogar echte Eidgenossen. Da muss doch die SVP voll dahinter stehen ;)
      20 9 Melden
    • Stefan von Siegenthal 14.03.2016 12:59
      Highlight @Asmodeus Tatsächlich sind auch rechte Regierungen (z.B. Finnland) für das BGE und linke dagegen (z.B. Schweiz) weil mit einem BGE plötzlich viele Sozialarbeiter überflüssig werden würden.
      Aber hier muss ein Umdenken stattfinden, da der Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren stark umgewälzt wird aufgrund der Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsstellen.
      7 3 Melden
    • Rendel 14.03.2016 13:36
      Highlight Asmodeus, mit dem Grundeinkommen erübrigt sich die AHV doch.
      5 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 14:41
      Highlight AHV & Grundeinkommen @Asmodeus, ähm, dann bitte über die Bücher gehen ...
      3 0 Melden
    • Charlie Brown 14.03.2016 20:01
      Highlight @Stefan: Die Schweiz hat eine Linke Regierung? Äuä!
      4 3 Melden
    600
  • Lopsi 14.03.2016 11:51
    Highlight Wem nützt das bge?

    Wissenschaftler zeigen: Ein garantiertes Grundeinkommen macht Kanadier gesünder, reduziert die Anzahl Working Poor, verlängert den Mutterschaftsurlaub, fördert die (Weiter-)bildungsrate, verlängert die Zeit für die Jobsuche. In Namibia reduziert es Arbeitslosigkeit und Kriminalität. In den USA erhöht es vermutlich die Scheidungsrate. Und in der Schweiz?
    17 4 Melden
    • Natürlich 14.03.2016 12:42
      Highlight Warum sollte es die Anzahl der Working Poor vermindern?

      So wie es in diesem Artikel steht, erhält man das BGE ja nicht zusätzlich zum Lohn, sondern als fixer Lohnbestandteil!
      Die Working Poor erhalten also gar nicht mehr Geld... (Also für unter 2500.- arbeitet niemand Fulltime)

      Wenn es zusätzlich zum Lohn bezahlt würde, dann ja, dann bin ich voll und ganz ihrer Meinung.

      Ansonsten wäre das BGE nichts weiter als bedingungslose Sozialhilfe und hilft im Grunde genommen "nur" den Arbeitslosen, Studenten und Mütter/Hausfrauen deren Partner vollzeit arbeiten...
      14 6 Melden
    • Charlie Brown 14.03.2016 20:03
      Highlight @Lopsi: Freue mich über die Verlinkung zu den genannten Studien...
      1 0 Melden
    600
  • malu 64 14.03.2016 11:18
    Highlight elmono / Ich denke überhaupt nicht an mich. Ich habe mein
    Arbeitsleben schon bald hinter
    mir, habe einen Super Job der
    mir Freude macht und ein Salär
    der mehrfach über dem Grundeinkommen ist.
    Es haben nicht alle so viel Glück,
    so zu arbeiten. Es gibt auch andere Formen des Lebens.
    Es ist befremdlich, wenn das höchtste Gut die Arbeit sein soll.
    Jeder soll selber entscheiden.
    Wenn er mit den 2500.- auskommt
    gut, falls er mehr benötigt macht
    er halt einen 50% Job dazu.
    Der Arbeitsmarkt wird sich verändern. Aber wenn ich die
    Kommentare lese, so ist die
    Schweiz leider das falsche Land
    um das Grundeinkommen
    einzuführen! Eigentlich Schade!
    25 6 Melden
    • Natürlich 14.03.2016 12:30
      Highlight Das ist ja gerade der Knackpunkt.
      Wenn du 50% arbeitest, erhälts du kein bge mehr (laut diesem Artikel zumindest), da das bge bereits im lohn integriert ist...
      8 2 Melden
    • Rendel 14.03.2016 12:38
      Highlight Sie vergessen, die die keinen Job finden.
      Ich war ja immer für das Grundeinkommen, schon über 10 Jahre. Ich werde aber nicht die Katze im Sack kaufen, wenn nicht vorher die Höhe des Betrages bekannt ist. Kann man sich zuerst über den Betrag einigen und die Finanzierung, dann bin ich je nachdem immer noch dafür.
      7 0 Melden
    600
  • Rendel 14.03.2016 10:51
    Highlight Das BGE sollte doch eine Verbesserung darstellen für alle und nicht einen heimlichen Sozialabbau beinhalten. Gewisse Gruppen würden weniger erhalten geht man von den Zahlen im Artikel aus. Darunter auch Alleinerzieher, wenn sie keine zusätzlichen Alimente erhalten. Alleinwohnende, die keine Arbeit finden, würden auch einen finanziellen Abstieg erleben. Bezogen auf Zürich, da kenn ich die Mieten und Krankenkassenprämien. Wer dann noch regelmässig zum Arzt muss, dann gute Nacht. Zahnarzt wir auch nicht drinliegen.

    9 1 Melden
    • Kukuruz 14.03.2016 12:41
      Highlight Wie würdest du es denn rechtfertigen, dass Nutzniesser des Sozialstaates, überhaupt den Anspruch haben dürfen, unbedingt in der zweitteuersten Stadt der Welt leben zu müssen?
      13 3 Melden
    • Rendel 14.03.2016 13:39
      Highlight Keiner braucht sich für seinen Wohnort zu rechtfertigen in der Schweiz oder möchten Sie das freie Wohnrecht abschaffen?
      7 4 Melden
    • Fumo 14.03.2016 15:34
      Highlight "oder möchten Sie das freie Wohnrecht abschaffen?"

      Das Recht zu haben bedeutet nicht das man es sich leisten können muss.
      7 3 Melden
    600
  • Amanaparts 14.03.2016 10:50
    Highlight Leute beruhigt euch. Der Initiativ-Text ist sehr offen gehalten und gibt unserer Regierung mehr als genug Spielraum für eine vernünftige Umsetzung. Schlussendlich müssen wir uns fragen, ob wir weiterhin Mütter, Studenten etc. ausbeuten wollen. Es ist ja nicht so, dass dieses Grundeinkommen ein Leben in Saus und Braus garantiert. Wir reden hier vom Minimum Einkommen für ein menschenwürdiges Leben.
    22 7 Melden
    • Rendel 14.03.2016 11:04
      Highlight Man kann davon aber nicht menschenwürdig leben in Zürich, vielleicht in Appenzell. Für Studenten könnte man auch eine andere Lösung finden, wenn die Gesellschaft wieder solidarischer wäre. Mit dem BGE wird Solidarität noch mehr abgebaut, weil es für die einen eine Verschlechterung ist und nur ein paar profitieren, am meisten Paare mit Kindern, bei denen einer sowies nicht arbeiten möchte.
      6 5 Melden
    • Amanaparts 14.03.2016 11:14
      Highlight Genau das ist der Punkt Rendel. Der Initiativ Text sagt nichts über die Höhe aus. Die hier verwendeten Zahlen sind Annahmen. Nun meine Frage: Wieso wird Solidarität abgebaut?
      7 2 Melden
    • Lopsi 14.03.2016 11:48
      Highlight 2500 reichen auch in Zürich. Wer nicht arbeiten will, kann auch seine Ansprüche runterschrauben. Immer noch besser als rav und sozialhilfe.
      12 2 Melden
    • Rendel 14.03.2016 12:25
      Highlight Dann mache mir mal ein Budget lopsi, mit einer Miete von sagen wir 1050.- und einer Person, die monatlich zum Arzt muss, da chronisch krank, dadurch aber nicht invalid, Alter vielleicht 48 , Brillententräger.
      2 2 Melden
    • Rendel 14.03.2016 12:27
      Highlight Je nach Höhe des Betrages wird Solidarität abgebaut, weil die Lebenssituation nicht berücksichtigt wird und es wie gesagt für einzelne Gruppen zu einem Abbau kommen kann, statt zu einer Verbesserung.
      3 2 Melden
    • Amanaparts 14.03.2016 12:38
      Highlight @Rendel. Wer sagt das? Es steht nichts von einheitlichem Grundeinkommen noch von Pauschalbeträgen. Die Initiative im Wortlaut

      Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

      Art. 110a (neu) Bedingungsloses Grundeinkommen

      1 Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

      2 Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.

      3 Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.
      6 0 Melden
    • Rendel 14.03.2016 13:10
      Highlight Da hast Du recht. Der Bund kommt aber bereits mit einem Papier und mit Pauschalbeträgen.
      4 0 Melden
    600
  • Matthias Studer 14.03.2016 09:39
    Highlight Es scheinen hier vielen nicht klar zu sein, wie teuer das Leben ist.
    Einfamilienhaus liegt nicht drin. Neuer Computer? Am Arsch. Ferien? Vergiss es.
    Also, das was wir uns unter einem anständigen Leben vorstellen, liegt nicht drin. Man kann Leben, ohne vor allen Behörden die Hosen runterzulassen. Das macht schon viel aus. Aber hört auf über ein schönes Leben zu schreiben mit dem BGE.
    36 5 Melden
    • Rendel 14.03.2016 14:12
      Highlight Einfamilienhaus muss es ja nicht sein, ab ne billige Wohnung zu finden ist auch schon schwer genug. Für Ferien kann man ja vielleicht irgendwo ein Haus hüten und den Garten spritzen im Sommer, wenn die Besitzer im Urlaub sind.
      Ein Computer oder gutes Handy und Internet sollte schon drin sein, sonst kann man vielerorts nicht mehr teilnehmen, in Zukunft noch weniger.
      0 0 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 20:33
      Highlight @Rendel, dachte in letzerzeit auch ständig an anschaffung eines neuen computers und bin dann auf ethereum gestossen. Dort benötigen wir nur ein funktionierendes Display oder auch Uhr in verbindung mit einem Raspbery Pi (chf 5) oder ähnlichem in zukunft...
      0 0 Melden
    • Rendel 14.03.2016 20:56
      Highlight Hä, was für eine Uhr ?
      1 0 Melden
    600
  • Kukuruz 14.03.2016 09:14
    Highlight Wieso eigentlich nicht ein bedingtes Grundeinkommen. Mit einer ARBEITSPFLICHT von sagen wir 40%. (Auf 2500.-) (Bei einer eventuellen Befreiungsstrafsteuer von 2500.- :)

    Dies würde den Staat zwingen, jedem eine mindestens 40% Stelle garantieren zu müssen. (Auf seine Möglichkeiten angepasst.) Und wir könnten die Jobverteilungshoheit zurückerkämpfen.

    Weil unser Hauptproblem sind ja die ehrlich gesagt die Personalverantwortlichen, Temporärbüros, Vermittlungsagenturen und RAVs.
    6 24 Melden
    600
  • Theor 14.03.2016 08:44
    Highlight Ich befürchte einfach, da werden wahnsinnig viele Jobs vernichtet. Ich arbeite gerade als Praktikant für 2200.- Brutto pro Monat. Das würde ich mir nicht mehr antun, wenn ich mit vollzeit-studieren mehr bekäme. Dann noch die ganzen Teilzeitjobs, die doch keiner mehr machen würde. Es würde auch keine mehr angeboten, womit wir der Gleichberechtigung und Familienunterstützung wieder einen Bärendienst erweisen würden.

    Ich hoffe, dass vor dem Abstimmungstag solche Fragen alle ausdiskutiert sind, damit ich die Auswirkungen als Wähler genau abschätzen kann mit einem Ja/Nein. Aktuell sehr schwammig.
    26 8 Melden
    600
  • Trader 14.03.2016 08:37
    Highlight Es ist eine reine Mogelpackung und ist für ein Land, das wie die Schweiz auf Disziplin und guter Arbeitsmoral setzt, völlig falsch am Platz.
    11 53 Melden
    • Amanaparts 14.03.2016 09:29
      Highlight Wieso?
      10 4 Melden
    • Trader 14.03.2016 09:58
      Highlight Amanaparts@
      Wieso! Das BGE nützt nur denjenigen, die zu faul um zu arbeiten sind.
      6 30 Melden
    • Fumo 14.03.2016 10:08
      Highlight "Wieso! Das BGE nützt nur denjenigen, die zu faul um zu arbeiten sind."

      Nein es nützt denen die nicht arbeiten können, oder denen die in einer Teilzeitstelle ausgebeutet werden, denen die sich um kleine Kinder kümmern müssen etc.
      21 8 Melden
    • Amanaparts 14.03.2016 10:45
      Highlight "Wieso! Das BGE nützt nur denjenigen, die zu faul um zu arbeiten sind."

      Z.b. Müttern, Studenten usw. Wieso sollten wir denen auch Helfen. Schliesslich sind erstere nur für die Erziehung von späteren Generationen zuständig und letztere stellen nur sicher, dass Fachkräfte den Wirtschaftsstandort Schweiz unterstützen.
      18 3 Melden
    600
  • Natürlich 14.03.2016 08:25
    Highlight Ich war eigentlich dafür, weil ich dachte, dass BGE gibt es zusätzlich zum Lohn!

    Wenn dem nicht so ist, ist es ja gar nicht "bedingungslos"?

    Beispiel Familie 1: Beide Ehepartner arbeiten 50% und verdienen rund 2500.- Diese würden dann kein zusätzliches Geld erhalten

    Beispiel Familie 2: Nur der Vater arbeitet zu 100% und verdient 5000.- Die Frau erhält die 2500 BGE.

    Unter dem Strich erhält Familie 2 2500.- mehr.
    Das ist ja total unfair😱😱

    Die Idee ist gut, aber bei der Umsetzung muss vielleicht nochmals über die Bücher gegangen werden...
    27 6 Melden
    • Pokus 14.03.2016 08:53
      Highlight Du meinst, weil man für die ersten 2500.- arbeitet, wofür man auch einfach nicht arbeiten könnte?
      Da muss man sich selbst ein paar Fragen stellen. Ist die Arbeit die Zeit wert? Tut man sie gerne? Möchte man nachher wieder mehr arbeiten auf diesem Gebiet?
      Je nach dem lohnt es sich dann eben die Stelle aufzugeben oder eben nicht.
      Aber sofern dies für alle gilt, ist es doch nicht unfair. Im Gegenteil, wenn man es für richtig hält, kann man die Zeit mit der Familie verbringen oder was weiss ich, in der man jetzt zu einem ungewollten "not-job" verdammt wird...
      8 12 Melden
    • Natürlich 14.03.2016 09:02
      Highlight Familien, die gar nicht arbeiten erhalten einfach so 5000.- plus 1000 für jedes Kind.
      Das wäre ja dann ein Anreiz möglichst viele Kinder zu haben und nicht mehr zu arbeiten...
      Familie mit 5 Kindern erhält 10000 Franken ohne überhaupt arbeiten zu müssen.
      Das finde ich dann schon den falschen Anreiz...
      Um die Geburtenrate anzukurbeln sicher super, aber für die Wirtschaft??

      Oder sehe ich das falsch?
      Könnten mich die Blitzer aufklären warum sie bei mir geblitzt haben?
      13 5 Melden
    • Amanaparts 14.03.2016 09:33
      Highlight "5 Kinder 10000 ohne überhaupt arbeiten zu müssen?" Du hast sicher keine Kinder. Eine höhere Geburtenrate in der Schweiz wäre wünschenswert. Unser Sozialsystem ist darauf aufgebaut und wir wären nicht mehr so abhängig von Einwanderern. Win-Win
      9 7 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 09:46
      Highlight Es geht nicht um falsch oder richtig. Frag dich selbst, ob dein Ziel wäre nur noch Kinder zu gebären, erziehen und pflegen...
      und dann frag mal deine Umgebung, ob sie dann auch mehr Kinder wollen....
      4 4 Melden
    • Fumo 14.03.2016 09:52
      Highlight "und jedes Kind 625 Franken"

      Du rundest aber grosszügig auf 1000.- :/.

      "Beispiel Familie 1: Beide Ehepartner arbeiten 50% und verdienen rund 2500.- Diese würden dann kein zusätzliches Geld erhalten"

      Unrealistisches Szenario!

      "Beispiel Familie 2: Nur der Vater arbeitet zu 100% und verdient 5000.- Die Frau erhält die 2500 BGE."

      Ebenfalls unrealistisch.
      Mit 5000.- kommt keine Familie in der Schweiz durch die Runden.
      6 16 Melden
    • Trader 14.03.2016 10:00
      Highlight Natürlich@ bringt es auf den Punkt! Einfach Kinder auf die Welt stellen und der Staat bezahlt.
      6 9 Melden
    • Natürlich 14.03.2016 10:25
      Highlight @fumo und @holy
      Es geht doch darum, dass hier ein altes Familienmodell unterstützt würde!
      Einer arbeitet voll, der andere gar nicht!

      Mit 5'000.- kommt keine Familie über die Runden?
      Dann bist du aber ganz falsch informiert!
      Meine Familie ((1 Kind) muss mit 4'500 über die Runden kommen.

      Teilzeitarbeit würde sich überhaupt nicht mehr lohnen, da diese grösstenteils mit dem BGE gedeckt würde...

      Du kannst auch andere Zahlen nehmen, trotzdem kommt eine Familie bei der der eine Teil voll arbeitet und der andere Hausfrau/mann ist viel besser weg, als wenn beide Teilzeit arbeiten.

      Das ist unfair!!!
      14 3 Melden
    • Fumo 14.03.2016 10:41
      Highlight "...dass hier ein altes Familienmodell unterstützt würde!
      Einer arbeitet voll, der andere gar nicht!"

      Und das wäre inwiefern falsch? Wenn Kinder wieder einen ständigen "Ansprechpartner" zuhause hätten anstatt die Aufmerksamkeit wo anders zu suchen?

      "Meine Familie (1 Kind) muss mit 4'500 über die Runden kommen."

      "muss" ist das richtige Stichwort, fällt es dir leicht oder wären ein par hundert CHF hilfreich? ;)

      "Teilzeitarbeit würde sich überhaupt nicht mehr lohnen, da diese grösstenteils mit dem BGE gedeckt würde..."

      Na dann werden die Teilzeitjob evtl. attraktiver gestaltet.
      3 11 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:45
      Highlight Natürlich was würdest du machen wenn deine 3er Familie 5650.- hat. die gleiche arbeit wie jetzt oder was anderes?
      0 4 Melden
    • Natürlich 14.03.2016 12:37
      Highlight @amanapartes: doch ich habe Freundin und Kind.
      Natürlich wäre eine höhere Geburtenrate wünschenswert, nur; wenn alle. wie wild Kinder produzieren und kaum einer mehr arbeiten geht, bricht die Wirtschaft bald einmal zusammen

      @Fumo: wieder nicht verstanden! Ich bin der Meinung, dass beide Partner für das Kind da sein sollten! Sprich; ein Teil arbeitet am Morgen, der sndere am Nachmittag/Abend/Nacht, wie auch immer. Dann wäre ebenfalls immer jemand für die Kinder da! Nur lohnt sich dann die Arbeit nicht mehr, wenn man mit einem 50% Pensum nichts vom BGE hat...
      6 1 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 12:38
      Highlight Genau, das BGE wäre in erster Linie eine starke Umverteilung von Haushalten, in denen alle erwerbstätig sind, zu solchen mit Hausfrauen/Hausmännern.
      Ich habe ja nichts dagegen, wenn Paare zum Schluss kommen, dass nur jemand von ihnen erwerbstätig sein soll, aber dass dann die anderen, bei denen alle erwerbstätig sind, die Entscheidung, dass jemand Hausfrau/Hausmann sein will, mit hohen Steuern subventionieren müssen, halte ich nicht für unterstützenswert.
      5 2 Melden
    • Natürlich 14.03.2016 12:51
      Highlight @les ask:
      Hmm, gute Frage:
      Da sich mein derzeitiger Lohn zwischen 3'000 und 4'000.- bewegt, würde ich mir überlegen, nurnoch soviel zu arbeiten, dass mir nicht langweilig wird.

      Meine Frau arbeitet zur Zeit nicht (kind vor 2 monaten zur welt gebracht).

      Wir hätten also fast 2000.- mehr als bisher.

      Wäre sehr schön😊

      Ich würde mich mehr meinem Hobby singen widmen und wahrscheinlich auch eine Weiterbildung zum Sozialpädagogen in Angriff nehmen, was ich im Moment nicht kann, da ansonsten kein Einkommen vorhanden ist und weder soz noch rav eine 2. Ausbildung finanziell unterstützen.😊
      6 1 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 21:13
      Highlight @Natürlich Ich finde deine Absichten spannend und planenswert. Und nicht vergessen enlöhnte Teilzeitarbeit kommt immer oben drauf. In deinem Bsp., wenn du und deine Frau je 20% Arbeiten mit je Lohn von 700.- , dann bist du bei 7050.- / monat :-)
      Falls das Singen so viel spass macht, ist es immer möglich, dass dich plötzlich andere für Unterricht anfragen.
      2 1 Melden
    • paddyh 15.03.2016 07:47
      Highlight Es ist eher so gedacht. Angenommen sie verdienen 5000.- das heisst 200.- am Tag. (ja, gut gerundet bei 5 tageswoche). Nun erhalten Sie 2500.- vom Staat oder eigentlich kann ihnen das dann auch der Arbeitgeber geben. Kann man noch diskutieren. Jedenfalls bekämen Sie für den selben Job noch 2500.- oder 100.- am Tag plus halt das BGE. Jeder der arbeitet profitiert also auch davon.
      0 2 Melden
    600
  • Charlie Brown 14.03.2016 07:59
    Highlight Was mir nach dem Studium von 150 Kommentaren auffällt: Die Konfusion ist maximal, auch (vor allem) unter den tendenziellen Befürwortern. Wenn ich Aussagen lese wie "Ah, ich bekomme gar nicht 2'500 zusätzlich (welche wundersamerweise vom Himmel fallen)?" frage ich mich schon, wer was verstanden hat und wer nicht.

    Auch wenn das nicht das Ziel von Herrn Löpfe war so hat er das schonungslos aufgedeckt und damit dem Anliegen einen Bärendienst erwiesen. Mir soll es recht sein.
    15 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 08:51
      Highlight Löpfe zeigt unbeabsichtigt wunderbar auf, wo der Haken liegt. Er jubelt über die mirakulöse Lösung zu 130Mia Finanzierungsbedarf und legt den Taschenspielertrick damit offen. Das bedingte Grundeinkommen ist weder revolutionär noch durchdacht - eine negative Einkommenssteuer kann das alles besser und ist auch gerechter.
      7 8 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 09:48
      Highlight @Toerpe, schau mal bei Ethereum.org vorbei, die haben bereits neg.EK und BGE in ihr System eingebaut.
      1 4 Melden
    600
  • sleepalot 14.03.2016 06:32
    Highlight Wie wäre das mit Teilzeitarbeit? Meine Frau arbeitet 40%.... mit dem BGE bekommt sie mehr, als mit den 40%. Da würde es ja wohl keine (einfachen) Jobs mehr unter 40/50% geben.
    18 2 Melden
    • Asmodeus 14.03.2016 07:57
      Highlight Stimmt bedingt. Gerade Teilzeitjobs oder schlecht bezahlte Jobs müssten eventuell die Löhne anheben oder sonstige Anreize schaffen, damit die Leute noch zur Arbeit gehen.
      11 2 Melden
    • Fumo 14.03.2016 08:17
      Highlight Die Frage ist, arbeitet sie zu 40% weil ihr das zusätzliche Einkommen braucht oder weil sie arbeiten will?
      Falls ersteres, erübrigt sich durch das BGE das Arbeiten für sie, falls zweiteres kann sie ja auch weiterhin aus Freude arbeiten gehen.
      16 3 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 12:41
      Highlight Für sie erübrigt sich das Arbeiten vielleicht, wenn sie mit der Aufgabe der Teilzeitstelle gleich viel Geld bekommt.

      Viele würden vor dieser Situation stehen, und dann zeigt sich eben auch, dass die Vorstellung, es würde "nur" 25 Milliarden Franken im Jahr kosten, völlig falsch ist.

      Diese Zahl gilt nur bei der unrealistischen Annahme, dass sich überhaupt nichts an der Beschäftigungsquote ändern würde, sonst würde es deutlich mehr.

      Für Personen, die wegen des BGE eine Teilzeitstelle aufgeben, würde es a) neu ein Grundeinkommen brauchen und b) sie würden nicht zur Finanzierung beitragen.
      3 0 Melden
    • Fumo 14.03.2016 13:37
      Highlight "Für Personen, die wegen des BGE eine Teilzeitstelle aufgeben..."

      ...werden einfach von jemandem ersetzt der Lust hat den Job teilzeitlich zu erledigen und die Arbeitgeber müssten es durch höhere Löhne attraktiv gestalten. Darfst nicht vergessen dass nur weil es einen BGE gäbe und Leute deswegen künden es nicht bedeutet das der Job verschwindet. Es muss immer noch erledigt werden. Nur dass anstatt der Arbeitnehmer es tut weil er es nötig hat, der Arbeitgeber es tun lassen muss weil er es nötig hat.
      6 5 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 14.03.2016 05:40
    Highlight Fassen wir zusammen: Der Bund rechnet neu 2500 Lohnanteil aller Arbeitnehmer der Finanzierung zu. Folglich profotiert niemand, der arbeitet. Das GE wird ihm konfisziert und wieder ausbezahlt. Es gäbe in Zukunft viel weniger Arbeit, sagen die Befürworter. Dann ist diese "Finanzierung" auch nicht nachhaltig. Es gäbe keine negativen Auswirkungen auf den Beschäftigungsgrad sagen sie aber auch. Und sie sagen, die Lohnkosten würden sinken. Dann kann man die Finanzierung aber nicht so rechnen. Andere sagen aber die Lohnkosten würden steigen (bessere Arbeitsbedingungen). Zauberlehrlinge seid ihr.
    11 19 Melden
    • SanchoPanza 14.03.2016 07:40
      Highlight du vergisst das ein bedeutender Teil der Sozialleistungen wegfallen würde, dass alleine würde das BGE schon zu einem
      grossen Teil finanzieren!
      20 6 Melden
    • Fumo 14.03.2016 08:18
      Highlight "Das GE wird ihm konfisziert und wieder ausbezahlt."

      Das ist die falsche Logik. Für wer arbeitet ändert sich nichts, nichts wird schlechter, nichts besser, ganz einfach.
      8 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 08:54
      Highlight Wieso ist diese "Logik" falsch? Es entspricht doch exakt dem, was Löpfe sagt.
      4 3 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 09:51
      Highlight @Toerpe lass dir Zeit, sprich mit jemandem über die Thematik, für welchen es neu ist. Dann ergeben sich immer die besten Gespräche oder du probierst BGE als Gedanke mal an dir selbst aus
      2 2 Melden
    • Fumo 14.03.2016 09:56
      Highlight Nein denn eine Konfiszierung wäre es wenn der Staat dir das Geld wegnimmt. Es wird aber wie mit dem Kindergeld ablaufen, die Firma zahlt es aus und bekommt es vom Staat zurückerstattet. Der Arbeitnehmer "spürt" vom ganzen nichts, es wird ihm auch nichts vom Lohn abgezogen und dann wieder ausbezahlt.
      5 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 10:15
      Highlight Spielt doch keine Rolle, ob es der AG oder dem AN abgezogen wird. Wenn man den GE-Lohnanteil zur Finanzierung rechnet, wird wegbesteuert und wieder ausbezahlt. Nochmals: Alle, die in Lohnarbeit stehen haben genau nichts vom GE - ausser einer massiven Mehrbelastung, denn irgendwoher müssten die zus. 25mia ja herkommen. Nicht durchdacht. Sinnfrei. Abzulehnen. Steuerreform. Besteuerung Kapitalgewinne und neg. Einkommenssteuer ... viel gescheiter.
      8 8 Melden
    • Fumo 14.03.2016 10:44
      Highlight "Spielt doch keine Rolle, ob es der AG oder dem AN abgezogen wird."

      Es spielt nur keine Rolle wenn man den Unterschied nicht erkennt, das traurige ist dass die meisten wohl genau so beschränkt denken wie du.

      "denn irgendwoher müssten die zus. 25mia ja herkommen."

      Wie viele Mia. fliessen im Moment in der Sozialhilfe? Das fällt dann weg, ist dir das nicht bewusst oder blendest du es nur aus?
      5 4 Melden
    • SanchoPanza 14.03.2016 11:58
      Highlight @Fumo, Vorsicht mit dem Beispiel der Sozialhilfe. Diese macht nur einen sehr sehr kleinen Teil der gesamten Sozialausgaben aus. Nämlich um die 2 Mrd. von total 170 Mrd...
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 14:47
      Highlight Gerne bitte ich erneut darum, Menschen mit einer anderen Meinung als "beschränkt" zu diffamieren, aber das nur nebenbei ...

      Nochmals: Es spielt keine Rolle, ob das bedingte Grundeinkommen dem Arbeitgeber oder dem Arbeitnehmer abgezogen wird, bevor es durch den Staat weitergeleitet wird. Erst wird konfisziert, dann wird zurückerstattet. Niemand, der Arbeitet hat den geringsten Vorteil durch das Bedingte GE. Es kommen einfach zusätzliche Kosten dazu, welche irgendwo wegbesteuert werden müssen. Man soll nun nicht falschspielen, nur weil einem die Idee gefällt. Besser die Rechnung konsultieren.
      5 1 Melden
    • Fumo 14.03.2016 15:37
      Highlight "Erst wird konfisziert, dann wird zurückerstattet."

      Es wird nichts konfisziert, woher kommt dieses Irrglaube? Da motzt du noch wenn ich es als beschränkte Sichtweise nenne?

      "Man soll nun nicht falschspielen"

      Erst lügen und dann behaupten die anderen spielen falsch?
      2 4 Melden
    600
  • Texup 14.03.2016 00:28
    Highlight Kann sich dann jeder so ein Auto wie auf dem Titelbild leisten? Falls ja, gebt mir den Tesla, ich arbeite dafür ganz normal weiter.
    15 7 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 09:52
      Highlight Will ich auch und bei slock.it kann ich dann immer dezentral tanken :)
      1 1 Melden
    600
  • seventhinkingsteps 14.03.2016 00:01
    Highlight Ich bin auch eher auf der Seite der Befürworter, aber kann mir jemand beantworten, wieso ich jetzt zum Beispiel als Student einen Teilzeitjob, bei dem ich genau das BGE als Lohn bekomme, nicht kündigen soll? Verlängerung des Anspruchs auf Arbeitslosenversicherung spielt ja dann nicht mehr mit, weil ich weniger ALK bekommen würde als BGE?
    22 2 Melden
    • jaähä 14.03.2016 03:41
      Highlight Ja dann kündigst du, und hast mehr Zeit fürs Studium. Der Jobanbieter kann sich dann überlegen wie er trotz BGE einen Angestellten findet, und muss die Arbeitsbedingungen und Lohn dementsprechend anpassen.
      Heute bist du wohl auf den Job angewiesen, der Arbeitgeber sitzt somit am längeren Hebel. Mit dem BGE würde sich die Situation umkehren, die Arbeitnehmer wären freier, könnten arbeiten was und wie sie wollen, ohne dabei an Existenzängste zu denken.
      73 13 Melden
    • Asmodeus 14.03.2016 07:59
      Highlight Eventuell musst Du ja arbeiten weil das Studium Berufserfahrung vorsieht. Ansonsten ist das BGE genau dafür da, dass Du nicht eine doppelt und dreifach-Belastung durch das Studium hast.

      Gerade weil Teilzeitstudenten oft genausoviel Material wie Vollzeitstudenten in der Hälfte der Zeit durcharbeiten müssen.
      15 7 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 09:54
      Highlight filmt euch mal 10s und sagt was ihr ev. machen würdet
      expo16.ch
      0 2 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 12:44
      Highlight Es ist anzunehmen, dass dann deutlich weniger Menschen Teilzeitarbeit nachgehen würden. Deshalb ist die Annahme, dass es keinen Einfluss auf die Beschäftigungsquote hätte, unrealistisch, und die Kosten würden deutlich mehr als "nur" 25 Milliarden betragen.
      3 3 Melden
    600
  • HomoSapiens 13.03.2016 23:38
    Highlight Die Idee ist so zeitgemäß wie kaum eine Andere,...
    ...,wenn das BGE eingeführt wird könnten die Arbeitgeber nicht mehr klagen wir haben sooo hohe Lohnkosten, im Gegenteil es wäre mehr da um Investieren zu können, inovation wird gefördert und stärkt somit auch die schweiz.

    die schweiz kann so dem arbeitnehmer durch das BGE endlich auch danke sagen und gibt dem Bürger seine Selbstbestimmung zurück.
    An all diejenigen die dagegen sind und ihrem gegenüber misstrauen http://www.grundeinkommen.ch/die-schweiz-arbeitet-weiter-erste-repraesentative-umfrage-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/
    36 11 Melden
    600
  • Turi 13.03.2016 23:36
    Highlight Wer ohne BGE den Finger nicht rausnimmt, wirds auch mit BGE nicht tun.
    47 9 Melden
    • malu 64 14.03.2016 03:23
      Highlight Es ist nicht jedem gegeben einen langweiligen Job
      zu machen und daran Freude zu haben. Die
      Kreativität und Kultur würde dadurch gefördert.
      Ein nützliches Menschsein wird nicht dadurch
      bewertet, wieviel Überzeit ein Mensch anhäuft.
      40 29 Melden
    • elmono 14.03.2016 08:09
      Highlight @malu64 bin eigentlich ein Befürworter des BGE. Aussagen wie deine sind jedoch für jeden Gegner eine Bestätigung für ein Nein. Wie denkst du kann deine ,,Kreativität,, und ,,Kultur,, gefördert werden, wenn es keine ,,Menschlein,, geben würde, die das gesamte System durch ihre harte Arbeite am leben halten würden? Schön linksgrün alternativ Geld verteilen bis keines mehr da ist und danach? Von Kreativität und Kultur kann keiner leben, also sei froh das die ,,Arbeitermenschlein,, deine Kultur finanzieren.
      19 8 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:00
      Highlight Jede Tätigkeit kann öd oder spannend sein. Kommt aufs Umfeld an und die Dauer pro Tag, wo man eine solche ausführt. Kleber auf Take Away Becher kleben find ich für eine Stunde toll, wenn ich aber eine Mitarbeiter sehe an der Tehke sitzend mit einen nicht smile auf dem Gesicht nach 5h kleben, dann gebt ihm doch ein bot und kann sein Grossi noch mit smile im Heim besuchen...
      2 2 Melden
    600
  • DerTaran 13.03.2016 23:28
    Highlight Da wir ja jetzt schon ein bedingtes Grundeinkommen haben (nennt sich Sozialhilfe) bin ich als Liberaler dafür das bedingungslose Grundeinkommen auszuprobieren.
    36 9 Melden
    • seventhinkingsteps 14.03.2016 02:52
      Highlight Die Sozialhilfe ist aber gesellschaftlich vorbelastet
      17 6 Melden
    • Hoppla! 14.03.2016 08:24
      Highlight Mit einem Unterschied: Die Sozialhilfe bezahlst du (theoretisch und teilweise) zurück. Das BGE nicht.

      Aber der Ansatz ist interessant.
      9 2 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:02
      Highlight Das BGE zahlst du ständig und bekommst es ständig
      no transaction fee. hatte auch lange dies zu verstehen
      4 2 Melden
    600
  • malu 64 13.03.2016 22:23
    Highlight Um diesen Grundbetrag einzuführen sind die Schweizer
    das falsche Volk. Viel zu egoistisch
    und viel zu neidisch. Ich denke
    auch, das diese Idee für die
    meisten Schweizer zu revolutionär
    ist. Es fehlt an Weitsicht und
    Intellekt. Arbeiten bis der Job
    abgeschafft wird.
    142 48 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:04
      Highlight ja ev. ist die Zeit noch nicht gekommen. frag mal dich und dein ego. mir hat es zumindest bereits geholfen aufzuzeigen, dass mein ego noch sehr gross ist und ich noch viel zu lernen habe, bis das wir stärker wird, mal schauen wies weiter geht... seht ihr wenn das L.....
      4 2 Melden
    600
  • Der Beukelark 13.03.2016 22:16
    Highlight her damit!
    49 20 Melden
    600
  • Danger 13.03.2016 22:16
    Highlight Moment mal. Wenn ich beispielsweise 7000.- im Monat verdiene und dann - aus welchen Gründen auch immer - plötzlich arbeitslos werde, bekomme ich dann von heute auf morgen nur noch 2'500.-?
    61 2 Melden
    • Rendel 13.03.2016 22:29
      Highlight Das weiss noch kein Mensch, kommt auf die Umsetzung an, ob es noch Zwischenlösungen gibt, viele würden die ALV ja gleich gern dann abschaffen, von denen her, hiesse es dann, ja nur noch 2500 oder wie hoch der Betrag dann sein wird, könnten auch nur 2200 sein.
      35 1 Melden
    • Wäscheklammer 13.03.2016 22:32
      Highlight Ich denke mal falls Ihre ALV über 2500 ist, nicht
      16 4 Melden
    • malu 64 13.03.2016 22:33
      Highlight Du hast ja eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Diese wird
      während ein paar Monaten 75
      oder 80 Prozent deines letzten Lohnes bezahlen. Anschliessend
      wirst du mit dem Grundbetrag
      auskommen müssen
      38 6 Melden
    • Kaiserin 13.03.2016 22:57
      Highlight Versicherungen, wie die Arbeitslosenkassen, kann es auch weiterhin geben, z.B. auch privat... Auch gewisse Anpassungen in Form von Zusatzleistungen für spezielle Bedürfnisse wären wohl immer noch notwendig.
      25 4 Melden
    • stadtzuercher 13.03.2016 23:05
      Highlight wenn die versicherung aber privat wäre, dann müssten die prämien, die heute der alv zufliessen, aber in zukunft in die private kasse fliessen. der bund rechnet in seiner rechnung aber schönfärbend mit diesen prämien.
      16 18 Melden
    • samara 13.03.2016 23:06
      Highlight Die Initiative verlangt nicht die Abschaffung der ALV. Wobei Sie dann aber den Sockelbetrag von CHF 2'500.- schon hätten und den Rest über ALV bis zur Aussteuerung bekämen. Überflüssig würden jene Institutionen die heute für Grundbeträge zuständig sind: Sozialhilfe, IV und AHV, die alle unter dem Betrag des vorgeschlagenen Grundeinkommens liegen.
      36 4 Melden
    • seventhinkingsteps 13.03.2016 23:07
      Highlight Steht nicht im Initiativtext. Das würde erst nach einer Annahme geklärt. Wenn ja, dann wäre das viel weniger als das heutige Maximum der Arbeitslosenkasse (ca. 8.500).
      19 1 Melden
    • seventhinkingsteps 13.03.2016 23:11
      Highlight So wie ich aber das BGE verstehe, würde es die Taggelder der Arbeitslosenkasse ersetzen bis zu den 2500 Franken. Das heisst, du bekommst zwar die 70% der 7000 Franken als Taggelder ausgezahlt und wenn deine Rahmenfrist bei der ALK ausgelaufen ist, kriegst du nach wie vor dein BGE.
      28 2 Melden
    • stadtzuercher 13.03.2016 23:30
      Highlight all die kassen bestehen zu lassen, nur damit sie die differenz ab 2500 auszahlen, wäre dann wahrlich ein bürokratiemonster...
      kann man die grundlagen und annahme, die der berechnung des bundes zugrunde liegen, irgendwo nachschauen?
      10 4 Melden
    • Rendel 13.03.2016 23:31
      Highlight smara, die Initiative BGE schlägt gar keinen festen Betrag vor, die Interpretation, welches aufgrund des Initiativtext, dann der entsprechende Betrag wird, lässt viel Spielraum. Darum können sie auch nicht von einem festen Sockelbetrag sprechen und daraus Folgerungen ziehen, das ist Augenwischerei.
      13 0 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:06
      Highlight kann da nur zustimmen
      1 2 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:32
    Highlight Muss nochmals nachlegen. Die Frage ist in dem Falle ganz einfach: Wollt ihr einen Umbau der Sozialwerke, welcher 25mia/J zusätzlich kostet? Um das zu beantworten müsstet ihr vermutlich wissen, we profitiert und wer bezahlt. Also. Gem Löpfe profitiert niemand, der über 2500 verdient.
    30 86 Melden
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 23:41
      Highlight Unsinn. Beim BGE in Kanada in den 70er jahren zeigte sich, dass Leute weniger krank wurden, weniger Unfälle verursachten und gelassener lebten, das hilft gesamtgesellschaftlich. Weiter kann jemand sorgenfreier einen Job kündigen, welcher schlechte Arbeitsbedingungen bietet. Dass man beim Staat kein Bittsteller sein muss, sollte es mal nötig werden, ist für jedermann ein Vorteil. Dies vereinfacht es Erwachsenen auch studieren zu gehen ohne zu verarmen. Aber ist schon klar, dass du diese Vorteile für jedermann nicht sehen willst. Hauptsache dagegen sein.
      34 11 Melden
    • paddyh 13.03.2016 23:53
      Highlight Das ist dann der ganz Kurzsichtige Ansatz. Das Problem ist, dass in den nächsten 50 Jahren Kapital im Vergleich zur Arbeitskraft nochmals massiv an Wert gewinnen wird. Wer z.B Roboter kaufen kann, ersetzt mit Kapital Arbeiter. Ergo werden viele Jobs wegfallen und nur der mit dem Kapital kann noch Geld erarbeiten. Das BGE müsste daher u.a. mittels Kapitalsteuer oder z.B. Robotersteuer finanziert werden.
      23 1 Melden
    • jaähä 14.03.2016 00:40
      Highlight Natürlich würden auch die profitieren:
      Niemand würde einen job für 3000.- machen wenn man 2500 umsonst kriegt- also muss der Arbeitgeber den Lohn anheben und neue Anreize schaffen um einen Angestellten zu finden.
      15 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 05:19
      Highlight Weiter oben schreibt einer, die Lohnkosten würden sinken. Hier schreibt einer, sie würden steigen. Nochmals: wer profitiert nun?
      8 2 Melden
    • Samy Kulturattentat D 14.03.2016 06:29
      Highlight Gleichzeitig würden die Arbeitgeber Kostrn sparen. Der Lohn dieser Arbeit beliefe sich vielleicht auf 5000 davon sind aber 2500 vom BGE gedeckt - folglich spart der Arbeitgeber 500. Hingegen wird ein Fernsehmoderator (nur ein Beispiel) vermutlich weniger verdienen, da seine Stelle gerne von jemandem übernommen wird der das wirklich möchte, unabhängig vom Gehalt
      6 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 10:17
      Highlight Kosten sparen? Ja woher kommt denn die Kohle?
      4 3 Melden
    600
  • Butschina 13.03.2016 21:26
    Highlight Bin noch zu wenig informiert. Kann mir jemand folgendes beantworten?
    Wie würde das bei IV-Rentnern aussehen? Die CHF 2500.- würden für Rollstuhlfahrer niemals reichen. Würde die EL bestehen bleiben?
    24 3 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 21:44
      Highlight Die IV bleibt bestehen. Das BGE ersetzt bestehende Sozialleistungen *bis zu seiner Höhe*. Wer beispielsweise aufgrund einer Behinderung mehr braucht, kriegt das nach wie vor.
      42 2 Melden
    • samara 13.03.2016 21:44
      Highlight Ja, die EL soll bestehen bleiben. Jedoch würden diese wie heute an gewisse Bedingungen geknüpft sein. Nur der Sockelbetrag in der Höhe des Grundeinkommens wäre bedingungslos.
      21 2 Melden
    • Rendel 13.03.2016 21:48
      Highlight 2500.- würde für keinen reichen, der immer davon Leben muss. Manchmal braucht man grössere Anschaffungen, neues Bett, neues Sofa, Umzug, Zahnarzt usw. . Alte Menschen brauchen manchmal Putzhilfe, Podologin, weil sie die Füsse nicht mehr selber pflegen können, Mahlzeitendienst usw. . Das ist alles ungeklärt und wird dann von der Umsetzung abhängen und der Solidarität mit Hilfebedürftigen, auch Rollstuhlfahrern und ob man überhaupt an die denkt.
      12 16 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:49
      Highlight Das weiss niemand.
      7 21 Melden
    • Rendel 13.03.2016 22:14
      Highlight Abnaxos und samara, es steht nichts festgeschrieben. EL und IV sind auch Sozialleistungen und mit dem Begriff in der Höhe kann ich nix anfangen. Es wird von der Umsetzung abhängen, wie die dann passiert, steht in den Sternen. Und es wird von der Solidaritätsbereitschaft der Bevölkerung abhängen, ob eine schlechte Umsetzung für Behinderte und z.B alte Schwache bei einem Referendum dann abgeschmettert würde. Wenn ich mir all die IV Revisionen ansehe, dann vertrau ich nicht auf Solidarität.
      14 2 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 22:43
      Highlight Rendel, es steht nicht direkt in der Initiative, das ist richtig. Dort steht nur «bedingungsloses Grundeinkommen». Dieser Begriff ist sehr klar umrissen, schliesslich gibt es die Idee seit Jahrzehnten. Auch hat das Komitee wohl dokumentiert, was unter «BGE» zu verstehen ist, u.A. in mehreren Büchern (was zu viel für einen Initiativtext wäre). Sollten solche zentralen Dinge nicht eingehalten werden, sollte die Intention der Initiative in ihr Gegenteil gedreht werden, wird man sich wehren müssen. Man kann zur Not auch das Referendum gegen die Umsetzung der eigenen Initiative ergreifen.
      7 2 Melden
    • Butschina 18.03.2016 18:03
      Highlight Vielen Dank für die Antworten.
      0 0 Melden
    600
  • malu 64 13.03.2016 21:23
    Highlight ramonke/Das wäre doch super!
    Wenn alle auswandern! So könnten die Flüchtlinge menschen
    würdig untergebracht werden, mein Job würde frei und ich müsste nicht jeden Tag die
    griesgrämigen und jammernden
    Schweizer ansehen und hören!


    17 59 Melden
    • Str ant (Darkling) 13.03.2016 23:10
      Highlight Sorry laut Umfrage hören gerade mal 2% auf zu arbeiten
      9 5 Melden
    • Bowell 14.03.2016 06:31
      Highlight 2%? Findest du das wenig?
      3 5 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:11
      Highlight diesen 2 prozent wird es schnell langweilig, weil alle anderen rundherum so häppy sind und ja eigentlich dieselben voraussetzung haben. ich habe crystel meth konsumiert und nach dem BGE studium endlich damit aufhören können
      2 1 Melden
    600
  • prinz pi 13.03.2016 21:22
    Highlight Ah jo toll nur 25 Mrd, isch jo nix.
    34 51 Melden
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 21:27
      Highlight Doch, es sind 25 Milliarden. Aber tatsächlich finanzierbar, ohne dass die Mehrwertsteuer auf 40% angehoben werden müsste.
      66 18 Melden
    • p4trick 13.03.2016 22:55
      Highlight 25Mia sind die MWST Einnahmen von heute. sprich MWST auf 17% erhöhen und alles ist bezahlt
      14 8 Melden
    • Str ant (Darkling) 13.03.2016 23:12
      Highlight Eine MWST Lösung ist nicht gangbar es würden lediglich den Einkaufstourismus anheizen!

      17 10 Melden
    • Samy Kulturattentat D 14.03.2016 06:38
      Highlight Ich finde die Mwst Lösung auch nicht gut. Aber eines muss geklärt werden: Die Preise für einheimische Produkte sinken (da von den Lohnkosten pro Stelle ja 2500 vom Staat ausbezahlt werden) dieser Preiszerfall könnte mit MwSt angeglichen werden. Von einer MwSt-Erhöung würden wir also nur bei Importprodukten etwas merken. Dafür dürfte die Produktion von lokalen Ptodukten zunehmen, weil sie plötzlich wieder konkurrenzfähig währen. Fertig China Billigimporte dafür kreative Wirtschaft vor Ort.
      6 3 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 12:51
      Highlight Da scheinen Missverständnisse vorzuliegen. Samy Kulturattentat D behauptet, dass die Preise für einheimische Lohnkosten pro Stelle sinken würden.

      Dem liegt die Vorstellung zugrunde, dass allen, auch denen die ein höheres Einkommen haben, vom Staat das Grundeinkommen bezahlt wird. Dann liegen die Kosten nicht bei 25 Milliarden, sondern bei etwa 200 Milliarden.

      Auf nur 25 Milliarden CHF pro Jahr kommt man nur dann, wenn alle, die sowieso schon ein höheres Einkommen haben, ignoriert werden. Wenn man das macht, kann man auch nicht mehr behaupten, es würde für inländische Arbeitgeber billiger.
      1 2 Melden
    • p4trick 14.03.2016 14:04
      Highlight @Str ant, kein Problem, dann reduzieren wir die Freihgrenze auf 0, dann bekommen wir trotzdem fuer alle Produkte die in DE eingekauft werden die 18% :-)
      0 0 Melden
    600
  • d_yannick_ 13.03.2016 21:15
    Highlight würde das nicht auch das Grenzgängerproblem lösen? Die würden die 2500 ja nicht kriegen, nur den erheblich tieferen Lohn. Dies würde sich ja für die nicht mehr wirklich lohnen.
    64 6 Melden
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 21:29
      Highlight Ja und wenn man zusätzlich eine Bedingung macht, dass eingewanderte erst nach 10 Jahren das BGE erhalten, dann flüchten auch nicht alle in die Schweiz. Aber wenn eine Firma wirklich einen Ausländer will, muss sie die Differenz bezahlen. Ergo werden wirklich nur Spezialisten geholt.
      63 4 Melden
    • samara 13.03.2016 21:47
      Highlight Genau Yannick, das würde dann das Grenzgängerproblem lösen, denn es würde sich für einen Arbeitgeber nicht mehr lohnen diese einzustellen.
      41 3 Melden
    • deleted_187346000 13.03.2016 22:48
      Highlight ihr seid ja wie die drei ???
      36 1 Melden
    • //Steff 13.03.2016 23:20
      Highlight @buzz made my day!
      8 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 05:21
      Highlight Und wieder formuliert jemand eine weitere Bedingung zur Bedingungslosigkeit.
      10 3 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:13
    Highlight Das bedingte Grundeinkommen muss zurück zum Start. Diesen unausformulierten Schwacsinn kann man nicht zur Abstimmung bringen. Was geschieht genau mit den Löhnen meiner Angestellten? Die werden partiell konfisziert und rückvergütet? Und das nennt sich dann Einkommen und Finanzierung? Und Entlastung von Bürokratie? Geh weg. Bedingung ist übrigens eine massive zusätzlich Abgabenbelastung für alle, die gemäss diesem Konzept nichts davon haben - wie gehabt: Die einen zahlen, die anderen Profitieren. Was war nochmals der Vorteil?
    30 68 Melden
    • samara 13.03.2016 21:52
      Highlight Auch wenn die Initiative angenommen werden sollte, wird sich die nächsten paar Jahre nicht viel am heutigen System ändern.
      31 5 Melden
    • Turi 13.03.2016 23:39
      Highlight Toerpe, ich schätze, als Arbeitgeber werde ich profitieren. Die Löhne sind dann plötzlich 2500 tiefer. Könnte rentieren.
      4 8 Melden
    • paddyh 14.03.2016 00:03
      Highlight Ich sehe, Sie benutzen Ihr Gehirn nicht so gerne. Aber genau darum ginge es. Die Wirtschaft, wie wir sie kennen, wird es nicht mehr lange geben und es werden nur sehr wenige profitieren. Es ginge nun darum Ideen zu entwickeln. AHV war auch einmal des Teufels. Heute ist sogar der konservativste Reaktionär froh um eine Absicherung im Alter. Selbst gut ausgebildete werden es schwer haben wenn die Automatisierung weiter voranschreitet.
      17 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 05:22
      Highlight Immer wenn jemand einen Beitrag damit beginnt, seinen Geschprächspartner zu beleidigen, kann man mit Lesen aufhören. Tztztz.
      8 4 Melden
    • paddyh 14.03.2016 07:45
      Highlight Ich wollte damit vor allem unterstreichen, dass sie mit Ihrer destruktiven Art die ganzen Kommentarspalten zutrollen, ohne nur ein Minimum über das Thema informiert zu sein.
      8 3 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 12:55
      Highlight "Die Löhne sind dann plötzlich 2500 tiefer. Könnte rentieren."

      Die Aussage, es würde "nur" 25 Milliarden pro Jahr - und nicht gegen 200 Milliarden pro Jahr kosten, beruht darauf, dass das Grundeinkommen für diejenigen, die bereits ein höheres Einkommen haben, gar nicht mitgerechnet werden.

      Die Vorstellung, Arbeitgeber müssten dann weniger bezahlen, passt nur, wenn eben auch das Grundeinkommen für Personen, die bereits ein höheres Erwerbseinkommen haben, mitberücksichtigt wird, und dann sind die Kosten eben eher bei etwa 200 Milliarden im Jahr
      1 0 Melden
    600
  • Rendel 13.03.2016 20:58
    Highlight Ich bin grad ziemlich verwirrt, das BGE würde dann vor allem Studenten etwas bringen, alleinerziehenden Müttern, Paaren, bei denen ein Teil nicht arbeitet, Menschen die gar nicht arbeiten wollen. Wer keinen Job mehr findet oder gar nicht arbeiten kann, ist mit dem BGE zumindest in Zürich meist schlechter dran ( je nach Miete, KK ), ausser dass er nicht mehr betreut oder schikaniert wird, das kann ja sehr unterschiedlich sein und gesehen werden.

    Wer nur noch auf das BGE angewiesen ist in Zukunft, weil es keine Arbeit gibt, der wird einen Abstieg erleben. Eine billige Lösung. (bei 2500.-)
    38 10 Melden
    • Turi 13.03.2016 23:40
      Highlight Dafür wird der Abstieg alle auf dasselbe Niveau bringen. Das ist doch auch was. Fürs Gemeinschaftsgefühl. Arm, aber gleich wie 99%.
      9 5 Melden
    • ivelischt 14.03.2016 07:32
      Highlight naja, zum reichen einen % zu gehören ist in der heutigen welt nunmal nichtmehr zu rechtfertigen. ausserdem stell ich mir das auch nicht gerade angenehm vor...
      1 2 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 13.03.2016 20:57
    Highlight Das ist etwas dünn geraten Herr Löpfe. Heisst nämlich im Umkehrschluss, dass auch kaum jemand profitiert - ausser er/sie will oder kann nicht arbeiten. Für alle Anderen bedeutet es dann nur eines: Mehrbelastung in Form höherer Abgaben. Man darf der Ehrlichkeithalber auch die Kehrseite der geänderten Betrachtungsweise erwähnen.
    37 23 Melden
    • Rendel 13.03.2016 21:15
      Highlight Wer nicht arbeiten kann, der wird nicht profitieren.
      5 17 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:15
      Highlight Was ist für dich alles Arbeit?
      1 1 Melden
    600
  • Timmy :D 13.03.2016 20:53
    Highlight Der wunde Punkt, wie auch der wunde Punkt des Kommunismus ist: Der Mensch ist ein Egoist und handelt nur für seinen Gewinn. Wiso arbeiten wenn ich das Geld umsonst bekomme? Deshalb bleibt es eine Utopie.
    29 80 Melden
    • elmono 13.03.2016 21:05
      Highlight Weil vielleicht nicht jeder mit mikrigen 2500 CHF dahin vegeterien will?! Derjenige, welcher sich mit 2500 CHF pro Monat zufrieden gibt, wird in der Arbeitswelt kaum Stricke zerreissen.
      64 5 Melden
    • dada_ist_muss 13.03.2016 21:07
      Highlight Wenn dir 2500.- im Monat reicht, deinen Lebensstandard zu leben und du dir dein Leben mit Nichtstun erfüllen kannst, dann hast du recht, und du musst nicht mehr arbeiten. Die meisten Menschen brauchen aber mehr, für ein erfülltes Leben.
      54 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:18
      Highlight Und für alle Anderen, denen die 2500 nicht reichen hat das bge genau keine Vorteile. Zero. Dafür entrichten sie höhere Abgaben. Grotesk: Die Züribergtusse, welche nicht arbeiten muss erhält dann fürs chaufieren ihrer Balge im SUV Kohle vom Staat. Mann seid ihr GE Befürworter ideologisch verblendet. Funzt hinten und vorne nicht. Packt gescheiter eine Steuerreform an.
      45 53 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:18
      Highlight Toerpe, was würdest du machen mit 2500. Oder wieviel brauchst du damit du deinen Alltag gestalten kannst?
      1 0 Melden
    600
  • fehlalarm 13.03.2016 20:50
    Highlight Ich bin ein Fan des BGE. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Interpretation von Philipp Löpfe - und somit des Bundesrates - den Vorstellungen der Initianten entspricht. Natürlich wird das BGE mittel- und längerfristig Auswirkungen auf die Verdienstverhältnisse haben. Dass der Betrag des BGE vom Salär abgezogen werden soll, ist mir aber neu. Der Initiativtext ist simpel und kurz, bietet also viel Interpretationsspielraum. Erst der spätere Gesetzgebungsprozess wird die Einzelheiten regeln.
    35 5 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 21:57
      Highlight So ist das definitiv falsch. Dennoch wird es darauf hinaus laufen, nur indirekt: Das BGE legt eine völlig neue Verhandlungsbasis bei Lohnverhandlungen. Das wird dazu führen, dass die Löhne sinken. Damit macht das Unternehmen mehr Gewinn, weil geringere Lohnkosten. Dieser Gewinn wird versteuert → der Kreis schliesst sich.

      Das muss man schon in die Rechnung einfliessen lassen.
      9 6 Melden
    600
  • FreeK 13.03.2016 20:39
    Highlight Träume können wahr werden und die Zeit ist eh schon lange reif für grundlegende Aenderungen in unserer Gesellschaft.
    Mein Votum ist schon lange klar, grosse Hoffnungen habe ich aber nicht.
    Zu finanzieren wäre es alleweil, die Armee abschaffen z.B. und voila schon ein paar Milliarden drin. Auch die 2% welche nicht mehr arbeiten würden, sind ziemlich sicher auch Diejenigen welche eh schon am Tropf des Sozamts hängen, welches als angehnehmer Nebeneffekt auch unnötig würde.



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    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:19
      Highlight Arme abschaffen wäre noch effektiver. Herr lass ...
      11 20 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:20
      Highlight Was sind deine Träume Freek?
      1 0 Melden
    • FreeK 14.03.2016 14:01
      Highlight Meine Träume sind zu gross um sie in ein paar Zeilen zu fassen :) . Aber um beim Thema zu bleiben; eine Gesellschaft in der Menschen nicht nach derem matriellen Wert beurteilt werden, eine Gesellschaft die sich vom Joch der Religion befreit, das wäre mal für den Anfang schon ganz gut.
      0 0 Melden
    600
  • malu 64 13.03.2016 20:32
    Highlight Finde die Idee gut. Das Grundeinkommen würde auch das
    AHV Problem auf einen Schlag
    lösen. Wer mit diesem Geld auskommt, der braucht keinen
    Job mehr und kann sich um die
    wichtigen Dinge des Lebens kümmern. In den meisten Familien, müsste nur ein Partner
    arbeiten. Die Frage: Wenn ich
    auswandere, wird mir das Geld
    trotzdem ausbezahlt?
    8 21 Melden
    • ramonke 13.03.2016 21:04
      Highlight na mit der einstellung... hoffe nicht das das geld auch ausbezahlt wird wenn man auswandert sonst gehen ja alle nach thailand😂
      41 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:22
      Highlight Und hier haben sie eine Bedingung der Bedingungslosigkeit: Lückenlose Überprüfung der Aufenthaltsorte alle Bezüger.
      24 8 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:21
      Highlight Warum soll ich auswandern, wenn ich mich hier wohlfühle. An der Sonne gibts auch tag und nacht
      0 0 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 12:58
      Highlight Mit CHF 2500 pro Monat in Zürich zu leben, ist nicht leicht. In vielen Ländern der Welt lässt sich damit aber sehr gut leben. Wenn man nicht will, dass viele SchweizerInnen ihre Arbeit aufgeben, um mit CHF 2500 im Monat im Ausland zu leben (was natürlich dazu führen würde, dass die Kosten weit über 25 Milliarden Franken im Jahr steigen würden), müsste also der Aufenthalt der BezügerInnen ständig überprüft werden.
      0 0 Melden
    600
  • TheTev21 13.03.2016 20:26
    Highlight "So hat Klaus Schwab, der Gründer des Wef, kürzlich davor gewarnt, dass die Vierte Industrielle Revolution auch bei uns Hunderttausende von Jobs kosten könnte. Wie anders als mit einem BGE könnten diese Löcher gestopft werden?"

    WTF Häh?! Wie sollen fehlende Arbeitsplätze mit einem gesicherten Grundeinkommen ersetzt werden?! Wenn 100'000sende ihren Job verlieren haben sie auch mit BGE nicht automatisch mehr arbeit ... Das ist extrem widersprüchlich. Es heisst in der Propaganda, dass auch mit BGE alle brav arbeiten gehen, aber fehlende Arbeitsplätze werden definitiv nicht ersetzt lieber Philipp
    17 21 Melden
    • Kane_17 13.03.2016 22:06
      Highlight Ich glaube es geht darum, dass diese 100'000 Leute gar nicht mehr arbeiten gehen müssen, sondern dank dem BGE anderen Aktivitäten nachgehen können.
      6 10 Melden
    • samara 13.03.2016 22:29
      Highlight Nein, die fehlenden Arbeitsplätze werden natürlich nicht ersetzt werden, trotz BGE. Sie könnten sich jedoch einen Einmann- Kleinbetrieb aufbauen und so zu etwas zusätzliches Geld verdienen. So oder so, einfach wird die Zukunft wohl nicht werden.
      13 3 Melden
    • TheTev21 13.03.2016 23:06
      Highlight Und die wären? Es wird immer nur über den Willen zu arbeiten diskutiert, nie jedoch über die Möglichkeit. Von was für mehrwertbringende Aktivitäten sprechen hier eigentlich alle?!
      9 1 Melden
    • deleted_693358942 14.03.2016 10:24
      Highlight Manchmal findet sich ein Wert nicht in Zählen und mehr Möglichkeiten kann auch sehr anstrengend sein.
      Warum gibt es soviel verschieden Handcremes.
      1 1 Melden
    600
  • Charalar 13.03.2016 20:26
    Highlight Arbeit ist gut. Was aber, wenn jemand erst unverschuldet arbeitslos wird und (weil mit +50 zu alt) keine Arbeit mehr findet? Sozialhilfe am Existenzminimum, Auflagen, die für Familien nicht zu erfüllen sind. Ich glaube, dass das BGE ein Weg ist, auch Menschen, die keinen Platz (mehr) im Arbeitsleben finden, ihre Würde zurück zu geben.
    55 8 Melden
    • TheTev21 13.03.2016 23:10
      Highlight Toll, der Abstimmungskampf hat noch gar nicht richtig begonnen und die Beispiele sind schon wieder ähnlich fantasiehaft wie bei der DSI ... Lohnt es sich für einen so genannten Einzelfall wirklich ein ganzes Staatssystem umzukrämpeln?!?
      10 27 Melden
    • Charalar 14.03.2016 08:36
      Highlight @TheTev21
      Naja. Kommt darauf an, aus welcher Perspektive man den Einzelfall sieht - und Wieviele solche "Einzelfälle" man kennt.
      5 1 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 13:01
      Highlight Wenn jemand selbst nicht in der Lage ist, für seinen Lebensunterhalt aufzukommen, hilft ihm der bedarfsorientierte Sozialstaat. Ich denke durchaus, dass dieser verbessert werden sollte - z.B. könnte für ältere Personen, die kaum eine Chance haben, vor der Pensionierung eine Stelle zu finden, oder für Alleinerziehende kleiner Kinder die Sozialhilfe erhöht und die Rückzahlungspflicht abgeschafft werden.

      Aber soll man deswegen gerade mit der Giesskanne auch reichen Hausfrauen und Hausmännern ein Grundeinkommen bezahlen, weil sie kein eigenes Einkommen haben?
      1 1 Melden
    600
  • Joseph Dredd 13.03.2016 20:24
    Highlight Offenbar haben viele das System BGE noch nicht verstanden. BGE erhält jeder Einwohner der Schweiz, egal ob berufstätig oder nicht, d.h., der BGE kommt zum Lohn dazu.
    9 40 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:03
      Highlight Nope. Sie haben es nicht verstanden. Next.
      41 8 Melden
    • ramonke 13.03.2016 21:05
      Highlight also wenn du den artikel gelesen hättest wüsstest du jetzt das das nicht zum lohn dazu kommt :)
      22 2 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 22:53
      Highlight Wer was bekommt und wer vieviel weniger steht prinzipiell in den Sternen. Denn im Verfassungsartikel steht es nicht... Nur um ganz präzise zu sein.
      14 0 Melden
    • Joseph Dredd 14.03.2016 06:57
      Highlight Offensichtlich habe ICH das System BGE nicht ganz verstanden...
      9 0 Melden
    • Adrian.E 14.03.2016 13:03
      Highlight Solche Ideen, dass das BGE zu anderen Einkommen dazukommen soll, gibt es natürlich auch, aber dann kostet es eben nicht CHF 25 Milliarden (faktisch wäre es sowieso mehr, da es nicht realistisch wäre, dass es keinen Einfluss auf die Erwerbsquote gibt), sondern etwa 200 Milliarden Franken im Jahr. Woher Sie dieses Geld nehmen wollen, wäre wirklich interessant.
      1 0 Melden
    600
  • who cares? 13.03.2016 20:08
    Highlight Eine kurze Frage, die weder positiv noch negativ ist. Wer wäre bei der idealen Umsetzung Bezüger des BGE?
    Erwerbstätige ja nicht, da diese in den meisten Fällen mehr als 2'500 verdienen.
    19 12 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 20:12
      Highlight Bedingungslos -> jeder, ohne Ausnahme.
      49 12 Melden
    • who cares? 13.03.2016 20:19
      Highlight Ich weiss ja nicht, wer da blitzt, aber sollten es Befürworter sein, bitte beantwortet meine Frage, damit ich mir eine Meinung bilden kann.
      12 0 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 20:37
      Highlight Das ergibt sich irgendwann unter dem Strich einer Rechnung. Erst einmal hat jeder das BGE zusätzlich auf dem Konto. Aber es werden natürlich alle Löhne neu verhandelt werden, denn der Arbeitgeber meint: «Moment, Du hast ja schon das BGE» → die Löhne sinken (werden aber wahrscheinlich mit dem BGE eher höher sein, also der Arbeitgeber zahlt weniger, der Arbeitnehmer/Konsument hat trotzdem mehr). Viele werden reduzieren, womit es wieder mehr Arbeit gibt.

      Am Ende kriegt jeder eine Steuerrechnung. Unter diesem Strich werden die meisten das BGE zurückbezahlt haben, manche eben nicht.
      12 8 Melden
    • Globidobi 13.03.2016 20:51
      Highlight Alle würden vom BGE Geld beziehen. Der Unterschied ist, bei einem Lohn von 5000 Franken, würde 2500 der Staat bezahlen und die restlichen 2500 Franken der Arbeitgeber.
      18 0 Melden
    • censored 13.03.2016 20:52
      Highlight Die 2500.- werden beim Lohn abgezogen.
      Verdiente man vorher 6000.-, erhält man nachher 3500.- Lohn und 2500.- BGE.
      17 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 20:59
      Highlight Das widerspricht genau der Aussage von Löpfe @ Tell. Die allermeisten profitieren zero. Im Gegenteil. Sie zahlen in irgendeiner Form mehr.
      13 10 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 21:15
      Highlight Das BGE reglementiert nicht, wie das aufgeteilt wird (zumindest nicht, wenn es nach den Initianten geht). Aber die Tatsache, dass es da ein BGE hat, wird bei Lohnverhandlungen ganz bestimmt nicht ignoriert werden. Die neue Verhandlungsbasis für Lohnverhandlungen wird vermutlich zu einem Zwischending führen, also z.B. Beispiel bei 6000.- ohne BGE → 2500+4000 oder 2500+4500 mit BGE.
      5 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:44
      Highlight Nix Lohnverhandlung. Konfiszierung und Rückvergütung. Das sagen die Initianten und das ist auch der einzige Ansatz, in dem man die 2500 der Finanzierung zurechnen kann: Abgeben.
      3 11 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 22:08
      Highlight @Toerpe: Ich sag nur, dass jeder ein BGE erhalten würde. Nicht, dass jeder netto danach mehr in der Tasche hat.
      13 0 Melden
    600
  • SusiBlue 13.03.2016 20:02
    Highlight Hab ich das richtig verstanden:
    => Jene, die jetzt einen Job haben (egal wieviel %), diesen behalten wollen/können und mehr als 2'500.- pMt verdienen, erhalten nix.
    => Jene, die (k)einen Job haben (zB arbeitslos, IV, Student, keine Lust zu arbeiten oder Verdienst < 2'500.-) erhalten das BGE?

    Das heisst, ich kann nicht, wie erhofft, auf 50% reduzieren und dennoch, dank BGE-Zustupf ca. auf gleichem Niveau leben?
    Weil DAS wäre dann wirklich Qualität UND sinnvoll für immer weniger Arbeitsplätze!
    28 9 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 20:13
      Highlight @Susi: Du sprichst m.E. genau den wunden Punkt und die argumentative Inkonsistenz an.
      21 5 Melden
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 20:22
      Highlight Susi, In dieser genannten Variante ist das so. Aber im Gesetzestext, über welchen wie Abstimmen, steht absolut nichts wie hoch und wie genau das BGE umgesetzt wird. Das steckt alles noch in den Kinderschuhen und wird sicher nicht angenommen werden. Aber nur durch die Auseinandersetzung mit dem Thema kann eine vernünftige Lösung erarbeitet werden. Nötig wird das BGE oder ähnliche Lösung aber definitiv früher oder später. In der Schweiz wohl eher später, wir sind ein konservatives Volk :)
      27 2 Melden
    • Joseph Dredd 13.03.2016 20:31
      Highlight @Tell99: Tatsächlich - der Initiativtext ist demnach irreführend formuliert. Wenn sich der BGE nur als Lohnbestandteil herausstellen sollte, bekämen Stellenlose ja nichts, da kein Einkommen?? So wie ich das verstehe, kommt der BGE zum Lohn dazu und somit ein Anreiz, das Pensum zu senken und Lebensqualität zu erhöhen.

      So langsam sehe ich hier auch nicht mehr durch...
      8 5 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 20:39
      Highlight @SusiBlue Siehe anderer Beitrag von mir: Jeder erhält es erst einmal, ausnahmslos. Viele werden es aber mit den Steuern unter dem Strich wieder zurückzahlen.
      7 3 Melden
    • _kokolorix 13.03.2016 20:45
      Highlight das ist eben nicht so leicht zu erklären. wenn du jetzt 5000 verdienst, kriegst du dann 2500 vom staat. dein chef wird versuchen deinen lohn auf mind. 2500 zu senken da er ja mehr steuern zalen muss. vielleicht hat aber niemand lust für sowenig zu arbeiten, dann muss er halt was drauflegen sonst macht ja niemand die arbeit. aber wie sich diese sachen entwickeln, werden wir nur wissen wenn wir es probieren, sowas kann niemand mit sicherheit voraussagen
      12 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:48
      Highlight Falsch @ kokolorix. Sie sitzen dem Taschenspielertrich der Initianten auf. Löpfe bedient diesen hier. Wenn die 2500 als Finanzierung gerechnet werden, müssen sie zuerst eingezogen werden. Unternehmer bezahlt die ersten 2500 Ihres Lohnes an den Staat. Dieser dann an Sie. Sie haben Nichts davon. Ah doch. Höhere Abgaben. Dumm gelaufen.
      11 15 Melden
    • wireshark 13.03.2016 22:53
      Highlight Kannst du so:
      50% BGE
      50% Schwarzarbeit
      9 3 Melden
    • paddyh 14.03.2016 00:20
      Highlight Wahrscheinlich würde es eher so sein, dass der Lohn prozentual angepasst wird. Sie würden also nicht bis 2500.- gratis arbeiten und erst dann mehr erhalten. Und BGE soll wirklich nur das Minimum abdecken. D.h. wenn sie wirklich bescheiden leben, reicht es. Aber wer sich etwas leisten will muss arbeiten.
      4 1 Melden
    • _kokolorix 14.03.2016 06:33
      Highlight @toerpe
      da du mir quasi dummheit unterstellst, ich habe nix anderes geschrieben. aber da die initiative (vernünftigerweise) nur die grundsatzentscheidung in die veefassung schreibt wird die ausgestaltung auf gesetztesebene festgelegt. ob das bürokratisch oder einfach und klar geregelt wird, ist demnach vom parlament abhängig. klar sollte sein, dass das ziel solcher massnahmen eine verringerung der einkommensungleichheit ist, was per se bedeutet, dass vielverdiener nicht davon profitieren werden, die grosse mehrheit aber schon
      8 2 Melden
    600
  • Patamat 13.03.2016 19:55
    Highlight Gemäss Initianten gibts für alle Erwerbstätigen das Grundeinkommen nicht zusätzlich zum Lohn, sondern ist ein Bestandteil davon. So kann das BGE vielleicht finanziert werden. Aber wenn ich die 2'500.- nicht zusätzlich erhalte, was nützt dann ein BGE? Man erhält ja genau gleich viel wie im jetzigen System (z.B. 6'000). Wenn jemand einen Tag reduzieren möchte um dafür Hausarbeit, Kunst, Freiwilligenarbeit, etc. zu machen, gibts 20% weniger im Portemonnaie, ob mit (2500 BGE plus 2300 Lohn) oder ohne (4800 Lohn) BGE. So bringt ein BGE weder Entlastung noch Freiheit.
    46 18 Melden
    • Evan 13.03.2016 20:04
      Highlight Als unkomplizierte Existenzsicherung in Zeiten wenn du nichts verdienst. Oder die Ehefrau die die Kinder hütet während der Ehemann zur Arbeit geht. Oder während einer Weiterbildung. (so gesehen werden auch Stipendien überflüssig, ein weiterer Beitrag zur Finanzierung)
      42 10 Melden
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 20:09
      Highlight Doch, der Vorteil ist, dass wenn du deinen Job verliert, du bedingungslos Geld erhältst und nicht nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit beim Sozialamt betteln und rechtfertigen gehen musst. Und die Roboter und Automatisierung werden viele Stellen vernichten in den nächsten 15 Jahren. Drum Ists gut hat man diese Diskussion jetzt. Angenommen wird das BGE im Juni wohl kaum, aber auch die AHV wurde nicht im ersten Anlauf angenommen - weil man dachte das sei nicht finanzierbar.
      47 8 Melden
    • zettie94 13.03.2016 20:12
      Highlight Wenn du inkl. BGE 6000.- Franken erhältst, dann erhältst du 2500.- BGE + 3500.- Lohn. Wenn du jetzt ein Tag reduzierst, bleibt das BGE gleich und nur der Lohn wird reduziert. Du würdest also 2500.- BGE + 2800.- Lohn = 5300.- erhalten. Nicht 4800.-.
      41 5 Melden
    • who cares? 13.03.2016 20:21
      Highlight @zettie94 Aber dann stimmt ja die neue Berechnung vom Bundesrat nicht?
      6 1 Melden
    • _kokolorix 13.03.2016 20:52
      Highlight man darf auch nicht vergessen, dass in haushalten in denen nur eine person lohnarbeit verrichtet dann zweimal grundeinkommen anfällt + die kinder. gerade diese konstellation könnte für viele eine verbesserung bringen. wer heute schon gut verdient und lebt soll ja auch nicht noch besser gestellt werden.
      eine Familie mit drei kindern käme damit auf knapp 7000, was zu einem einfachen leben wohl reichen sollte, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern. aber das kann man nicht wirklich voraussetzten wenn eine gesellschaft derart radikal verändert wird
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    • Toerpe Zwerg 13.03.2016 21:01
      Highlight Falsch @ Zettie, Taschenspielertrick. Entweder oder.
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    • Patamat 13.03.2016 21:03
      Highlight @Evan: Einverstanden, als kurzfristige Existenzsicherung wäre es eine Entlastung. Aber um langfristig davon zu leben ist es zu wenig. Und zum Modell, dass der besser Verdienende (meist der Mann) arbeiten geht und die Partnerin Haushalt und Kinder betreut möchte ich eigentlich nicht zurück.
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    • Patamat 13.03.2016 21:08
      Highlight @Stefan: Die AHV ist in der aktuellen Form nur durch stetes Bevölkerungswachstum finanzierbar. Kein sehr nachhaltiges Modell als Vergleich.
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    • Patamat 13.03.2016 21:17
      Highlight @zettie94: Und wer zahlt diese zusätzlichen 500.-? Wohl kaum der Arbeitgeber, der Differenz steht ja keine Produktivität gegenüber.
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    • Evan 13.03.2016 22:31
      Highlight @Patamat. es können auch beide reduziert arbeiten bis sie mit dem BGE dazugerechnet zB. 4 oder 5000 verdienen (jenach finaler Definition des Gesetzes).
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  • maettu 13.03.2016 19:40
    Highlight Wenn so viele Leute ihre Job verlieren würden, wären dann nicht die Kosten deutlich höher? Der Staat müsste dann jedem neuen Arbeitslosen diese 2500.- bezhalen, aber woher sollte er das Geld nehmen?
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    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 20:05
      Highlight Er nimmt das Geld dann vom gleichen Ort wie Heute. Vorteil BGE: Der ganze Verwaltungsapparat kann massiv günstiger geführt werden. Wenn dereinst Automatisierung und Roboter Hunderttausende von Stellen vernichten, muss so oder so eine clevere Umverteilung geschehen, ansonsten hat dann niemand mehr Geld um die Dienste und Güter der Roboter zu kaufen.
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    • Ghost 13.03.2016 21:18
      Highlight Wie schön! Wir verbrauchen das Geld heute, dass wir morgen einsparen!

      Man kann es sich auch einfach machen, nicht war?
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  • kEINKOmmEnTAR 13.03.2016 19:37
    Highlight Vielleicht schaffen wir ja die Sensation und führen als erstes Land ein BGE ein?

    Berichterstattung im Stile jener gegen die Durchsetzungsinitiative seitens Watson würde sicher helfen :)
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  • CyanLama 13.03.2016 19:29
    Highlight Seid bitte lieb zum Staat , er hat sich nur um das 6-fache verschätzt...

    Moment, was?
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  • christian_meister 13.03.2016 19:23
    Highlight Kommt das BGE braucht es aus meiner Sicht auf einen Schlag keine Kinderzulagen, Sozialhilfe, Arbeitslosenkasse, Stipendien, AHV usw mehr. Dies bringt einiges an Einsparungen. Nicht nur an ausbezahlten Geldern, sondern viel Bürokratie und somit Verwaltungsstellen werden eingespart. Sind diese Einsparungen bei den 25 Mia. Kosten eingerechnet?
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    • Rendel 13.03.2016 19:42
      Highlight Und dann gibt es schnell ganz viele Staatsangestellte, die ihre Miete nicht mehr zahlen können.
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    • Evan 13.03.2016 19:56
      Highlight @Rendel, das ist auch gut so. die können sich dann sinnvolle Arbeit suchen.
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    • kliby 13.03.2016 19:58
      Highlight christian, dann solltest aber auch noch erwähnen, dass die leute, die ALV einzahlen, in zukunft nur noch 2500 fr brutto ALV erhalten. nicht mehr 60-80% ihres lohnes wie bisher. wie wohl die leute das finden werden, wenn sie weiterhin ALV bezahlen müssen, aber fast nichts mehr dafür erhalten? das fiese ist dabei, dass die ALV gedeckelt ist, d.h. sie wird vor allem vom mittelstand bezahlt. in zukunft fast leistungslos. es scheint mir, das BGE trifft vor allem den mittelstand, und hilft den reichen aktionären und den ganz armen.
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    • christian_meister 13.03.2016 19:58
      Highlight @rendel Ich habe mich noch nicht für ein Ja oder Nein entschieden. Mein Post ist lediglich eine Frage. Aber ich sehe es ähnlich wie du. Aber sind Jobs beim Staat geschützte Arbeitsplätze? Wenn wir sie nicht mehr brauchen, dann müssen wir sie streichen. Die Privatwirtschaft hat gemäss aktuellen Zuwanderungszahlen genug freie Stellen für sie.
      18 4 Melden
    • samara 13.03.2016 22:53
      Highlight kliby, die ALV könnte man ja so lassen wie bisher und erst ab Aussteuerung auf BGE-Niveau gehen oder man schafft sie ab und dann bezahlen Sie aber auch keine monatlichen Beiträge mehr ein.
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    • Adrian.E 14.03.2016 13:07
      Highlight Wenn mit der Einführung des Grundeinkommens gleichzeitig der ganze bedarfsabhängige Sozialstaat abgeschafft würde, hätte das für viele schlimme Folge (z.B. IV-Rentner, die damit nicht zurechtkämen, Arbeitslose, die plötzlich nur noch CHF 2500) hätten. Für viele Menschen, die das Geld brauchen, würde sich die Situation verschlechtern, während dafür Hausfrauen und Hausmänner auch in wohlhabenden Haushalten plötzlich CHF 2500, die sie nicht brauchen, zusätzlich bekämen.
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  • @cyclingsimon 13.03.2016 19:22
    Highlight blöde Frage: Warum ein BGE? Ist das nicht einfach der ultimative Anreiz zum rumsitzen?
    31 69 Melden
    • tschoo 13.03.2016 19:39
      Highlight Wenn dir 2500.- für deine Lebensqualität ausreichen und du keiner sinnvollen Beschäftigung nachgehen möchtest, kannst du dann gerne dumm rumsitzen. Die anderen 98% arbeiten normal weiter.
      69 9 Melden
    • Matthias Studer 13.03.2016 19:41
      Highlight Also ich möchte nicht einfach rumsietzen, aber ich möchte das BGE.
      58 8 Melden
    • themachine 13.03.2016 19:41
      Highlight Sofern du dich mit 2'500 Franken im Monat zufrieden gibst. Ja.
      37 1 Melden
    • deleted_568762254 13.03.2016 19:51
      Highlight Im Gegenteil! Das heutige Sozialsystem ist so ausgestaltet, dass jeder der arbeitet bestraft wird und wer nicht arbeitet wird belohnt. Wer ALV bezieht und einen Zwischenjob annimmt muss 60 - 80 % des Lohns abgeben bzw. die ALV wird um diesen Betrag gekürzt. Wer Milliardär ist und Geld verdient muss maximal 45 % davon als Steuern abgeben. Mit dem BGE würde dieser negative Anreiz wegfallen. Arbeiten würden sich auch für die tiefen Einkommen wieder lohnen.
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    • Charlie Brown 13.03.2016 19:59
      Highlight @Rolf: ALV soll dort helfen, wo kein Erwerbseinkommen vorhanden ist. Warum um alles in der Welt soll der Zwischenverdienst nicht angerechnet werden? Was ist da deine Logik?
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    • deleted_568762254 13.03.2016 20:33
      Highlight Tell99 Weil erstens jeder der ALV bekommt blöd ist, wenn er einen Zwischenverdienst annimmt und die Menschen sind halt nicht blöd. Wo ist die Logik, Menschen, die arbeiten zu bestrafen? Vielleicht findest Du das gerecht, aber es war auch schon gerecht, Hexen zu verbrennen usw.
      Zweitens: in der Schweiz bekommen die Menschen Anerkennung, Respekt und ein Selbstwertgefühl über die Arbeit, nicht über die Rente. Zum Beispiel: Weisst Du was "invalid" ausgedeuscht heisst: "wertlos". Deswegen!
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    • Charlie Brown 13.03.2016 22:14
      Highlight @Rolf: Es ist nicht eine Strafe, eine "Nothilfe" anzupassen, wenn die Not geringer ist.

      Und der Vergleich mit der Hexenverbrennung ist das dümmste, was ich seit längerem hier gelesen habe...
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    • deleted_568762254 14.03.2016 07:32
      Highlight Stell Dir vor, jemand hat mit Anstrenung 1'000 verdient und jetzt wird ihm die ALV um 800 gekürzt. Aber der Beamte sagt, dass ist keine Strafe, das ist eine Belohnung für Ihre Anstrengung. Falls Du Dir das nicht vorstellen kannst, solltest Du Beamter werden. Entscheidend ist, wie es bei den Menschen ankommt und nicht, wie Du es emphtielos empfindest.
      Haben es die Menschen nicht gerecht gefunden, Hexen zu verbrennung und Juden zu vergasen? Damit will ich sagen, dass die Moral und das Gerechtigkeitsempfinden keine Kriterium ist, dem man vertrauen soll.
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    • deleted_568762254 14.03.2016 07:35
      Highlight Tell99 Weder ich bin dumm noch sind es meine Argumente, die sind vielleicht etwas provokativ. Aber Dir fehlt aber die Emphathie und der Wunsch sich in andere Argumente einzudenken. Vielleicht ist es besser, wenn Du weiter Deine Moral mit Tennek und Kliby austauschst, die haben eher Dein Niveau.
      Übrigens Gerechtigkeit: Hast Du gesehen, was fast 1/5 der Deutschen dieses Wochenende als Gerecht empfunden haben?
      Findest Du Gerechtigkeit wirklich so ein sicherer Wert?
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    • Charlie Brown 14.03.2016 08:54
      Highlight @Rolf: Du kennst mich nicht, du unterstellst mir aber dafür ganz viel. Du unterstellst mir quasi, ich hätte im Mittelalter auch Hexen verbrannt und übertriffst dich sogar noch, in dem du mich mit den Menschen in die selbe Ecke stellst, die Juden vergast haben. Aber selbst findest du dich noch so empathisch? Das ist eigentlich der Punkt, an welchem ich normalerweise aufhöre zu diskutieren.

      Nochmal zum mitschreiben: ALV soll auch zahlen, wenn jemand (temporär) nicht arbeitslos ist? Dann soll die Krankentaggeldversicherung auch zahlen, wenn ich wieder Gesund bin und wieder arbeite?
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    • deleted_568762254 14.03.2016 10:24
      Highlight Nein, das habe ich Dir nicht unterstellt. Sondern ich wollte Dir nur zeigen, dass mit dem Argument Gerechtigkeit viel Unrecht gemacht wird. Wer sich Mühe gibt, und ihm wird Geld abgezogen, der findet das nicht gerecht. Jeder definiert Gerechtigkeit anders, deswegen ist es kein Argument.
      Bei der ALV: es geht darum wie die Menschen reagieren. Wenn sie weniger Geld bekommen für eine Anstrengung, dann strengen sie sich einfach nicht an. Und daran krankt unser Sozialsystem und das wäre mit dem Grundeinkommen anders. Dann müssten wir nämlich diese Diskussion gar nicht führen.
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  • Charlie Brown 13.03.2016 19:17
    Highlight Sorry Herr Löpfe. Das BGE kostet immer noch gleich viel. Je nach Finanzierung ist einfach mehr oder weniger bereits finanziert. Das ist ein Unterschied.
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    • Evan 13.03.2016 19:57
      Highlight Wichtig ist was es mehr kosten würde als das momentane System.
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    • Charlie Brown 13.03.2016 20:01
      Highlight @Evan: Das ist wahr und müsste jedem klar sein. Nur stören tuts nicht alle gleich fest.
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  • Rendel 13.03.2016 19:15
    Highlight Da die Höhe des BGE nicht bekannt ist und die Einzelheiten nicht ausgearbeitet sind, kann der Bundesrat gar keine Zahl nennen.
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    • Charlie Brown 13.03.2016 19:39
      Highlight Zudem ist auch die Finanzierung noch nicht geregelt. Ein Spiel mit ganz vielen Unbekannten... Aber die Propagandamaschine läuft wie geschmiert.
      13 20 Melden
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  • stadtzuercher 13.03.2016 19:13
    Highlight Hat Bundesrat Merz geholfen zu rechnen?
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    • _kokolorix 13.03.2016 20:57
      Highlight nein, nein. sonst müsste es ja mind faktor 10 danebenliegen...
      6 3 Melden
    • Yolo 13.03.2016 21:53
      Highlight Ueli kanns auch nicht sein...
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DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

Was die SVP vor der DSI-Abstimmung erlebte, war nichts anderes als ein mehrere Wochen anhaltender Shitstorm der Differenzierung. Die Rechtspartei hatte dem dezentralen Widerstand aus der Mitte der Gesellschaft nichts entgegenzusetzen. Schlimmer noch: Die SVP und ihre Exponenten wurden entzaubert und verloren Ansehen und Sympathien bis tief in die Kreise langjähriger Anhänger. 

Keiner will kriminelle Ausländer. Aber je länger die Debatte dauerte, desto deutlicher wurde die Mogelpackung, die die SVP dieses Mal vorgelegt hatte. Die DSI war nichts anderes als ein Deportations-Automatismus, der selbst für bestens integrierte ausländische Mitbewohner gelten soll, wenn sie ein paar Bagatell-Delikte begangen haben. Mit schweren Verbrechern und wie man mit solchen umgeht, hatte sie nichts zu tun. Mit undemokratischer Ungleichheit für einen Viertel der Bevölkerung schon.

Es …

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