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Wie du dir einen Tag im Leben berufstätiger Eltern vorstellst – und wie er wirklich ist

Publiziert: 10.10.16, 13:11 Aktualisiert: 10.10.16, 16:46

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Ein neuer Tag beginnt! Freude herrscht!

So hast du dir aufwachen mit Job und Kindern vorgestellt:

bild: shutterstock

Und so ist es wirklich:

Frühstück!

Wie du dir so ein verdientes Frühstück als Mensch mit Doppelbelastung vorgestellt hast:

Wie es wirklich ist:

Und nun den Nachwuchs in die Krippe bringen.

Wie du dir das vorgestellt hast:

Und wie es wirklich ist:

Endlich! Der Nachwuchs ist ausser Haus!

Wie sich dein Chef deinen Home-Office-Tag vorstellt:

Wie du dir deinen Home-Office-Tag vorstellst:

Wie sich deine Freunde deinen Home-Office-Tag vorstellen:

Und wie er wirklich wird:

Dein Boss ruft an, du musst nun trotzdem ins Büro.

Wie du dir vorgestellt hast, wie es sich als berufstätiges Elternteil anfühlt:

bild: shutterstock

Wie du dich aber wirklich fühlst:

Gleich geht's weiter mit dem klassischen Alltag berufstätiger Eltern. Vorher aber die Geschichte eines Mannes, der zeigt, wie er den Spagat schafft:

2 Kinder, 2 Tage Kita und eine Kaderposition mit 60/60 im Jobsharing

  • Name: Roger Lüthi
  • Alter: 37
  • Beruf: Co-Leiter Personalentwicklung bei der Mobiliar
  • Familie: Seit 5 Jahren verheiratet mit Nadia, zwei Kinder im Alter von 4 und 1.5 Jahren.
  • Jobsituation: Ich arbeite in einem Jobsharing-Modell mit meiner Kollegin. Wir teilen uns diese Kaderposition mit je 60 Prozent. Zusätzlich arbeite ich weitere 20 Prozent in einer anderen Funktion. Meine Frau arbeitet 60 Prozent – seit ein paar Jahren ebenfalls bei der Mobiliar.
  • Betreuung der Kinder: Unsere Woche ist in der Regel wie folgt aufgeteilt: Die Kinder werden an zwei Tagen von meiner Frau, an einem Tag von mir betreut. Die übrigen zwei Tage verbringen die Kinder in der betriebseigenen KITA. Wenn Unvorhergesehenes eintritt, können wir glücklicherweise auf die Unterstützung der Grosseltern zählen.
  • Wie funktioniert das Jobsharing? Meine Kollegin Rahel Knecht und ich haben uns gemeinsam für den Job entschieden und uns auch gemeinsam beworben. Für beide war klar, dass ein Jobsharing-Modell für eine Kaderposition möglich ist. Zwei Tage in der Woche sind wir beide im Büro, die restlichen Tage haben wir uns aufgeteilt. Für Absprachen haben wir ein fixes Zeitfenster. Für dringliche Angelegenheiten, die einen Austausch erfordern, sind wir auch an unseren arbeitsfreien Tagen verfügbar. Wir haben bereits vorher gut zusammen gearbeitet und wussten voneinander, wie wir «ticken».
  • Das geht gar nicht: Das eine sagen, das andere tun.

Der Weg ins Büro ...

Wie du ihn dir vorgestellt hast:

Wie er wirklich ist:

Kaum im Büro – folgt bereits die erste Sitzung.

Wie du gedacht hast, dass du trotz Doppelbelastung in Sitzungen auftreten wirst:

Wie du wirklich auftrittst:

Nach einem anstrengenden Arbeitstag das Kind aus der Krippe holen.

Wie du es dir vorstellst:

bild: shutterstock

Wie es wirklich ist:

Dann das Kind zum Sport bringen.

Wie du dir dein Kind in der Freizeit vorgestellt hast:

Wie es wirklich ist:

Ja, genau so:

Aber zum Glück erlöst dich der Abend und der verdiente Schlaf ...

Wie du dir schlafen mit der Familie vorstellst:

bild: Shutterstock

Und wie es dann wirklich ist:

Und jetzt, liebe berufstätige Eltern, zurück auf 1!

(tog)

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9 Kommentare anzeigen
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  • Exilsummi 11.10.2016 07:27
    Highlight Weiss jemand, aus welchem Film das gif bei Nr. 5 ist, wo alle in das Erdloch laufen?
    6 0 Melden
    • roflcopter 12.10.2016 11:18
      Highlight Ich glaube aus "the happening". Aber tu dir das besser nicht an. ;)
      3 0 Melden
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  • Iko5566 10.10.2016 21:32
    Highlight Super Beispiel Watson.🙄 Ist nicht euer ernst? Oder etwa doch? Eine Arbeitsstelle im als Co-Leitung und eine betriebseigene Kita... hätte mir ein Beispiel aus dem "echten" Leben gewünscht, dann hätte man nämlich sehen können wie zurückgeblieben die Schweiz beim Thema Job und Familie zu vereinen eigentlich ist. Schäme mich regelmässig für unser Land, wenn ich im Ausland mit anderen Menschen auf dieses Thema zu sprechen komme.
    52 15 Melden
    • Pingupongo 11.10.2016 07:48
      Highlight Es nennt sich Employer Branding und ist von der Mobiliar bezahlt. Das Beispiel soll zeigen, dass die Mobiliar eben nicht so verstaubt ist wie der Rest der Schweiz.
      32 2 Melden
    • Wolk 22.10.2016 13:50
      Highlight Wo im Ausland? China, Indien, USA, Afrika?
      0 0 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi 10.10.2016 13:38
    Highlight Eine gute Freundin hat ebenfalls Kinder. Als ich zu besuch war und auf der Couch schlief habe ich Nr. 1 auch schon erleben dürfen. :'(

    Jemand Mitleid? -.-
    46 8 Melden
    • digiray 12.10.2016 00:05
      Highlight kommt darauf an ... gibts ein video davon? 😜
      7 0 Melden
    • digiray 12.10.2016 00:06
      Highlight darf aber auch ein "tschiff" sein 😊
      6 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 06:31
      Highlight Die Kinder hattwn da kein Handy und die Eltern haben da noch geschlafen. Wie ich eigentlich auch😭
      2 0 Melden
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