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Trump besucht nach Attentat ein Spital in El Paso – und prahlt mit seinen Zuschauerzahlen



US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Spital-Besuch in der von einer Schusswaffenattacke erschütterten Stadt El Paso mit der Zuschauerzahl bei einem Wahlkampfauftritt geprahlt. Der Sender KFOX14 veröffentlichte am Donnerstag ein Video, das Trump bei seinem Treffen mit Mitarbeitern des University Medical Center in El Paso am Vortag zeigt.

Darin würdigt der Präsident zunächst den Einsatz des medizinischen Personals nach dem mutmasslich rassistisch motivierten Anschlag mit 22 Toten und versichert, «die ganze Welt» würde über die Mitarbeiter sprechen. Doch dann wechselt er das Thema und spricht über eine Veranstaltung, die er im Februar in der texanischen Grenzstadt abgehalten hatte.

Dabei habe es eine «ganz schöne Menge» an Zuschauern gegeben, sagte Trump. Vor dem Veranstaltungsort hätten sich noch einmal «doppelt so viele» Menschen versammelt.

An einer Gegenveranstaltung des «verrückten» demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Beto O'Rourke hätten gerade einmal 400 Menschen teilgenommen, sagte Trump. O'Rourke stammt aus El Paso und hat den Präsidenten in den vergangenen Tagen wiederholt scharf kritisiert.

Democratic presidential candidate Beto O'Rourke is surrounded by reporters as he walks on an international bridge to cross into Ciudad Juarez, Mexico, Thursday, Aug. 8, 2019. O’Rourke has crossed the border into Mexico for the funeral of one of the 22 people killed in a mass shooting at a Walmart in El Paso, Texas.  (AP Photo/Christian Chavez)
Beto O'Rourke

Beto O'Rourke am Donnerstag in El Paso. Bild: AP

Das Video dürfte Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein, die Trump vorwerfen, ihm sei es bei seinem Besuch an den Anschlagsorten El Paso und Dayton vor allem darum gegangen, sich selbst in Szene zu setzen.

Der US-Präsident hat der Frage, wieviele Zuschauer er zusammenbekommt, immer wieder eine sehr grosse Bedeutung beigemessen. Unvergessen ist der Streit um die Frage, wieviele Zuschauer seiner Amtseinführung Anfang 2017 in Washington beiwohnten. (sda/afp)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Heidi Weston 09.08.2019 10:30
    Highlight Highlight es wundert mich, dass Trump noch nicht damit geprallt hat, dass in seine Amtszeit mehr Menschen bei Massenshootings gestorben sind als in der Amtszeit von Obama.

    Diesen ...... traue ich das noch zu.

    Am 9/11 hat er ja auch bei einem Interview geprallt, dass sein Tower jetzt der höchste sei und dies in Anbetracht von ca. 3000 Toten ist schon ein Grund diesen ..... in einem Sanatorium für immer weg zu sperren.
  • Bud Spencer 09.08.2019 08:22
    Highlight Highlight I had the MOST presidents before me. Obama only had 43. What a loser!
    • Dr. Unwichtig 09.08.2019 09:23
      Highlight Highlight Und diese Aussage wäre faktisch - ganz ungewohnt für Trump - sogar korrekt!
  • bcZcity 09.08.2019 07:58
    Highlight Highlight Seine Politik ist manchmal wie das Apple Marketing. Man erwähnt so oft wie „amazing“ man ist, bis es die Leute glauben. Möge es noch so unpassend sein. Und die Presse hat man auch immer auf sicher.

    Schade ist Trump kein Smartphone. Wäre er Siri gesteuert, drängt er sich zwar manchmal noch immer unabsichtlich in den Vordergrund, ein „shut up“ würde aber immerhin schnell Ruhe bringen!
    • felixJongleur 09.08.2019 08:03
      Highlight Highlight Trump und sein medialer Wanderzirkus. Er ist ein Realitystar und sorgt dafür, dass es so bleibt.
  • büropflanze 09.08.2019 07:46
    Highlight Highlight Bitte streicht mutmasslich aus dem Text: Der Anschlag war rassistisch motiviert.
  • Politikinteressierter 09.08.2019 07:24
    Highlight Highlight Ein ganz normaler Psycho eben.
  • miarkei 09.08.2019 06:58
    Highlight Highlight Pberrascht mich leider nicht, dass dieser Mann Kapital aus solch tragischen Ereignissen schlagen will.
    • Gopfridsenkel 09.08.2019 07:38
      Highlight Highlight Überrascht mich auch nicht, auf was für eine plumpe, offensichtliche Art er das tut...
  • Militia 09.08.2019 06:56
    Highlight Highlight Vor allem in der ersten Hälfte des Videos präsentiert Trump die Kunst zu sprechen ohne etwas zu sagen. Fantastic Job und alle sprechen darüber, alternierend wiederholen, alle lachen und sind glücklich. So fantastic, tremendous success!
  • Crissie 09.08.2019 06:20
    Highlight Highlight Im Artikel fehlt leider der ebenfalls interessante Hinweis, dass es sowohl in Dayton als auch in El Paso Proteste gegen Trump gab! Es gab Plakate mit Aufschriften wie «Geh nach Hause. Du bist hier nicht willkommen», «Geh nach Hause, Rassist» oder «Trumps Hass und Rassismus sind hier nicht willkommen». Vermutlich aus diesem Grund war auch die Presse nicht zugelassen.... es handelt sich also um eigene Video- Aufnahmen!

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