Ukraine
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epa05278255 Workers of the Chernobyl nuclear power plant stand during the ceremony under the construction of a new protective shelter which will be placed over the remains of the nuclear reactor Unit 4, at Chernobyl nuclear power plant, in Chernobyl, Ukraine, 26 April 2016. In the early hours of 26 April 1986 the Unit 4 reactor at the Chernobyl power station blew apart. Facing nuclear disaster on unprecedented scale Soviet authorities tried to contain the situation by sending thousands of ill-equipped men into a radioactive maelstrom. The men barely lasted more than a few weeks suffering lingering painful deaths. The explosion of Unit 4 of the Chernobyl nuclear power plant is still regarded the biggest accident in the history of nuclear power generation. Ukrainians mark the 30th anniversary of Chernobyl's tragedy on 26 April 2016.  EPA/ROMAN PILIPEY

Ein offizieller Festakt fand bereits anlässlich der Fertigstellung im April 2016 statt. Bild: ROMAN PILIPEY/EPA/KEYSTONE

Spektakulär: Transport von neuer Schutzhülle in Tschernobyl hat begonnen



An der Ruine des 1986 explodierten Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine haben Arbeiter mit dem Transport einer neuen Schutzhülle begonnen. Auf Spezialschienen werde die mehr als 36'000 Tonnen schwere Konstruktion zum etwa 330 Meter entfernten Reaktor geschoben.

epa05265651 Workers walk next to the construction of a new protective shelter which will be placed over the remains of the nuclear reactor Unit 4, at Chernobyl nuclear power plant, in Chernobyl, Ukraine, 16 April 2016 (issued 18 April). Construction works for a new protective shelter which will be mounted over the old one are currently underway at the site near. The explosion of Unit 4 of the Chernobyl nuclear power plant in the early hours of 26 April 1986 is still regarded the biggest accident in the history of nuclear power generation. Ukrainians will mark the 30 anniversary of Chernobyl's tragedy annually on 26 April 2016.  EPA/ROMAN PILIPEY

Ein Ungetüm – seit heute auf Rädern. Bild: ROMAN PILIPEY/EPA/KEYSTONE

Dies teilte die Staatsagentur zur Verwaltung der Evakuierungszone am Montag mit. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa zehn Meter pro Stunde und mit Pausen wird das grösste bewegliche Bauwerk der Welt über den explodierten Block 4 gedrückt: ein Stahlbogen von 110 Metern Höhe, 165 Metern Länge und 257 Metern Breite.

Sarkophag war alt und brüchig

Die neue Hülle ergänzt einen Betonsarkophag, der von der Sowjetunion nach der fatalen Kernschmelze am 26. April 1986 eilig errichtet worden war und brüchig ist.

Ein undatiertes Archivbild zeigt auf einer Aussenaufnahme des ukrainischen Kernkraftwerkes Tschernobyl die durch eine Explosion und ein Feuer am 26. April 1986 verursachten Zerstoerungen des Blocks 4, Mitte. Der Jahrestag der weltweit bisher schwersten Katastrophe in einem Kernkraftwerk, die bis heute schaetzungsweise mehr als 40.000 Opfer durch Folgeschaeden gefordert hat, jaehrt sich am Donnerstag, 26. April 2001, zum 15. Mal. (AP Photo/Tass)

Die bislang schwerste AKW-Katastrophe der Menschheitsgeschichte: Tschernobyl im April 1986. Bild: TASS

Der ukrainische Umweltminister Ostap Semerak sprach von einem historischen Schritt. «Das ist der Anfang vom Ende des 30-jährigen Kampfes gegen die Folgen der Katastrophe von Tschernobyl», sagte er. Der Abschluss der Arbeiten ist für 29. November geplant, einen Tag vor dem 30. Jahrestag der Fertigstellung des ursprünglichen «Sargs». (tat/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 14.11.2016 17:18
    Highlight Highlight Der neue Sarkophag über dem Sarkophag soll ja 100 Jahre halten. Für uns Menschen mag das eine unvorstellbar grosse Zeitspanne sein, für die Halbwertszeiten mancher Elemente ist das aber nur ein Wimpernschlag.
    Was macht man dann in 100 Jahren? Nochmals eine grössere Umhüllung bauen? Und in 200 Jahren? Und in 300 Jahren?
    Das soll natürlich nicht die Leistung der Erbauer schmälern, ganz im Gegenteil, die machen, was sie können.
    Aber es soll vielleicht dazu aufrufen, Ende November mit "Ja" abzustimmen!
    • remim 14.11.2016 19:00
      Highlight Highlight Die Idee ist den Reaktor innerhalb der neuen Schutzhülle in den 100 Jahren rückzubauen. Ob das gelingt uns was mit den daraus entstehenden Atommüllfässern passiert weiss jedoch noch niemand.
  • R&B 14.11.2016 16:48
    Highlight Highlight Ein weiterer Grund für die Atomausstiegsinitiative zu stimmen. Ein Gau wie in Tschnernobyl könnte genau jetzt auch in der Schweiz passieren und würde die Hälfte der bewohnbaren Schweiz zerstören.
    • HPOfficejet3650 14.11.2016 17:01
      Highlight Highlight Tschernobyl war viel unsicherer als unsere schweizer Atomkraftwerke. (Sicherheitsstandart worde seither ja auch ständig erhöht. Mir machen nicht unsere Akw angst, sondern jene aus den umliegenden ländern welche einen viel tieferen sicherheitsstandart aufweisen als unsere und viel gefährlicher sind
    • Raembe 14.11.2016 17:14
      Highlight Highlight Und wie willst Du die Stromversorgung decken? Mit Atom/Kohlestrom aus dem nahen Ausland? Denn die erneuerbaren Energiegewinnungsanlagen können diesen Verbrauch noch nicht decken. Ich bin auch kein Fan von Atomstrom, aber solange es noch keine bessere Alternative gibt, die den Bedarf zu 100% deckt. Würde ich mit Schnellschüssen warten.
    • ARoq 14.11.2016 17:34
      Highlight Highlight Nach 45 Betriebsjahren abschalten würde ich nun nicht als Schnellschuss bezeichnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aged 14.11.2016 16:40
    Highlight Highlight Kann man Tschernobyl auch für 1 Sfr kaufen? Wie Alpiq ja Leibstadt und Gösgen angeboten hat.
    • Raembe 14.11.2016 17:16
      Highlight Highlight Nein aber Du kannst es für ganze 2 Wochen im Jahr besuchen.
    • Aged 14.11.2016 18:50
      Highlight Highlight Carreisen? One-way?
    • trio 15.11.2016 12:51
      Highlight Highlight Dank diesen 2 Wochen verdienen sie mit Tschernobyl mehr als alle CH AKWs zusammen, darum kann man sie nicht für Fr. 1.- kaufen 😜
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