Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZU DEN NEUESTEN ZAHLEN DER SCHWEIZER WIRTSCHAFT STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 2. MAERZ 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Einkaufstouristen kaufen im deutschen Einkaufszentrum Lago ein, am Samstag, 17. Januar 2015 in Konstanz. (KEYSTONE/Ennio Leanza).

Shoppen ist anstrengend! Leute gönnen sich eine Pause im deutschen Einkaufszentrum Lago in Konstanz. Bild: KEYSTONE

Deutscher Minister will uns ans Portemonnaie – Einkaufen im Ausland soll teurer werden

Der Einkaufstourismus soll erheblich teurer werden. Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz (SPD) prüft, ob die Mehrwertsteuer in Zukunft nur noch bei Einkäufen ab 175 Euro erstattet wird.

Peter Schenk / ch media



Einkaufstouristen aus der Schweiz müssten voraussichtlich für mindestens 175 Euro in Deutschland einkaufen, bevor sie sich die Mehrwertsteuer zurückholen könnten. Für die meisten Lebensmittel liegt der Mehrwertsteuersatz bei 7 Prozent.

Richtig einschenken tut es bei Drogerie-Produkten, deren Satz bei 19 Prozent liegt. Sie könnten bald teurer werden: Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will prüfen, ob für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer eine Bagatellgrenze eingeführt werden soll.

epa07486129 Germany's Vice Chancellor and Federal Minister of Finance, Olaf Scholz makes a media statement as he arrives for the Informal reunion of the EU Finance ministers from the Euro Area (EUROGROUP) held at Parliament Palace in Bucharest, Romania, 05 April 2019.  EPA/ROBERT GHEMENT

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Rückerstattung der Mehrwertsteuer erschweren. Bild: EPA/EPA

Einkäufe in verschiedenen Geschäften sind bei der Einführung einer Bagatellgrenze nicht kumulierbar. Das bedeutet, Rechnungen aus Apotheke, Supermarkt, Buchhandlung und Drogerie in Weil am Rhein können nicht addiert werden, um die Bagatellgrenze zu erreichen. Das geht nur, wenn sie an einer zentralen Kasse bezahlt werden.

Laut dem südbadischen FDP-Bundestagsabgeordneten Christoph Hoffmann betrifft ein Drittel aller Ausfuhrbescheinigungen Rechnungen unter 50 Euro. Diese Tatsache und «dass grüne Zettel für einzelne Joghurts oder Einkaufstaschen ausgestellt werden, zeigt den Handlungsbedarf wegen überbordender Bürokratie auf», schreibt Hoffmann an Claudius Marx, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee.

Hoffmann findet die Grenze von 175 Euro aber zu hoch und setzt sich für 50 oder 75 Euro ein. Unterstützung erhält er von den Lörracher Grünen, dem Bundestagsabgeordneten Gerhard Zickenheiner und dem Landtagsabgeordneten Josha Frey, die für eine Übergangszeit bis zur Einführung einer automatisierten Lösung für 75 Euro eintreten.

«Da allein im Bereich des Hauptzollamts Lörrach rund 130 Zollbeamte mit den Ausfuhrbescheinigungen entlang der Schweizer Grenze gebunden sind, könnte der Bund bei einer Bagatellgrenze von 50 Euro auf etwa ein Drittel der Beamten, also 43 Beamte mit einer Lohnsumme von mindestens zwei Millionen Euro verzichten», schreibt Hoffmann.

Wie Männer verzweifelt auf ihre Frauen beim Shopping warten

Per se seien die günstigen Preise in Deutschland und der Wechselkurs wesentlich für den Einkauf in Deutschland. «Die Rückerstattung ist beim Einkauf eher das Sahnehäubchen, aber nicht ursächlich für den Einkauf.»

Mit Nachdruck gegen die Einführung einer Bagatellgrenze setzt sich der Lörracher CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster ein. «Eine Wertgrenze würde ökonomische Nachteile für die Grenzregion auslösen und besonders kleineren Einzelhändlern schaden.» Mit den anderen CDU-Abgeordneten der Grenzregion plädiert er seit Jahren dafür, das Abstempeln an der Grenze zu automatisieren.

Allerdings geht es mit dem Projekt nicht vorwärts. Ein Pilotversuch sollte schon Ende 2017/Anfang 2018 starten. Passiert aber ist nichts. Laut IHK-Geschäftsführer Marx ist die Verzögerung auf die technisch-administrative Komplexität des Projekts zurückzuführen.

Hoffmann kritisiert: «Von einer digitalen Lösung ist weit und breit nichts zu sehen.» Die 28 Millionen Euro, die als Entwicklungskosten im Haushalt bereit stünden, seien bisher nicht angetastet. Bei einer Bagatellgrenze von 175 Euro könnte der deutsche Staat Steuermehreinnahmen von geschätzten 300 Millionen Euro generieren.

In den anderen Nachbarstaaten der Schweiz gibt es die Bagatellgrenzen schon. In Frankreich beträgt sie 175 Euro, in Italien 155 Euro, in Österreich 75 Euro und in der Schweiz selbst 300 Franken.

Umfrage

Kaufst du in Deutschland ein?

  • Abstimmen

1,426

  • Jap, regelmässig bis häufig. 22%
  • Ja, aber nur selten.39%
  • Nein, das schadet der Schweizer Wirtschaft.17%
  • Nein, das tu' ich aus ökologischen Gründen nicht.14%
  • Ist mir egal.7%

Scholz ist nicht der erste Finanzminister, der die Einführung einer Bagatellgrenze in Erwägung zieht. So hat der Bundesprüfungsausschuss mehrfach nach Forderungen des Bundesrechnungshofes das Finanzministerium aufgefordert, eine Bagatellgrenze einzuführen.Beim ehemaligen CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble, der aus Freiburg stammt und die Interessen des Detailhandels verteidigt, stiess er auf Granit.

Bei Scholz könnte das anders laufen. Er ist in Hamburg aufgewachsen, war dort Erster Bürgermeister und ist mit Südbaden und seinem Einkaufstourismus-Phänomen erheblich weniger verbandelt als Schäuble.

Hoffmann zeigt sich überzeugt: «Jetzt kommt etwas in Gange. Das war so nicht mehr tragbar.» Dabei ist dem langjährigen Bürgermeister von Bad Bellingen und aktivem Dreiland-Politiker wichtig, dass die Einführung einer Bagatellgrenze «kein Affront gegen die Schweizer ist».

Für den badischen Detailhandel ist es ein harter Schlag, dass sich Scholz des Themas annimmt. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass die Anzahl der abgestempelten grünen Zettel im Bereich des Hauptzollamtes Lörrach von 6.3 Millionen (2017) auf 5.7 Millionen 2018 abnahm. Auf der Jahresmedienkonferenz des Handelsverbands Südbaden hiess es, dass die Zahl der Schweizer Kunden am Hochrhein und in Freiburg zurückgingen.

Augenblicke – Bilder aus aller Welt

«Shoppen? Da hau ich mir lieber einen rostigen Nagel ins Auge»

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

165
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
165Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bampi 25.04.2019 09:41
    Highlight Highlight Eigenlich kaufe ich nur etwas, wenn ich eh in D bin und dies ist sehr selten. Unter ca 200.-- stehe ich aber auch nicht am Zoll an, zudem muss es sich wirklich lohnen.
  • Jo Cienfuegos 24.04.2019 19:55
    Highlight Highlight Als SPD-Minister sollte sich Schiolz eher dafür einsetzen die MWST gänzlich abzuschaffen. Dieses Vormoderne Kostruk ohne jeglichen Umverteilungscharakter hat keinerlei Berechtigung. Es gitb genug andere Steuern (Einkommen, Vermögen, Erbschaft, Finanztrasaktionen). Aber diese werden ja gesenkt, abgeschafft oder wurde gar nie erst eingeführt. Aber die SPD hat schon kurz nach ihrer Gründung vergessen, wofür das "S" in ihrem Namen steht!
    • Makatitom 24.04.2019 21:55
      Highlight Highlight Scholz ist halt ein "Sozialdemokrat" a la Schröder
  • Imfall 24.04.2019 19:27
    Highlight Highlight mwst rückerstattung abschaffen!
  • CCRider 24.04.2019 16:20
    Highlight Highlight Teil_3 MWSt abschaffen?

    Das dümmste was passieren könnte, denn nur darüber tragen die wirklich Privilegierten einen Solidaritätsbeitrag zur Gemeinschaft bei. Siehe Beamte, Politiker und Selbständige ohne gesetzliche Sozialversicherungspflicht.

    Alle anderen wären die Gelackmeierten... Besser wäre ein möglichst einheitlicher, tieferer MWSt.-Satz ohne Ausnahme und dafür mit Rückerstattungspauschale pro Person zur Einkommenssteuer oder Entlasstung bei gesetzlichen Abgaben via Rückerstattung (Bsp. Krankenversicherung).

    Unsere Systeme müssen eh vom Arbeitseinkommen entkoppelt werden wg Arbeit 4.0
  • CCRider 24.04.2019 16:11
    Highlight Highlight Teil_2

    ... könnte im grenznahen Gebiet (z.B. bis 50 km zur Grenze), die MWSt. gleich entfallen. Zöllner machen Stichproben und Bussen fallen entsprechend aus, bei Missbrauch.

    Innerhalb der EU wird schon lange darüber debattiert, dass die MWSt. grundsätzlich wie die Quellensteuer, am Ort des Geschehens geschuldet wird.

    Wieso wohl kommt dieses Geschäft nicht vom Fleck? Weil die Politiker ihre WählerInnen nicht enttäuschen wollen.

    Warum wohl? Weil dieselben Regeln für Deutsche auch ggü. ihren nördlichen Nachbarn gelten und sie dort genauso profitieren.

    Wie war das mit dem Wasser predigen?
  • CCRider 24.04.2019 16:06
    Highlight Highlight Teil_1

    Nun, wieso sollen anerkannte Gepflogenheiten des Handels nicht auch für den Endkonsumenten gelten?

    1. Grundsatz im Handel: Kaufe billig, vermeide unnötige Kosten und verkaufe teu(r)er.

    Wenn Produktehersteller ihr Preisgefüge soweit abheben lassen und diese mit Markabschottung durchsetzen verstossen erstmal diese gegen geltendes Kartellrecht. Bsp. Deo-Roller von Nivea (Baiersdorf) DE 0.99€ CH 3.90 oder > 3 € inkl. Jeweiliger Märchensteuer.

    Das Problem liesse isch m.E. mit der 2. besten, jedoch viel einfacheren Lösung regeln. Zahlt ein Kunde mit ausländischer (validierter) Karte,...
  • Thurgauo 24.04.2019 15:57
    Highlight Highlight Das einzige was ich im Ausland kaufe sind Hygieneartikel. Finde es einfach einen Witz, dass die Produkte oft weniger als die Hälfte, wenn nicht gar ein Drittel so viel kosten wie in der CH! Dann mach ich halt einen riesigen Einkauf. Gibt noch einige andere Produkte von Grosskonzernen. Aber Fleisch, Lebensmittel, etc. kaufe ich immer in der CH, wenn möglich gar beim Bauern.
  • leu84 24.04.2019 13:43
    Highlight Highlight MWST generell nicht zurückerstatten. Unabhängig in welchem Land. Ich habe ein Produkt in Land X gekauft, dann soll die MWST auch im Land X bleiben.
  • walsi 24.04.2019 13:17
    Highlight Highlight Dadurch dürfte den Detailhändler Einnahmen verloren gehen und ein paar Angestellte folglich die Stelle verlieren. Die Personalkosten für die Zöllner bleiben aber, sind ja alles Beamte und somit unkündbar.
  • Patho 24.04.2019 12:34
    Highlight Highlight Zollfreigrenze für Lebensmittel aufheben (ausser Reiseproviant) sowie für Non-Food-Artikel auf etwa 100.- senken, dann löst sich das leidige Problem des Einkaufstourismus. Wir erhalten Schweizer Löhne, da kann man auch in der Schweiz einkaufen!! Wir geben ja sowieso so wenig wie noch nie für Lebensmittel aus, prozentual...
    • Oberon 24.04.2019 16:18
      Highlight Highlight Es gibt viele Schweizer die sich das nicht mehr leisten können, nicht immer nur egoistisch auf sich selber schauen.

      Ausserdem machen Schweizer Firmen auch Geld mit Ausländern und umgekehrt.
    • Oban 24.04.2019 21:43
      Highlight Highlight Es ist schon spannend, noch nie hat der Schweizer weniger seines Lohnes für Lebensmittel ausgeben als Heute, da fragt man sich schon wo gibt man das Geld dann mit vollen Händen aus.
      Evtl. mal aufs Neuste Iphone und auf teure Autos verzichten, dann reicht es auch zum Leben.
  • rodman 24.04.2019 12:33
    Highlight Highlight Amüsant ist die hier wohl vorherrschende Meinung, dass die Rückerstattung der D-MWST etwas für die armengenössigen Schlucker unter uns ist. Ich gehe davon aus, dass diese ebenso gönnerhaft die Einfuhr von ausländischen Waren am Schweizer Zoll nicht anmelden und so ab CHF 300 eine CH-MWST-Hinterziehung begehen (+ ev. Zolldelikt)
    • R. Peter 24.04.2019 13:58
      Highlight Highlight Warum soll jem. seine Waren nicht anmelden? 19 - 7.7 ist immer noch ein ordentlicher Rabatt...
    • CCRider 24.04.2019 16:23
      Highlight Highlight Lass dich nicht erwischen... Die Bussen rechnen sich erst recht nicht und fressen die vermeintlich eingesparten 7.7% auf Jahre auf.
    • rodman 24.04.2019 16:35
      Highlight Highlight Sorry, ich war ein bisschen unklar: Diejenigen die hier gönnerhaft sagen, sie fordern die 19% nicht zurück wegen Wartezeit beim Stempeln, werden kaum die Waren in CH deklarieren. Dann machen sie sich allerdings in CH strafbar - unabhängig davon, ob sie die D-MWST zurückgefordert haben oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lami23 24.04.2019 11:02
    Highlight Highlight Wenn es in der Nähe liegt und man bei dem Einkauf der Produkte trotzdem auf Ökologie achtet, warum nicht. Aber umweltverschmutztende Mobiliät nur um den eigenen Geldbeutel zu schonen und dann dort billige tierische Produkte zu kaufen finde ich egoistisch und unethisch.
    • Matti_St 24.04.2019 11:22
      Highlight Highlight Hm, die Früchte halten dort länger und meine Erfahrung. Gemüse im Vergleich wie auch Körperhygieneartikel günstiger. Milchprodukte und Süsswaren gehören auch dazu.

      Mit anderen Worten, es geht nicht nur um Fleisch. Und für viele ist es nicht einfach der eigene Geldbeutel, es geht darum, komme ich über die Runde oder nicht. In diesem Sinne finde ich die Schweizer Preise unethischer, auch in Bezug, dass Schweizer Produkte im Ausland gekauft auch dort günstiger sind.
  • rburri38 24.04.2019 10:55
    Highlight Highlight Ist zu wenig. Es sollte sich mit der CH Abdecken. Also so, dass man sicher entweder in der Schweiz oder in Deutschland zahlt. Sprich, aktuell 300 Franken und daher etwa 265 Euro. Noch besser wäre es, wenn Einkaufstouristen (Die nur kurz für Lebensmittel über die grenze gehen) immer MWST in der Schweiz und Deutschland zahlen müssen.
  • Brezel Hugger 24.04.2019 10:55
    Highlight Highlight Ich kaufe in D und F nur die Dinge, die es bei uns nicht gibt (essbares Brot etc.)
    Das Zeug mit der MWST ist mir meistens zu blöd.
    So gesehen finde ich die Idee nicht schlecht.
    • Dario4Play 24.04.2019 13:29
      Highlight Highlight Tschuligum aber ähm Brot ist in der schweiz allemal besser als in DE 🤣
    • Charlie B. 24.04.2019 13:35
      Highlight Highlight Essbares Brot soll es bei uns nicht geben? Kauf dein Brot mal beim Bäcker um die Ecke statt im Supermarkt.
  • MaxHeiri 24.04.2019 10:50
    Highlight Highlight Noch einfacher:
    Schafft die Mehrwertsteuer für alle ab.
    In der Praxis ein riesen Bürokratiemonster und per se eine asoziale Steuer.
    Weil sie bestraft einkommensschwache Haushalte am stärksten. Dies kommt daher, dass sie von ihrem Einkommen prozentual am meisten konsumieren. Deshalb MWSt abschaffen!
    • John Carter 24.04.2019 12:32
      Highlight Highlight Weil der Staat immer gieriger wird und mehr Geld verteilen will, wird diese MWST eher erhöht werden.

    • Dr.Ve 24.04.2019 13:48
      Highlight Highlight Bezahlst du dem Staat die damit wegfallenden Steuermillionen wenn nicht Milliarden?
  • -V- 24.04.2019 10:45
    Highlight Highlight gibt es eine Liste wo man die Produkte sehen kann und Ihren Preisunterschied zur schweiz? ... ich habe noch nie wirkliche beweise gesehen, dass es so viel günsitger kommt als in der Schweiz xD ... und dann muss man ja noch da raus fahren all die leute der stau etc etc ... warum tut man sich sowas an? ... Warum die Frage? ... naja ich kenne auch Leute die in DE einkaufen ABER .. die geben jede Woche mehr Geld aus zum einkaufen als ich :D ... und Abfall haben sie auch mehr ... und nicht wirklich besseres Gemüse oder Fleisch ... sorry ich begreife den Einkaufstourismus einfach nicht ...
    • CCRider 24.04.2019 16:29
      Highlight Highlight Beschränk dich fürs erste auf Hygieneartikel und Tierfutter, welches ohne weitere Wertschöpfung in der Schweiz x-mal teurer verkauft wird. Und dann geh mal davon aus, dass der Detailhändler in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München in etwa ähnliche Mieten und deutlich höhere Löhne als im Umland zu tragen hat. Entweder er subventioniert quer, was ggü. der Landbevölkerung unfair wäre oder er verdient trotzdem.
      Wieso kosten deutsche Auto‘s Ausstattungs- und Fiskalbereinigt in etwa gleichviel und wieso soll dies für andere Güter nicht genauso gelten?
  • manhunt 24.04.2019 10:42
    Highlight Highlight na dann könnten wir doch den oster- und denn pfingst-zehner einführen. für alle gottharddurchfahrten deutscher automobilisten. in beide richtungen, versteht sich von selbst. mit den mehreinnahmen senken wir wiederum die mehrwertsteuer in der schweiz.
    • Pfirsch 24.04.2019 13:22
      Highlight Highlight Das gibt es schon. Deutsche müssen ja auch eine Vignette kaufen. Und das ist dann mehr als ein Zehner.....
    • Leon1 24.04.2019 14:07
      Highlight Highlight Hä?
      Wir haben schon den Oster-40er.

      Auch für eine einmalige Durchfahrt sind 40.- für die Vignette fällig, wir benützen ihre Autobahnen hingegen gratis.
    • manhunt 24.04.2019 17:33
      Highlight Highlight ich hab das leicht ironisch gemeint. aber es scheint mir doch oft so, als hätten deutsche politiker immer mal wieder das gefühl, die schweiz oder deren bevölkerung besteuern, bevormunden oder anderweitig drangsalieren zu müssen. gehen halt etliche schweizer ennet der grenze einkaufen und fordern ihre mwst zurück. na und? wieviele süddeutsche nutzen den flugh. ZRH? und trotzdem gibts wegen anflugschneissen ein theater? wieviele deutsche verstopfen über genannte feiertage unsere strassen?
      und trotzdem habe ich hierzulande noch nie von der idee gehört, die deutschen deswegen zur kasse zu bitten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier (1) 24.04.2019 10:37
    Highlight Highlight Eine Automatisierung fände ich sinnvoller... All die frustrierten Zollbeamten, die den ganzen Tag nichts anderes machen als diese Zettel abzustempeln tun einem fast leid...
    • My Senf 24.04.2019 11:33
      Highlight Highlight Ja guet
      aber er hat eine Arbeit...
      Du meinst ja wohl nicht die wollen
      Sparen und dem armen Stempler einen anderen job anbieten oder?
  • Asmodeus 24.04.2019 10:06
    Highlight Highlight "könnte der Bund... auf etwa ein Drittel der Beamten verzichten"


    Da ist also der Hund begraben. (Neben der Tatsache, dass man so noch entschieden mehr Mehrwertsteuer abgreifen kann).

    Eine automatisierte Lösung macht durchaus Sinn. Aber diese Lösung würde vor allem den kleineren Läden im Grenzgebiet in Deutschland schaden.

    Ein Kaufland oder sonst ein grosses Geschäft würde einfach eine zentrale "schweizer Kasse" einführen und alle anderen gucken blöd.
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.04.2019 10:01
    Highlight Highlight Stört mich nicht. Ich geh für mich selbst nie die Mehrwertsteuer zurückfordern.
    Und wenn ich gemeinsam mit Freunden einkaufen gehe, machen wir einen gemeinsamen Grosseinkauf. Wer dann die Steuer zurückfordern will, kann das. Meist der Fahrer.
  • Willy.Hufschmid 24.04.2019 10:01
    Highlight Highlight MWST ist gesetzlich verankert. Da kann man doch nicht plötzlich einen Teil der Betroffenen anders behandeln. Eine elektronische Abrechnung inkl. Schweizer MWST und Zollabgaben, scheint auch in der heutigen Zeit nicht möglich zu sein. Da scheint es am politischen und wirtschaftlichen Willen zu fehlen! Das gilt genauso für Waren und Dienstleistungen, welche übers Internet bezogen werden und dieser Markt ist noch um ein vielfaches größer ist, als der grenzüberschreitende Einkaufsturismus.
    • bebby 24.04.2019 10:32
      Highlight Highlight Das stimmt nicht - bei Amazon wird unterdessen automatisch die Schw. MwSt abgezogen und die Verzollung kann man in der Schweiz auch online machen via App.
    • Baba 24.04.2019 10:58
      Highlight Highlight @bebby: trotz der Grösse gibt es aber noch sehr viele andere Online-Anbieter... und da kann ich die MWSt nicht zurückfordern.

      Andererseits würde ich die Einführung einer Bagatellgrenze von 50 Euro ok finden. Wenn dann die so 'eingesparte' (nicht zurückgeforderte) Mehrwertsteuer gegen die Lohnkosten der Zöllner aufgerechnet wird, gibt das doch einen ordentlichen Zustupf 😉.
  • Lord_ICO 24.04.2019 09:59
    Highlight Highlight Habe über 10 Jahre an der Grenze gewohnt und bin nur für Ware die man in der Schweiz nicht erhält und für Hygieneprodukte (in CH einfach unverschämt teuerer trotz gleichem Produktionsstandort) über die Grenze einkaufen gegangen.

    Bei vielen Lebensmitteln ist die Qualität in DE einfach unsäglich mies und über die Tierhaltung in DE möchte ich gar nicht erst denken.
    • henkos 24.04.2019 10:09
      Highlight Highlight Die Qualität ist sicher nicht schlechter, wenn Sie in DE nicht ins billigste Regal greifen.
    • Balois 24.04.2019 10:39
      Highlight Highlight Stimmt, wenn du in D in die Billig Läden gehst. Warst mal auf den Märkten den Höfen den Straußen? Das gleiche in F.
  • Ass 24.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Grentze könnte man auch auf 500.- oder 1000.- Euro setzten!
    • Triple 24.04.2019 14:02
      Highlight Highlight Stimmt. Ich fände es auch gut, wenn der Grenzbeamte vor dem Stempeln einen Grammatik-Test machen würde.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.04.2019 09:57
    Highlight Highlight MWST für ein Joghurt zurückfordern??? Echt jetzt??? 🙄🙄🙄
    • Triple 24.04.2019 14:05
      Highlight Highlight Alles schon erlebt. Lasse mir daher nur noch für hohe Beträge wo ich in der Schweiz MwSt bezahlen muss Belege ausstellen. Heisst in 90% aller Fälle fahre ich an der Monsterkolonne beim Rafzer Zoll vorbei.
  • Peter R. 24.04.2019 09:53
    Highlight Highlight Das könnte dann aber für die Geschäfte an der Schweizer Grenze ein "Schuss ins Knie" sein.
    Es gibt Läden in Konstanz, Weil am Rhein etc., welche 50% des Umsatzes mit Schweizer machen.
    • Pet R. Pan 24.04.2019 10:58
      Highlight Highlight Oder mehr als 50%. 😉
    • walsi 24.04.2019 13:21
      Highlight Highlight @Jonahl: Nicht verschwinden, aber stark zurück gehen.
  • nukular 24.04.2019 09:49
    Highlight Highlight Ich frag mich schon was alle im ausland einkaufen gehen.. Mir wäre die zeit schon zu schade, und dies obwohl ich neben vorarlberg wohne.. Da reden alle von öko und klima, fahren aber x Kilometer mit dem auto ins ausland und gespart wird wahrscheinlich eh nix, weil einfach mehr eingekauft und weggeschmissen wird...
    • Mijasma 24.04.2019 10:25
      Highlight Highlight Ich kenne auch welche die so was sagen und dann am Sonntag mal kurz in die Berge fahren um Sonne zu tanken. Worauf ich nie kämme da einfach unsinnige Verschwendung.
    • Peter R. 24.04.2019 10:44
      Highlight Highlight Was für eine Pauschalisierung.
    • Chriguchris 24.04.2019 10:51
      Highlight Highlight Nun als Basler kann man das auch einfach mit dem Fahrrad oder den ÖVs erledigen. Weiter ist es egal ob Frankreich oder Deutschland für die meisten weniger als 10km weit. Und wie Menel schon so treffend geschrieben hat, wenn Coop und Migros für ihre Baustellen ausländische Firmen anstellen und ihre Budget und Prix Garantie Linien im Ausland produzieren, wieso darf ein Normalbürger dann nicht sparen?
      Natürlich ist es nicht sehr ökologisch wenn man ab einer gewissen Entfernung immer noch nach De oder F einkaufen fährt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Carlos 24.04.2019 09:42
    Highlight Highlight Wir gehen ganz gerne in D Essen, wenns Grad am Weg liegt gehen wir noch einkaufen aber auch dass hält sich im Rahmen da wegen zwei drei Euro sich die Mühe nicht lohnt.

    Was sich aber lohnt ist in Deutschland zum Tierarzt zu gehen! Da sind bei einer Konsultation schnell mal 100-150 Fr. Oder mehr gespart.

    z. B. Zahnstein entfernen mit Narkose 1/5 des Schweizer Preises von 350 bis 500 Fr.
    • Baba 24.04.2019 11:03
      Highlight Highlight Wie funktioniert das mit dem Grenzübertritt des Tieres? Ist das CH/D problemlos möglich?
    • sowhat 24.04.2019 13:11
      Highlight Highlight @Baba, braucht Tollwutimpfung mind. 3 wochen alt
      @Don Carlos, danke für den Tip, meine CH TA war der Meinung die Zähne müssen deswegen raus
    • Don Carlos 24.04.2019 15:48
      Highlight Highlight @sowhat

      Zahnreinigung mit Narkose 80 Euro und wenn Zähne entzündet oder krank sind wird pro Zahn ca. 8 Euro berechnet.

      Aber ACHTUNG es gibt Zahnärzte die haben für Schweizer einen extra Tarif. Deshalb immer vorher Anfragen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeitgeist 24.04.2019 09:41
    Highlight Highlight Der bürokratische Aufwand für die Rückforderung der Mehrwertsteuer übersteigt den ausbezahlten Betrag bereits jetzt. Wer's nicht lassen kann...
  • fidget 24.04.2019 09:38
    Highlight Highlight 130 Zollbeamte sind nur mit den Ausfuhrscheinen beschäftigt. Das ist ja eine sehr hohe Zahl von Beamten, die mit keiner anderen Aufgabe betreut werden können. Es gäbe mit Sicherheit andere Aufgaben an der Grenze, die wichtiger sind, als Kleinstbeträge der Mehrwertsteuer rück zu erstatten. Wir sollten uns nicht beklagen, wenn Deutschland bei der Bagatellgrenze nachziehen würde, zumal unsere eigene Bagatellgrenze bei 300.- liegt.
    • swisskiss 24.04.2019 10:09
      Highlight Highlight fidget_ Die Zollfreigrenze von 300.- auf die kein Einfuhrzoll erhoben wird, hat absolut nichts mit der Mehrwertsteuer des Quelllandes zu tun, der in jeder Höhe zurückgefordert werden kann, bei Ausfuhr ins Ausland. So ist natürlich auch in der Schweiz keine Grenze bei der Rückforderung von Mehrwertsteuer gesetzt.

      Die 300 Franken allgemeine Zollfreigrenze, sind genau wie die Freimengen bei Alkohol, Tabak, Fleisch etc.ein Schutz einheimischer Firmen und des Detailhandels.
    • Mijasma 24.04.2019 10:28
      Highlight Highlight Du hast den Artikel gelesen? Man will das Geld sparen, dass bedeutet die Leute entlassen. Die freuen sich sicher!
  • Basubonus 24.04.2019 09:31
    Highlight Highlight Ob eine Freigrenze eingeführt wird oder nicht ist mir relativ egal, ich hab schon vor Jahren aufgehört, zum Zollhäuschen zu rennen. Wenn man aber nur pro Totalbetrag abrechnen kann, wird man viele kleinere Geschäfte in arge Nöte bringen, dann kauft der Kunde Alles im Supermarkt, damit die Quittung hoch genug wird, und die Fachgeschäfte schauen in die Röhre und machen über kurz oder lang dicht. Ob das im Sinne der Politik ist? Eine Freigrenze wäre also pro Zollübergang anzustreben, was wiederum - wenn man denn will - elektronisch relativ einfach hinzubekommen wäre.
  • Ichsagstrotzdem 24.04.2019 09:30
    Highlight Highlight Der Mensch befindet sich noch im Entwicklungsstadium:
    Da wettert man gegen das Sterben der Kleinen und dass es bald nur noch Grosskonzerne gibt und parallel dazu führt man Untergrenzen ein, die aber nur gelten, wenn sie aus einer Hand kommen.
    Den grössten Bürokratieabbau hätte man übrigens bei einhetlichen Steuersätzen zwischen den Staaten. Hat da schon mal einer daran gedacht?
  • sherpa 24.04.2019 09:28
    Highlight Highlight leider werden sich dadurch aber die wenigsten Einkaufstouristen von einer Reise nach ennet der Grenze abhalten lassen, um ihre billig Ware zu ergattern. Traurig für all die Arbeitgeber in der Schweiz, welche all diesen Leuten einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen aber mit ansehen müssen, wie diese dann das Geld lieber ins Ausland tragen, anstatt die heimischen Händler berücksichtigen. Diese Leute sollten mal erfahren müssen was es heißt, den Leuten zusehen zu müssen, wie sie hordenweise ins "Einkaufsparadies" trotten um einige Rappen zu sparen. Einfach nur noch traurig
    • Basubonus 24.04.2019 10:30
      Highlight Highlight Ja, die armen Arbeitgeber, die aus Kostengründen seit X Jahren Grenzgänger einstellen... Mir kommen die Tränen. Echt!
    • sherpa 24.04.2019 11:55
      Highlight Highlight ja aber den Lohn von ihm einstreichen, dass kannst Du doch auch sehr gut, oder etwa nicht ind da kommen Dir bestimmt keine Tränen,
    • nukular 24.04.2019 12:02
      Highlight Highlight @basubonus, ach hört doch mal auf mit die grenzgänger sind billiger... ich arbeite selber in einem unternehmen mit ca 50% österreicher und deutschen arbeitnehmern und die bekommen das gleiche gehalt wie ein schweizer... immer diese alte leier von wegen billige arbeitskräfte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 24.04.2019 09:28
    Highlight Highlight Eigentlich sollte die Mehrwertsteuer auf Schweizerseite gleich wieder erhoben werden. Nach dem Motto: Wer aus dem Rückerstattungsbüro der Deutschen kommt, wird gleich abgefangen und abkassiert.
    • El Vals del Obrero 24.04.2019 09:49
      Highlight Highlight Das ist ja eigentlich auch schon das Grundprinzip. MWSt fällt grundsätzlich im Einfuhrland an.

      Das Problem ist nur, dass die Grenzwerte verschieden sind. Deswegen gibt es einen Bereich, in welchem man zwar die deutsche MWSt zurückbekommt, die schweizerische aber nicht bezahlen muss.

      Wenn die Schweiz den Grenzwert wie Deutschland auch auf 0 setzen würde, würde es bei uns natürlich auch viel mehr Personal brauchen.

      Von dem her wäre es schon am besten, wenn DE den Grenzwert erhöhren würde. Oder eben, wenn dieser europaweit einheitlich wäre.
    • Menel 24.04.2019 11:37
      Highlight Highlight Ja, aber dann bitte auf ALLES! auch auf Futtermittel, Werkstoffe, Baumaterialien usw. welche Schweizer Unternehmen vom Ausland importieren 😉
    • El Vals del Obrero 24.04.2019 12:42
      Highlight Highlight Das ist doch meiner Meinung nach schon der Fall? In den Jahren, in welcher ich in einer Spedition arbeitete, wurde jede Sendung MWSt-"verzollt", auch bei Waren bei welchen es sonst keine normale Zölle gibt.

      Einzig bei grenznahen Bauern, die auch im grenznahen Ausland Land besitzen und dort für den eigenen Betrieb Futter etc. anpflanzen gibt es meinens Wissens historisch gewachsene Ausnahmen.
  • Thomas_v_Meier 24.04.2019 09:27
    Highlight Highlight Als Basler bin ich schon ab und zu in Deutschland am Einkaufen, gewisse Dinge sind einfach unverschämt teurer hier in der Schweiz. Denke da an Putz und Hygiene Artikel oder Möbel.

    Ich vermutet mal das die Süddeutschen erfolgreich Lobbieren werden und der Vorschlag von Scholz so nie umgesetzt wird. Für den Detailhandel entlang der Grenze sind die Schweizer eine wichtige Grösse, entlang dem Rhein Schweizer und Franzosen.

    Mich als Grenznaher würde diese Grenze nicht davon abhalten da es sich bei den erwähnten Produkte immer noch Lohnt.
  • Ökonometriker 24.04.2019 09:27
    Highlight Highlight Man könnte natürlich den Prozess auch digitalisieren...
    • dä dingsbums 24.04.2019 10:30
      Highlight Highlight Ja, aber dann hätte man Investitionen zu tätigen um das System aufzubauen und danach weniger Steuereinnahmen.

      Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass das passiert?
    • Ökonometriker 24.04.2019 10:49
      Highlight Highlight @dä: genau. Zudem würden Arbeitsplätze wegautomatisiert. Alles Dinge, die politisch nicht durchsetzbar sind. Genau deswegen ist der öffentliche Sektor ja so viel weniger innovativ als private Firmen...
  • Ricardo Tubbs 24.04.2019 09:25
    Highlight Highlight ich wette die meisten, die hier gegen das einkaufen in deutschland wettern stehen dann am weekend selbst mit dem dicken SUV mit ZH schildern vor dem DE aldi!
    • WickedPanda 24.04.2019 10:00
      Highlight Highlight Hauptsache gegen Zürich motzen, gell?
    • wipix 24.04.2019 10:56
      Highlight Highlight Ui! Da hast Du aber i ner trüben Glaskugel gekuckt!
      Die, die Du meinst lesen eher nicht WATSON sondern Blick, wohnen in Häuschen mit Gärtchen, Schweizerfahne aufgezogen mit den ewigen „Sünneli“ im Gesicht!
  • Ricardo Tubbs 24.04.2019 09:24
    Highlight Highlight da ich sowieso so gut wie nichts in der schweiz kaufe (lasse mich nicht abzocken), stören mich die 175 doppelmark nicht, sind locker erreicht mit jedem einkauf.
    • Hoppla! 24.04.2019 09:38
      Highlight Highlight Gratuliere!

      Aber es wären keine Doppelmark sondern 1.9556-Mark. Immerhin 2.2% Unterschied, für Pfennigfuchser ein immenser Betrag.
    • Baba 24.04.2019 11:12
      Highlight Highlight @Ricardo Tubbs: aber Ihren Lohn/Ihre Rente erhalten Sie dann wohl doch in der Schweiz, oder?

      Solches "Abzocker" Geschwurbel macht mich einfach nur sauer. Schweizer Lohn/Rente garnieren, aber diesen zu beinahe 100% ins Ausland tragen. Kurzsichtiger geht's nicht. Ich hoffe sehr für Sie (sofern Sie noch erwerbstätig sind), dass Ihre Firma bald merkt, dass sie die von Ihnen erbrachte Leistung im Ausland auch günstiger bekommt und Sie Ihre Firma nicht mehr "abzocken" können 🤬
    • John Carter 24.04.2019 13:20
      Highlight Highlight Unsere Firma in Zürich, 200 Mitarbeiter, hatte eine Werbeagentur in Hamburg, weil billiger.
      Dazu hatten Sie ein Team aus 7 Deutschen eingestellt.


      Aber ein riesen Theater machen , wenn ein paar Schweizer die MWST. zurückfordern.
  • Menel 24.04.2019 09:21
    Highlight Highlight Es lohnt sich auch ohne Rückerstattung allemal.
    Und an all die Moralapostel; so lange beim Bau einer neuen Coop Filiale tschechische, deutsche und österreichische Firmen angestellt sind, hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. Das ist Marktwirtschaft, wird von den Unternehmen ja so vorgelebt; wieso sollte ich dann als Privatperson plötzlich ein Gewissen bekommen?
    Bei mir spielt es eh keine Rolle ob ich in D oder CH einkaufen gehe, die Distanz zum nächsten Supermarkt ist dieselbe.
    • Ricardo Tubbs 24.04.2019 09:40
      Highlight Highlight DANKE für diesen post!
    • Hoppla! 24.04.2019 09:56
      Highlight Highlight Ach ne, heute sollte man ja ab allem ein schlechtes Gewissen haben. Das passt schon.

      Was mich an der geistigen Zurechnungsfähigkeit meiner Mitbürgern zweifeln lässt ist die Tatsache, dass viel einige Stunden unterwegs sind um im Ausland (vordergründig) ein paar Franken zu sparen. Dabei werden weder die Reisekosten noch die benötigte Zeit einberechnet. Hauptsache billig.

      Aber soll jede seine wertvolle Freizeit so einsetzen wie er spassig ist.
    • Lumpirr01 24.04.2019 10:25
      Highlight Highlight @hoppla: Die Cafés und Restaurants bei den deutschen Einkaufszentren sind also offenbar von geistig unzurechnungsfähigen Schweizern Rentnern bestens besucht? Ja, sollen diese denn immer brav zuhause bleiben anstatt billig Diesel zu tanken, Lebensmittel für sich selbst und Kinderkleider für die Enkelinnen zu posten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hein Doof 24.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, was zollfrei eingeführt werden kann hat keinen Anspruch auf Rückerstattung in einem anderen Land... Wäre sehr simpel und effektiv.
  • Qui-Gon 24.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Hätt ich schon lange gemacht.
  • HeforShe 24.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Ich kaufe lediglich das Katzenfutter in Deutschland ein, da es hier einfach nicht die Auswahl an gutem Nassfutter gibt und die paar mittelmässigen Marken noch erheblich teurer sind.
    Auch wenn das alle zwei Monate ca. bei der geplanten Grenze liegt, hole ich die MWST nicht zurück... das ist mir dann die Zeit letztlich nicht wert.
  • Blitzmagnet 24.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Moment mal, wenn ich etwas einführe bekomme ich doch normalerweise die deutsche MwSt. zurück und bezahle die Schweizer. Also bei Nonfood -20& +8%. Bei Food dürfte sich das ja kaum den Mehraufwand am Zoll lohnen oder?

    Abgesehen davon, dass garantiert kaum einer davon den Kilometerpreis für das Auto realistisch berechnet und nicht nur den Sprit. Da kommt man auf um 0.70 CHF/Km, viele nehmen da 100Km und höhere Distanzen auf sich. Ich bezweifle, dass im Einkauf jede Woche 70 Franken eingespart werden.
    • Thomas_v_Meier 24.04.2019 10:40
      Highlight Highlight Die Schweizer MwSt zahlst du nur wenn du Waren im Wert höher als CHF 300 einführst.....
  • Diavolino666 24.04.2019 09:05
    Highlight Highlight Lohnt sich trotzdem noch - Künstlicher Hochpreisinsel sei Dank...
  • bintang 24.04.2019 08:59
    Highlight Highlight Egal, habe nie Beträge unter 300€. Seltsam, die eigene Wirtschaft gängeln, werden die Kleinbetriebe für Papeterie etc. sicherlich grosse Freude haben daran.
  • efrain 24.04.2019 08:59
    Highlight Highlight Tolle Umfrage. Es gibt also, eindeutig, nur zwei Gründe, nicht in Deutschland einzukaufen - Patriotismus und Ökologie? 🤨

    Etwas mehr Empathievermögen, bitte!
    • Blitzmagnet 24.04.2019 09:11
      Highlight Highlight Nicht Patriotismus, sondern die Einsicht, dass andere Menschen in der Schweiz auch gerne einen guten schweizer Lohn (gerade im Vgl. zu DE) haben wollen, und deshalb das Geld grösstenteils hier ausgegeben wird.

      Dasselbe gilt für Zahnarzt in Ungarn etc.
    • Basubonus 24.04.2019 10:32
      Highlight Highlight Auch dem Blitzmagnet sei es gesagt. Solange die ach so armen Grossverteiler ihr Personal hauptsächlich im kostengünstigeren Ausland rekrutieren, intressiert mich das nicht. Ich werde sofort aufhören, im Ausland einzukaufen ab dem Tag, wo Coop/Migros etc nur noch CH-Wohnhafte einstellen.
  • WID 24.04.2019 08:57
    Highlight Highlight Na, endlich!
  • Slypher 24.04.2019 08:56
    Highlight Highlight Würde ich unterstützen! Kann doch nicht sein, dass man für das Einkaufen im Ausland noch Geld zurückbekommt.
  • Ironiker 24.04.2019 08:56
    Highlight Highlight Mir wäre es peinlich, für einen Kleinbetrag einen Ausfuhrschein zu verlangen. Darum finde ich eine Bagatellgrenze erstrebenswert.

    Auch richtig ist, dass die MwSt. Rückerstattung nur das Sahnehäubchen ist. Die Schweizer gehen nicht wegen der MwSt.-Differenz nach DE einkaufen, sondern weil es dort grundsätzlich viel günstiger ist und weil es manche Produkte in der CH nicht zu kaufen gibt.

    Der Herr Hoffmann hat das im Gegensatz zu unseren Politikern richtig erfasst.

    Man wüsste genau wie dem beizukommen ist. Aber lieber die Abzocker schützen und über Einkaufstouristen jammern als zu handeln!
  • kupus@kombajn 24.04.2019 08:55
    Highlight Highlight Finde ich eigentlich ok, nur weshalb verschiedene Einkäufe in verschiedenen Geschäften nicht kumuliert werden dürfen, erschliesst sich mir nicht.
  • Pasch 24.04.2019 08:51
    Highlight Highlight "Diese Tatsache und «dass grüne Zettel für einzelne Joghurts oder Einkaufstaschen ausgestellt werden"

    Das ist so himmeltraurige Propaganda, erstunken und erlogen... da weis man das der Herausposauner vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Naja wenn sich die deutschen wieder gerne selbst Schaden zufügen wollen, bitteschön.
    • M3LS10R 24.04.2019 08:59
      Highlight Highlight Ich wohne sehr grenznah und gehe alle paar Monate mal in Deutschland einkaufen. Da sieht man tatsächlich sehr viele Schweizer welche sich für kleinst Beträge MWST-Rückerstattungszettel ausfüllen lassen...
    • tychi 24.04.2019 09:05
      Highlight Highlight Leider nein. Zig fach beobachtet, wie für jeden Furz ein Ausfuhrschein verlangt wird.
      (Wenn man 100m von der Grenze wohnt und der Arbeitsweg über Deutschland führt, sieht man diese Auswüchse und fragt sich, ob das Wort gesunder Menschenverstand aus dem Duden gestrichen werden sollte).
    • Statler 24.04.2019 09:07
      Highlight Highlight Und worauf genau basiert deine Einschätzung, dass das «erstunken und erlogen» ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wir-2 24.04.2019 08:50
    Highlight Highlight Ganz abschaffen! Wozu soll die Rückerstattung gut sein?
    • Pasch 24.04.2019 09:11
      Highlight Highlight Wozu soll die Rückerstattung gut sein?? Diese Logik ist so logisch, dass muss doch wehtun!
    • R. Peter 24.04.2019 09:15
      Highlight Highlight Segen der Doppelbesteuerung. Du bezahlst sonst in der CH und in DE MwSt.
  • Mario Conconi 24.04.2019 08:47
    Highlight Highlight Finde die Idee nicht schlecht!
    Es ist immer wieder lächerlich zu sehen wieviele Scjweozer wegen ein paar Fränkli vor dem Zollhäuschen stehen.... Als hätten sie nicht sowieso scho Geld "gespart" indem sie x Kilometer ins Ausland gefahren sind, anstatt im Ort einzukaufen🤷‍♂️🙄
    • dorfne 24.04.2019 10:18
      Highlight Highlight Ich hab Bilder mit bis zum Rand gefüllten Einkaufswagen gesehen. Voll mit ungesunden und teuren Fertigprodukten und Billigkeksen. Wer billig einkaufen will, kauft Frischprodukte beim einheimischen Supermarkt, kocht und backt selber und benutzt Stoffwindeln statt der teuren Papierwindeln für seine Babies.
    • bebby 24.04.2019 10:31
      Highlight Highlight Dieses "paar Fränkli" Argument höre ich immer wieder auch bei den Krankenkassenprämien. Und immer von Leuten, die offenbar ein grösseres Portemonnaie haben als der Durchschnitt.
      So sind 19% für z.B. einen Kinderwagen von EUR 500 immerhin schon etwas.
      Und in Basel z.B. gehen viele unterdessen mit dem Tram hin. Liegt ja noch näher als die Einkaufszentren auf dem Land. Und gehört auch zur Region.
    • Watchdog2 25.04.2019 07:43
      Highlight Highlight wieviele Scjweozer ----->Wer?
  • Antaxas 24.04.2019 08:43
    Highlight Highlight "Einkauf im Ausland soll erheblich teurer werden".
    Also nur einkäufe unter CHF 175 sind betroffen.... diese werden um 7% teurer, weil die MWST nicht zurückerstattet wird.... Das sind ja maximal CHF 12.25 die man mehr bezahlt?

    Ich würde das nicht als "erheblich" teurer bezeichnen... schliesslich spart man sowieso viel mehr als diese zwölf stutz wenn man im Ausland einkauft..
    • Til 24.04.2019 09:04
      Highlight Highlight Wie kommst du auf 7%? Die deutsche MwSt ist 19%
    • Blitzmagnet 24.04.2019 09:13
      Highlight Highlight Schonmal die Mehrkosten für die Autofahrt berechnet, realistisch und nicht nur Sprit?
      Ein aktueller Kompaktwagen kostet an die 0.70 CHF / Km.
    • Pasch 24.04.2019 09:15
      Highlight Highlight Das ist der Imbiss bevor man den nächsten Einkauf macht! Regel 1: gehe nicht hungrig in DE einkaufen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xonco 24.04.2019 08:36
    Highlight Highlight Da kommt eh nix, werde frisch und munter weiter da Einkaufen.
    • Slypher 24.04.2019 08:58
      Highlight Highlight Geile Einstellung, aber hauptsache jammern wenn die Sozialausgaben dann in der Schweiz hochgehen.
    • Xonco 24.04.2019 09:57
      Highlight Highlight Gell, i finds au VOLL GEEEIL imfall.

      Würde ja gerne hier einkaufen. Wohne aber direkt an Konstanz und da ist alles so geil günstig.

      Aber ausschlaggebend ist eigentlich, ich zahle gerne mehr für Arbeitsplätze hier in der Schweiz. Damit Familien die hier leben ernährt werden können.

      Da aber die Arbeitsplätze hier grösstenteils an Deutsche aus DE vergeben werden, mache ich da ganz einfach nicht mit.

      Ob die Detailhändler nun die Deutschen feuern müssen oder nicht is mir egal.

      Ich zahle aber sicher nicht das Doppelt / Dreifache für CH Arbeitsplätze, wenn diese günstig an Deutsche gehen.
    • Dr no 24.04.2019 11:09
      Highlight Highlight sehr schön. endlich mal einer der etwas weiter denkt...
  • Bruno S.1988 24.04.2019 08:34
    Highlight Highlight In CH den Lohn verdienen und in DE ausgeben = nicht OK. In DE leben und in CH den Lohn verdienen = auch nicht OK.
    • Xonco 24.04.2019 08:57
      Highlight Highlight Schweizer bitten bei Schweizerdetailhändler einzukaufen für Schweizerarbeitsplätze = OK.

      Dann aber trotzdem nur leute aus DE & co. einstellen = Nicht OK

      Deswegen, Einkäufe in DE.
    • WID 24.04.2019 08:59
      Highlight Highlight Ind er CH den Lohn verdienen und Bananen kaufen auch nicht ok? Die kommen nämlich aus Billiglohnländern.
    • bintang 24.04.2019 09:03
      Highlight Highlight Ständig abgezockt werden mit Steuern und Gebühren auch nicht ok. Lassen Sie mich raten, Sie wohnen nicht an der Grenze. Ich muss auch wirtschaftlich denken, der Bund und die Kantone machen es auch so. Die Mrd. die jedes Jahr verblasen werden für Migration und gefloppte IT Projekte sind ein Hohn. Und nun Rahmenabkommen mit der EU, alles zum Wohle der Wirtschaft, ich muss auf mein Wohl schauen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 24.04.2019 08:34
    Highlight Highlight Am einfachsten wäre es doch, wenn diese Grenze europaweit einheitlich wäre. Unterhalb dieser Grenze zahlt man die MWSt im Kaufland, oberhalb dieser Grenze im Einfuhrland. So gäbe es auch keine Lücke, bei welcher man nirgends die MWSt bezahlen muss.

    Speziell ist es in Frankreich: MWSt-Rückerstattung nur am Autobahn-Zollamt. Nicht-Autofahrer werden so diskriminiert.
  • trueteller 24.04.2019 08:30
    Highlight Highlight ist auch dann noch billig🤷‍♀️
    ich geh die MWST meist eh nicht zurückfordern... keine Lust da am Zoll extra raus und anstehen etc
    • bintang 24.04.2019 09:04
      Highlight Highlight Würde bei mir einige 100€ monatlich ausmachen, bin nicht Pestalozzi.
    • Crissie 24.04.2019 09:05
      Highlight Highlight Geht mir genau so! Aber es gibt tatsächlich Leute, die für € 1.-- Rückerstattung anstehen...
    • bintang 24.04.2019 09:57
      Highlight Highlight @crissie ja das ist krank!
    Weitere Antworten anzeigen

Schulreisli zum Schlachthof? Wie Aktivisten der «Fleischpropaganda» an den Kragen wollen

Für Milch sterben Kälber. Und für Plätzli leidet das Klima. Deshalb fordern nun Tier- und Klimaaktivisten Subventionen für Vegi-Produkte und Schulbesuche auf Schlachthöfen.

Immer mehr Schweizer essen weniger Fleisch. Meistens, weil ihnen die Tiere leidtun, oft wegen den negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Und spätestens mit den Klimastreiks der letzten Monate hat sich gezeigt: Es wächst einen neue, sehr umweltbewusste Generation heran.

Es habe sich in letzter Zeit viel getan, jetzt brauche es offene Ohren der Politik, sagen nun Tierrechtler und Klimaaktivisten. Sie fordern Subventionen und aktive Aufklärung über das, was auf unseren Tellern liegt. Aber schön …

Artikel lesen
Link zum Artikel