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Stadt Bern will HC Lugano nach Randalen in die Pflicht nehmen und droht mit scharfen Massnahmen



Die Randale rund um den Eishockeymatch zwischen Bern und Lugano haben ein Nachspiel. Die Stadt Bern erwartet, dass der Sachschaden bei Bernmobil durch den HC Lugano beglichen wird, und sie droht dem Klub mit Massnahmen nach dem verschärften Hooligan-Konkordat.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur SDA hat der Tessiner Verein am Mittwoch einen entsprechenden Brief aus Bern erhalten. Lugano-Fans hatten am vergangenen Samstag mehrere Scheiben eines Bernmobil-Extrabusses beschädigt und das Interieur verschmiert. Der Sachschaden beläuft sich auf 7500 Franken. Im Stadion wurde zudem ein Mann durch einen Feuerwerkskörper verletzt.

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Die Fans des HC Lugano beim Verlassen des Bahnhofs Wankdorf.
bild: facebook

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause will solche Vorkommnisse unterbinden. Im Brief werde der HC Lugano aufgefordert, die Kosten für die Instandstellung des Busses zu übernehmen, sagte Nause am Mittwoch. Zudem solle der Verein darlegen, wie er sich bei künftigen Gastspielen in Bern um seine Fans kümmern wolle.

Gehe der HC Lugano nicht auf die Forderungen ein, könnten Massnahmen gemäss Hooligan-Konkordat getroffen werden, heisst es in dem Brief, von dem Kopien an den SC Bern und an die Liga gingen.

Dazu gehört namentlich eine kontrollierte Anreise der Gästefans. Denn gemäss verschärftem Konkordat kann der Gastklub verpflichtet werden, bei Hochrisikospielen die Anreise seiner Anhänger zu organisieren. Wer nicht in Transportmitteln anreist, die vom Gästeklub gechartert wurden, hat keinen Zutritt zum Gästesektor.

Am vergangenen Samstag waren die Tessiner Fans im Zug bis zum S-Bahnhof Wankdorf gefahren. Von dort wurden sie von Bernmobil-Extrabussen zum Stadion befördert. Ermittlungen der Kantonspolizei Bern zu den Randalen sind im Gang. (pre/sda)

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