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Stadt Zürich will Geringqualifizierte weiterbilden



ZUR MELDUNG, DASS DER STAENDERAT IN DEN KOMMENDEN VIER JAHREN 395 MILLIONEN FRANKEN IN BILDUNG UND FORSCHUNG INVESTIEREN WILL, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 13. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Students attend a pychology lecture, photographed in a lecture hall at the main building of the University of Zurich in Zurich, Switzerland, on April 13, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Studenten verfolgen in einem Vorlesungssaal eine Psychologievorlesung im Haupgebauede der Universitaet Zuerich, aufgenommen am 13. April 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Back to school in Zürich. Bild: KEYSTONE

Arbeit dank Bildung: Die Stadt Zürich hat eine neue Bildungsstrategie verabschiedet. Weiterbildung soll neu ermöglicht werden auch bei Menschen, die zwar heute noch Arbeit haben, deren Arbeitsplatz in Zukunft aber als gefährdet gilt, und nicht nur bei Sozialhilfebeziehenden.

«Wir richten den Fokus unserer neuen Bildungsstrategie nicht nur auf Sozialhilfebeziehende, sondern auf alle Zürcherinnen und Zürcher, die nicht über die am heutigen Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen verfügen», wird Sozialvorstand Raphael Golta (SP) in einer Mitteilung vom Montag zitiert.

Zu diesen Personen gehören beispielsweise Jugendliche, die grosse Mühe beim Übertritt von der Schule ins Erwerbsleben haben, sowie diejenigen, die heute zwar im Erwerbsleben stehen, deren Job aber in naher Zukunft gefährdet ist.

Lebenslanges Lernen

Mit einem Paket aus Präventions- und Sensibilisierungsmassnahmen sowie neuen Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung im Bereich Weiterbildung sollen diese Menschen darin unterstützt werden, ihre Chancen am Arbeitsmarkt langfristig zu verbessern. «Es geht darum, das Prinzip des lebenslangen Lernens auch für Menschen ohne Ausbildung oder mit nur niedrigen Bildungsabschlüssen zu ermöglichen», sagte Golta weiter.

Auf nationaler Ebene verfolgen die Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) und der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) mit einer im letzten Jahr lancierten Weiterbildungsinitiative ähnliche Ziele.

Die beiden Organisationen gehen davon aus, dass rund 70'000 Sozialhilfebeziehende ihre Chancen am Arbeitsmarkt durch Bildungsmassnahmen nachhaltig verbessern könnten.

Aber um die Qualifizierung von Sozialhilfebeziehenden mit oftmals fehlenden oder nur gering ausgeprägten Grundkompetenzen zu ermöglichen, brauche es niederschwellige Förder- und Bildungsangebote, heisst es weiter. (aeg/sda)

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«#KeLoscht» auf Abbau bei der Bildung

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quelle: keystone / ennio leanza
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