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FILE - This March 28, 2017, file photo, provided by the New York State Sex Offender Registry shows Jeffrey Epstein.  A judge denied bail for jailed financier Jeffrey Epstein on sex trafficking charges Thursday, July 18, 2019, saying the danger to the community that would result if the jet-setting defendant was free formed the

Jeffrey Epstein Bild: AP

US-Unternehmer Epstein kommt vorerst nicht auf Kaution frei

Der US-Unternehmer Jeffrey Epstein kommt in der Affäre um Missbrauchsvorwürfe vorerst nicht auf Kaution frei. Der 66-Jährige müsse bis zum Prozessbeginn im Gefängnis bleiben, entschied Richter Richard Berman am Donnerstag in New York.



«Die Regierung hat mit klaren und überzeugenden Beweisen eine Gefahr für andere und die Gemeinschaft festgestellt», sagte Berman. «Ich habe Zweifel, dass irgendeine Kautionsregelung diese Gefahr für die Gemeinschaft bannen kann.»

Damit folgte der Richter der Argumentation der Staatsanwaltschaft, die für den reichen Unternehmer, der zahlreiche Anwesen weltweit und ein eigenes Flugzeug hat, ein hohes Fluchtrisiko sieht. Epsteins Verteidigung hatte dagegen gefordert, den Unternehmer in seinem Anwesen in Manhattan unter Hausarrest zu stellen und Medienberichten zufolge eine Kaution in hoher zweistelliger Millionenhöhe angeboten. Wann der Prozess beginnen könnte, war noch nicht klar.

Am Montag hatte Richter Berman die Entscheidung darüber, ob Epstein auf Kaution freikommen kann, zunächst auf Donnerstag vertagt. Zwei mutmassliche Opfer von Epstein hatten das Gericht bei der Anhörung aufgefordert, den Unternehmer bis zu einem Prozess im Gefängnis zu belassen. «Er ist eine zu gefährliche Person, um ihn auf der Strasse herumlaufen zu lassen», sagte eine der Frauen.

«Berge von Bargeld» und Diamanten

Bei einer Durchsuchung von Epsteins Anwesen in New York waren unter anderem «Berge von Bargeld», «Dutzende Diamanten» und ein gefälschter saudi-arabischer Pass gefunden worden, wie Ermittler mitteilten.

Die New Yorker Staatsanwaltschaft hatte in der vergangenen Woche neue Vorwürfe gegen Epstein erhoben. Sie beschuldigt ihn, zwischen 2002 und 2005 Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Epstein plädierte auf nicht schuldig.

2008 war Epstein in dieser Sache bereits einem Bundesverfahren wegen Missbrauchsanschuldigungen entgangen, indem er eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft auf Bundesebene einging. Dem Deal hatte der damalige Staatsanwalt in Florida, Alexander Acosta, damals zugestimmt. In der vergangenen Woche war dieser daraufhin als US-Arbeitsminister zurückgetreten.

Der 1953 in New York geborene Epstein hat sein Vermögen vor allem als Investmentbanker gemacht und sich immer gerne mit prominenten Stars und Politikern in der Öffentlichkeit gezeigt. (tam/bzbasel.ch)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 19.07.2019 05:08
    Highlight Highlight « ...Eine Kaution in hoher zweistelliger Millionenhöhe angeboten... »
    🤢🤮
  • Hieronymus Bosch 18.07.2019 22:56
    Highlight Highlight Epstein ist Investmentbanker und verurteilter Kinderschänder aber kein Unternehmer.
  • KnechtRuprecht 18.07.2019 21:49
    Highlight Highlight Der Milliardär in der 15qm Zelle umgeben von Gefangenen die ihm als Kinderschänder an den Kragen wollen. Da würde ich gerne mal reinschauen. Irgendwann wird jeder seiner gerechten Strafe zugeführt....
    • supremewash 18.07.2019 22:52
      Highlight Highlight Der Typ ist steinreich und hat mächtige Freunde. Die werden ihm da kein Haar krümmen. Diese "Ganoven-Ehre" ist doch eh reiner Mythos.
    • Stromer5 19.07.2019 06:32
      Highlight Highlight @supremewash
      Ich habe 7 Monate den Zivieldienst in einem Gefängnis verbracht.
      Glaub mir, sobald die Mitinsassen wissen, dass du dich an Kindern rangemacht hast, musst du unten durch. Das ist die eigentliche Strafe und nicht die paar lächerlichen Jahre welche Sexualverbrecher vom Gericht bekommen.
      Ob reich oder nicht spielt in einem (schweizer) Gefängnis keine Rolle. Einzig wenn du eher gepflegt bist und gute Umgangsformen hast kommst du in einen saubereren Trakt.
    • Hayek1902 19.07.2019 09:55
      Highlight Highlight Er kann sich den Schutz kaufen, mach dir nichts vor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 18.07.2019 21:28
    Highlight Highlight Das ist gut so und hoffentlich schmort er noch Jahrzehnte und manch anderer mit ihm.
  • wasps 18.07.2019 21:04
    Highlight Highlight Einfach widerlich, dieser Kerl.

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