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Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, pictured during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

«Das schauen wir dann.» Petkovic nach der Qualifikation für die EM über seine Zukunft. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Es gibt keinen Grund, sich von Vladimir Petkovic zu trennen

Trotz der erfolgreichen Qualifikation für die EM 2020 weht Vladimir Petkovic eine eiskalte November-Bise entgegen. Reporter versuchen, den Nationaltrainer wegzuschreiben, auch Fans kommen mit seiner kühlen Art nicht klar. Dabei sprechen die Resultate für sich.



Im Leistungssport geht es darum, Erfolg zu haben. Wer dies anders sieht, verkennt die Realität. Vladimir Petkovic hat mit seiner Mannschaft Erfolg, das zeigen die Fakten:

Für die Fussball-Nationalmannschaft als Aushängeschild und wichtigstes Team einer Sportnation geht es aber immer auch um mehr als nur den reinen Erfolg. Sie soll das Land begeistern, sie soll für Emotionen sorgen und Diskussionsstoff liefern.

epa08007145 (L-R) Switzerland's players Nico Elvedi, Michael Lang, Loris Benito, Djibril Sow, Eray Coemert, Christian Fassnacht, Granit Xhaka, Ricardo Rodriguez, Michel Aebischer and Cedric Itten celebrate after the UEFA EURO 2020 qualifying group D soccer match between Gibraltar and Switzerland at the Victoria Stadium in Gibraltar, 18 November 2019.  EPA/ANTHONY ANEX

Die Schweizer Spieler feiern mit den nach Gibraltar mitgereisten Fans. Bild: EPA

Offensiver Fussball mit jungen Spielern

Vladimir Petkovic lässt einen mutigen Fussball spielen. Er setzt auf Ballbesitz, will, dass sein Team das Spiel diktiert. Die Schweiz tritt mit dem Selbstverständnis auf, ein «Grosser» zu sein, und versteckt sich nicht. Das ist attraktiv und an sehr guten Tagen, wie beim 5:2-Erfolg über Belgien vor exakt einem Jahr, spektakulär. An weniger guten Tagen wie am Freitag gegen Georgien reicht es immerhin noch zu einem 1:0-Sieg. Über Sinn und Unsinn der FIFA-Weltrangliste kann lange diskutiert werden, aber dass die Schweiz nun seit sieben Jahren nie schlechter als auf Rang 13 klassiert war, besitzt schon Aussagekraft.

Ob notgedrungen oder nicht: Petkovic setzt auf junge Akteure. Denis Zakaria, Nico Elvedi und Manuel Akanji sind Stammspieler, keiner ist älter als 24 Jahre. Und wenn wie nun zahlreiche etabliertere Nationalspieler ausfallen, kommen Spieler wie Ruben Vargas (21) oder Cedric Itten (22) zum Handkuss. Beide zahlten das Vertrauen mit Einsatz und Toren zurück.

Switzerland's forward Cedric Itten, left, celebrates his goal after scoring (5-1) with Switzerland's defender Loris Benito, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Gibraltar and Switzerland, at the Victoria Stadium, in Gibraltar, this Monday, November 18, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Der neuste Trumpf: Cedric Itten. In seinen ersten zwei Länderspielen erzielte er drei Tore. Bild: KEYSTONE

Wie wenn es in der Kantine täglich Cordon Bleu gibt

Dass die Wogen der Begeisterung nach einer gelungenen Qualifikation nicht mehr hoch gehen, kann kaum Petkovic angelastet werden. Logisch war die Schweiz entzückt, als sie sich 1993 für die WM in den USA qualifiziert hatte, nach 28 Jahren ohne eine Turnierteilnahme. Logisch auch, dass sich beim Anhang mit der Regelmässigkeit von WM- und EM-Teilnahmen eine gewisse Sättigung eingestellt hat. Zumal es schon schwierigere Missionen gab, sich für ein Turnier zu qualifizieren, als für eine EM mit 24 Teilnehmern.

Es ist für die aktuelle Mannschaft, ganz gleich welche Stärken, Schwächen und Charaktere die Spieler und der Trainer besitzen, auch aus diesem Grund schwieriger geworden, für überschwängliche Euphorie im Land zu sorgen. Wenn es in einer Kantine am Montag Cordon Bleu gibt, stehen die Hungrigen dafür Schlange. Wenn es dann auch am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag Cordon Bleu gibt, legt sich die Begeisterung. Genau so ist es bei der Nati.

Petkovic und seine Auswahl können nichts dafür, dass sie so erfolgreich sind wie ihre Vorgänger. Aber es muss für sie umso mehr ein Ansporn sein, endlich über diesen vermaledeiten Achtelfinal hinaus zu kommen. Die Kritik kann auch als Kompliment gewertet werden: Man traut der Mannschaft etwas zu, noch mehr als früheren Generationen.

Verband reagierte auf Probleme

Selbstverständlich gibt es auch Schwächen. In der Kommunikation hat Petkovic nach wie vor Aufholbedarf. Er wirkt manchmal spröde, angesäuert, und vor allem wirkt er stets wie einer, der hinter jeder Hecke einen Schützen vermutet. Selbst dann, wenn er einen Scherz macht, wirkt er gehemmt.

Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, left, and Pierluigi Tami, director of the national team, right, during a training session a day before the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Denmark and Switzerland at the Telia Parken stadium in Kopenhagen, Denmark, on Friday, October 11, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Tessiner unter sich: Petkovic und Nationalteam-Direktor Tami. Bild: KEYSTONE

Beim Verband wurde das Manko erkannt: Man trennte sich vom Medienchef und in Pierluigi Tami bekam Petkovic einen neuen Vorgesetzten. Als Direktor der Nationalteams soll er den Trainer führen, er soll ihn unterstützen, auch einmal zurechtweisen. Es wird sich zeigen, inwieweit es der 56-jährige Petkovic zulässt, geformt zu werden.

Deutsch ist nicht Vladimir Petkovics Muttersprache, dafür kann er nichts. Interviews mit ihm sind für Zuhörer oft eine Qual. Vielleicht kommt er auch deshalb schlecht weg. Dabei jubeln wir Deutschschweizer sonst ja jedes Mal, wenn ein Romand mit Akzent sich Mühe gibt und Deutsch spricht. Aber Petkovic kommt nicht aus dem Westen, sondern aus dem Osten, und es ist leider so, dass viele mit ihm vor allem deshalb nicht warm werden, weil er vom Balkan ist. So wie einige seiner Spieler, andere sind dunkelhäutig. Das Team hat für einige ewiggestrige Anhänger – und für Wutbürger, die behaupten, Fussball kümmere sie nicht und die sich dann doch in den Kommentarspalten melden, – mehr mit einer Welt- als mit einer Landesauswahl zu tun.

Resultate für sich sprechen lassen

Im Zuge der Doppeladler-Affäre machte die Nati-Führung eine schlechte Figur, wie auch bei der Ausbootung von Valon Behrami oder dem Fernbleiben von Xherdan Shaqiri. Doch es ist ebenso falsch, Petkovic immer noch einen Strick daraus zu drehen, wie noch lange dem verlorenen WM-Achtelfinal 2018 gegen Schweden nachzutrauern. Die Probleme wurden angegangen und es wird versucht, keine ähnlichen Fehler zu machen. Wenn nun versucht wird, Petkovic aus dem Amt zu schreiben, dann stützt man sich bei der Argumentation auf solche Nebenschauplätze.

Ein Volksheld wie «King» Roy Hodgson oder Köbi «National» Kuhn wird aus Vladimir Petkovic nie werden, oder erst dann, wenn die Schweiz einen Titel gewinnt. Aber er kann an seinen Schwächen arbeiten und die Resultate für sich sprechen lassen. Solange sie das machen und sich die Mannschaft in der Tendenz positiv entwickelt, gibt es keinen triftigen Grund, dass die Zusammenarbeit mit Vladimir Petkovic nach der Europameisterschaft 2020 endet. Das grössere Problem als der Trainer ist, dass zu viele etablierte Nationalspieler in ihren Klubs nur die zweite Geige spielen.

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 123und456 20.11.2019 18:30
    Highlight Highlight Naja. Petkovic steht meiner Meinung nach primär unter Dauerbeschuss weil sein Deutsch okay aber nicht überragend ist und weil er nicht Hitzfeldmässig mit dem Blick und Co kooperiert sondern eine gewisse Distanz wahrt.
    Er spricht Französisch und Italienisch und vertritt damit die CH hervorragend, kann mich nicht erinnern, dass Kuhn oder Hitzfeld auch nur annähernd so gut alle Landessprachen abdeckten.
    Dazu spielt er erfolgreichen, attraktiven Fussball und bewegt sich, meiner Meinung nach verdammt nahe am Leistungsmaximum des Teams. Wir sind keine Top-Nation und werden es auch nie sein.
  • Levi Vodica 20.11.2019 03:44
    Highlight Highlight "Petkovic ist kein Kommunikationsexperte". Ist doch egal, er spricht immerhin drei Landessprachen und Spanisch und natürlich Serbokroatisch noch dazu. Was wollen denn alle von ihm? Er hat die Mannschaft zu trainieren und Ergebnisse zu liefern, Aussendarstellung, Kommunikation und das ganze Drumherum ist Aufgabe des Verbandes (siehe DFB und Oliver Bierhoff). Nun, als "-ic" hat man es nunmal schwerer. So einfach ist das. Und wer mich vom Gegenteil zu überzeugen versucht, keine Chance. Ich mag es auch nicht, wenn Ausländer ihre Opferrolle zu sehr ausreizen, hier ist es aber zu 100% angebracht.
  • ste-kuede85 19.11.2019 21:37
    Highlight Highlight Merci, endlich mal ein faktenbasierter Kommentar aus dem Toggenburg...

    (bitte ein Beispiel dran nehmen, Boulevardböni)
  • AdiB 19.11.2019 19:07
    Highlight Highlight Ist keinem jemals aufgefallen dass 99% aller guten bis sehr guten fussballtrainern ein problem mit den medien haben?
    In diesem sinne sollten sich die medien mal gedanken machen ob ihre art falsch ist und nicht die trainer, wenn sie noch erfolgreich sind, schlecht machen.
  • Freilos 19.11.2019 19:02
    Highlight Highlight Es ist einfach nur enttäuschend dass keiner unserer Verbandsoberen genug „füdlä“ in der Hose hat um Petkovic vor dieser Hexenjagd zu schützen. Ich an Petkovics Stelle würde diesen Schmierblättern kein Interview mehr geben. Diese Onlineabstimmung ist eine Frechheit. Warum will man ohne Not einen verdienten Mann wie Petkovic so desavouieren?
  • banda69 19.11.2019 18:32
    Highlight Highlight Ich mag Petkovics ruhige Art und auch seine besonnene Kommunikation.

    Zudem ist er für Schweizer Verhältnisse sehr erfolgreich.
  • Nelson Muntz 19.11.2019 17:45
    Highlight Highlight Wer sollte denn, wenn überhaupt, Petkovic beerben? Koller weil Urschweizer? Klinsmann, weil er einen bekannten Namen hat? Es gibt 0 Gründe den Trainer zu wechseln.

    Und in Sachen Kommunikation kommt mir spontan Volksheld Köbi National in den Sinn. Spuckaffäre....? Selbst als Blick-Informant „steige in den Flieger und tätsch dir eins“ wurde er vom Schundblatt oft angegriffen.
    • TodosSomosSecondos 19.11.2019 18:30
      Highlight Highlight Mir kommt spontan nur ein Name in den Sinn, der fachlich und menschlich in die Position passen würde und dem ich zutraue erfolgreicher zu sein als Petkovic und den man sich auch noch leisten könnte und das ist Adi Hütter.

      Aber man stelle sich das Theater auf 20min und Blick vor.. ein Österreicher.. und dann heisst er auch noch Adolf...

      Aber Hütter hat wohl eine ziemlich erfolgreiche und lukrative Karriere als Clubtrainer vor sich und würde sich das wohl eh nicht antun.

      Obwohl eigentlich wärs nur fair, dass die Österreicher uns ihren besten abgeben, sie hatten unseren ja auch lange genug.
  • Burkis 19.11.2019 17:26
    Highlight Highlight Starker Kommentar, kann mich der Meinung nur anschliessen. Jetzt bitte ausdrucken und dem Böni senden. Merci!
  • Hanauta No Kenshi 19.11.2019 16:55
    Highlight Highlight Ich denke, es sind vor allem eure werten Kollegen von CH Media, Ringier etc, die Petkovic weg haben wollen. Wohl weil er den Medien nicht den Einfluss gewährt, den sie gerne hätten. Er spielt auch die ganzen Skandalspielchen nicht brav mit.
    Ich habe immer noch das Gefühl, dass Petkovic bei den meisten Fans der Nati sehr beliebt ist und die Leute mit seiner Arbeit zufrieden sind. Bester Natitrainer aller Zeiten, das darf man niemals vergessen. Wenn sogar die 20min-Kommentare pro Petkovic sind, sollten die Medienschaffenden vielleicht über ihre eigene Distanz zu Volk und Mannschaft nachdenken?
  • AgentNAVI 19.11.2019 15:58
    Highlight Highlight Petkovic ist ein sehr guter und erfolgreicher Trainer und den sollte man unbedingt behalten. Auch wenn die Leistungen nicht immer top waren hat er es doch wieder geschafft die Mannschaft aufs nächste Spiel gut einzustellen. Zudem gibt er vielen Jungen eine Chance, Cömert war der 29. Debütant unter VP, welche der Nominierung oft gerecht werden.
    Der einzige Kritikpunkt an Petkovic betrifft ganz klar die Kommunikation. Da aber die sportlichen Resultate stimmen und darauf kommt es als Trainer an(!), passt Petkovic zur Nati.
    • Glenn Quagmire 19.11.2019 18:41
      Highlight Highlight Die Anzahl der Debütanten geht sicherlich auch auf die gute Juniorenarbeit bei den Clubs zurück. Aber ja, VP macht einen tollen Job.
  • wasps 19.11.2019 15:39
    Highlight Highlight Wo ist eigentlich der Verband geblieben? Warum stellt er sich nicht klipp und klar öffentlich zu hundert Prozent hinter ihren wichtigsten Mann? Was für Tränen!
    • adam gretener 19.11.2019 16:10
      Highlight Highlight Der Verband war schon immer der Schwachpunkt im Schweizer Fussball. Leider.
    • Bravo 19.11.2019 16:19
      Highlight Highlight Den vermisse ich in dieser vom Blick orchestrierten und den beiden Zürcher Blättern dankbar aufgenommenen Hetzjagd auch
  • Silent_Revolution 19.11.2019 15:28
    Highlight Highlight Sollte ihm die Blick-Berichterstattung eines Tages zu viel werden, kann Vladi immer noch Piero Esteriore anrufen, der weiss, wie man sowas regelt.
    • Politikinteressierter 19.11.2019 16:41
      Highlight Highlight Danke für den Lacher 😃
  • TodosSomosSecondos 19.11.2019 15:10
    Highlight Highlight Bei den meisten der Kommentare hier könnte ja man meinen, Petkovic sei der absolute Übertrainer...

    Petkovic hat seinen Job, was die Resultate angeht, mehr als nur ordentlich gemacht, keine Frage und wie mit ihm seitens der Medien und vieler Fans umgegangen wird, ist eine Sauerei.

    Aber ich bin überzeugt, dass mit dem Kader während seiner Zeit als Trainer ein Exploit mehr hier und da möglich gewesen wäre und, dass Petkovic so unbestritten der richtige Mann ist, hier noch mehr rauszuholen, wie alle sagen, bin ich irgendwie nicht.

    Aber eben.. wer sonst.. Hütter wird ja kaum verfügbar sein
    • TodosSomosSecondos 19.11.2019 17:00
      Highlight Highlight Okay offensichtlich ist das Kommentarniveau bei diesem Thema schlicht so, dass man gerne auf Argumente verzichtet und einfach Blitzchen verteilt.. putzig!
    • Lagovai 19.11.2019 18:21
      Highlight Highlight Ich würde zumindest das erreichen des Finalturniers der Nation League als Exploit werten auch wenn der Stellenwert des Turniers überschaubar ist. Aber die Belgier so zu schlagen ist sicher nicht alltäglich. Bei den zwei anderen Turnieren war zu mindest das Ausscheiden gegen Polen Pech und ein Weiterkommen in griffweite. Gegen Schweden war die Leistung bescheiden und sicherlich mehr möglich.
    • TodosSomosSecondos 19.11.2019 19:07
      Highlight Highlight Ich hab ja auch nicht gesagt, es hätte keinen Exploit gegeben - der Siege gegen Belgien war unbestritten einer.. aber das war's dann auch während Petkovics bald 6 jähriger Amtszeit.

      In den Achtelfinals an Turnieren hat er nicht mehr zustande gebracht als seine Vorgänger, seine Kampagnen waren teils bedeutend einfacher, also bei aller Liebe zu Petkovic es ist, was die Resultate angeht, alles beim Alten geblieben..

      Aber ich schau der Petkovic Nati lieber zu als der Hitzfeld oder der Kuhn-Nati.. keine Frage
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super8 19.11.2019 14:20
    Highlight Highlight "Auch Fans kommen mit seiner kühlen Art nicht klar"

    Das ist einfach eine polemische Behauptung oder hast du Beweise? Die grosse Mehrheit der Schweizer steht nämlich hinter Petkovic.
    • jimknopf 19.11.2019 16:24
      Highlight Highlight Die grosse Mehrheit der Schweizer ist wohl schwierig zu messen. Schaut man sich jedoch Leserkommentare auf Blick oder 20min an, steht definitiv nicht die Mehrheit der Schweiz hinter Petkovic.
    • TodosSomosSecondos 19.11.2019 16:50
      Highlight Highlight Einen Beweis dafür, dass die grosse Mehrheit der Schweizer hinter Petkovic stehen würde, hast Du sicher genauso wenig...

      Das einzige, was m.E. feststeht, ist, dass den Medien und der Allgemeinheit der Anstand im Umgang mit Leuten, die in der Öffentlichkeit stehen, abhanden gekommen ist.
    • a-minoro 19.11.2019 17:05
      Highlight Highlight @jimknopf
      Leserkommentare, egal auf welchen Portalen sie zu finden sind, stehen sowieso nie für die Mehrheit. Von dem her sollte man sich davon nicht blenden lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SBP 19.11.2019 14:18
    Highlight Highlight Ein bisschen einseitig der Bericht. Grundsätzlich einverstnden, sich 4 mal in Folge für ein grosses Turnier zu qualifizieren, ist ein Erfolg. Aber muss sich die kleine Schweiz automatisch damit zufrieden geben? Kroatien mit halb so vielen Einwohnern z.B. wurde Vizeweltmeister. Was muss man tun, wenn man drei mal in Folge das erste KO-Spiel verliert? Weitermachen wie bisher? Zudem: Mit einem 9:0 hätte die CH gestern den Gruppensieg auf sicher gehabt, aber vom Willen dieses 9:0 zu erreichen, hat man nur zum Schluss ein bisschen was gemerkt. Fazit: Konstant gefällig, aber nur wenige Highlights.
    • Manuel Schild 19.11.2019 14:50
      Highlight Highlight Es gibt wahrscheinlich doppelt so viele Kroaten wie Schweizer auf der Welt. Die kroatische Diaspora ist sehr gross. Ein Simunic ist beispielsweise Australier, Rakitic und Petric Schweizer. Kovacic Österreicher etc.
    • TodosSomosSecondos 19.11.2019 16:58
      Highlight Highlight Irgendwie scheint beim Thema Petkovic den Watson Kommentatoren genauso die Weitsicht abhanden gekommen zu sein wie jenen auf 20min einfach in die andere Richtung.

      SBPs Einschätzung trifft doch schlicht zu und äh nein es gibt nicht doppelt soviele Kroaten wie Schweizer auf der Welt.. nicht annähernd.. egal wieviele Herzchen man für so eine unfundierte Aussage raushaut.
    • Glenn Quagmire 19.11.2019 18:49
      Highlight Highlight und was ist mit Österreich, welches viele Parallelen zur Schweiz hat? Wie oft waren die irgendwo dabei?

      2004, 2006, (2008), 2010, 2014, 2016, 2018, 2020 haben wohl weniger als 10 Mannschaften erreicht. Nicht mal ganz grosse wie ENG, ITA oder NED.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 19.11.2019 14:09
    Highlight Highlight Herr Meile, ich bin grösstenteils Ihrer Meinung, aber woher haben Sie die Info, dass der Medienchef der Nati gehen musste? Herr von Ah ist laut Homepage immer noch Medienchef der Nati, obwohl er an der WM nicht getan hat, wofür er bezahlt wird.
    • Ralf Meile 19.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Der Verband kommunizierte im August eine interne Degradierung. Kürzlich wurde bekannt, dass er ab Dezember neu die Stabsabteilung Kommunikation und Marketing der Pädagogischen Hochschule (PH) Luzern leiten wird.
    • Heini Hemmi 19.11.2019 14:38
      Highlight Highlight Vielen Dank für die schnelle Antwort! Das sind jetzt mal gute „News“. Bleibt zu hoffen, dass sein Nachfolger bessere Arbeit abliefert, vor allem in der Krisenkommunikation - und falls nicht: dass dies dann nicht wieder der sportlichen Leitung (Vlado) angelastet wird.
  • complice 19.11.2019 14:07
    Highlight Highlight Ob es fachlich zur Zeit einen geeigneteren Trainer als Petkovic gäbe,wissen wir nicht und ist reine Spekulation. Fakt ist, dass er numerisch der erfolgreichste Trainer der CH-Nati Geschichte ist. Man könnte sich allerdings überlegen, ob es nicht geschickt wäre, einen wortgewandten und eloquenten Pressesprecher zu engagieren, der die Verbindung zu den Medien und den Fans verbessern könnte.Es kann nicht jeder ein Jürgen Klopp sein,der beide Talente, Fachkompetenz und Begeisterungsfähigkeit unter einen Hut bekommt.Aber man kann versuchen, die Dinge zu optimieren und so die Kontinuität zu wahren.
    • TodosSomosSecondos 19.11.2019 15:15
      Highlight Highlight Man könnte Petkovic z.B. auf Italienisch interviewen, ist schliesslich eine Landessprache und die spricht er ziemlich ordentlich.. anstatt ihm und uns diese Interviews in Deutsch anzutun :-)
    • AdiB 19.11.2019 19:02
      Highlight Highlight Wenn petkovic wie klopp pk's geben würde, wär die hälle in den ch medien los.
      Blick böni würde aus der dauerbeleidigten leberwurst nicht mehr raus kommen.

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      Nur par bsp. Jetzt überlegen wie unsere medien damot umgehen würden.


    • complice 20.11.2019 01:40
      Highlight Highlight Ja,danke, sehr gute Beispiele, die zeigen, dass Erfolg nicht zwangsläufig mit Angepassheit oder Duckmäusertum zu tun haben muss, sondern mit einer klaren Haltung, die man ggf. auch gegen aussen vertritt, auch wenn es nicht bequem oder opportun ist . Es erzeugt Glaubwürdigkeit und Respekt. Abgesehen davon ist es immer etwas problematisch einseitig angehäufte Besispiele als Belleg für irgendetwas anzuführen. Es gäbe zahlreiche Gegenbesipiele in denen er ähnlche Situatioenn mit viel Humor und Charme kontert.
  • Yorik2010 19.11.2019 13:58
    Highlight Highlight Ich habe mit Petkovic als Natitrainer kein Problem. Wenn sein Führungsstil einigen Schreiberlingen nicht in den Kram passt ist das ihr Problem. Vielleicht schleimt V. Petkovic nach ihrem Gusto zuwenig! Mir passt das so wie er ist, fachlich gibt es sowieso nichts zu bemängeln und die (meisten) Spieler finden in auch ok. Wenn der Herr Behrami - als Selbstdarsteller - Probleme sieht, dann na ja ... weiter kein Problem!
  • runthehuber 19.11.2019 13:57
    Highlight Highlight Die Einzigen, die dieses Thema immer wieder aufbringen sind die Medien. Da frage ich mich halt schon, was sie denn noch wollen! Oder um es in der Sprache des Schreiberlings (Zaugg würde vom Chronisten schreiben) zu sagen: Es genügt, 1x im Monat Cordon Bleu in der Kantine zu haben....
    • Bravo 19.11.2019 16:27
      Highlight Highlight Die im Triumphirat der Zürcher Medien betriebene mediale Hetzjagd gegen Petkovic hat inzwischen nicht einmal mehr Wühltischniveau...

      Die Kommentare hier und auch bei SRF zeigen klar: Das Volk steht hinter ihm und so unsympathisch, wie es die Schreiberlinge gerne hätten, ist er in der Öffentlichkeit bei Weitem nicht.
  • Plo Kool 19.11.2019 13:54
    Highlight Highlight Wie all diese "Skandale" und "Nebenschauplätze" von den Medien, allen voran dem Boulevard (Blick, räusper), ausgeschlachtet und gross gemacht werden, nur um Petkovic wegzuekeln, ist letztlich nur ein Eigentor, das der Nati schadet.
    Ihr wollt Petkovic weg? Na dann, wer soll ihn ersetzen? Fällt jemandem vlt. irgendeiner ein, der es besser kann? Koller? oder Gross? Also bitte!
    Doppeladler und kleinere Skandälchen hat es auch schon vor Petkovic gegeben - und man stelle sich mal vor was im Blätterwald los wäre, wenn Vlädu wie einst Hitzfeld der Mittelfinger rausrutschen würde...
    • Miracoolix 19.11.2019 16:03
      Highlight Highlight Hitzfeld ist eine Trainerlegende, und hat kein -ic am Ende des Namens, deshalb gabs da nichts zu diskutieren, trotz Niederlage gegen Luxemburg und einer Nicht-Quali für 2012, ausserdem hat er sich halt mit der Presse besser verstanden, traurig was sich die Medien alles erlauben.
    • Glenn Quagmire 19.11.2019 18:54
      Highlight Highlight Unter Hitzfeld war das 0:2 in Swansea der absolute Tiefpunkt.

      Ausser Spesen (und ein feuchtfröhlicher Abend mit trinkfesten Walisern bis und mit Rugby am frühen Morgen) nix gewesen.
  • Pfläger 19.11.2019 13:51
    Highlight Highlight Bravo Watson
    Ihr beweist, dass ihr wirklichen Sachverstand habt! Danke dafür. Tagi, Blick und Nzz sehen den Trainer als Schuldigen, ich frage mich für was? Die einzigen, welche für die angebliche "schlechte Stimmung" sorgen, sind sie selber. Das ewige Ausländer-Bashing ist lachhaft.
    Der Job von Petkovic sieht ja auch vor, möglichst viele Kafeekränzchen mit den Medien abzuhalten. Klar.
    Wir haben uns qualifiziert! Petkovic hat einen sehr guten Job gemacht.
    Also freuen wir uns einfach auf die EM.
    Hopp Schwiiz
  • Hofer Ernst 19.11.2019 13:42
    Highlight Highlight Cooler Beitrag, ich bin auf 100 % für Petkovic
  • luigi rigattoni 19.11.2019 13:36
    Highlight Highlight Ein herzliches Kompliment an Petkovic wäre an der Zeit.
    Die Schweiz ist nicht nur beim 4. Grossturnier unter seiner Gilde dabei, sondern auch wieder Gruppensieger!
    Lasst ihn doch in Ruhe seine Arbeit machen und holt andere vors Mikrofon für eure Interviews.
    Als Trainer ist er absolut Top und wir sollten alle dankbar sein, wenn er weitermacht.
  • Jan Ulrich 19.11.2019 13:32
    Highlight Highlight Petkovic ist ein super Trainer. Er hat seine Mühe mit der richtigen Kommunikation gegenüber den Medien. Aber vom sportlichen her, ist er der erfolgreichste, welcher die Schweiz je hatte.
    Es nimmt mich schon wunder wieso man überhaupt nachdenken muss, den Vertrag zu verlängern nach einem 1. Platz in der EM Quali. Und seit Petko Trainer ist wurden auch einige Grosskaräter (Belgien, Portugal, Serbien etc.) geschlagen. Zählen tun die Resultate und nicht die Blick Geschichten!
  • PlayaGua 19.11.2019 13:27
    Highlight Highlight Wenn ich mit Hitzfeld vergleich, ist Petkovic weitaus besser.
    Die zwei wirklichen Gründe, wieso manche ein Problem mit Petkovic haben:
    - Er hat's nicht so mit Ringier
    - -ic
  • Hans Hofmann 19.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Ich würde, die Vertragsverlängerung an das Resultat an der EM binden. Vorgegebenen Ziel 1/4 Final, verlängert sich der Vertrag auto. Bei nicht erreichen Neuanfang mit neuem Trainer.
  • fandustic 19.11.2019 13:14
    Highlight Highlight Die Kritik, bei all den guten Resultaten, ist bis zu einem gewissen Mass legitim. Das sich Fans nach der Doppeladler-Affäre vor den Kopf gestossen fühlten ist ebenso legitim und auch Fakt und hat mit ewiggestrigen und Wutbürgern nichts zu tun. Da hinterliessen nunmal diverse Spieler und die Nativerantwortlichen eine ganz schlechte Figur. Grundsätzlich zählen die Resultate, aber eben nicht nur. Als Beispiel kann man da gerne auch Borussia Mönchengladbach nehmen. Dort wurde mit Hecking auch nicht verlängert, obwohl die Resultate gut waren...aber es fehlte was. Siehe nun, alles richtig gemacht.
    • adam gretener 19.11.2019 13:20
      Highlight Highlight Was hat die Dummheit zweiter Spieler in der Doppeladler-Affäre mit dem Trainer zu tun?
    • Manuel Schild 19.11.2019 13:47
      Highlight Highlight Ob sich die beiden Spieler auch vor den Kopf gestossen fühlten als die Deutschschweizer-Medien die Hetze aus Serbien schön übersetzten und keiner ihnen den Rücken stärkte? Dann der emotionale Spielverlauf und die hitzige Stimmung. Da kann weder der Trainer was dafür noch die Spieler.
    • fandustic 19.11.2019 14:30
      Highlight Highlight Der Trainer hat damit zu tun, dass den Spielern auch mal richtig der Kopf gewaschen wird nach einem solchen Vorfall und man ihnen vor Augen führt für wen sie eigentlich spielen....was aber ausblieb so wie ich es mitbekommen habe. Dazu hat es sich ja bereits im Vorfeld abgezeichnet, dass es so kommen könnte und da haben, neben dem Trainer, der ganze Staff versagt. Auch die Shaqiri-Affäre hat gezeigt, dass bei Problemen sehr schnell der Ofen aus ist und am Ende ein riesen Theater für nichts und wieder nichts herrscht. Da besteht noch massiver Optimierungsbedarf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 19.11.2019 13:12
    Highlight Highlight Übrigens, wer behauptet, die Nati entfache kein Feuer bei den Fans, der soll doch bitte erklären, warum knapp 700 Fans nach Gibraltar reisen, um dort ein Spiel zu sehen, dass wegen dem bescheidenen Gegner sicher keinen fussballerischen Leckerbissen verspricht?
    • Trump's verschwiegener Sohn 19.11.2019 13:31
      Highlight Highlight Weil es so viele Menschen gibt, welche nichts besseres anzufangen wissen mit ihrer freien Zeit?
    • Lowend 19.11.2019 13:49
      Highlight Highlight Nicht von sich auf andere schliessen, Pfeuti!
    • Vesparianer 19.11.2019 16:19
      Highlight Highlight Die Ambiente und Atmosphäre war sicher einmalig aufgrund der Stadiongrösse.
  • rodolofo 19.11.2019 13:12
    Highlight Highlight Der Erfolg gibt ihm Recht.
  • Ivo Zen 19.11.2019 13:12
    Highlight Highlight Für das Verhalten eines grossen Teils der Deutschschweizer Presse gibt es ein neudeutsches Wort: Mobbing. Es steht für die bewusste Ausgrenzung einer Person aufgrund beliebiger Kriterien. (Sympathie, Nationalität, Sprache).
    Erinnern wir Mal an Köbis knorrige Art, an seine peinliche Ankündigung Europameister werden zu wollen, an die zuletzt desaströsen Resultate vor und an der Heim EM. Wie wäre die dtCH Presse damit umgegangen, wenn er nicht Kuhn geheissen hätte?
  • DerSeher 19.11.2019 13:05
    Highlight Highlight Naja, in meinen Augen hat auch er, wie seine Vorgänger, in den entscheidenden Phasen versagt. Nie kamen wir über ein 1/8 Finale hinaus, teilweise gegen nicht allzu schwere (z.B. Schweden) Gegner. Von dem her ist es wohl Hans was Heiri.
    Das Problem ist, in meinen Augen, dass es für einen Exploit (a la Dänemark, Griechenland, tlw. Island) 11 bedingungslos kämpfende Schweizer die mit vollem Herz dabei sind braucht, wir dies aber offensichtlich nicht haben. (Was nicht zwingend an der ursprünglichen Herkunft liegt, siehe positiv Bsp. Behrami)
    • Allion88 19.11.2019 13:35
      Highlight Highlight solche exploits passieren äusserst selten und brauchen nicht selten auch etwas glück (z.b. griechenland).
      hingegen jedoch waren wir von den letzten 8 grossen turniern (inkl. kommende EM) 7x qualifiziert.
      das ist z.b. gleich gut wie italien und england und besser als holland. das alles trotz weniger einwohner und kleinerem stellenwert des fussballs und einer viel schlechteren einheimischen liga. berücksichtigt man das, kann also in unserer nati gar nicht so schlecht gearbeitet werden.
  • Galius Julius 19.11.2019 12:56
    Highlight Highlight Ich könnte wirklich jeden Tag Cordon Bleu essen!
  • remeto 19.11.2019 12:37
    Highlight Highlight Petkovic hat die beste Spielergeneration aller Zeiten zur Verfügung. Dafür ist die fussballerische Leistung knapp genügend. Berauschend ist es nicht und grosse Stricke wurden auch keine zerrissen.

    Gepaart mit der katastrophalen Kommunikation ist das aber in der Summe zuwenig und eine sofortige Trennung im Sinne der Nationalmannschaft.
    • Tapatio 19.11.2019 13:00
      Highlight Highlight und was würdest du von einem neuen Trainer erwarten? Dass wir plötzlich jeden Gegner an die Wand spielen und die Qualifikation als Gruppensieger ohne Gegentore und mit Punktemaximum beenden?

      Kannst du dich überhaupt noch an die Spielweise unter Hitzfeld und Kuhn erinnern? Was war daran bitte schön besser?.. und was hast du mit der Kommunikation zu tun, in wiefern leidest du darunter? Das alles würde ich gerne verstehen..Die Resultate sprechen eine eindeutige Sprache, tut mir leid.
    • adam gretener 19.11.2019 13:01
      Highlight Highlight Genau, Chapuisat, Frei, Sutter usw. waren ja damals keine Leistungsträger bei Grossklubs in der BuLi... Und haben genau – nichts – erreicht mit der Nati.

      Aber erklär dein Expertentum weiter...
    • Amboss 19.11.2019 13:02
      Highlight Highlight "die beste Spielergeneration aller Zeiten "
      Wie kommst du denn darauf? Sorry, aber bereits seit 15 Jahren sind die Spieler unsere Nati etwa ähnlich einzustufen: In den grossen Ligen etabliert, nicht aber an der Weltspitze, aber relativ knapp dahinter.

      Aber selbst wenn man sagt, die aktuelle Generation ist die Beste aller Zeiten: Sie steht Petkovic aktuell nicht zur Verfügung, da verletzt (zB Schär, Seferovic, Mehmedi, Shaqiri, Zuber) oder ausser Form (Xhaka, Akanji, Rodriguez, Lang).

      Petkovic hat doch immerhin Rang1 in der Qualigruppe mit der 2. Garde geschafft, das verdient Respekt
    Weitere Antworten anzeigen
  • BigMic 19.11.2019 12:35
    Highlight Highlight Danke Ralf für diesen Kommentar, Bravo dafür!
    Ich verstehe das negative Gesülze der deutschschweizer Presse echt nicht!
    Wegen der Kommunikation: Vielleicht würde es ja schon was bringen wenn Vladi seine Interviews in Zukunft in italienisch abliefert...
    • Plo Kool 19.11.2019 13:58
      Highlight Highlight Hab ich mir auch schon gedacht! Lasst den Mann doch in einer ihm besser liegenden Sprache reden - Italienisch ist eine Landessprache und daher ist es absolut legitim, sie auch zu benützen.
  • tommynatori 19.11.2019 12:32
    Highlight Highlight Endlich ein vernünftiger und überzeugender Kommentar eines Journis :-)

    Erwähnenswert vielleicht auch noch die Finalqualifikation in der Nations League und ein vorgängiger genialer Sieg über Belgien. Spannend wie schnell solche Highlights vergessen gehen.
  • FischersFritz 19.11.2019 12:31
    Highlight Highlight Kann man auch anders sehen wie die stetig sinkenden Zuschauerzahlen und Einschaltquoten zeigen
    • adam gretener 19.11.2019 12:46
      Highlight Highlight Das Gegenteil ist der Fall.
  • Kubod 19.11.2019 12:27
    Highlight Highlight Vladimir Petkovic scheint einigen Medienleuten zuwenig entgegenkommend.
    Leute. Wir wollen die Schweizer Nationalmannschaft gut spielen sehen.
    Dazu braucht es nun mal einen guten Trainer und keinen Marketingexperten, der ständig die Marke Schweiz hochhält und bewirbt.
    Die Werbung macht die Mannschaft mit dem Schweizer Kreuz schon von sich aus. Auf dem Spielfeld.
  • NumeIch 19.11.2019 12:26
    Highlight Highlight Nach der erneut erfolgreichen Quali sollte nicht die Frage sein ob man mit Petkovic verlängert, sondern für wie lange? 2 oder gleich 4 Jahre?
    Ich wäre für 4 Jahre.
  • kusel 19.11.2019 12:26
    Highlight Highlight Petkovic und seine Spieler holen ein Maximum aus ihren Möglichkeiten heraus. Das muss man neidlos anerkennen.

    Manchmal spielen sie Weltklasse, manchmal stümperhaft. Ich behaupt, dass in der Schweiz am meisten Nati-Fans an Herzinfarkten sterben, als anderswo auf der Welt. Doch irgendwie gehört diese Berg- und Talfahrt zur Schweizer Nati.

    Fussballspiele der Nati sind oftmals besser als die besten Horrorfilme. Was will man mehr? Beste Unterhaltung.
  • TodosSomosSecondos 19.11.2019 12:20
    Highlight Highlight Natürlich gäbe es einen Grund: Wenn man einen Besseren für den Job findet, der diesen auch machen will.

    Allerdings dürfte das nahezu unmöglich sein.
  • Lagovai 19.11.2019 12:17
    Highlight Highlight Was ich immer noch nicht ganz nachvollziehen kann, ist das herumreiten um die angebliche Ausbootung von Behrami. Soweit ich das nachvollziehen kann, hat man Behrami, Lichtsteiner und Fernandes mitgeteilt, dass man für die Nations League andere Spieler bevorzugt und der einzige der daraus ein Theater veranstaltet hat war Behrami. Mich beschleicht daher eher das Gefühl, dass das Problem da eher beim Spieler lag.
    • TauRam 19.11.2019 12:44
      Highlight Highlight Ich glaube eher der Zeitpunkt und die Art haben Behrami gestört. Gleich nach der WM, an der er eine fantastische Leistung gebracht hat. Er hat Neymar, einer der wohl talentiertesten und besten Fussballer der Welt, in die Schranken gewiesen. Wie kann es da sein, dass er plötzlich zu alt ist? Klar irgendwann muss er Platz machen, aber erst wenn die Leistung nicht mehr stimmt. Und zweitens wurde er telefonisch kontaktiert, was sehr respektlos ist für einen Spieler wie er. Also ich kann ihn verstehen.
    • adam gretener 19.11.2019 13:06
      Highlight Highlight TauRam: Schon vergessen, Petkovic hat Behrami für ein völlig bedeutungsloses Turnier zu hause gelassen damit er zur Ruhe kommt für seinen Clubs und der tickt direkt aus und steckt alles den Medien.

      Charaktersache...
    • Ivo Zen 19.11.2019 13:16
      Highlight Highlight na ja. Behramis Ende bei Sion spricht für Petkovics Weitsicht! und ich mag Behrami sehr, es tut mir Leid um sein unrühmliches Karriereende.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albert Stpeck 19.11.2019 12:16
    Highlight Highlight Für diejenigen „Fans“ - die den Trainer in einschlägigen Foren „Trainerovic“ nennen, die Nationalmannschaft daran messen, wie viele „Schweizer Namen“ im Aufgebot stehen und ob „die Hymne auch gesungen“ wird - ist die nüchterne Argumentationslinie vom sportlichen Erfolg „eher ungeeignet“.
  • Therealmonti 19.11.2019 12:16
    Highlight Highlight Völlig richtig. Es gibt keinen Grund, sich von Petkovic zu trennen. Das muss auch ich zugeben, der ich kein Petkovic-Fan bin.
  • PrivatePyle 19.11.2019 12:09
    Highlight Highlight Fakt ist auch: bei den beiden wichtigsten Spielen der Petkovic-Ära (EM-Achtelfinal 2016 und WM-Achtelfinal 2018) hat die Nati komplett versagt. Die Mannschaft wirkte in diesen Spielen alles andere als inspiriert und motiviert. Und das gegen Teams, die man hätte schlagen MÜSSEN.
    Auf taktischer und technischer Ebene hat Petkovic die Nati aber sicher weitergebracht, deswegen würde ich jetzt mal die EM 2020 abwarten.



    • Kak Attack 19.11.2019 13:19
      Highlight Highlight Auf dem Weg zu den erwähnten "wichtigsten Spielen" wurden aber andere wichtige Spiele gewonnen (Nordirland, Albanien, Serbien), hätte dies nicht geklappt, würdest Du wahrscheinlich schreiben, er habe eben diese wichtigsten Spiele nicht gewonnen.
      Schlimmer haben es nur die Kroaten, "diese Loser", hinbekommen, verlieren die doch tatsächlich das wichtigste Spiel ;-)
      btw, ich fand die Leistung gegen POL alles andere wie uninspiriert und das gute Spiel wurde wenigstens noch mit dem Ausgleich belohnt.
      Gegen SWE war wohl die Taktik geduldig bleiben und Konter vermeiden, das sieht oft gehemmt aus.
    • Plo Kool 19.11.2019 14:02
      Highlight Highlight Der Achtelfinal gegen Polen war besonders in der 2. Hälfte ein guter, rasanter Auftritt. Die Polen wurden an die Wand gespielt, auch während der gesamten Verlängerung.
      Und dann kam halt eben das Elfmeterschiessen...
      Elfmeter können wir noch schlechter als die Engländer
    • PrivatePyle 19.11.2019 16:56
      Highlight Highlight Kak Attack
      Du (wie die meisten Blitzer) hast mein Punkt nicht begriffen. Es geht nicht um die Niederlage an sich, sondern um den desolaten Auftritt und die fehlende Einstellung in einem Spiel gegen ein schwaches Schweden, welches nun mal das Wichtigste in der Ära Petkovic war.

      Ausserdem vermochten es die Schweizer auch unter Petkovic nie, grosse Gegner in Pflichtspielen zu schlagen. Nordirland, Albanien und Serbien sind alles andere als grosse Teams und die Siege waren da auch eher harzig.
  • Wat Sohn 19.11.2019 12:04
    Highlight Highlight Völlig einverstanden!
    Ich finde es auch ziemlich schwach, dass sich viele Medien gegen die Verlängerung seines Vertrags aussprechen. Als ob die Kommunikationsfähigkeit beim Job des Natitrainers höher einzustufen wäre als die erzielten Resultate! Zudem noch wichtiger aus meiner Sicht: Die Art, wie er Fussball spielen lässt, ist oft wirklich toll anzuschauen. Offensiv, frisch, und schnell. Und wenn die Mannschaft noch diesen "letzte-10-Minuten"-Komplex gänzlich ablegen kann, dann sieht's gut aus!
  • Jacques #23 19.11.2019 12:00
    Highlight Highlight Das Feuer stammt primär vom Blick.

    Und das wird so bleiben, weil
    - Resultate, Erfolg passen.
    - Kampagnenfutter und entsprechende Diskussion passt ebenso.

    Füfer und ds Weggli.

    Erst mit Viertelfinale, Halbfinale wird das aufhören. Solange hält der Blick die Diskussion aufgrund Leserzahlen und Klicks hoch.

    Schafft Petko diese Ergebnisse, wird er heilig gesprochen. Wenn nicht, wusste es Blick schon immer.

    Danach beginnt das Spiel neu.

  • R10 19.11.2019 11:56
    Highlight Highlight Eine Nationalmannschaft ist immer eine extrem emotionale Angelegenheit und auch Leute die an sich nichts mit Fussball am Hut haben, verfolgen das Team ebenfalls und äussern ihre Meinung.

    Dies führt natürlich zu meistens unsachlichen Diskussionen. Medien wie der Blick liefern dazu gerne ihren Beitrag.

    Am Ende ist Fussball jedoch Ergebnissport und Petkovic liefert Ergebnisse, wie keiner seiner Vorgänger. Mit seiner Ruhe, seiner Mehrsprachigkeit und natürlich auch seiner fachlichen Kompetenz ist er der richtige Trainer für die Nati.
    • KOHL 19.11.2019 16:13
      Highlight Highlight Word! Leider sehen das nicht viele so...
  • rundumeli 19.11.2019 11:54
    Highlight Highlight es gibt keinen grund, neue impulse zu scheuen* !

    wie werden an der EM zwar brav unsre minimalziele erreichen ... eine runde weiterkommen ... und doch neidisch zu den hockeylern unter patrick fischer gucken ...

    * feu sacré ist das zauberwort
  • schoggijoghurt 19.11.2019 11:52
    Highlight Highlight Vielen Schweizern kann man es nie recht machen. Einmal sind die Spieler Charakterschwach, weil sie gegen Schweden einen schlechten Tag erwischt haben oder wenn die Resultate stimmen ist es halt der Trainer, der nicht Volksnah ist.
    Das Petkovic fliessend italiensch (Landessprache) spricht vergessen wir in der Deutschschweiz gerne.

    Wir Fans müssen uns selbst an der Nase nehmen. Lasst uns die Nati geniessen und sie unterstützen, dann kommt die Volksnähe automatisch.

    Die Resultate stimmen und die Nati macht Freude. Ich hoffe er macht weiter.
  • Lowend 19.11.2019 11:51
    Highlight Highlight Danke Watson! Endlich ein Medium, dass die Dinge so einordnet, wie sie sind und nicht so, wie es das nationale Wutbürgertum sehen will.
  • Amboss 19.11.2019 11:51
    Highlight Highlight Super Kommentar, den ich zu 100% teile.

    Treffend finde ich leider auch den letzten Satz.

    Wieso spielen viele Spieler in ihren Clubs zur zweite Geige? Wieso gelingt vielen Spielern der letzte Schritt nicht? Wieso kann man CH-Spieler, die es (zB in den letzten 10 Jahren) schafften, in einem Spitzenclub auch eine tragende Rolle zu spielen, an einer Hand abzählen?

    Da wäre es schon angezeigt, dass sich der Verband mal ein paar Gedanken macht woran das liegen könnte. Läuft in der Ausbildung was schief? Werden sie zu wenig gut auf die grossen Ligen vorbereitet? Fehlt der letzte Biss? Etc etc...
    • adam gretener 19.11.2019 12:25
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach, ist es der letzte Biss. Wir sind hier rundherum abgesichert und das ist gut so. Ein Brasilianer, Franzose oder Engländer aus schlechten Verhältnissen spielt quasi um sein Leben und das seiner Familie. Bei uns hat ein Junior mit 13 Jahren schon Fussballschuhe für 350 Franken, perfekten Trainignsrasen und Rundumbetreuung.
    • Amboss 19.11.2019 13:09
      Highlight Highlight @gretener: Ja, trifft sicher zu.

      Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass der übliche Weg über die Super League für talentierte junge Spieler zu einfach ist, zu wenige Widerstände und dass sie sich da technisch zu wenig entwickeln können.

      Oder dass in unserer Ausbildung zu fest auf taktische Ausbildung wert gelet wird, aber Kreativität, spielfreude zu kurz kommt?

      Oder wegen der schweizer Mentalität, wo jeder, der Ansagen macht, was er erreichen möchte, eher belächelt wird.
    • Fly Baby 19.11.2019 13:16
      Highlight Highlight Es ist wie beim Golf, es gibt weltweit hunderte Spieler die den Schweizern das Wasser reichen können und dann gibt es noch einige die noch zwei bis drei Stufen höher anzusiedlen sind.
  • Manuel Schild 19.11.2019 11:50
    Highlight Highlight Grandioser Kommentar! Danke! Im Zeitalter des Kommentarspalten-Journalismus, wo es nur darum geht den Hass in diesen Spalten zu fördern, braucht es solche differenzierten Kommentare. Der Rückhalt der Nati ist in der Schweiz viel grösser als in den Kommentarspalten gewisser Blätter. In Dänemark waren mehr als 3000 Schweizer dabei. In Gibraltar hörte man nur die ca. 700 mitgereisten CH-Fans.
  • Fanta20 19.11.2019 11:46
    Highlight Highlight Sehe das ziemlich ähnlich.

    Constantin sagt ja auch immer, nicht er entlasse die Trainer, sondern der Totomat. Und der Totomat stimmte für die CH unter der Ägide von VP oft, das ist eine Tatsache.
    • Wideblitz 19.11.2019 12:59
      Highlight Highlight Fakt ist: Seit Petkovic Trainer ist, da wird mir die Nati von Spiel zu Spiel unsympatische.
      Der Einsatz der Spieler fehlt mir (siehe z.b. Captain Xhaka gegen Portugal)!

      Die Quali für diese Em mit 100'000Teams ist keine grosse Leistung.

      Die Art wie Petkovic mit seinem Personal umgeht ist schwach (z.b. Berahmi).

      Seine Kommunikation ist lustig - aber wohl ungewollt...
    • R10 19.11.2019 13:17
      Highlight Highlight @Wideblitz
      Die Nati qualifiziert sich als Gruppenerster, weshalb es auch für eine EM mit nur 10 Teams gereicht hätte. Die hohe Anzahl von Teilnehmern ist demnach kein gültiges Argument.

      Behrami ist der Einzige, der Petkovics Kommunikation nicht verkraftet hat. Fernandes ist anständig zurückgetreten und Lichtsteiner hat sich wieder zurückgekämpft. Vlt liegt hier das Problem auch beim Spieler, nicht beim Trainer.


    • Amboss 19.11.2019 13:34
      Highlight Highlight @Wiedeblitz: Dann freue ich mich für dich, dass bei dir die Erinnerung an die Vor-Petkovic-Zeit nicht mehr so präsent ist.
      Luxemburg, Zypern, Malta, Honduras, Montenegro. Mich schaudert immer noch, wenn ich an diese blutleeren Auftritte zurückdenke.

      Die Kritik bzgl. Kommunikation kann ich nachvollziehen, ein etwas weniger divenhafter Typ wie Behrami hätte aber auch nicht so reagiert wie er es getan hat
  • Fruchtzwerg 19.11.2019 11:44
    Highlight Highlight Zitat: "Er wirkt wie einer, der hinter jeder Hecke einen Schützen vermutet".
    Das kann man ihm auch irgendwie fast nicht übelnehmen, wenn man die Blick-Schmutzkampagne von Herrn Böni mal unter die Lupe nimmt *Facepalm*

    In Deutschland wäre so etwas z.B. völlig undenkbar. Dort wird jeder Bundestrainer mit so einem Leistungsausweis mit einem Mindestmass an Respekt behandelt.
    Siehe Jogi nach dem letzten WM-Aus...
  • Vesparianer 19.11.2019 11:43
    Highlight Highlight Amen
  • Triumvir 19.11.2019 11:43
    Highlight Highlight Guter Kommentar: btw. ein Fussball Club namens FCB kann ein Liedchen davon singen, was passieren kann, wenn man - ohne Not - einen erfolgreichen Trainer in die Wüste schickt. Fischer lässt grüssen, was nach seiner Entlassung mit dem FCB geschah, wissen Fussballkenner...Wie bereits erwähnt, ist m.E. eine Endrundenteilnahme für die Schweizer Nati zweifellos ein Erfolg.
  • egemek 19.11.2019 11:39
    Highlight Highlight Petkovic sollte an den sportlichen Erfolgen gemessen werden und nicht an Sachen wie Kommunikation oder Umgang mit Medien. Sportlich hat er meiner Meinung nach erfüllt, die Qualifikation wurde jedes Mal geschafft, fragt sich halt, ob das noch genügt oder ob es mal Zeit für einen Sieg in der KO-Phase wäre.
  • Ferd Blu 19.11.2019 11:39
    Highlight Highlight Petkovic ist der beste Nati Trainer allerzeiten, er holt das komplette maximum aus der 🇨🇭heraus. Die Medien bilden eine Scheinwelt und hieven das Team in Elitespähren was lächerlich ist wenn man sich denn Kader anschaut, und wollen Vladimir weg haben weil er sich nicht von den Medienhäusern kaufen lässt!

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