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Nach zwei Bissattacken: «Spitalfuchs» durch Wildhüter erschossen

Nachdem er im Universitätsspital Zürich eine Patientin und später auch eine Angestellte gebissen hatte, hat ein Wildhüter einen Stadtfuchs in Zürich erschossen. Das letzte Stündlein des Tiers schlug am Montag.



Das Fass zum Überlaufen brachte der Fuchs am Montag. Eine Mitarbeiterin sass an einem der Pausentische draussen, wie das Universitätsspital in einer internen Mitteilung vom Dienstag schreibt. Dabei tauchte der Fuchs auf und «verletzte sie unvermittelt am Bein», heisst es in dem der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegenden Schreiben.

Das Sicherheitspersonal kreiste den Fuchs daraufhin ein und schliesslich schoss der Wildhüter ihn ab. Ob es sich beim Erlegten um denselben Fuchs handelt, der bereits vor einigen Tagen eine Patientin in einem ebenerdigen Zimmer gebissen hatte, wusste das Spital am Dienstag nicht mit Sicherheit.

Der abgeschossene Vierbeiner habe aber jede Scheu vor Menschen verloren. Er sei mutmasslich in der Nacht auf Montag in dasselbe Patientenzimmer eingedrungen, das er schon einmal heimgesucht hatte. Das Universitätsspital bittet alle seine Angestellten, Füchse auf dem Spitalareal umgehend dem Sicherheitsdienst zu melden.

Die von Meister Reinecke gebissene Patientin kam mit leichteren Blessuren davon. Ihre Wunde musste lediglich desinfiziert werden. Überfallen hatte sie der Fuchs im Schlaf. (sda)

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin Whatison 24.07.2019 08:08
    Highlight Highlight Ok! Ist erlegen des Tieres die einzige Lösung?
    Der Mensch macht es sich schon verdammt einfach. 😡
    • Borki 24.07.2019 15:55
      Highlight Highlight Vorschlag?
    • Calvin Whatison 24.07.2019 16:55
      Highlight Highlight Tierpark zum Beispiel.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 24.07.2019 20:06
      Highlight Highlight (Stadt-)Füchse sind keine bedrohte Art und speziell dieser Fuchs zeigt abnormes Verhalten, wird sich der Wildhüter gedacht haben. Wildtierstationen sind voll mit gefährdeten Tieren (z. B. Igel), sodass die nicht gerade begeistert sind, wenn sie auch noch einen bekloppten Fuchs aufnehmen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nutshell 24.07.2019 00:44
    Highlight Highlight Sehr seltsam finde ich, dass der Fuchs eine Patientin gebissen hat, während diese schlief. Wie kann ein solches Verhalten erklärt werden?
    • mrgoku 24.07.2019 08:43
      Highlight Highlight falls die Patientin irgendwie ihr zimmer im Erdgeschoss hat und das fenster offen lässt, kann so manches ins zimmer rein
  • lilie 23.07.2019 21:59
    Highlight Highlight Könnte es nicht sein, dass der Fuchs von der Tollwut befallen war? Typische Anzeichen dafür sind der beschriebene Verlust der Scheu vor Menschen und auch die unvermittelten Bissattacken. Es wundert mich, dass diese Möglichkeit offenbar nicht in Betracht gezogen wurde.
    • Randalf 23.07.2019 22:16
      Highlight Highlight
      Möglich ist es obwohl, offiziell, die Tollwut in der Schweiz seit ca. 20 Jahren ausgerottet worden ist.
    • Butschina 24.07.2019 02:40
      Highlight Highlight Die verlorene Scheu der Stadtfüchse kommt in der Schweiz in geschätzt 99.9% von der Fütterung durch Menschen. Bei einer Tollwut bräuchte es noch mehr Symptome. Ich bin aber überzeugt, dass die klitzekleine Möglichkeit einer Tollwut abgeklärt, verworfen oder geimpft wurde.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 24.07.2019 05:57
      Highlight Highlight Möchte da jemand vielleicht nachhaken, warum eine Tollwut-Immunisierung nicht zur Debatte stand?
    Weitere Antworten anzeigen
  • honesty_is_the_key 23.07.2019 21:29
    Highlight Highlight Ich finde es sehr traurig musste dieses Tier erschossen werden. Nicht es war schuld, sondern die Menschen die falsch gehandelt haben.
    • honesty_is_the_key 24.07.2019 17:00
      Highlight Highlight @dSonnenbankflavor
      Merci vielmals für deine Rückmeldung. Ich verstehe die Blitze auch nicht wirklich, aber mache mir keine Gedanken darüber. Und ändern tun sie an meiner Meinung auch nichts.
  • Baba 23.07.2019 21:08
    Highlight Highlight Dieser Fuchs wurde bestimmt vorher von "tierliebenden" Menschen gefüttert, so dass er die Scheu vor den Menschen verlor. Leider begreifen diese Leute es nicht, dass ihre falsch verstandene Tierliebe für das "jööö, so herzige Füchsli" häufig dem Tier letztendlich das Leben kostet... Wie jetzt dem armen "Spitalfuchs".

    Auch Stadtfüchse sind Wildtiere, die kein Zusatzfutter aus menschlicher Hand brauchen!
  • Omen 23.07.2019 21:01
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.

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