Brexit
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Nur noch 31 Tage bis zur Brexit-Deadline – doch die Involvierten geben sich zuversichtlich



Der irische Ministerpräsident Micheál Martin ist zuversichtlich, dass ein Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen in greifbare Nähe rückt. «Die Landebahn für ein Abkommen ist in Sicht. Es wird politischen Willen erfordern, den Deal abzuschliessen, und es gibt verschiedene Optionen, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen.»

epa08750126 Ireland's Prime Minister (Taoiseach) Micheal Martin attends attends the European Union leaders face-to-face summit in Brussels, Belgium, 16 October 2020.  EPA/JOHANNA GERON / POOL

Seit Juni dieses Jahres ist Martin irischer Ministerpräsident. Bild: keystone

Dies sagte Martin in der Zeitung «Irish Times» am Montag. Er sei zuversichtlich, dass das Freihandelsabkommen zwischen Grossbritannien und der Europäischen Union (EU) noch diese Woche unterzeichnet werden könnte.

Die Verhandlungen zwischen der EU und der Regierung in London über eine Regelung der bilateralen Beziehungen nach dem Brexit waren in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten. Kommt es bis Jahresende nicht zu einer Einigung, würde Grossbritannien die EU ohne Abkommen verlassen.

Ein chaotischer Brexit hätte für die EU verheerende Folgen

Video: srf/Roberto Krone

Die neue britische Botschafterin in Deutschland, Jill Gallard, erwartet zudem einen Erfolg bei den Verhandlungen über einen neuen Brexit-Handelsvertrag. «Ich bin optimistisch und zuversichtlich, dass es einen Deal geben wird», sagte die Diplomatin der Zeitung «Rheinische Post» vom Dienstag. «Aber ich muss auch klar sagen, dass für die britische Regierung der Status Quo in der Frage der Fischereirechte in der Nordsee nicht akzeptabel ist», schränkte sie ein.

FILE - In this Wednesday, Feb. 27, 2019 file photo the flag of the European Union and the British national flag are flown on poles during a demonstration by remain in the EU outside spporters the Palace of Westminster in London. It

Die Brexit-Verhandlungen: Endlich könnte es Fortschritte geben. Bild: keystone

Gallard machte aber auch deutlich, dass der britische Premierminister Boris Johnson den Deal wolle und zu Kompromissen bereit sei. «Aber auch die EU-Seite muss sich bewegen.» Bei EU-Standards wie Subventionen und die Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsrechtsbestimmungen sei es nicht akzeptabel, Verpflichtungen eingehen zu müssen, die von Drittstaaten wie Kanada nicht erfüllt würden. (sda/reu)

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