DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 24 Tote bei Angriff auf Kirche in Burkina Faso

17.02.2020, 12:3717.02.2020, 13:58
Der Anschlag geschah im Nordosten des Landes.
Der Anschlag geschah im Nordosten des Landes.bild: AFP

Bei einem Angriff auf eine Dorfkirche in Burkina Faso sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Rund 18 weitere Menschen seien bei der Attacke in dem Dorf Pansi im Norden des Landes verletzt worden, teilte der Regionalgouverneur der Sahel-Region, Salfo Kaboré, am Montag mit.

Eine «bewaffnete terroristische Gruppe» habe das Dorf nahe der Grenze zum Niger am Sonntag überfallen. Die Angreifer hätten zunächst die Dorfbewohner von Nicht-Ansässigen getrennt und dann die Dorfbewohner getötet. Unter den Toten sei auch der Pastor der protestantischen Gemeinde. Mehrere Menschen wurden laut Kaboré verschleppt.

Nach Angaben des Gouverneurs wurden Verletzte in die nahe gelegenen Dörfer Sebba und Dori gebracht, um sie dort medizinisch zu versorgen.

Das westafrikanische Burkina Faso wird wie die Nachbarländer Mali und Niger seit 2015 immer wieder von Gewalttaten erschüttert. In den drei Staaten der Sahelzone sind Dschihadisten auf dem Vormarsch. Rund 750 Menschen wurden seit 2015 in Burkina Faso getötet, etwa 600'000 Menschen flohen nach Uno-Angaben vor der Gewalt. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Burkina Faso: Revolution 2.0

1 / 19
Burkina Faso: Revolution 2.0
quelle: x02952 / joe penney
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dschihadisten greifen türkisches Restaurant an

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ex-Präsident Mohamud gewinnt Wahlen in Somalia

Somalias früherer Präsident Hassan Sheik Mohamud ist am Sonntag zum neuen Staatschef des ostafrikanischen Krisenstaates Somalia gewählt worden. Der 66-jährige Politiker setzte sich bei der Wahl um das höchste Staatsamt gegen 35 Kandidaten durch, darunter auch den amtierenden Präsidenten Abdullah Farmajo. Der hatte Mohamud im Februar 2017 an der Macht abgelöst. Farmajos Amtszeit in dem auch von einer Dürre geplagten Land war im Februar 2021 abgelaufen. Nach dem Scheitern politischer Gespräche über Modalitäten der Präsidentenwahl und die Mitglieder der Wahlkommission hatte er seine Amtszeit aber trotz heftiger Kritik verlängert.

Zur Story