DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nordkorea

Südkorea weist Friedensvorschlag des Nordens als «unsinnig» zurück

01.07.2014, 16:11

Südkorea hat den Vorschlag Nordkoreas zur beiderseitigen Einstellung feindlicher Militäraktivitäten als «unsinnig» zurückgewiesen. Nordkorea müsse «Ernsthaftigkeit» an den Tag legen und das Atomwaffenprogramm beenden, erklärte Südkoreas Vereinigungsministerium.

Vereinigungsminister Ryoo Kihl Jae sagte im Parlament, Pjöngjangs jüngstes Angebot stehe offenbar im Zusammenhang mit der Reise des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der am Donnerstag und Freitag in Seoul und danach in Nordkorea erwartet wird.

Nordkoreas höchste militärische Instanz, die Nationale Verteidigungskommission, hatte am Montag vorgeschlagen, eine Vereinbarung mit dem Süden zu treffen und ab Freitag umzusetzen.

Demnach sollten beide Seiten auf feindliche Militäraktivitäten und Beschimpfungen verzichten. Ausserdem sollte Südkorea das für August geplante Militärmanöver absagen. Damit könne auch ein harmonischer Verlauf der Asienspiele im September und Oktober gewährleistet werden. Das Sportgrossereignis soll in der Stadt Incheon im Nordwesten Südkoreas stattfinden. (pma/sda/afp)

Der Konflikt um Korea
Nord- und Südkorea befinden sich formal im Kriegszustand, weil nach dem Koreakrieg (1950 bis 1953) kein Friedensvertrag geschlossen wurde. China ist Nordkoreas wichtigster Verbündete, doch mehrten sich zuletzt Anzeichen dafür, dass Peking auf Distanz zu Pjöngjang geht. Dass Staatschef Xi zuerst Süd- und dann erst das kommunistische Nordkorea besucht, sehen einige als bewusste Brüskierung des Nordens. (sda/afp)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
FBI deckt auf: Nordkorea steckt hinter massivem Millionendiebstahl in Kryptowährungen

Für einen der grössten bekannten Online-Diebstähle, bei dem Hacker Kryptowährungen im Wert von rund 620 Millionen Dollar (585 Millionen Franken) erbeutet haben, ist nach Angaben der US-Bundespolizei FBI Nordkorea verantwortlich.

Zur Story