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Zehn Festnahmen im Rotlichtmilieu in Solothurn und Basel



Im Rotlichtmilieu haben Kantonsbehörden von Solothurn und Basel-Stadt bei koordinierten Durchsuchungen insgesamt zehn Personen wegen Verdacht des Menschenhandels festgenommen – zwei in Basel und acht in Solothurn. Die Festgenommenen sollen Sexarbeitende ausgebeutet haben.

Im Kanton Solothurn wurden in den vergangenen Monaten insgesamt 18 Hausdurchsuchungen durchgeführt, in Basel in den letzten Tagen eine in der Ochsengasse, heisst es in Mitteilungen der jeweiligen Staatsanwaltschaft vom Dienstag. Für alle zehn festgenommenen Personen wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Die Solothurner Staatsanwaltschaft führt Strafverfahren gegen insgesamt 19 Personen. Den acht festgenommen Personen wirft sie vor, 21 illegal in der Schweiz anwesende Sexarbeitende aus Thailand ausgebeutet zu haben. Die mutmasslichen Täterinnen und Täter stammen aus Thailand und der Schweiz. Drei der festgenommen Personen sind inzwischen wieder aus der Haft entlassen.

In Basel wurden zwei Schweizerinnen mit Migrationshintergrund im Alter von 60 und 62 Jahren festgenommen. Die beiden sollen in Thailand Frauen angeworben haben. Die Opfer sollen verpflichtet worden sein, Auslagen von mehreren tausend Franken für Vermittlung, Reise und Unterkunft aus Einnahmen der Prostitution zurückzuzahlen.

Bei den Durchsuchungen in Solothurn wurden im Weiteren grössere Bargeldbeträge sowie kleinere Mengen der Droge Crystal Meth sichergestellt. In Basel wurden Unterlagen beschlagnahmt. (sda)

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