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Initiative für tramfreie Basler Innenstadt eingereicht

Das Komitee «Go Basel Go!» fordert eine Neugestaltung der Innenstadtachse zwischen Barfüsserplatz, Marktplatz und Schifflände.
Das Komitee «Go Basel Go!» fordert eine Neugestaltung der Innenstadtachse zwischen Barfüsserplatz, Marktplatz und Schifflände.bild: imago

Initiative für tramfreie Basler Innenstadt eingereicht

03.06.2026, 14:1003.06.2026, 14:10

Zwischen dem Basler Barfüsserplatz und der Schifflände sollen künftig keine Trams mehr fahren. Das Komitee «Go Basel Go!» hat am Mittwoch eine entsprechende Volksinitiative für eine Neugestaltung der Innenstadt mit über 4000 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

Die formulierte Verfassungsinitiative fordert unter anderem Aufenthaltszonen mit Grünflächen und Brunnen, Raum für Boulevardgastronomie sowie zeitgemässe Verkehrsführungen.

Dabei solle der Staat die zentrale Innenstadtachse zwischen Barfüsserplatz, Marktplatz und Schifflände als Raum des öffentlichen Aufenthalts und der Begegnung gestalten, heisst es in der Initiative. Vorgesehen ist, dass «kein öffentlicher Verkehr auf der zentralen Innenstadtachse verkehrt und diese frei von Tramgleisen ist».

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Architektur unterstützen die Initiative. Dazu gehören die Basler Nationalrätin Sibel Arslan (Grüne) sowie die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron sowie der Crossair-Gründer Moritz Suter. Suter war am Mittwoch auch bei der Übergabe der Initiative vor Ort. (sda)

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47 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Xicotencatl Axayacatl
03.06.2026 14:23registriert August 2024
Für mich als Basler vollkommen unverständlich. Die Innenstadt ist seit Jahren eine einzige, grosse, weitgehend flache Fussgängerzone. Dank des Trams und des dichten Haltestellennetzes in der Innenstadt ist alles schnell, von überall einfach und barrierefrei erreichbar. Es gibt parallel zu den Gleissträngen für Fussgänger und Velofahrer gute Ausweichmöglichkeiten.
Die neue Linienführung wäre oben am Berg, was den Zugang erschwert. Der Aufwand stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen, im Gegenteil. Die Millionen verschwendetes Steuergeld könnte man genauso gut im Rhein versenken.
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PP13
03.06.2026 18:12registriert Februar 2020
wieso wollen stadtbewohner immer alles, alle arbritgeber auf einem fleck, alles was man sich besorgen kann rund um die uhr in gehdistanz vln 3 min, aber ja um gotteswillen kein verkehr, fuiii di trams mit ihrem strombetrieb….leute die in der stadt wohnen müssen mit den vor und nachteilen leben, genau so die agglo und die landbewohner. ich checks nicht mehr
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ursus3000
03.06.2026 14:45registriert Juni 2015
Eine Grüne Nationalrätin will Trams verbannen? Kann man sich gar nicht ausdenken
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