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Amran 

Tote bei Gefechten zwischen Soldaten und Rebellen im Jemen



Bei Kämpfen zwischen der jemenitischen Armee und schiitischen Huthi-Rebellen sind nahe der Hauptstadt Sanaa am Montag sieben Soldaten und zahlreiche andere Menschen getötet worden.

Nach Angaben örtlicher Behördenvertreter griff das Militär mit Bodentruppen und aus der Luft einen Stützpunkt der Rebellen in der Nähe der Stadt Amran an der Fernstrasse nach Sanaa an. Die Aufständischen wehrten sich demnach mit Unterstützung von Stammeskämpfern aus der Region.

Rettungskräfte sagten, sieben Soldaten seien getötet und 16 weitere verletzt worden. Aus Stammeskreisen verlautete, unter den Rebellen habe es 18 Todesopfer gegeben. Ein Sprecher der Aufständischen wollte keine Opferzahlen nennen. 

In Sanaa wurden nach Angaben aus Behördenkreisen Schüsse auf das Haus von Regierungschef Mohammed Basindawa abgegeben. Verletzt wurde demnach niemand.

Die Huthi-Rebellen kämpfen seit Jahren gegen die Regierung in Sanaa. Bereits unter dem bis Anfang 2012 regierenden Staatschef Ali Abdallah Saleh klagten sie über Benachteiligungen. Im Februar übernahmen sie die Kontrolle über mehrere Regionen in der Provinz Amran. Bei Kämpfen mit Stammeskriegern wurden damals mehr als 150 Menschen getötet. (aeg/sda)

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