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Asyl muss leichter werden

Beauftragter für Menschenrechte in Deutschland kritisiert Aufnahmeverfahren für syrische Flüchtlinge

In this photo released by the Syrian official news agency SANA, Palestinian residents of the besieged refugee camp of Yarmouk wait at the gate of the camp to receive aid supplies from the United Nations on the southern edge of the Syrian capital Damascus, Syria, Tuesday, Feb. 4, 2014. Over the past six days the U.N. continued to distribute food parcels in the Yarmouk Palestinian refugee camp where activists say at least 85 people have died as a result of lack of food and medicine since mid-2013. (AP Photo/SANA)

Viele Syrer müssen aus dem Land flüchten, weil sie dort nicht überleben können. Bild: AP SANA

Der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Regierung, Christoph Strässer, fordert einfachere Aufnahmeverfahren für syrische Flüchtlinge in Deutschland. «Man kann die Antragsverfahren viel unbürokratischer gestalten», sagte er dem TV-Sender ZDF.

Natürlich müssten die Flüchtlinge gewisse Kriterien erfüllen, um nach Deutschland kommen zu dürfen. «Aber wenn man den Menschen wirklich helfen will, dann muss es schnell und unbürokratisch gehen. Da können wir viel besser werden.»

Strässer forderte zudem, dass weitere Flüchtlinge einreisen dürfen und bei eventuellen neuen Aufnahmeprogrammen die Obergrenzen fallen. Deutschland nimmt seit März vergangenen Jahres über zwei Programme des Bundes 10'000 Flüchtlinge aus Syrien auf. Dem Bericht zufolge sind nach Informationen des Bundesinnenministeriums 4600 Menschen eingereist.

Die Länder erteilten zusätzlich bis Ende März rund 3500 Einreisevisa. Jenseits der Programme kommen seit Beginn des Bürgerkriegs tausende Flüchtlinge aus Syrien nach Deutschland und beantragen Asyl. (sda)



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