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Drogenkonsum Schweiz: Umfrage der Global Drugs Survey 2020

Drogenkonsum im Ausgang gehört – egal ob legal oder illegal – bei vielen dazu.
Drogenkonsum im Ausgang gehört – egal ob legal oder illegal – bei vielen dazu.bild: shutterstock

Mach mit bei der weltweit grössten Umfrage zum Drogenkonsum

18.11.2019, 09:4218.11.2019, 09:42

Der Global Drug Survey (GDS) ist die weltweit grösste (nicht repräsentative) Umfrage zum Thema Drogen. Anonym kann jeder über seinen Konsum von legalen und illegalen Suchtmitteln Auskunft geben. Der GDS vertritt die Haltung, dass Aufklärung die beste Präventionsstrategie darstellt.

Bei der letztjährigen Befragung machten 123'814 Personen mit, davon 3666 aus der Schweiz. Das waren die Ergebnisse von 2019:

Für den Report 2020 kannst du ab sofort hier teilnehmen. Die Umfrage läuft auf einer verschlüsselten Befragungsplattform und erfolgt anonym, die Daten werden vertraulich behandelt und Teilnehmer müssen keine personenbezogenen Daten angeben, die IP-Adresse wird nicht gespeichert.

Die Umfrage dauert 20 bis 30 Minuten. Nach jeder Substanz erhältst du eine Rückmeldung deiner Konsumhäufigikeit im Vergleich zu den Angaben der anderen Teilnehmern. Einzige Anforderung ist: Du musst mindestens 16 Jahre alt sein.

Aufklären, nicht verharmlosen

Bei der Umfrage geht es nicht darum, Drogen zu verharmlosen oder den Konsum zu fördern. Praktisch jede Droge kann krank oder süchtig machen. Risikofrei ist der Rausch nie. Die Umfrage ist aber ein wichtiger Beitrag für die Präventionsarbeit: Mit den Antworten aus über 30 Ländern sehen Forscherinnen und Forscher, Medizinerinnen und Mediziner, wie und warum Menschen zu Drogen greifen. (fox)

Hier geht es zur Umfrage!

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Gerade in eher unsicheren Zeiten erscheint der Gedanke plausibel, früher sei nahezu alles besser gewesen. Wir, die wir solches denken, vergessen dabei, dass wir beispielsweise vor zweihundert Jahren womöglich gar nicht erst Gelegenheit gehabt hätten, solche Gedanken zu hegen – weil wir nämlich schon längst früher gestorben wären. Das Leben war in aller Regel nicht nur entbehrungsreicher, sondern auch gefährdeter. Krieg, Hunger und Seuchen rafften Millionen dahin, und ein einziger vereiterter Zahn konnte das Todesurteil bedeuten.
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