Arbeitswelt
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Bundesrat will 14,2 Milliarden Franken in Arbeitslosenversicherung pumpen



ARCHIVBILD ZUM RUECKGANG DER ARBEITSLOSIGKEIT IM JAHR 2018, AM DIENSTAG, 8. JANUAR 2019 - [Symbolic Image, Staged Picture] An unemployed person looks at information documents, pictured in a waiting room of the regional employment agency RAV in Thun, Canton of Berne, Switzerland, on April 28, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

[Symbolbild, Gestellte Aufnahme] Eine arbeitslose Person liest Informationsmaterial, aufgenommen am 28. April 2017 in einem Warteraum des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums RAV in Thun. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Mehr Geld für die ALV. Bild: KEYSTONE

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) soll mehr Geld erhalten, damit wegen der Corona-Krise die Lohnbeiträge nicht erhöht werden müssen. Der Bundesrat hat die Vorlage für Anpassungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz verabschiedet; die Räte sollen sie dringlich behandeln.

In der verkürzten Vernehmlassung sei der Vorschlag auf offene Ohren gestossen, schrieb der Bundesrat am Mittwoch. Alle 41 Teilnehmenden hätten die Anpassung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) unterstützt. Der Bundesrat will angesichts der noch nicht absehbaren Kosten für die ALV wegen Covid-19 vorsorgen.

Die ALV, die unter anderem die Kosten für die Kurzarbeitsentschädigung trägt, soll im laufenden Jahr mit bis zu 14.2 Milliarden Franken unterstützt werden. Auch 2021 soll ihr der Bund unter die Arme greifen können, sollte sie sich wegen der Corona-Pandemie erneut massiv verschulden.

Würde sich die Arbeitslosenversicherung bis Ende Jahr mit über 8 Milliarden Franken verschulden, müssten im nächsten die Lohnbeiträge erhöht werden, um bis zu 0.3 Prozentpunkte auf 2.5 Prozent. Das wollen Regierung und Parlament vermeiden. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 13.08.2020 19:12
    Highlight Highlight Scheinbar hat es immer noch Geld.
    Irgendwo haben die einen Goldesel versteckt.
  • Schneider Alex 13.08.2020 07:03
    Highlight Highlight DIese Geldverteilung des Bundes wird irgendwann in einer grossen Inflation enden!
  • Abendländer 12.08.2020 17:15
    Highlight Highlight Wozu und wer finanzier das????
  • Heb dä Latz! 12.08.2020 14:08
    Highlight Highlight Arbeitslosenversicherung ist so Yesterday und durch und durch abgelutscht. Grundeinkommen was sonst?
    • Sprachrohr 12.08.2020 16:49
      Highlight Highlight Ob man deinen Satz gut findet, hängt wohl von der eigenen Arbeitseinstellung ab...

      Und das bedingungslose Grundeinkommen gibt es eigentlich schon, nennt sich Nothilfe und erhält selbst der grösste Arbeitsverweigerer!

      Aber dir schwebt wohl ein konfortabler Zustupf vor.

      Man kann und soll Bedürftige unterstützen, aber eben nur bei Bedarf!
    • Privilecheese 12.08.2020 17:02
      Highlight Highlight Wir brauchen im Grunde ein Kurzeinkommen. Bedingungslos, aber nicht endlos. 24 Monate am Stück, unterbrochen von mindestens 3 Jahren Arbeit oder sonst Sozialhilfe.

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