Gesellschaft & Politik
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Ermittler fahnden nach Eigentümern der Unglücksfähre «Sewol»

Fünf Wochen nach dem Untergang der Fähre «Sewol» fahnden die südkoreanischen Behörden nach zwei verschwundenen Mitgliedern der Eigentümerfamilie der Reederei. Dem Familienoberhaupt Yoo Byung Eun und seinem ältesten Sohn werden Korruption, Veruntreuung und Steuerhinterziehung vorgeworfen. 

Hinweise, die zur Ergreifung der beiden führen, sollen mit 50 Millionen Won (gut 43'000 Franken) und 30 Millionen Won belohnt werden, teilte das Ermittlerteam am Donnerstag mit. Beide stünden auf der Liste der meistgesuchten Personen, zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap den leitenden Staatsanwalt. Ein Gericht hatte Haftbefehle gegen die beiden erlassen, nachdem sie zuvor Vorladungen zur Vernehmung missachtet hatten. Am Mittwoch hatten die Ermittler vergeblich auf einem südlich von Seoul gelegenen Grundstück einer Sekte nach Yoo gesucht, der Verbindungen zu der religiösen Gruppe hat. (sda/meg)



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Nichts dran an rechten Gerüchten – Operation Libero erhält kein Geld von George Soros

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