Brexit
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Tusk und Johnson reden über Brexit: «Kein Durchbruch. Kein Zusammenbruch.»



EU-Ratspräsident Donald Tusk und der britische Premierminister Boris Johnson haben bei einem Treffen in New York keine erkennbaren Fortschritte im Streit über den Brexit erzielt. «Kein Durchbruch. Kein Zusammenbruch. Keine Zeit zu verlieren.»

Dies twitterte Tusk nach dem etwa 30-minütigen Gespräch vor Beginn der Uno-Vollversammlung.

In Tusks Umfeld war anschliessend zwar von einer guten Atmosphäre sowie einer offenen und ernsthaften Diskussion die Rede. In der Substanz liege man aber noch weit auseinander. Es sei wenig Zeit übrig – auch, wenn es keine formelle Frist gebe.

Ein Sprecher Johnsons sagte, der Premierminister habe betont, dass «Bewegung und Flexibilität der EU» nötig sei, um zu einem Abkommen über den Austritt Grossbritanniens zu kommen. Man habe sich darauf verständigt, in den den nächsten Wochen in Kontakt zu bleiben.

Tusk traf in New York auch den irischen Ministerpräsidenten Leo Varadkar. «Wir schauen weiter, wie wir einen ungeordneten Brexit vermeiden können», twitterte der Pole anschliessend.

Johnson droht, sein Land am 31. Oktober ohne Abkommen aus der EU zu führen, sollte sich Brüssel bis dahin nicht auf seine Forderungen nach Änderungen am Austrittsabkommen einlassen. Bislang lehnt die EU das ab, solange London keine umsetzbaren Vorschläge dafür liefert. Am 17. und 18. Oktober kommen die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Gipfeltreffen in Brüssel zusammen. (sda/dpa)

Das Brexit-Chaos seit Johnsons Amtsübernahme

Es läuft nicht so wirklich gut für Boris Johnson

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«Wollte ihm in den Arsch treten» – Churchills Enkel rechnet mit Boris Johnson und Co. ab

Sir Nicholas Soames ist ein in der Wolle gefärbter Konservativer. Doch weil er sich gegen Boris Johnons No-Deal-Brexit stellte, warfen ihn die Tories aus der Partei. Nun findet der Enkel des legendären Kriegspremiers Winston Churchill deutliche Worte.

Der 71-Jährige galt als graue Eminenz der Konservativen Partei: Seit 37 Jahren vertrat Nicholas Soames die Tories im britischen Unterhaus. Er hat die Eliteschule Eton absolviert, diente in der Armee und war in den neunziger Jahren Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Doch weil er und 20 andere Tory-Abgeordnete am vergangenen Dienstag gemeinsam mit der Opposition für ein Gesetz gestimmt hatten, das Premierminister Boris Johnson einen No-Deal-Brexit verbietet, entzog ihm die Parteileitung …

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