USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vor dem Trump Tower in New York prangt jetzt ein «Black Lives Matter»-Schriftzug



Vor dem Trump Tower auf New Yorks Fifth Avenue steht jetzt in gelben Buchstaben «Black Lives Matter».

Bürgermeister Bill de Blasio und seine Ehefrau Chirlane McCray malten den Schriftzug am Donnerstag gemeinsam mit Künstlern und Aktivisten auf die Strasse in Manhattan. «Wir machen heute eine Aussage darüber, was wir in New York wertschätzen. Wir machen eine Aussage darüber, was von Bedeutung ist», sagte de Blasio. «Wir befreien die Fifth Avenue.»

Die gelben Buchstaben sind so auf dem Asphalt aufgemalt, dass sie vom Trump Tower aus gut lesbar sind. Den ganzen Tag lang kamen Schaulustige zu dem Ort, protestierten mit Plakaten gegen US-Präsident Donald Trump und posierten für Fotos vor den Buchstaben.

Trump hatte sich zuvor auf Twitter über die Ankündigung des Schriftzugs beschwert. Er nannte den in ähnlicher Form auch vor dem Weissen Haus in Washington und an vielen anderen Orten des Landes angebrachten Schriftzug ein «Symbol des Hasses».

Die Bewegung «Black Lives Matter» (auf Deutsch etwa: Schwarze Leben sind von Bedeutung) setzt sich gegen Polizeibrutalität und Rassismus ein. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Juneteenth-Gedenken in den USA

Amerikaner müssen beinahe Fenster einschlagen, um wählen zu können

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

27
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 10.07.2020 12:41
    Highlight Highlight De Blasio und seine Frau werden im Nobember ihre Stimme wohl eher nicht Trump geben.
  • SeboZh 10.07.2020 10:52
    Highlight Highlight Da Watson kritische Kommentare nicht gerne veröffentlicht.

    Sucht mal nach Secoreia Turner, C J Moore, oder oder oder.... Es gebe soviele Beispiele welche BLM die ins wahre Licht rücken würden, nur will man das hier anscheinend nicht hören🤷‍♂️

    Aber spaltet die Gesellschaft ruhig weiter.
    Und nein, bevor ihr wieder meint ich sei Rassist. Genauso verachte ich jede rassistische Miliz in den USA, und rassistisch motivierte Gewalt.

    Aber Rassismus von weissen mit Rassismus von schwarzen zu bekämpfen, sehe ich nicht ein. Man soll Rassismus komplett verachten und auch bekämpfen
  • swisskiss 10.07.2020 10:16
    Highlight Highlight Es ist wahr. Dieser Schriftzug ist ein Symbol des Hasses. Hass gegen Alles, das Trump vermittelt und die ideologische Grundlage rechter Gruppen von arischer Bruderschaft über Neonazis bis zum Ku Klux Klan ist. Hass auf den systemischen und gesellschaftlichen Rassismus, der auch 60 Jahre nach der Emordung von MLK, Medgar Evers und Malcom X, immer noch wie ein Krebsgeschwür das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien in der USA vergiftet. Hass auf einen Präsidenten, der mit aller Kraft diesen Zustand erhalten will. Es ist Hass auf die, die Menschenrechte anhand der Farbe der Haut zugestehen.
  • insert_brain_here 10.07.2020 10:04
    Highlight Highlight Nettes Detail am Rande: Mitglieder der Central Park Five waren beim Anbringen des Schriftzuges beteiligt.

    Wer die Story nicht kennt: Die Central Park Five sind fünf Männer Afro- und Lateinamerikanischer Abstimmung die 1990 als Jugendliche ohne Beweise und unter massiver Missachtung grundlegender Rechte und Verfahrensweisen (z.B. Verhöre ohne anwaltlichen Beistand usw.)
    • insert_brain_here 10.07.2020 10:16
      Highlight Highlight Hoppla, vorzeitig abgeschickt, Rest vom Text:

      ... zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Erst 2012 wurden sie rehabilitiert. Trump hat es sich damals nicht nehmen lassen, paar ganzseitigen Zeitungsinseraten die Todesstrafe für die fünf 14-16 Jahre alten Jugendlichen zu fordern.
    • insert_brain_here 10.07.2020 10:48
      Highlight Highlight Korrektur: 2002 wurden sie rehabilitiert. Heute ist mein persönlicher Wurstfingertag...
  • SeboZh 10.07.2020 09:30
    Highlight Highlight Wenn BLM sich wirklich für schwarze Leben interessieren würde, könnte ich es ja verstehen. Aber BLM selber ist einfach nur rassistisch... Sehen übrigens sehr viele PoC so... Auch dieser Berkley Professor

    https://californiaglobe.com/section-2/uc-berkeley-history-professors-open-letter-against-blm-police-brutality-and-cultural-orthodoxy/
    • Vintage 10.07.2020 10:12
      Highlight Highlight Man kann alles so verdrehen, dass es in den eigenen weissen Kragen passt.
    • SeboZh 10.07.2020 10:26
      Highlight Highlight Ist halt schwer wenn man von hier aus urteilt uns evtl nur die Infos erhält die man will. Wie oft wurde hier über Secoriea Turner berichtet? Ein 8 jähriges Mädchen, welche von BLM Protestern erschossen wurde?

      https://www.washingtonpost.com/nation/2020/07/06/atlanta-shooting-secoriea-turner/

      Wie oft über diese feige, rassistisch motivierte Tat?

      https://www.washingtonexaminer.com/news/police-identify-and-charge-man-who-allegedly-sucker-punched-12-year-old-boy

      Aber eben, man kann die Fakten auch ausblenden, dann macht BLM sogar Sinn. Realistisch betrachtet siehts halt anders aus




    • insert_brain_here 10.07.2020 10:37
      Highlight Highlight Wie man der Forderung, dass Polizisten nicht mehr länger folgenlos Menschen ermorden können einen rassistischen Spin verleihen kann ist sowas von ausserirdisch, aber irgendwie muss der Status Quo ja verteidigt werden, oder? Im Brief steht denn auch nichts ausser dem üblichen Whataboutismus, er wird deswegen auch bloss von Trumpfans gehyped.

      Interessanterweise kümmert sich die Gegenbewegung "AllLivesMatter" einen Dreck um die ebenfalls zahlreichen weissen Opfer von ungerechtfertigter Polizeigewalt, es geht ihnen rein darum das Anliegen der Gegenseite zu sabotieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Superreicher 10.07.2020 09:27
    Highlight Highlight «Symbol des Hasses». Sagt einer, der kaum eine Gelegenheit auslässt, den Hass im eignen Land zu schüren.
  • Gzdt 10.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Leute die mit Hakenkreuz und Waffen durch die Strassen ziehen sind "gute Amerikanische Bürger" aber ein Schriftzug für Gleichberechtigung ist ein "Symbol des Hasses".
    wie viele Tote und Elend hat es bisher wegen ihm gegeben?
    Ich hoffe, dass dieser Typ sehr bald vor Gericht kommt und auch nach amerikanischem Gesetz dafür verurteilt wird!
  • Nicosinho 10.07.2020 09:02
    Highlight Highlight tolle Aktion!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 10.07.2020 08:40
    Highlight Highlight Finde ich gut.

    In der Schweiz auf der Bahnhofstrasse in Zürich könnte man auch so etwas schreiben, Z.B.:
    "Rassismus gedeiht da, wo er geleugnet wird."
    • DieFeuerlilie 10.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Leider zu lang für die Goldfische unter uns.. 😁
    • Selbstverantwortin 10.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Zu deinen letzten Satz: wenn ich dir jetzt Rassismus vorwerfen würde und du das leugnest, dann ist das deiner Meinung nach eine Bestätigung, dass du rassistisch bist?
      Die Unschuldsvermutung ist zu elementar, wenn wir nicht bei unbegründeten Hexenjagden landen wollen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.07.2020 10:08
      Highlight Highlight Ich glaube jeder, der gegen Rassismus oder selbst von Rassismus betroffen ist, versteht, was mit dem Spruch gemeint ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 10.07.2020 06:55
    Highlight Highlight Es fällt mir schwer, nicht ziemlich schadenfroh zu grinsen ob dieser "Aussichtsverschandelung" für Trump. 😁
    • Rabbi Jussuf 10.07.2020 09:30
      Highlight Highlight lilie
      Du darfst gerne schadenfroh sein. Aber sei dir bewusst, dass das billigste Wahlpropaganda ist, von einem Dem, der erfolgreich die Stadt herunterwirtschaftet.
      Trump ist kein Rassist. Er ist ein Opportunist. Und zudem untersteht die Polizei nicht der Bundesregierung, sondern den Staaten.
      Die Aktion ist also in mehrfacher Hinsicht verfehlt.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.07.2020 10:06
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      "Trump ist kein Rassist."

      Auf die Idee, dass wer kein Rassist ist, keine rassistischen Aussagen machen oder sich dem KKK anbieten würde, kommt so einer wie du nicht.
    • xeceyoy 10.07.2020 10:48
      Highlight Highlight @Jussuf: Jemand der Rassismus zu seinen Gunsten ausnutzt ist nicht besser als ein Rassist...

      Das BIP von New York ist riesig...

      Bundespolizei (FBI) gibt es übrigens auch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Rifter 10.07.2020 06:31
    Highlight Highlight "Black lives matter": Symbol des Hasses

    White supremacists + KKK: fine people

    Sprachlos.

Analyse

Jung, feministisch und gebildet: Alexandria Ocasio-Cortez ist der Gegenentwurf zu Trump

«Ich bin auch die Tochter von jemandem. Mein Vater ist glücklicherweise nicht mehr am Leben um zu sehen, wie Mr. Yoho seine Tochter behandelt.» Mit diesen kraftvollen Worten konterte Alexandria Ocasio-Cortez die Beleidigung, die der republikanische Kongressabgeordnete Ted Yoho laut einem Medienbericht in ihrem Beisein hat fallen lassen: «Fucking Bitch» (verdammte Schlampe). Die beiden waren an den Stufen des Repräsentantenhauses Anfang der Woche in eine politische Diskussion geraten, im …

Artikel lesen
Link zum Artikel