«Enttäuschung ist gross»: So reagiert Veronica Fusaro auf ihr ESC-Halbfinal-Aus
Zum ersten Mal seit 2018 muss die Schweiz am ESC die Segel bereits wieder im Halbfinal streichen. Dies, obwohl Veronica Fusaro mit ihrem Titel «Alice» eine durchaus starke Performance ablieferte, dessen waren sich sowohl das watson-Ticker-Quartett als auch unsere Userinnen und User grossmehrheitlich einig.
Doch ebenso Einigkeit herrschte bezüglich der ESC-Tauglichkeit von Fusaros Rock-Nummer: Mit «Alice» und dem ernsten Inhalt des Stücks waren die Herzen des Eurovision-Publikums kaum zu gewinnen.
Der watson-Kommentar zum ESC-Out:
Fusaro trägt das vorzeitige Aus mit Fassung, auch wenn sie in einer ersten Stellungnahme nach der Show sagte:
Sie freue sich aber, dass viele Leute sie und ihre Musik entdeckt hätten. Und sie sei dankbar, dass sie dem europäischen Publikum die Geschichte von «Alice» erzählen habe dürfen, lässt sie sich in einer Mitteilung der Schweizer Delegation zitieren. Fusaros Song handelt von einer jungen Frau, deren Grenzen überschritten wurden, sie möchte damit Opfern von insbesondere psychischer Gewalt eine Stimme geben.
Die 29-jährige Thunerin mit italienischen Wurzeln wurde in der Schweiz 2014 als Teilnehmerin der Castingshow «The Voice of Switzerland» bekannt. Allzu lange mit dem frühzeitigen Scheitern beim ESC will sie sich nicht aufhalten. Fusaro tritt im Herbst mit ihrem aktuellen Album eine Europa-Tournee an, worauf sie sich bereits freut: «Mein Traum lebt weiter und ich freue mich auf die vielen Shows, die ich im Herbst in Europa spielen darf!»
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(con)
