Gesellschaft & Politik
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ZUM SDA-HINTERGRUNDTEXT UEBER ROTHIRSCHE IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 6. JANUAR 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Aufgeschreckt rennen vier Hirschkuehe ueber die Dorfstrasse in Lueen im buendnerischen Schanfigg, am Mittwoch, 3. April 2013. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Weil's gemäss Bund zu viele von ihnen gibt, wurde die Abschussvorgabe für Hirsche erhöht – diese wiederum verfehlten die Bündner Jäger.   Bild: KEYSTONE

Lang lebe das Wild! Bündner Jäger haben dieses Jahr zu wenig Hirsche erlegt



Die Bündner Jäger haben auf der Hochjagd wie schon vergangenes Jahr viel zu wenige Hirsche geschossen. 3501 Tiere wurden auf der schweizweit grössten Jagd erlegt, womit der Abschussplan erneut nur zu zwei Dritteln erfüllt wurde.

Auf der umstrittenen Sonderjagd sollen daher so viele Hirsche geschossen werden wie noch nie, wie die Jagdbehörden am Donnerstag mitteilten. Der Grund für die ungenügende Abschussquote liegt nicht in der Treffsicherheit der Jäger, sondern in den hohen Abschussvorgaben der Behörden.

Weil die Hirschbestände beständig wachsen und gemäss dem Amt für Jagd und Fischerei das erträgliche Mass erreichen, sollen jedes Jahr mehr Tiere geschossen werden. Dieses Jahr sollen die Grünröcke 5200 Hirsche schiessen, 1000 mehr als noch im Jahr 2010.

Im Frühling wurde der Bestand auf 16'500 Tiere geschätzt. Diese rekordhohen Bestände sind laut den Jagdverantwortlichen mitverantwortlich für die gebietsweise schlechte Verjüngung des Waldes.

Gute Reh- und Gämsjagd

Zufrieden ist das Amt für Jagd und Fischerei mit der Rehjagd. Mit 3393 erlegten Tieren liegt das Resultat deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.

Zwei Jaeger ziehen einen erlegten Hirsch zur Alp Flix, zum Start der Hochjagd, am Samstag, 3. September 2016, auf der Alp Flix in Surses. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Zwei Jäger ziehen einen erlegten Hirsch zur Alp Flix in Surses. Bild: KEYSTONE

Während bei den Hirschen eine Sonderjagd mit einer Ausnahme in allen Regionen durchgeführt wird, ist es beim Rehwild nur in gut der Hälfte der Gebiete der Fall. Zudem geht es bei den Rehen vor allem um die Korrektur einer unausgeglichenen Bejagung, was das Geschlecht der Tiere betrifft, und nicht primär um die Dezimierung der Bestände wie beim Hirsch.

Von einer guten Jagdstrecke sprechen die Behörden auch bei den Gämsen. Mit 3022 erlegten Tieren liege diese im angestrebten Bereich. An der Jagd im September nahmen 5300 Jäger und 218 Jägerinnen teil. Für die Sonderjagd im November und Dezember haben sich 3078 Grünröcke angemeldet. (gin/sda)

Die Präparatoren dieser Tiere gehören entlassen (auch wenn wir beim Anblick ein bisschen lachen müssen)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 27.10.2016 13:30
    Highlight Highlight Dafür gibts aber Jägerschnitzel im warsten Sinne :-D
  • unkretkau 27.10.2016 13:21
    Highlight Highlight Komisch. Was war da schon wieder mit dem bösen Wolf, welcher den Jägern das ganze Wild wegfrisst? Offensichtlich gibt es zu wenig Wölfe, um den Wildbestand zu regulieren.
    • rYtastiscH 27.10.2016 14:39
      Highlight Highlight Verdrehen Sie doch nicht die Fakten.

      Das Problem mit dem Wolf liegt bestimmt nicht darin, dass er den Jägern das Wild reisst. Der Wolf ist eher für die Hirten und Bauern ein Problem, da die Wölfe deren Tiere reissen.

      Denken Sie wirklich ein Wolf rennt einem Hirsch oder Gams nach, wenn er ein gemästetes Schaf erlegen kann?

      Reden Sie mit einigen Jägern, bevor Sie über sie urteilen.

      Oder soll ich auch vermuten, dass Sie ein Hobby-Wanderer sind, der wohl froh sein müsste, dass er nicht tatsächlich einem Wolf über den Weg läuft? Unfair nicht?
    • unkretkau 27.10.2016 14:50
      Highlight Highlight Mein Vater ist Jäger und ich kenne deren Ansichten sehr gut. Ich bin ganz bestimmt kein Hobbywanderer, bin in einem sehr unwegsamen Gebiet (1100 M.ü.M) in den bündner Bergen aufgewachsen ;)
    • rYtastiscH 27.10.2016 16:46
      Highlight Highlight Zwei Gemeinsamkeiten! :)

      Dann muss ich aber umso mehr nachfragen, wie Sie zu dieser Aussage kommen, dass der Jäger den Wolf als Konkurrent fürchtet.

      Ihr Vater wird dies ja wohl kaum so sehen und selbst wenn, wäre es ja auch nicht wirklich aussagekräftig für alle Jäger.

      Mir persönlich ist bisher noch kein Jäger über den Weg gelaufen, der die Tiere nicht respektiert oder diese nur zum Spass jagen würde, mal abgesehen davon dass es harte Arbeit ist.

      Das Problem mit dem Wolf ist meiner Meinung nach ein gesamtgesellschaftliches Problem und lässt sich nicht einfach bei den Jägern suchen.

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