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epa05510068 View of the screen displaying the UEFA Champions League groups A to D during the UEFA Champions League 2016/17 draw, at Grimaldi Forum, in Monte Carlo, in Monaco, 25 August 2016.  EPA/SEBASTIEN NOGIER

Die Gruppen der Champions League werden ab 2018 mehr Teams aus den vier europäischen Top-Ligen beinhalten. Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

Vier fixe Champions-League-Startplätze für die besten vier Ligen ab 2018

Die grossen Ligen in Europa erhalten ab der Saison 2018/19 weitere fixe Startplätze in der Champions League. Die Top-4-Ligen stellen damit 16 der 32 Teilnehmer.



Die UEFA verkündete in Monaco Reformpläne für die Königsklasse. Demnach stellen die besten vier Ligen des UEFA-Rankings – derzeit jene aus Spanien, Deutschland, England und Italien – künftig vier Fixstarter in der Gruppenphase und damit die Hälfte des Teilnehmerfeldes.

Aktuell haben die besten drei Ligen drei Fixstarter. Die im Ranking viertplatzierte Liga (derzeit Italien) deren zwei. Je ein weiterer Klub dieser vier Ligen kann den Vorstoss in die Gruppenphase via Qualifikation schaffen, wie beispielsweise Borussia Mönchengladbach in dieser Woche gegen die Young Boys.

Da am aktuellen Modus mit acht Gruppen à je vier Teams festgehalten wird, werden die besten vier Nationen demnach ab 2018 die Hälfte der 32 Klubs in der Gruppenphase stellen, bislang waren es elf. Derzeit führt die spanische Primera Division das Liga-Ranking mit grossem Vorsprung vor der deutschen Bundesliga und der englischen Premier League an. Die Marge der viertplatzierten Serie A aus Italien auf Platz 5 (derzeit Ligue 1 aus Frankreich) ist so gross, dass sich in absehbarer Zeit an den künftig vier fixen Startplätzen für Spanien, Deutschland, England und Italien nichts ändern wird.

UEFA Competitions Director Giorgio Marchetti reacts during the draw of the third qualifying round of the UEFA Champions League 2016/17 at the UEFA Headquarters, in Nyon, Switzerland, Friday, July 15, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Giorgio Marchetti, Direktor der UEFA-Klubwettbewerbe. Bild: KEYSTONE

Welche Auswirkungen diese Reform für die Schweizer Klubs haben wird, ist nicht genau absehbar. Einen detaillierten Plan für die Neuverteilung der Startplätze will die UEFA «bis Ende Jahr» präsentieren. Derzeit stellt die Schweiz, die im Ranking an 12. Position klassiert ist, mit dem Meister einen Fixstarter.

Druck der Topklubs

Fakt ist, dass es gemäss Giorgio Marchetti, dem Direktor der UEFA-Klubwettbewerbe, für die Meister der «kleineren» Ligen nur noch vier statt wie aktuell fünf Startplätze geben wird. Ist der Schweizer Meister jeweils nicht für die Gruppenphase gesetzt, so hat er die Möglichkeit, sich auch weiterhin via «Champions Route» zu qualifizieren.

Mit der Reform reagiert die UEFA auf den Druck der europäischen Topklubs, die sogar mit einer Abspaltung gedroht hatten. Auch die Geldverteilung soll zugunsten erfolgreicher Klubs verändert werden. So wird der Klubkoeffizient - in diesem Ranking führt derzeit Real Madrid vor Bayern München und dem FC Barcelona - erstmals berücksichtigt, der sogenannte Anteil aus dem Market Pool für alle Vereine aus einem Land dagegen reduziert.

Die Gesamtsumme der finanziellen Ausschüttungen soll für beide Klub-Wettbewerbe, die Champions League und die Europa League, erhöht werden. (sda/drd)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 27.08.2016 10:13
    Highlight Highlight Wie wurde gesagt als man die CL einführte. Die Spitzen Klubs brauchen Planungs Sicherheit!
    Damit wurde gesagt, das die Top Ligen halt den Sieger unter sich ausmachen wollen. Dann wurde die Gruppenphase eingeführt, immer nach dem Motto. Es darf nicht sein das ein Team aus einer kleineren Liga die grossen beim Geld Verdinnen, stört.
    Und Basel hat da sehr gestört.
    Aber die grossen Klubs ist die CL die Geld maschine. Und seit die eingeführt wurde, spielen eigendlich die selben Teams Top Teams, ausser die die von einem Klub der von Milliadären gekauft wurden, verdrängt wurden.
  • Sensei 26.08.2016 14:42
    Highlight Highlight Faktisch ist das eine super Nachricht für die Italiener. Ansonsten ändert sich wenig, die andern 3 hatten eh fast immer vier Teilnehmer dabei. Und als Fan willst du doch immer Spiele zwischen den grossen Teams sehen. Ich hätte jedenfalls lieber Roma und Porto dabeigehabt als Kopenhagen oder Rasgrad.
  • Hayek1902 26.08.2016 13:40
    Highlight Highlight Finde das grundsätzlich schlecht, aber den Teil hier: "So wird der Klubkoeffizient - in diesem Ranking führt derzeit Real Madrid vor Bayern München und dem FC Barcelona - erstmals berücksichtigt, der sogenannte Anteil aus dem Market Pool für alle Vereine aus einem Land dagegen reduziert." finde ich gut. Dies fördert die starken Vereine unabhängig davon, wie gross der Heimmarkt ist. Dies dürfte Basel entgegen kommen (oder wer auch immer CH-Meister wird, hahaha, joke).
  • theluke 26.08.2016 12:56
    Highlight Highlight Fussball widerspiegelt herrlich unsere Gesellschaft. Menschen wie Prinzessin Messi oder Mr. Arrogant Ronaldo sind Vorbilder für 6 Milliarden Menschen - das gibt ja mal ne gut erzogene nächste Generation, vor allem in Schwellenländern. Die Armen werden Armer und die Reichen werden reicher und sehen auch zu, dass das so bleibt. Wem noch mehr Paralellen zur Gesellschaft einfallen, bitte posten :)
  • Asmodeus 26.08.2016 12:47
    Highlight Highlight Die Reichen werden reicher, die kleinen können nicht aufholen.

    Da wir dieses korrupte Drecksspiel bereits in der grossen Politik und Wirtschaft sehen, war klar, dass der Sport mitzieht ohne sich zu schämen oder rot zu werden.

    Kein Wunder nimmt man Profisport nicht mehr ernst.
    • Amboss 26.08.2016 12:58
      Highlight Highlight "Die Reichen werden reicher, die kleinen können nicht aufholen."

      Das ist so. Deshalb bin ich der Meinung, die besten ca. 20 Topclubs sollen eine echte Meisterschaft spielen und die CL soll abgeschafft werden.

      Die Nationalen Meisterschaften sind echt ein Witz geworden.
      Da spielen Clubs gegeneinander, die finanziell meilenweit auseinander sind, die kleinen absoult chancenlos
      (und soll keiner mit Leicester kommen: Leicester hat so ein grosses Budget, dass man eine Meisterschaft gewinnen kann - ein fünffaches davon garantiert nicht mehr sportlichen Erfolg)
    • bokl 26.08.2016 13:32
      Highlight Highlight "Richtig" Profisport wird sehr wohl ernst genommen. NFL, NBA, NHL lassen grüssen.

      Was nicht mehr ernst genommen werden kann, ist die Mischung von Profi- und Amateursport wie er in Europa derzeit praktiziert werden. So a la "Bayern / Real kann im Fall jederzeit absteigen oder Augsburg / Eibar können Meister werden".

      Die UEFA / Topclubs sollten endlich ehrlich zu ihren Kunden sein und eine europäische Profiliga gründen. Und diese Clubs spielen dann national nicht mehr mit.
  • Linus Luchs 26.08.2016 12:14
    Highlight Highlight Sehr schade, was aus dem Europapokal der Landesmeister geworden ist. Das hat nichts mehr mit dem europäischen Gedanken zu tun, sondern nur noch mit dem grossen Geschäft. Die "Kleinen" werden von den Bonzen an den Rand gedrückt, wo sie Brosamen aufpicken dürfen. Ganz übel.

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