Kanton Bern will Wolf im östlichen Berner Oberland erlegen
In der Gegend von Grindelwald und Meiringen hat ein Wolf innerhalb eines Monats fünf Nutztiere gerissen. Auch hat er seine Scheu vor Menschen abgelegt und sich wiederholt im Siedlungsbereich aufgehalten. Reisst der Wolf ein weiteres Nutztier, wird er zum Abschuss freigegeben.
Das geht aus einer im Amtsblatt des Kantons Bern publizierten Verfügung hervor, über die Tamedia am Mittwoch berichtete.
Das Jagdinspektorat taxiert das Verhalten des Wolfs als «unerwünscht». Es geht davon aus, dass die Kriterien für einen Abschuss, nämlich der Riss von sechs Nutztieren, bald erfüllt sein dürften. Die Abschussbewilligung gilt bis am 2. August.
Zum Abschuss berechtigt sind in erster Linie die kantonalen Wildhüter. Gegen die Verfügung kann innert 30 Tagen Beschwerde eingelegt werden. (sda)
