Natur
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7 «Erziehungstipps» für Eltern von Mutter Natur persönlich

Mutter Natur ist ein Wunder. Ein Wunder voller Brutalität und Kompromisslosigkeit. Zumindest dann, wenn man sich anschaut, wie einige Tiere in der Natur mit ihrem Nachwuchs umgehen.



Obwohl auch der Mensch ein Tier mit gewissen Trieben und Instinkten ist, so unterscheidet er sich dennoch von anderen Tieren. Menschen haben den Faktor Kultur, der durch Normvorstellungen und Institutionalisierung unser Handeln leitet. So haben wir in unserem kleinen Kulturkreis eine relativ genau Vorstellung davon, wie man ein Kind grossziehen sollte.

Klar, auch diese Vorstellungen variieren von Haus zu Haus, doch die gemeinsamen Nenner sind irgendwie dennoch da. Gerade wenn man sich überlegt, was denn die tierischen Alternativen dazu wären, scheinen wir alle in unserer Erziehung plötzlich wieder geeint.

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Meeresschildkröten legen ihre Eier an einem Strand, woraufhin die Babies nach dem Schlüpfen den gefährlichen Weg zum Meer meistern müssen. Sie sind ab dem ersten Tag ihres Lebens auf sich alleine gestellt. bild: watson / shutterstock / pixabay

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Verdrängt ein männlicher Löwe seinen Vorgänger als Rudelführer, kommt es in der Regel zu Infantizid. Dies unter anderem, weil der Löwe keine Energie dafür verschwenden will, fremde Gene grosszuziehen und weil die Weibchen nicht zeugungsbereit sind, solange ihre Jungen ihre Aufmerksamkeit benötigen. bild: watson / shutterstock / pixabay

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Es wurde bereits bei mehreren Vogelarten beobachtet, dass sie ihre Küken aus dem Nest stossen, um ihnen so das Fliegen auf die harte Tour beizubringen. Wer nicht fliegt, fällt. So einfach ist das. bild: watson / shutterstock / pixabay

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Elchkühe schützen ihre Kälber mit allem, was sie haben. Dies ist allerdings nur so lange der Fall, bis sie mit dem nächsten Kalb schwanger sind. Tritt dies ein, verstossen sie das ältere Kalb, welches, irritiert von der urplötzlichen Abweisung, fortan gezwungen ist, alleine zurecht zu kommen. bild: watson / shutterstock / pixabay

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Der Kuckuck betreibt Brutparasitismus, was bedeutet, dass sie ihre Eier in fremde Nester legen und so das Ausbrüten und die Aufzucht ihrer eigenen Küken abdelegieren. Da die Kuckucksküken meist grösser als die Küken ihrer Wirtsvögel sind, kommt es oft vor, dass er diese verdrängt. bild: watson / shutterstock / pixabay

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Pandas gelten tendenziell als sehr schlechte Eltern, was mitunter die Gefährdung ihrer Population zur Folge hat. In der Regel kriegen sie zwei Jungen aufs Mal, ziehen aber nur eines auf, weil sie ansonsten überfordert wären. Zudem kommt es auch vor, dass Pandas im Schlaf über ihre Jungen rollen und sie so aus Versehen töten. bild: watson / shutterstock / pixabay

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Aufgrund der Anatomie der Giraffe fällt das Giraffenbaby bei seiner Geburt aus rund zwei Metern Höhe auf den Boden. bild: watson / shutterstock / pixabay

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mutzli 19.02.2020 14:33
    Highlight Highlight Da ich gerade nen Post darüber gemacht habe, wie es ja auch sehr viele positive und süsse Beispiele für Brutpflege in der Tierwelt gibt, hier ganz im Geist des Artikels das genaue Gegentei:

    Es gibt Populationen von Nonnengänsen, die auf Felsklippen in der Arktik ihre jungen ausbrüten, als Schutz vor Nesträubern. Aber kaum geschlüpft, müssen diese Flauschbälle nach unten, OHNE fliegen zu können. Einziger Schutz: Viel Flausch.

    Video aus Life Story von der BBC, NICHT anschauen, wenn man nicht bereit ist zu sehen, wie Küken eine über 100m hohe Klippe runterspringen. Schaffen leider nicht alle.

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  • Fumia Canero 19.02.2020 12:30
    Highlight Highlight Oder wie Brautenten 1 Tag nach dem Schlüpfen - Mama: "Los! Wir gehen schwimmen, das Wasser ist schön warm." Ist ja auch nur ein Sprung von ein paar Metern aus der Baumhöhle in den Teich
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  • wilhelmsson 19.02.2020 09:51
    Highlight Highlight Die Vergleiche sind teils recht witzig. Das ist aber auch schon alles. Von Instinkten spricht in der Wissenschaft heute niemand mehr und einfache Formen von Kultur kennt man auch bei Tieren. Der Mensch macht aus Sicht anderer Arten auch gaz seltsame Dinge ...
    • Bav 20.02.2020 07:35
      Highlight Highlight Selbstverständlich spricht man in der Wissenschaft von Instinkten. ZB weiss ein neugeborenes Zebrafohlen instinktiv wie es laufen kann oder wie im Artikel beschrieben: Das geschlüpfte Meeresschildkrötchen weiss sofort wo es hin muss und wie es dahin kommt, ganz ohne Mama.
    • wilhelmsson 20.02.2020 11:10
      Highlight Highlight Auf welche aktuelle verhaltensbiologische Forschung beziehen Sie sich? Bei den Beispielen handelt es sich um sogenannte fixed action patterns (Erbkoordinationen). Die Instinkt-Hypothese besagte, dass gewisse Verhalten angeboren und nicht veränderlich sind. Wie man nun weiss, gibt es immer eine Gen-Umwelt-Interaktion. Das Zebra kann nach wenigen Minuten laufen, es braucht aber Erfahrungen, um das Laufen zu verbessern. Die Schildkröte hört bereits im Ei den Ozean und ihr Verhalten ist von der Umgebung abhängig. Der Begriff Instinkt wird meist verwendet, wenn die genauen Gründe unbekannt sind.
  • AnDerWand 19.02.2020 09:47
    Highlight Highlight Dieses Artikel ist sogar etwas lehrreich. Wie wärs noch mit weiteren Beispielen auch positiven? Erdmännchen, Herdentiere, Tiere, bei welchen die Eltern das Junge gemeinsam gross ziehen. Es gibt auch im Tierreich solche, die sich ewig treu sind. Wie lange bleiben die Jungen im Verhältnis ihrer Lebensdauer bei den Eltern?
    • Mutzli 19.02.2020 14:25
      Highlight Highlight @AnDerWand

      Absolut, so sehr wie es vieles gibt, was brutal wirken mag, gibt es auch vieles, dass man schon beinahe vorbildlich nennen könnte. ;-)

      Generell zu empfehlen sind da die grossen BBC-Dokus mit David Attenborough, auch wenn die letzten paar (verständlicherweise) sehr den Fokus auf die Probleme der Tierwelt hatten.

      Ein Bsp. welches sehr quer zum Stereotyp der Tiere geht ist die Brutpflege bei Krokodilen, insb. Gaviale. Sehen...eher wenig knuffig aus, aber da kümmern sich ältere Tiere (M&W) um die Nester und Jungen von vielen anderen (https://bit.ly/328tYHK). Kroki-Krippe quasi ;-)

      Benutzer Bild
  • AnDerWand 19.02.2020 09:44
    Highlight Highlight Soviel ich weiss, muss dass Giraffenbaby aber auf den Boden fallen. Der Schlag auf den Kopf ist notwendig. Forscher haben mal versucht, dass eine Giraffe am Boden ihr Kind auf die Welt bringt. Resultat: Das Kind starb
  • Nkoch 19.02.2020 09:33
    Highlight Highlight Erika-Solange 😂😂😂
  • plop 19.02.2020 08:52
    Highlight Highlight Herr Meier hat den Traumjob...
    Noch besser als Picdump-machen weil:
    er darf noch sehr lustig Fotoshöpplen.
  • Beasty 19.02.2020 08:43
    Highlight Highlight Ich hab sehr gelacht.
    • just sayin' 19.02.2020 09:39
      Highlight Highlight ich bin froh kein giraffe zu sein
  • Red4 *Miss Vanjie* 19.02.2020 08:25
    Highlight Highlight Nr 6 könnte auch der Jurassic Park ähnliche "shoebill" Storch sein. Da wird mal munter das schwächere Jungtier von Mama und Papa oder dem Geschwisterchen erledigt. Kommt hinzu das die nicht nur angsteinflössend aussehen, nein sie klingen auch noch wie ein Maschinen Gewehr...
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    • sowhat 19.02.2020 20:09
      Highlight Highlight Neee, Schuhschschnäbel waren als Kind für mich immer faszinierend. Ich konnte beim Zoobesuch laaaange bei denen verweilen.
  • SwissWitchBitch 19.02.2020 07:58
    Highlight Highlight 😂 die Giraffe! Ich kann nicht mehr!
  • Kiro Striked 19.02.2020 07:36
    Highlight Highlight "us 2 Meter an Bode schwartet"

    Hahaha suuper <3 made my Day

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