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Aargauer Staatsanwaltschaft klagt Iraker wegen versuchten Mordes an eigener Tochter an

22.09.2021, 11:26
Tatort: Neumarkt Brugg.
Tatort: Neumarkt Brugg.
Bild: Keystone

Die Aargauer Staatsanwaltschaft klagt einen Iraker wegen versuchten Mordes an. Der Beschuldigte soll seine Tochter im August 2019 in einem Einkaufszentrum in Brugg mehrmals auf den Boden geworfen haben. Sie beantragt eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren wegen versuchten Mordes.

Die Ermittlungen hätten gezeigt, dass der damals 50-jährige Iraker seine vierjährige Tochter zwei Mal kopfvoran auf den Boden geschleudert habe, schrieb die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach am Mittwoch in einer Mitteilung. Das Kind erlitt dadurch ein schweres Schädelhirntrauma, von dem es sich inzwischen erholt habe.

Die Tat ereignete sich am 17. August 2019 im Einkaufscenter Neumarkt in Brugg. Der Beschuldigte habe sich zunächst mit der Mutter und der Grossmutter des Kindes verbal gestritten, bevor er seine Tochter gepackt und verletzt habe. Die beiden Frauen sowie eine weitere Person hätten den Mann schliesslich von weiteren Gewalttaten abgehalten, führte die Staatsanwaltschaft aus.

Freiheitsstrafe von 20 Jahren beantragt

Die Strafverfolger beantragen eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren und eine unbedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen unter anderem wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung. Darüber hinaus fordern sie eine begleitende, ambulante Massnahme sowie 15 Jahre Landesverweisung.

Zum Motiv will sich die Staatsanwaltschaft erst anlässlich der Hauptverhandlung äussern. Der Angeklagte befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. (aeg/sda)

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