DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lugansk am 26. August 2014.
Lugansk am 26. August 2014.
Bild: GLEB GARANICH/REUTERS
rückschlag

Ukrainische Soldaten geben Flughafen von Lugansk auf

01.09.2014, 14:55

Nach Kämpfen mit einem russischen Panzerbataillon am Flughafen von Lugansk haben sich die ukrainischen Soldaten von dort zurückgezogen. Das gab die ukrainische Armee am Montag in Kiew bekannt. Die Soldaten hätten den entsprechenden Befehl zum «geordneten Rückzug» vom Flughafen und aus dem nahe gelegenen Ort Georgijiwka im Osten der Ukraine erhalten, sagte Armeesprecher Andrej Lyssenko.

Zuvor seien die ukrainischen Truppen unter Artilleriebeschuss russischer Streitkräfte geraten. Angesichts der «Präzision» der Angriffe sei klar, dass «professionelle Artillerietruppen» der russischen Armee an den Kämpfen beteiligt seien.

Mehr zum Thema

Russland dementiert

Moskau hat bislang alle Vorwürfe zurückgewiesen, Soldaten zum Kampf an der Seite der Separatisten in die Ukraine geschickt zu haben. Allerdings waren erst in der vergangenen Woche zehn russische Fallschirmjäger auf ukrainischem Territorium festgenommen worden.

Am Montag dementierte Russland erneut ein militärisches Eingreifen in dem Nachbarland. «Es wird keine Militärintervention geben», betonte Aussenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit russischen Studenten. Moskau trete «einzig für eine friedliche Beilegung dieser schweren Krise, dieser Tragödie» ein. (whr/sda/afp) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ukrainische Zirkusbärin findet neues Zuhause in der Schweiz

Nach über 2400 Kilometern ist sie endlich am Ziel: Jambolina, eine ehemalige Zirkusbärin aus der Ukraine, darf das Bärenland im Ferienort Arosa ihr neues Zuhause nennen.

Vier Tage dauerte die Reise von der Ukraine über Polen, nach Deutschland und Österreich in die Schweiz. Ein Team der Tierschutzorganisation Vier Pfoten organisierte den nicht alltäglichen Transport der elfjährigen Bärin.

In der Ukraine hatte das Tier ein Leben als Zirkusbärin geführt. Wegen der Restriktionen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurden jedoch viele öffentliche Veranstaltungen abgesagt. Diese Situation hatte zur Folge, dass Jambolina in einem für sie viel zu kleinen Käfig …

Artikel lesen
Link zum Artikel