Schweiz
People

Amtlich bewilligt: Polo Hofers Cannabis-Kur

Amtlich bewilligt: Polo Hofers Cannabis-Kur

14.11.2016, 10:0015.11.2016, 10:42
Der Schweizer Mundart Rocker Polo Hofer bei seinem Konzert anlaesslich seiner "Aendspurt" Tour vom Samstag, 25. Oktober 2014, im Kofmehl in Solothurn. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Mundartrocker Polo Hofer kämpft gegen den Lungenkrebs.Bild: KEYSTONE

Im Kampf gegen seinen Lungenkrebs macht Polo Hofer eine amtlich bewilligte Cannabis-Kur. «Ich hoffe, es kommt gut», sagt der Mundartrocker. Vor zwei Monaten gab der 71-Jährige bekannt, er sei an Lungenkrebs erkrankt. Seither wird er alle drei Wochen mit einer Chemotherapie behandelt.

Doch Polo Hofer setzt auch auf ein alternatives Krebsheilmittel, auf Cannabis, wie «Blick» am Montag schreibt. Für diese Kur hat er vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Ausnahmebewilligung erhalten, denn das Betäubungsmittelgesetz in der Schweiz verbietet den Konsum von Hanf. Das Bewilligungsverfahren sei voller bürokratischer Hürden gewesen, so Hofer. Dennoch habe es geklappt.

Jetzt auf

Berauschend sei die Therapie allerdings nicht, betont der Sänger. «Es handelt sich nicht um Tabak, sondern um Öl. Ich nehme es tröpfchenweise.» Hofer ist zuversichtlich, bald wieder auf der Bühne zu stehen, so wie sein Rumpelstilz-Kumpel Hanery Amman (64), der vor neun ebenfalls an Lungenkrebs erkrankt war und heute wieder gesund ist.

(sda/aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Crans-Montana-Opfer erhalten 50'000 Franken: «Wir lassen niemanden allein»
Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana will der Bund den Opfern unbürokratisch helfen. Aber auch den Kantonen greift er unter die Arme.
Zur Unterstützung der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS will der Bundesrat bis zu rund 35 Millionen Franken bereitstellen. Allein 7,8 Millionen Franken sollen in Form von Solidaritätsbeiträgen von je 50'000 Franken an 156 besonders betroffene Personen fliessen. «Wir lassen niemanden allein», betonte Bundesrat Beat Jans vor den Medien. «Es soll ein Betrag sein, der den Angehörigen und Opfern substantiell und sofort hilft»
Zur Story